Noch eine Suche im Raum München + viele Ideen und Fragen

    • Platz im Raum München gesucht

      Hallo,
      ich suche einen Stellplatz für ein TH im Raum München, am liebsten südlich von München irgendwo im Grünen. Weiß jemand zufällig was? Ich bin Ordensschwester und möchte da eine Art Einsiedelei aufmachen. Gibt es da vielleicht ein Kloster, das ein größeres Gelände hat, auf dem man ein TH aufstellen kann?
    • Ein TH Dorf auf einem Klostergelände, das wäre noch was, was recherchiert werden müsste!
      Wem gehört ein Kloster normalerweise?
      Welche Handhabe hat die Gemeinde hier, was gebaut/aufgestellt werden darf und was nicht?
      GIbt es hier vielleicht Sonderstati?

      Ruhe und Besinnlichkeit ist, was viele suchen. Jedoch nicht abseits von Menschen...

      Viele Grüße,
      Martin
    • Klöster gehören der Gemeinschaft, die da wohnt. Die können das entscheiden, was auf deren Privatgelände passiert. Ich weiß, dass die Schwestern in Wettenhausen drei Wohnwagen von Zirkus-Schaustellern auf ihrem Gelände haben überwintern lassen. Das Kloster ist ländlich, da ist also viel Platz. Da könnte ich sicher ein TH aufstellen, ist mir aber zu weit von München weg. Vielleicht gibt es was vergleichbares in der Nähe von München, muss mich mal umhören. Für mich ist die Frage des Stellplatzes das größte Hindernis an einem TH. Hoffentlich entwickelt sich da was, Deutschland ist immer so schrecklich bürokratisch. Wie ist das eigentlich in Österreich?
    • Noch nicht. Ich muss erst ein paar andere Fragen klären. Da für mich ein Gästezimmer wichtig ist, weiß ich auch nicht, ob Tiny House für mich infrage kommt, dann brauche ich nämlich zwei. In den nächsten Wochen bis Ostern muss ich mich um andere Dinge kümmern, danach sehe ich klarer...
    • Hallo Schwester Clara,

      habe gerade gelesen, dass Du auch einen Stellplatz im Münchner Süden suchst. Finde ich eine super tolle Sache, dass Du dabei bist.

      Ich komme gerade von der free-Messe und der Tiny House Boom hat selbst die Caravaning und Reisemesse schon infiziert.

      Ein Hersteller aus Maisach hat dort sein Tiny House Projekt angeboten, also endlich mal einer aus dem bayerischen Raum und sogar aus der Münchner Ubgebung.

      Sehr missfallen hat mir aber, dass er durch kompette rechtliche Fehlinformation Kunden angeln will. Er tut so, als könne man das TH überall in Stadt und Land aufstellen und dort entspannt wohnen oder leben.

      Guckt Euch mal das Rechtliche auf der Seite von Tiny House Rheinau an. Da sagt der Dieter eindeutig, was verboten und erlaubt ist.

      Ich war dort vor 2 Jahren auch mal zu besuch bzw. bei Dreharbeiten. Die sind dort mittlerweile die größten TH - Hersteller Deutschlands und wollen nun ein TH-Dorf gründen. Das erste in Deutschland.

      Wäre es nicht möglich, dass wir so etwas in Bayern bzw. sogar im münchner Umland auch gründen könnten. Bedarf würde massenweise bestehen.

      Sonst wäre doch auch mal ein Treffen der Münchner TH - Interessenten zum Gedanken- und infoaustausch super-

      Leute, wir müssen in diesem Thema zusammenhalten, sonst schaffen wir es nie, legal so zu wohnen, wie wir es wollen.


      L.G. vom happycamper
    • happycamper schrieb:

      ...
      Ein Hersteller aus Maisach hat dort sein Tiny House Projekt angeboten ...

      Sehr missfallen hat mir aber, dass er durch kompette rechtliche Fehlinformation Kunden angeln will. Er tut so, als könne man das TH überall in Stadt und Land aufstellen und dort entspannt wohnen oder leben.

      Guckt Euch mal das Rechtliche auf der Seite von Tiny House Rheinau an. Da sagt der Dieter eindeutig, was verboten und erlaubt ist.
      ...
      Leute, wir müssen in diesem Thema zusammenhalten, sonst schaffen wir es nie, legal so zu wohnen, wie wir es wollen.


      L.G. vom happycamper
      Hallo Happycamper,

      Von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
      Allerdings verbunden mit ein paar kritischen Anmerkungen zu deinem Einstiegspost.

      Es ist leider wahr, dass allzu viele jetzt auf den Tinyhaus-Zug aufspringen und ihren ökonomischen Erfolg auch mit rechtlich zweifelhaften Aussagen erreichen wollen. Dies zu kritisieren ist richtig und wichtig.
      Fragwürdig erscheint mir dann aber der Verweis auf die rechtliche Einschätzung ausgerechnet der Rheinauer. Was man auf deren Seite lesen kann, kurzgefasst dass ein Tinyhaus mit Rädern ein fliegender Bau ist und ohne Räder fast in jedem Fall baurechtlich genehmigt werden kann, das ist nicht viel weniger zweifelhaft als die von dir beanstandeten Aussagen auf der Münchner Messe.
      Ich würde jedem, der sich mit dem Umzug in ein Tinyhaus beschäftigt, raten, sich besser bei jemandem schlau zu machen, der sich damit wirklich auskennt. Das ist, da je nach gewünschtem Wohnort unterschiedlich, nicht ganz einfach, aber möglich und unter Berücksichtigung der entsprechenden Investitionen notwendig.

      Dein letzter Satz klingt schon sehr nach revolutionärem jugendlichem Überschwang. Es geht in Wahrheit aber nicht um Zusammenhalt oder legale Unmöglichkeit des Wohnens.

      Es ist auch heute ganz einfach und rechtlich möglich, im Münchner Umland ein Tinyhausdorf zu gründen.
      Du musst lediglich ein paar Millionen Euro in die Hand nehmen, zwei- oder dreitausend Quadratmeter Bauland im Süden der Stadt kaufen (wie hoch liegt dort noch mal der durchschnittliche Quadratmeterpreis?), und schon kannst du mit der Planung beginnen. Das wäre nicht das erste entsprechende Dorf und schon gar nicht besonders bahnbrechend, wie von den Rheinauern für ihre Pläne in diese Richtung angemaßt
      Die Betreiber des Tinyhousevillages mussten bisher rund eine halbe Million investieren. Wohlgemerkt ziemlich am Ende der Welt. In der Nähe Münchens ginge es um ein Vielfaches dieses Betrages. Und darum wird es dort auch kein ähnliches Dorf geben. Es geht um wirtschaftliche, nicht um rechtliche Gründe.
      Und ich kann jeden Bürgermeister verstehen, der sich in punkto Baupolitik angesichts der knappen Kassen zunächst mal um die wirklich sozial Schwachen seiner Gemeinde und erst dann um die Luxusprobleme von uns paar Tinyhausbegeisterten kümmert.

      Denn seien wir doch bitte ehrlich. Ein öffentliches Interesse besteht an unseren Platzwünschen wirklich nicht. Warum sollte sich eine Gemeinde, so sie denn nicht gerade im Fichtelgebirge, der Uckermark oder sonst wo ganz weit weg befindet, ausgerechnet für uns und unsere Bedürfnisse nach Zersiedelung der Landschaft mit schlecht isolierten Minihäusern stark machen?

      Es geht ausschließlich um uns und unsere individuellen Vorstellungen vom kleinen Wohnglück. Da sollten wir doch bitte realistisch bleiben.

      Gruß Udo
    • Servus Udo,

      danke für Deine kritische Antwort. Da gebe ich Dir auch vollkommen Recht. Tiny House Rheingau ist evtl. auch vorsichtig zu betrachten. Klar macht der Dieter da ein großes Geschäft und hat auch rechtlich bzw. mit dem Kampf mit den Behörden einiges weitergebracht, aber es ist eben auch ein wirtschaftlich orientiertes Business und dies lässt er sich auch gut bezahlen.

      Ich persönlich fand dessen TH nicht besonders umwerfend und für den schlichten Eindruck auch recht kostspielig. Aber nehmt mich bitte nicht beim Wort, denn ich kenne die Vergleiche nicht und will mir da kein endgültiges Urteil erlauben.

      In München ist ja bekanntermassen das Bauwagen, Womo und alternative Dorf OLGA aktuell noch am Suchen nach einem neuen Standplatz.

      Das gestaltet sich natürlich sehr schwierig und ich wünsche dort allen OLGA-Bewohnern alles Gute.

      Wenn ein Platz frei werden würde bzw. ein neuer Stellplatz gefunden wurde, dann wäre ich super gerne dabei.


      Drück Euch allen die Flossen, dass ihr einen rechtlich sicheren Standplatz findet. Ich bin leider noch weit davon entfernt.


      L.G. Happycamper
    • Ich stimme Udo im wesentlichen zu. Ich denke aber schon, dass es unterstützdende Initiativen geben könnte. M.E. sollte dies schon auf Gemeindeebene genügen. Wenn z.B. ein Neubaugebiet ausgewiesen wird (was nach meinem Verständnis bedeutet, dass Ackerlandbesitzer zu wohlhabenden Baulandbesitzern werden), dann könnte man doch für einen Bereich TH-"Bauer" durch einen angepassten Bebauungsplan gezielt ansprechen. Dadurch wird "Bauen" für die Bürger, denen ein TH nicht zu klein ist, deutlich günstiger.

      Der Aufwand für die Gemeinde beschränkt sich auch den Willen und den Bebauungsplan.

      Wenn ich zu naiv denke, berichtig mich gerne :)
    • Noch eine Suche im Raum München + viele Ideen und Fragen

      Hallo zusammen,
      Ich bin neu und auch ich bin auf das Stellplatzproblem gestoßen. Meine erste Idee eines Stellplatzes auf einem Campingplatz ist schnell gestorben. Mein zweiter Gang war das Bauamt in Fürstenfeldbruck. Ich habe viele Infos bekommen und einige Ideen entwickelt. Vielleicht klappt davon nichts aber ich bin nicht bereit aufzugeben. Darum möchte ich erstmal erfahren, wer hier in der Nähe ebenso einen Stellplatz sucht denn für einige Ideen ist es besser nicht alleine vorzusprechen.

      Liebe Grüße an euch alle
    • hallo :)
      Danke für den Tipp, ich bin nur leider sehr ortsgebunden und da wäre der Weg hier her immer 1,5 Stunden mit dem Auto

      Darum suche ich auch nach Gleichgesinnten die sich sowa im Brucker Landkreis vorstellen können.