Planen! Aber mit welchem Programm?

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    • Planen! Aber mit welchem Programm?

      Hallo,

      mit welchen Programmen plant Ihr eure Projekte.
      Ich habe hier schon etwas von CAD und Skatchup gelesen!
      Skatchup hab ich dann mal Online getestet.Nich ganz einfach sag ich mal so!
      Hat jemand Erfahrung mit diesen Programmen und kann mir einen Rat geben was so das Optimale sein könnte?
      In was sollte man investieren?

      Mfg Kalle
    • Ich bin eigentlich ziemlich computeraffin, mit Sketchup komme ich aber überhaupt nicht klar. Mit etwas mehr Zeit für die youtube-Tutorials würde es aber vielleicht gehen.

      Ich mag SweetHome3D zum Planen von Dimensionen und dem Plazieren sehr gern. Hat Limitierung, ist aber m.E. extrem einfach und intuitiv zu bedienen.

      Meine wenigen Maßzeichnungen mache ich bisher mit Inkscape, ist aber bestimmt eine der schlechteren Möglichkeiten dafür. Ich benutze halt eh ab und an Inkscape auf Linux i.d. Arbeit ...
    • Man muss halt unterscheiden bzw. wissen was man mit den Plänen machen möchte.
      Will man nur einen Plan zeichnen um seine Gedanken festzuhalten, oder damit man eine Vorlage hat um danach zu arbeiten tut es Sketup oder solche Visualisierungsprogramme wie Sweethome auf jeden Fall.
      Möchte man jedoch das volle Potenzial von CAD also computer-aided design (rechnerunterstütztes Konstruieren) nutzen komme ich um ein richtiges Konstruktionsprogramm nicht herum, oder zumindest um eine deutliche Einarbeitung in das Programm.
      Wer also vorhat alles selbst zu bauen empfehle ich ein Hochwertiges Programm, da lassen sich dann einige Details im Vorfeld abklären, Materiallisten, Gewicht… ermitteln.
      netter Zeitvertreib wenn es erst in ein paar Wochen oder Monate mit dem Bau losgehen soll.
      Wenn Ihr bei einem TinyHouse Anbieter so einen Plan seht

      Planlos?
      ist das m.M. ein Zeichen das er sich nicht mal Zeit nimmt für ein paar anständige Plannungsgedanken. Wie die Detailplanung und der Rest dann aussieht, kann man sich dann denken.

      Gruß Stefan
    • sketch up dürfte so weit das am einfachsten zu bedienende programm sein, zwar unprofessionel aber besser als gar nix.

      bei auto-cad kann man versuchen ein altes aufzutreiben, auch ein a-cad 2000 ist völlig hinreichend um so eine hütte zu konstruieren.
      gewichte muß man halt selbst ausrechnen.

      vor jahren habe ich mir mal free-cad angesehen, ist open source und somit kostenlos.
      eingearbeitet habe ich mich dann nicht, aber es sah alles recht tauglich aus.

      auch blender-3d ist nicht völlig ungeeignet, es gibt ein addon blender for architects.
      allerdings ist die einarbeitung alles andere als ein spaß, dafür hat man dann ein komplettes vfx-studio.

      inventor und solid-works fallen leider aus, da die lizenzgebühren hoch sind und die einarbeitung wirklich per kurs geschehen sollte,
      außerdem würde man mit kanonen auf spatzen schießen.

      meine empfehlung ist, sich ein zeichenbrett A0 zu holen, die gibt es meist geschenkt, und ganz viel papier zu kaufen.

      5 cent,
      werner
    • Sketchup ist nach kurzer Einarbeitung wirklich sehr leicht zu bedienen, unsere Skitzen und Entwürfe habe ich auch damit gemacht. Man kann sich schon einigermaßen gut vorstellen, wie das Haus wird, da man auch die Oberflächen anlegen kann. Unsere Zeichner und Planer arbeiten meine Entwürfe dann aber mit Top Solid oder Rhinoceros aus, da wir mit den Daten die CNC füttern.

      Beste Grüße aus Köln,

      Stefan Emmerich
    • Also, ich habe jahrelang mit SketchUp große Häuser gezeichnet, eins davon wurde gebaut, sowie ein paar Räume bei denen ich damit die Innenausstattung gezeichnet habe - mit kleinen Abweichungen.

      Die neueren Versionen von SketchUp wurden immer langsamer auf meinem PC, das jetzige geht gar nicht mehr und auch das online Programm hängt... Da Windows sich mit nem Update selbst gekillt hat wird bei mir jetzt Linux installiert und ich bin auch auf der Suche nach nem anderen Programm. Ich hab das SketchUp auch schon auf Linux probiert, aber das ist ne alte Version bei der die Community nicht nutzbar ist und auch ab und zu abstürzt. Mein PC ist nicht der neuste, aber solang er geht will ich auch keinen neuen.

      Momentan zeichne ich auf Karo Papier und verstelle Kisten und andere Gegenstände im Raum nach ungefährem Maß. Dann kann man sich selbst wie drin fühlen.
    • Wir haben schon sehr viel geplant, gezeichnet, verworfen und neu gezeichnet. Am Ende kam dabei heraus, dass man ohne Erfahrung mit der Ergonomie des Raumes nicht zeichnen kann.
      Unsere Aha-Erlebnisse hatten wir, als wir den Raum mit Bettlaken, Decken, Kartons, Tisch und Stühlen ausgestattet haben um ein möglichst genaues 1:1 Gefühl zu bekommen. Erst dann merkt man, dass man auf dem unteren Meter ganz anders planen kann als auf dem oberen, wo man ja Platz für die Bewegung des Oberkörpers braucht. Man brauch Platz, um in den geöffneten Kühlschrank schauen zu können und man braucht Platz nach vorne, um sich aufs Klo zu setzen.
      All das kann kein Zeichnungsprogramm der Welt, man muss es einfach ausprobieren.
      Es sei denn, man hat sowas schon ein paarmal gemacht und kennt diese Tücken.

      DANN kann man loszeichnen, wobei es dann eigentlich nur noch dem Zweck dient, seine Ideen festzuhalten. Dafür ist Sketchup gut, aber auch anderen 3D Heimplaner erfüllen ihren Zweck.

      Will man für die Fertigung zeichnen, kommt man an einem professionellen Zeichenprogramm nicht vorbei, Sketchup ist da nicht tauglich.

      Viele Grüße,
      Martin
    • siltsunrise schrieb:

      Ich mag Kariertpapier und Bleistift. Es dauerte länger SketchUp zu lernen als mein Haus 20 mal auf Papier zu zeichnen.
      Ich habe kleine (2D) Möbel, Holzofen, usw alles aus Papier gemacht und auf meinen Plan umgeräumt. Schnell und einfach. :)
      Danke, Siltsunrise, für Dein Votum zur Einfachheit :D .
      Ich habe auch schon zig-zig Papierentwürfe gemacht und 95% wieder zerrissen.

      Martin schrieb:

      Unsere Aha-Erlebnisse hatten wir, als wir den Raum mit Bettlaken, Decken, Kartons, Tisch und Stühlen ausgestattet haben um ein möglichst genaues 1:1 Gefühl zu bekommen. (...) All das kann kein Zeichnungsprogramm der Welt, man muss es einfach ausprobieren.
      Das ist natürlich genial - wenn man denn genug Platz hat, um alles mal auszulegen.
      "Die grösste Art von Freiheit ist, frei von Angst zu sein" - Salma Hayek
    • Hallo in die Runde,

      Ich skizziere auch häufig auf Notizblöcken, abends wenn ich mich mal in einem Hotelzimmer oder ICE langweile.(Foto1)
      Mit der Software "Home Design" ist das sehr schnell mal in 2Derstellt und in 3D anzuschauen. Und schon maß-gerecht. Und mit Möbilierung.(Foto2)

      Hab auch schon für meine Enkeltochter ein Modell in 1:20. passend für Playmobil-Puppen gebaut ("Opa, wann baust Du das Haus?"). Das kann man dann auch mal anfassen. (Foto3)

      Für meine Realisierung hab ich mit SketchUp angefangen. Fehlt mir noch die Übung. Vorteil ist, dass man Materiallisten erzeugt mit Gewicht und Kosten (z.B.

      In EXCEL hab ich meine Materialliste ebenfalls mit Gewichten und Kosten sowie Zeitaufwand so gut wie fertig. Das dient mir jetzt als Planungshilfe für Budget und Zeit / Zuarbeit
      (Foto4)

      Sobald ich den Bauplatz hab soll es los gehen, es kribbelt mir schon in den Fingern und meine neue Kapp-und Gehrungssäge wartet auf ihren Einsatz

      Viele Grüße
      Uwe
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    • Hallo in die Runde,

      Ergänzung: wie Martin auch, probiere ich das in 1:1:

      Mein Gästebad hat 220x110, eine Dusche, Toilette und kleines Waschbecken. Fenster und Tür genau da wo ich es im TH auch plane. Also fast genau wie mal im TH 220x100. Reicht vollkommen aus um sich mit breiten Armen und Badehandtuch abzutrocknen und nicht anzurempeln beim Aufstehen von der Toilette. 360grad Foto stelle ich demnächst mal ein.

      Mein Wohnzimmer ist 660 tief. Also ungefähr wie das TH lang. Da hab ich auch mal das Sofa verrückt und geschaut was noch an Platz ist. Für zwei Stühle am Multifunktionstisch und Küchenzeile. Ich plane ein Hubbett über dem Sofa (siehe Anna White)

      In Mehlmeisel bei Steffi und Philipp haben wir in Tinyhousevillage probe gewohnt. Zu zweit. Und das war ein unglaublich prägendes Erlebnis: das unglaublich großzügige Raumgefühl beim Betreten (boah, ist das hoch und weit!), gleich ein großes Ecksofa, eine 2,50 Meter lange Küchenzeile, alles Hell und mit großem Raumgefühl. Eine praktische Treppe im und über Eck zum Loft (braucht 90x90 cm), das helle Bad, oben ein großes Loft mit Fenstern auf drei Seiten.
      Ich kann jedem nur empfehlen mal irgendwo Probe zu wohnen. Dann habt Ihr nicht nur den Eindruck von der Räumlichkeit sondern seht auch ob Ihr damit zurecht kommt.

      VG
      Uwe
    • Ich würde sagen, es kommt drauf an was du mit dem Programm vorhast. Wenn du direkt mit z.B. dem Architekten kommunizieren willst, würde ich CAD empfehlen.

      Ansonsten kann ich SketchUp empfehlen, zumindest die Grundfunktionen lernt man richtig schnell. Damit kann man super zeichnen, vorallem wenn man es händisch nicht kann, und man bekommt einen ersten Eindruck wie die Einrichtung wirkt.

      Was mich wirklich an SketchUp stört, sind die niedrigauflösenden Texturen und die geringe Auswahl.

      Man kann SketchUp kostenlos im Browser verwenden aber spätestens, wenn du texturieren willst, würde ich die Desktop App installieren. Gibt's 30 Tage kostenlos.