Bodenplatte mit Wechselrahmen bzw. Wechselplateau verbinden

    • Bodenplatte mit Wechselrahmen bzw. Wechselplateau verbinden

      Hallo,

      Ich beschäftige mich gerade mit einer Frage, die mich nicht loslässt und auf die ich noch keine befriedigende Antwort gefunden habe.

      Wie verbinde ich die Wechselpritsche mit der Bodenplatte meines TH? Mach ich das mit Rungen? Hat da jemand eine Idee?

      Herzlichen Gruß,
      Stephan
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      • 07_01_Wechselpritschen_10.JPG

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    • Hallo Stephan,

      ich denke, es hängt davon ab, wie der Aufbau konstruiert wird!

      Entscheidend ist sicher auch, ob Du den Rahmen anbohren willst oder nicht. Wenn er extra für Dich gefertigt wird, solltest Du vor dem Verzinken die Positionen der Löcher angeben. Wenn Du sie nachher bohrst, ist Rost vorprogrammiert.

      Ansonsten sehe ich auf dem Bild einige gut dimensionierte Löcher im Rahmen. Dafür könnte dir dein Schlosser sicher etwas passendes zusammen schweißen, was auf der einen Seite in der Führung landet und auf der anderen Seite mit dem Holz verschraubt werden kann.

      Und wenn dir gar nichts einfällt ... dann einfach Antirutschmatten unterlegen und mit Spanngurten verzurren :D

      Viele Grüße
      Oliver
    • Hallo Oliver,

      Der Aufbau soll im Holzrahmenbauweise geschehen.
      Den Rahmen anzubohren habe ich mir auch schon überlegt, aber das mit dem "Rosten" ist schon ein Ausschlusskriterium.

      Kennst du denn einen Hersteller, der einem so etwas speziell anfertigen würde? Hast du da Tipps, wo ich anfragen könnte? Ich wäre schon gespannt, was so eine maßgefertigte Pritsche ungefähr kosten würde.

      Bleibt wohl am Ende als realistische Variante nur der Schlosser, der einem etwas bastelt.

      Antirutschmatten und Spanngurte - da habe ich so meine Bedenken, obwohl Auflege-Pads zwischen Wechselplateau und Bodenplatte wegen der thermischen Bewegung als flexible Schicht sowieso sinnvoll sind.

      Zugverankerungen verteilt über die gesamte Fläche der Bodenplatte neben Zugankern für den Wandaufbau ist wohl die stabilste und langlebigste Variante.

      Also wenn sich ein Hersteller findet, der eine maßgeschneiderte Lösung anbietet, wäre das schon toll.

      Lg,
      Stephan
    • Die selbst gebohrten Löcher müssen nicht zwangsweise Rosten.
      Wenn man während dem Arbeiten richtig arbeitet und hinterher gut nacharbeitet, sehe ich dies nicht als Ausschlusskriterium an.
      Die von dir gezeigten Zuganker halten mehr als 2 Tonnen. Also mehr als ausreichend.
      Die Befestigung der Laschen an den Hänger bleibt aber weiterhin der Knackpunkt. (Im Bild sind es ja Schwerlastanker.)
      Ohne den Metallrahmen des Hängers /Pritsche anzubohren würde sich U-Bügel anbieten.
      oder Laschen an den Rahmen schweißen die man dann mit dem Holzrahmen der Wände verschrauben kann. Die Blanken Metallfläche dann einfach mit Zinkspray schütze.
      Das hätte auch den Vorteil das man die Laschen außen mit dem Holzrahmen anbringen könnte, so das keine Durchdringung nach innen und auch keine Kältebrücke entstehen würde.

      Anzahl ohne jetzt nachzurechnen: In jede Ecke zwei Stück, dann so alle 1 bis 1,5 Meter der Wand entlang verteilen.

      Gruß Stefan
    • Hallo Spirit,
      So in die Richtung.
      Allerdings, m.M. nach auch wieder überdimensioniert.
      2-3x40er Blechlaschen reichen aus.
      Diese würde ich nicht auf den Rahmen setzten, sondern seitlich anschweißen.
      Dadurch kann ich die Schwellen bündig mit dem Rahmen setzten, bzw. brauch die Schwellen nicht auszusparen.
      Die Laschen würde ich auf die Pfosten setzten und daher länger lassen. So das die Kraft nicht in die Schwelle sondern gleich weiter von den Pfosten in die Schwelle Laschen geht.
      Die Rote Linie soll übrigens die Schweißnaht darstellen...

      Gruß Stefan
      Bild
    • Hallo Stefan,

      Ja, logisch... Die Laschen länger machen, damit sie nicht nur Schwelle und Rähm, sondern auch Rippe samt Beplankung halten.

      Einzige Frage: Wenn ich die Laschen direkt an den Rahmen Schweiße, der ja schon 2,55 breit ist und ich dann noch eine Außenwandbekleidung anbringe, die eine gewisse Stärke hat, dann komme ich doch in den Bereich der Breite, für die ich eine Sondergenehmigung brauche, um das TH auf der Straße bewege. Sehe ich das richtig?

      Hier ein Beispiel wie dann der Aufbau aussehen könnte. Die Beplankung muss man sich dazu denken.

      @Oliver: Das Thema Ladungssicherung liegt mir auch sehr am Herzen. So richtig einschätzen, wo welche Kräfte wirken kann ich nicht bzw. fehlt mir das Fachwissen.

      Herzlichen Gruß,
      Stephan
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      • Wechselbrücke BDF.jpg

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    • Hallo Stephan,
      Das siehst du richtig.
      Durch das Bild er neuen Wechselbrücke weiter oben, bin ich davon ausgegangen das es eine neue Wechselbrücke gibt, diese müsste man dann halt schmäler bauen.
      Dann halt doch ober drauf schweißen oder die Laschen abwinkeln, kröpfen und draufbraten.

      Gruß Stefan
    • Wenn Du einen guten Rat hören willst: Baue nicht breiter als 2,55m!

      Wenn der Rahmen bereits 2,55m breit ist, dann musst Du die Rahmenkonstruktion sowieso weiter nach innen setzen. Es kommt ja noch die Außenverkleidung dazu, die nicht über den Rand der Wechselpritsche hinausragen darf.
    • Hallo Spirit,

      ich frage mich, wieso du nicht einfach die Schwellen mit einer ausreichnenden Anzahl an Schrauben (M10) mit der Wechselbrücke verbindest? Die Wechselbrücke wird unbedeutend geschwächt und an den Stellen wo du gebohrt hast sollte NIE Wasser herankommen. Alles andere ist meiner Ansicht nach Zeit, Geld und Kraftverschwendung.

      Liebe Grüße

      Philipp
    • Hallo Philipp,
      Hallo Oliver,

      Wahrscheinlich habt ihr recht und die Verbindung ist am einfachsten mit ein paar M10 Schrauben zu lösen. Bei dem Gewicht, das so ein TinyHouse hat, war ich mir nicht sicher, ob das reicht. Aber wahrscheinlich mach ich mir das zu viel Sorgen.

      Vielen Dank für eure Antworten.

      Lg,
      Stephan