Konzept auf zwei Wechselbrücken

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    • Konzept auf zwei Wechselbrücken

      Hier stelle ich vor, was sich bei mir in den letzten 3 Monaten gedanklich entwickelt hat. Spannend wird, wann und was da mal physisch draus wird ...

      Ich bin ziemlich begeistert von meinem Konzept und immer noch i.d. Euphoriephase :)

      Ich plane für mich alleine auf zwei Wechselbrücken. Eine mit 7,82m, die andere mit 7,45m. Dazu ein Wechselfahrgestell, das beide Brücken aufnehmen kann, ansonsten aber das Fahrgestell für die kleine Brücke ist und somit einen "Bauwagen/Zirkuswagen" realisiert. Ein eigenes (gebrauchtes) Fahrgestell ist reiner Luxus und funktioniert bei mir psychologisch ähnlich wie bei manch einen der Wunsch nach 3,5t und einer autarken Versorgung.

      Die längere Brücke ist eine überdachte Veranda mit Badwürfel (2,5x2m) mit Haustechnik und einer Staumöglichkeit (2,5m x 1m). Auf der Veranda ist Platz für eine kleine Küchenzeile mit Kühlschrank, so dass er im Schlafwagen nicht stört. Man kann ein 8mx3m Dach hoch klappen, so dass ein Carport entsteht.

      Unter dem Carport steht die kürzere Brücke mit 7,45x2,55m. Eine Art Bauwagen/Zirkuswagen ohne Bad und mit wenig Stauraum. Dafür eine Wohnzimmerecke mit 2 2x2m Fenstern. Mir Runddach und max. 2,40m Höhe. Außer höher gelegtes Bett, Küche und Holzofen ist alles variabel.

      Das Bad wird elektrisch geheizt, für den Wohnwagen plane ich eine elektrische Heizung für eine Grundwärme und einen Holzofen.

      Das eine ist der "Wohnwagen", das andere der "Carport". Ob jetzt aber beides ein TH ist oder nur der Wohnwagen ist mir als Begrifflichkeit nicht klar. Ein Haus das unter einem Carport steht ist ja irgendwie auch kein richtiges "Haus" ...?!

      Ein Nachteil ist auf jeden Fall, dass man nach "draußen" muss, wenn man ins Bad will. Für die Zukunft könnte man sich vorstellen, aus der offenen Veranda im Winter einen Wintergarten zu machen.







      Die Dachneigung des Carports eher sehr flach, allerdings ist die Dichtigkeit nicht so wichtig, da sowohl der "Wohnwagen" als auch das Bad ein eigenes Dach haben.

      Ich mach die Planung selbst, will mir beim Bau aber zusammen mit Handwerkern machen.

      Beide Brücken plane ich mit leichter Überbreite (ca. 265). Der rechte Überstand des Carports soll für den Transport geklappt werden.

      In meinem Kopf schwirren schon viel mehr Details rum und auch offene Fragen, z.B. Wie konstruiere ich den Boden der Veranda, die ja trotz Dachüberstand Regen und Schnee ausgesetzt ist, aber auf dem Siebdruckboden der Brücke aufgebaut wird ...
    • Ich kopiere mal aus eine Anzeige: suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=244879724

      Ich habe die erst beste genommen: 1500,- Netto. 7,82m Länge, 3m Innenraumhöhe. Wiegt ca 2t.








      Mit sieht das dann so aus (Bild ist ein Link hier ins Forum, ich glaube von Phillip?)



      Was meinst Du mit Rahmen dabei?

      Vorteil für mich ist, dass ich einfach als Ladung aufbauen kann und mir das jeder Bauer (mit Traktor mit Druckluft) oder Spediteur ziehen kann, wenn der Hänger vorher TÜV bekommt. Da ich nicht selbst ziehen kann will ich niemanden nötigen zu "wursteln".

      Brücken werden massig in mobile.de angeboten. Mal sehen wo man die konkret gut her bekommt. Ich brauche ja den ganzen Aufbau nicht. Auch wenn der Planenaufbau eine schöne hässliche "Garage" wäre, Vielleicht als Lager zum Bauen im Freien. Vielleicht gibt es die auch in günstiger mit kaputter Plane ...

      Hier ein beliebiger Anhänger auf mobile.de. I.d.R. reicht es nach "Jumbo" zu suchen, das sind die niedrigeren. Wenn der spezielle Hänger aber 7,45m und 7,82 kann wäre es Zufall. suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=246723370

      Nach Zwillingsreifen müsste man etwas länger suchen, gibt es aber auch.

      Preis von ca. 2K bis ab ca. 5K mit TÜV.



      In wagendorf.de wurde Bauwagen auf Wechselfahrgestell (BDF) anstatt Schnelläufer-Fahrgestell schon lange diskutiert. Ich habe aber bisher noch nie einen aufgebauten Wagen auf einem Wechselfahrgestell als tatsächliches Bild gesehen.
    • Ich habe einen Allround-Schreiner i.d. Familie, mit dem wollte ich mich am WoE treffen um einen evtl. gemeinsamen Aufbau, also mit seiner Hilfe und seinem Werkzeug, zu besprechen. Verschiebt sich leider, dann wird es wohl erst um die Feiertage konkret.

      Er wohnt ca. 250km entfernt. Da könnte der grundsätzliche Aufbau bei ihm oder bei mir stattfinden. Elektrik und einfachen Möbelbau kann ich selbst machen.

      Ich habe mal mit einer Spedition telefoniert, willkürlich gegoogelt und ca. 50km von mir entfernt. Ein Transport über 300km kostet so ca. 700,- (2x300km). Einmal vorbei kommen um eine Brücke um zu setzten, z.B. wenn ich keinen eigenen Anhänger habe, würde um die 150,- kosten. Günstiger wird es, wenn ich eine Spedition finde, die keine Leerfahrt für die weite Entfernung hat und fürs Umsetzen keine 50km entfernt ist.

      Dazu kommen noch die Gebühren für die Überbreite. Wenn das mit dem Auf- und Abladen etwas schwierig wird, weil es halt irgendwo a.d. Grundstück ums Eck rum sein soll und nicht ideal wie auf einer Spedition, kommt vielleicht noch was für die extra Zeit dazu ...

      Ich bin am Grübeln, ob ich wirklich einen eigenen Anhänger möchte. Im Moment schon noch, aber ich stelle es mal in Frage - am Schluss kann ja eine Bestätigung raus kommen :).

      Billige Wechselfahrgestelle (Lafetten) fangen auf mobile.de bei ca. 2000 Euro an. Ab ca. 6000 schauen sie schon nicht mehr alle so arg verranzt aus und haben TÜV. Ich vermute mal (bzw. besser ich rate, da ich keinerlei Ahnung davon habe), dass die günstigeren aus gutem Grund keine TÜV haben - für was auch immer die dann noch gut sind?!

      Jetzt habe ich auch noch die besonderen Anforderungen, dass es eine Jumbo-Lafette sein soll (Abstellhöhe 1m) und für 7,45m und 7,82m Brücken ausgelegt. Das ist ein Sonderzubehör (ca. 150,- beim Originalkauf und 500,- als Nachrüstung). Dann sollte das Fahrgestell auch nicht zu weit weg sein (Transportkosten). Also wird es wohl mit etwas Suchen bei 6000 .... 7000 liegen. Kann aber auch ganz anders werden, da ich mich i.d. Bereich wirklich nicht auskenne.

      Ich hatte mal was gelesen, habe aber gerade keine Quelle, dass die Fahrhöhe i.d.R. über der Abstellhöhe ist. U.U. ist man mit also mit > 4m Höhe unterwegs, kann aber absenken.

      Aus psychologischen Gründen hätte ich gerne ein Fahrgestell (die Mobilitätsmöglichkeit) und weil ich zumindest den "Wohnwagen" als Wagen möchte. Rational ist es nicht. Ich bräuchte halt keine Spedition sondern könnte einen Bauern mit modernen Traktor (wegen der Druckluftbremse) bitten, aber der muss den Anhänger dann auch gegebenenfalls erst zum TÜV fahren. Bei 150,- pro Umsetzen kann ich da oft eine Spedition holen - aber Psychologie schlägt bekanntlich schon immer das Geld (man sehe sich nur die bezahlten Preise für Autos und Wohnungen an).

      Ich könnte natürlich eine billige Lafette fürs Abstellen und Bewegen a.d.Hof haben und für öffentliche Straßen die Laffette a.d. Tieflader transportieren lassen. Aber das ist irgendwie Unsinn. Da lieber 4000 mehr zahlen und gut ist.
    • ViNS schrieb:

      [...]
      Ich hatte mal was gelesen, habe aber gerade keine Quelle, dass die Fahrhöhe i.d.R. über der Abstellhöhe ist. U.U. ist man mit also mit > 4m Höhe unterwegs, kann aber absenken.

      [...]

      Das dies die Regel darstellt, wäre mir neu. Abstellhöhe 970mm bei beladener Fahrhöhe 900mm sind meine Plandaten. Die geringste Fahrhöhe, die ich finden konnte lag bei 840mm. In den Bereichen kommen aber natürlich die Räder, bzw. deren Kästen ins Spiel.
    • So viel Länge möchte ich gar nicht. Mit meiner doppelten Breite (oder 1 1/2 fachen Breite, je nachdem wie man die Terrasse zählt) reicht es für mich leicht.

      Ich sehe WB nur als Weg um mich nicht weiter um Anhänger und Transport bei > 2,55 zu kümmern (rote Nummer, ...). Außerdem bräuchte sonst zwei Anhänger.

      Weiß jemand wie die L-Häuser ohne Räder aufgebaut werden? Für die würden sich doch auch die WB als Plattform anbieten?
    • ich wurde Angst haben Leben auf 4 dunnen Fussen, sehr vieles kann schief gehen. Es kann einsinken, brechen. Dafur muss der Boden vorbereitet sein und das kann zur Genehmigungen kommen, weil dein Haus feste Grundlage hat.
    • Wenn ich drinnen wohne brauche ich offiziell mit oder ohne Füße eine Genehmigung.

      Ich will die auch nicht so auf den Stelzen stehen haben. Alleine weil es ja zwei Brücken nebeneinander werden und die Stelzen weit ausstehen. Die Carport-Brücke gedenke ich mit Balken zu unterstützen. Wie ich die untereinander versteife, aber noch den Platz habe um z.B. einen Rasenmäher drunter zu schieben muss sich noch zeigen.

      Z.B. mit einem Stempelwagenheber: amazon.de/WAMO-Stempelwagenheb…TÜV-geprüft/dp/B00GYWED2O








      Oder amazon.de/HYDRAFORE-Hydraulisc…eber-10-Ton/dp/B01LVXMBQK





      In Zusammenarbeit z.B. von Palettenstapeln.


      Der "Wohnwagen" soll ja eh a.d. Anhänger stehen, aber auch da würde ich die Reifen entlasten.


      Wäre es nur eine Brücke wie a.d. Bild oben würde ich wohl auch lieber tiefer gehen. Mir gefällt das mit den dünnen Stelzen auch nicht.


      Ich glaube nicht, dass der Carport kippt, aber mein Unterbau aus Balken muss schon geben abscheren gesichert sein.


      Danke für diese Art von Kommentaren!
    • Brechen? Wie bitte? Wir reden hier von normierten Stahlkolossen, die Tag für Tag auf aberwitzig vielen Orten zu Tausenden umgeschlagen werden und hier gereicht eine kollektive Intuition dazu, Angst vor einem Brechen der Füße zu haben? Bizarr. Fakt ist: diese 'dünnen Füße' sind für 16 Tonnen ausgelegt. Einer deutschen Norm darf dann auch gerne ein x-faches an Sicherheit unterstellt werden, doch selbst wenn nicht: welche Art Haus will dieses Maximum genau ausreizen? (Das sind knapp 4 deutsche THoW inklusive Anhänger samt WB-Eigengewicht. Vier. [...] )

      Die Punktfundamente zum Aufstellen sollten nicht die große Herausforderung sein und bieten den Vorteil, eben ausgerichtet werden zu können, noch bevor das Haus gestellt werden muss. Die Genehmigung hat damit, wie bereits richtiggestellt, absolut nichts zu tun.

      Ja, es gibt gute Argumente gegen diese Version des Hausbaus. Es gibt Geschmäcker diverser Coleur. Aber schürt doch bitte nicht irgendwelche diffusen Ängste.
    • Neu

      Hi eine Wechselbrücke ist statisch und dynamisch gerechnet. Jeden Tag fahren mehrere tausend hiervon über die Stasse und werden auf- und entladen mit bis zu 20 Tonnen. Von daher ein gescheites Fundament aus Bordsteinen 1,00/0,25/0,4 m 2 Stück nebeneinander und darauf 50/50/5 cm Gehweg Platten und sann die Füsse der Wechselbrücke darauf stellen. Billiger und sicherer kommt man nicht an ein stabiles Fundament, ausgenommen ihr wollt im Moor oder Sumpf die WB aufstellen, doch wo ein LKW fahren kann passen die Abmessungen (fast) immer. Wer es noch genauer will der kann mich anschreiben und wir rechnen es ihm aus.

      Im übrigen: Wer sagt denn das ihr die Wechelbrücke auf den Füssen stehen lassen müsst, diese sind abklappbar und mit einen ca. 20 to Kran ( 150,00 €/ Std) kann man diese ja sozusagen bodenbündig setzen. Schon mal darüber nachgedacht???

      Viel Spass beim TH Bau

      Medwed

      PS: Im Frühjahr möchten wir einen Workshop veranstalten zum Umbau einer Wechselbrücke in ein TH. Tatkräftige Interessenten willkommen.