Welcher Anhänger

    • Hallo Martin,
      normaler LKW funktioniert bei den Hängern nicht.
      Die Anhängeraufnahme ist für die Heckhydraulik Kat II oder III.
      Umbau auf eine normale Anhängerkupplung würde wieder mehr Technik bedeuten, da das Zugmaul ja auch höhenverstellbar sein muss.

      Gruß Stefan
    • Hallo!

      Ja, es gibt in der Tat keinen längeren als den von Vlemmix. Man muss den Anhänger mit 840cm Ladelänge bestellen. Die Lichtleichte hinten lässt sich 80cm ausziehen, man soll also den Aufbau einfach überstehen lassen. So kommt man dann auf die 9 Meter. Mitsamt der Deichsel ist das Ding dann ca. 10.5 Meter. Wenn man bedenkt, dass das gesamte Gespann dann an die 15 Meter lang ist.... Das Fahren wird jedenfalls interessant.

      Viele Grüße,
      Patrick
    • Gibt es tatsächlich keine halbwegs kostengünstige Möglichkeit hierzulande um auf 4,5t gehen zu können?
      Keine Anhänger die den Anforderungen mit Druckluftbremse etc entsprechen?
      Falls doch, was für Autos können und dürfen das ziehen? Den LKW Führerschein dafür wärs mir wert, nicht vor jedem Einkauf auf die Grammwaage zu müssen...
    • Milui schrieb:

      Gibt es tatsächlich keine halbwegs kostengünstige Möglichkeit hierzulande um auf 4,5t gehen zu können?
      Keine Anhänger die den Anforderungen mit Druckluftbremse etc entsprechen?
      Gibt es schon. Die Wagenszene mit Bauwagen und Zirkuswagen hat solche Fahrgestelle ohne Druckluftbremse.

      Allerdings dann oft ohne TÜV und Transport oft mit 25 km/h und roten Nummern o.ä. Es gibt "Dienstleister", die das dann machen.

      Pauschal würde ich aber behaupten: > 3,5t = i.d.R. kein Loft mehr.
    • Hey PLSX2,
      nein die Größe bleibt ja bei 7m Länge etc. aber vergleicht man es mit denen die in den USA und Canada rumfahren, da sehe ich auch oft keine richtigen Sattelschlepper oder Traktoren davor. Bei vielen steht sie wiegen unter 10.000lbs also 4,5t, aber vermutlich selten unter unseren 3,5t oder? Siehe Es'ket. Wenn nur der Führerschein die magische Problemgrenze wäre, der lässt sich ja machen. Aber ich finde nichts zu passenden Fahrwerken....
    • Günstige LKW-Hänger lassen sich wohl finden, dann sind 3,5t kein Thema. Ziehen darf die dann eben nur ein entsprechendes Fahrzeug samt Führerschein und die Fahrhöhe ist in der Regel um entscheidende 50cm geringer. Eine Option hier sind die Anhänger für große Dimensionen, welche allerdings wieder so speziell sind, dass du für deren Gebrauchtpreise ein gesamtes Tiny bauen kannst.

      Zwischen diesem Pol und den PKW-Anhängern fehlt sowohl Markt als auch Zulassung. (Und vergiss nicht, dass die amerikanischen Pickups vor jenen amerikanischen Tinies Leistungen innehaben, die hierzulande eher rar sind. Die berüchtige Ford F-Reihe kannst du teilweise bei uns als LKW zulassen)

      Gebrauchte Speditionsanhänger sind wohl das nächstliegende, wenn man denn auf die Räder wert legt. Doch auch hier eben nur als LKW-Variante.

      Daher: ja, der Führerschein ist hier das geringste Problem.
    • Moin zusammen,

      in § 43 (4) StVZO ist das genau beschrieben. Für nicht selbsttätige Anhängekupplungen (=> Kugelkopf) liegt das maximal zulässige Gesamtgewicht des Anhängers bei 3500kg.

      Was hierzulande nicht so oft gesehen wird, sind Sattelzüge unter 7,5t ... Auf der Ladefläche eines Pickups kann eine Sattelkupplung montiert werden oder man nimmt gleich ein Fahrzeug mit Sattelkupplung wie einen Mercedes Sprinter. Damit lassen sich auch Anhänger über 3500kg ziehen. Wichtig: durchgehende Bremsanlage.

      Beispiel: fahrzeugbau-pagenkopf.de/minisattelzug_minisattel.html
      Nutzlast: 3,2 t - 4,7 t
      Gesamtgewicht des Zugs: 7,49 t – 8,76 t

      Es gibt also auch ganz legale Möglichkeiten in Deutschland, um die magische Grenze von 3,5t zu sprengen, ohne gleich auf "schwere LKW-Technik" springen zu müssen.

      Viele Grüße
      Oliver
    • Mal pragmatisch betrachtet; ein Sprinter/Pickup mit Sattelzugkupplung hat Seltenheitswert. Die dazu passenden Trailer ebenso. Das klingt für mich erstens nach teurerem Equipment (im Vergleich mit gebrauchter Alltags-LKW-Technik und.. ja, eigentlich im Vergleich zu allen anderen Möglichkeiten) und zweitens danach, dass man sich von diesen Zugmaschinen abhängig macht. Sind diese Kupplungen im Zweifelsfall auch an LKW anzuhängen?
    • Oliver schrieb:

      Was hierzulande nicht so oft gesehen wird, sind Sattelzüge unter 7,5t
      Die sehen in der Tat interessant aus. Es gibt dafür sogar Tieflader mit gerade mal 40 cm Höhe, womit Lofts möglich sind. Und es gibt sie bis zu einer Länge von 10m. Beides zusammen habe ich leider noch nicht gefunden. Hat sich von euch schon mal jemand darüber informieren lassen?

      Andy schrieb:

      Das klingt für mich erstens nach teurerem Equipment

      Die Preisfrage wäre auf jeden Fall auch noch zu klären.

      Ansonsten scheint das eine sehr interessante Alternative zu sein.
    • Andy schrieb:

      Mal pragmatisch betrachtet; ein Sprinter/Pickup mit Sattelzugkupplung hat Seltenheitswert. Die dazu passenden Trailer ebenso. Das klingt für mich erstens nach teurerem Equipment (im Vergleich mit gebrauchter Alltags-LKW-Technik und.. ja, eigentlich im Vergleich zu allen anderen Möglichkeiten) und zweitens danach, dass man sich von diesen Zugmaschinen abhängig macht. Sind diese Kupplungen im Zweifelsfall auch an LKW anzuhängen?

      Hallo,
      kein die Kuppeltechnik ist nicht mit einem normalen LKW Sattel Auflieger kompatibel.
      Schon die Höhe der Sattelplatte ist anders, auch die Platte und der Königszapfen haben andere Dimensionen.

      Der Seltenheitswert hat aber auch gewisse Vorteile:
      Gut möglich das Gebrauchte sich nicht gut verkaufen was sich auf den Preisauswirken kann. Außerdem bietet es ja auch einen Art „Diebstahlschutz“ weil die Passende Zugmaschine auch nicht gerade an jeder Ecke steht.
      Der größte Nachteil wäre für mich aber das man ein Zugfahrzeug vorhalten muss das für den Alltag fast nichts zu gebrauchen ist. Es sei den man ist Selbstständiger Handwerker / Spediteur…

      Gruß Stefan
    • Die Seltenheit ist tatsächlicher relativer zu betrachten als ich es neulich tat. Ich neige dazu, die Vorteile der LKW-Variante über die der anderen Varianten einzuschätzen. Hier zB, dass eine Zugmaschine, die ich nicht selbst vorhalte (und das unterstelle ich mal aus (Nicht-)Praktikabilität den Sattelzugsprintern), im Umzugsfalle bestellt werden müsste, was einfach sein kann (Abschleppdienste sieht man schließlich öfter mit diesen Fahrzeugen) - aber beileibe nicht sein muss (hier eindeutig Vorteil LKW).

      In meinem Falle profitierte ich dann auch zugleich von keiner relevanten Gewichtsbeschränkung (der Gewinn der Sattelzüge ist eben auch nicht gigantisch im Vergleich) und einer Überbreitenlizenz, die bei anzuheuernden Transportunternehmen zum guten Ton zählt und somit auch keine Sorge meiner darstellt.

      Long story short; jeder nach seiner Fasson. Es kann nur hilfreich sein, das Angebot in Gänze aufzuzeichnen.
    • Ich habe mit 2 Profi Tiny House Bauer gesprochen, die haben mir gesagt: Vlemmix ist scheiße. Nicht sehr stark, nicht sehr gute Qualität, immer kleine Probleme.
      Diese siehen gut aus: hapert.com/bestelling_5.hapert?NieuweRegel~108421#pagetop
      Sehr selten, etwas breiter als 2-2,2 Meter zu finden. Das kostet €5500.
      Vielleicht Hapert kann ihn ein Bissl billiger machen, ohne die Wände.
    • Merkwürdige Aussage. Immerhin bauen Tiny House Rheinau und viele andere nur auf Vlemmix und sagen nur Gutes über Vlemmix. Auch sonst hat Vlemmix einen sehr guten Ruf. Die wichtigen Teile kommen von Knott und Vlemmix baut mit 3mm Stahl... kann mir nicht vorstellen wo da das Problem liegen soll.

      Ich habe jedenfalls auch den großen Megaplattform von Vlemmix bestellt mit Verlängerung auf 8,40 Meter. Bisher hat alles sehr gut geklappt und die sind sehr nett und hilfreich.