Quizzfrage: Haus als Ladung definieren oder nicht?

    • Hallo Ulrike,

      such dir einen anderen Prüfer oder nimm das oben genannte Angebot an.
      Wenn ich schon sehe das das Merkblatt von 1992 ist, gehe ich davon aus das deinPrüfer doch schon etwas „eingefahren“ ist.
      1992 hatte der TÜV noch eine „Monopol“ Stellung.
      Inzwischen sind einige Sachen zulässig die damals technisch auch schon machbarwaren, nur wurden sie strickt abgelehnt.
      Beispiel. Fahrradträger für die Anhängerkupplung, zwei Scheinwerfer fürEinspurige Fahrzeuge….

      Gruß Stefan
    • Es ist wirklich jeder Tüv / Dekra Prüfer anders.
      Ich habe alle 2 Jahre das selbe Thema mit dem Motorrad. Beil letzten Tüv hat einer den Winkel des Kennzeichens bemängelt mit dem ich seit 16 Jahren unverändert rum fahre. Alle zwei Jahre findet irgendein Prüfer was neues. ;)
      Beim nächsten Tüv / Dekra Prüfer komme ich wieder durch.
    • Moin zusammen,

      ich habe mich vor einigen Jahren sehr ausführlich zu dem Thema informiert. Habe mit diversen TÜV-Stellen (Bayern) telefoniert. Das Ergebnis war im Prinzip immer dasselbe: Holz an den Außenseiten - das geht nicht. Nach deutschem Recht würde es sogar noch irgendwie gehen, aber es scheint irgendeine EU-Vorschrift zu geben, nach der - wie andere ja bereits geschrieben haben - das Ganze nicht splittern darf und man entsprechenden Brandschutz nachweisen muss.

      Thema Fenster hatten wir auch schon: Da muss der richtige Stempel auf dem Glas sein, sonst geht da nix.

      Glasscheiben darf man aber auch nicht mehr so einfach offen transportieren, auch wenn es Ladung ist; diese müssen abgedeckt sein. (Das soll angeblich seit 2-3 Jahren erst so sein. Habe ich aber nicht recherchiert) Also Fensterläden oder Rolladen anbringen.

      Ich habe mich auch in der Schaustellerszene etwas umgehört. Dort laufen viele Weihnachtsbuden, die ja letztlich aus Holz sind. Es gibt kaum noch einen Prüfer, der neue Holzbuden auf Rädern abnimmt.

      Die Verbindung zw. Ladung (=TinyHouse) und Anhänger kann man sehr sicher über Containerlocks herstellen. Die Aufnahmen lassen sich auch auf einem PKW-Anhänger anbringen. Oben schrieb ja schon jemand, dass er eine Wechselpritsche als Basis genommen hat. Diese wird eben genau so befestigt. Die Teile bekommt man auch einzeln im LKW-Fahrzeugbau. Bei den Abständen muss man sich ja nicht an die Normmaße halten. Übrigens können die Locks am Tinyhouse auch gleichzeitig als Angreifpunkt für einen Kran dienen.

      Grundsätzlich gilt, dass Ladung ohne Werkzeug vom Fahrzeug trennbar sein muss - wurde oben auch schon geschrieben. Aber man muss es nicht demonstrieren. Ist ja vollkommen normal, dass man für so etwas einen Kran benötigt! Und wenn der Hänger beladen beim TÜV vorgefahren wird ... dann kann man wenigstens die Bremsen vernünftig prüfen!

      Ich weiß nicht, wie die gewerblichen Tiny-House-Bauer die Zulassung als WoWa hinbekommen. Alle, die ich bisher gefragt habe, haben abgewunken.

      Viele Grüße
      Oliver
    • nochmal zu der Unsicherheit bei der "Ladungssicherung":
      Man kann mit dem Anhänger und dem geladenen und sachgerecht gesicherten TH zu DEKRA oder TÜV fahren und sich eine ordungsgemäße Ladungsicherung bescheinigen lassen, sodass es im Falle des Unfalls keine Probleme damit gibt.
      nachzulesen hier:
      => tiny-houses.de/tiny-house-baue…hr-zulassung-genehmigung/

      zum Thema Abnahme:
      Man ist heutzutage meines Wissens frei in der Wahl des Anbieters, sowohl Unternehmen als auch örtlich. Bei der Auswahl an Anbietern im gesamten Bundesgebiet sollte es daher möglich sein, eine Abnahme zu erhalten, wenn das TH nicht wirklich bestimmungswidrig ist.
    • @Roberino:

      Zitat:
      "Nachweis" (Foto reicht aus) einer Traverse zuhause in der Garage, mit der die Ladung vom Anhänger abgenommen werden kann (Kran muss nicht vorhanden sein, kann bei Bedarf angefordert werden)

      Halte ich nicht für legitim. M.E. kann Dir niemand vorschreiben, wann, wie oft, wie lange und wo Du die Ladung absetzt. Du kannst das auch in einer Scheune oder bei einer Spedition oder sonstwo tun.