Warmwasserboiler vs Durchlauferhitzer

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    • Hier ein 650,- Gasofen, nicht sehr hübsch. Die Propangasumrüstung kostet noch etwas mehr: amazon.de/Außenwand-Heizgerät-…opan-Erdgas/dp/B002QWGAZO Es wäre ja nur ein Fallback, wenn Du mal wo stehst, wo kein Holzofen geht. Auf FB hat Rolling TH übrigens mal behauptet, sie hätten jetzt ganz neue einen Pelletofen der auch auf CP geht. Wäre aber nichts für mich.

      Ich selbst würde mir so ein Teil aber erst nach Rücksprache mit einen Gasmenschen kaufen, da mir selbst die Beurteilungskompetenz fehlt.

      Danke für die Info mit der kalten Luft beim raumluftunabhängigen Ofen. Wenn es nur ums Anzünden geht, verstehe ich den Unterschied über den Kamin nicht. Wenn der Ofen aus ist, ist i.d.R. auch der Kamin kalt?! Ich würde mal bei einem Anbieter nachfragen, was die für eine Erfahrung haben. Wenn ich im Winter ein Lagerfeuer oder eine Kerze anbrenne, ist mir bisher noch kein Unterschied aufgefallen.


      Wenn der Anzünder (z.B. amazon.de/Zündwolli-Kaminanzün…olzanzünder/dp/B00WODPM3Q) brennt, brennt auch bald das Holz. Mich würde es überraschen, wenn es einen merklichen Unterschied gibt. Ich merke auch nicht, ob ich aufgewärmtes Holz oder eben reingebrachtes (0 Grad) nehme.
    • Hm, ich kann nur wiedergeben, was der Berater für Öfen mir am telefon sagte. Mein nächster Gang wenn ich weiß ob mein Schreiner das bezahlbar hinbekommt ist der zuständige Kaminkehrer, ich denke, der müsste mir da weiterhelfen können. Ich werde auch noch im Internet rechachiren.

      Ach ja, und ich möchte das Feuer sehen wie bei einem Holzofen XD

      Ich habe hier etwas zur Raumluftunabhängigkeit gefunden: brennholz-kamin.com/raumluftunabhaengige-kaminoefen

      sie schreiben:
      • Im Winter kann die einströmende Luft sehr niedringe Temperaturen aufweisen, was die Effizienz der Brennstoffe verringert.
      • Es kann zu Tauwasserbildung kommen, wenn die warme Raumluft auf die durch kalte Luft abgekühlte Zuluftleitung prallt. Oftmals sind Rostschäden die Folge.
      • Eine zu kalte Luft im Ofen erschwert das Anheizen, weil der optimale Auftrieb im Schornstein von der Zündtemperatur abhängt.
      Übrigens: Während des Öffnens der Feuerstättentür zum Nachlegen, lässt sich eine Verbindung mit der Raumluft auch bei Kaminöfen mit separater Luftzufuhr nicht vermeiden. Damit in diesen Momenten kein Unterdruck im Raum entsteht, sollte vorher entweder die Lüftungsanlage abgeschaltet oder ein Fenster aufgemacht werden.

      Frischluftzuführung über den Kamin oftmals die bessere Lösung:

      Luft-Abgas-Schornsteine sind so konstruiert, dass sie Rauchgase abführen und gleichzeitig den Kaminofen mit Frischluft versorgen. Die Frischluft strömt in entgegengesetzter Richtung in einem eigenen Schacht direkt neben dem temperierten Rauch entlang. Dadurch wird die Luft von draußen warm. Bereits angewärmte Zuluft trägt zur Energieeinsparung bei, indem die Verbrennung effektiver vonstatten geht.
      Nachteil: Ein Kamin, der mittels Ringspalt Frischluft zuführt, gibt keine Wärme mehr an das Gebäude ab. Er steht nicht mehr als zusätzliche Wärmequelle für das Haus zur Verfügung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Luna ()

    • der pelletofen von Rolling TH ist recht hübsch und man sieht das feuer.

      irgendwo hier im forum gibt es einen faden, dort finden sich auch welche mit warmwasseraufbereitung.
      für öfen gilt: erst mal in austria suchen, der ösi hat da immer ideen, die weit vorne sind.
      bei manchen cps tut es auch der funkenfang, möglicherweise kombiniert mit der rotierenden zugvorrichtung.

      von wegen RTH, die heizen die hütte mit infrarot im boden und im bad auch die wände und empfehlen, wenn es richtig kalt wird,
      halt den pelletofen. aber wie gesagt auf dem cp können bis zu dreifache kwh preise fällig werden.

      in meinem kleinen, schlecht isolierten wohnwagen verbrauche ich ca. 11 kg gas/woche, entspricht 17 euronen, bei 20 grad minus und geöffneten fenstern, da ein wohnwagen immer eine schimmelburg ist.

      habe mich eben, heute mal bei RTH etwas durchgelesen. die bauen die wand mit pur und der HTI 08 folie, diffoffen.
      sie halten die hütte ja durch die innenwandverkleidung zusammen und kommen damit auf 11 cm wand, bei erfüllung der EnEV.
    • muss man beim Pelletofen diese ominösen Abstände zum Nachbarfenster nicht auch einhalten?

      Vielen Dank für die Daten bezüglich der Heizkosten und auch bezüglich unserer Nachbarn. Ich werde mich da mal erkundigen, ich kenne sogar jemanden, der mir das aus A mitbringen kann.

      Ich werde mit einer Wandstąrke con 18 cm gut eingepackt sein.
    • Luna schrieb:

      Nachteil: Ein Kamin, der mittels Ringspalt Frischluft zuführt, gibt keine Wärme mehr an das Gebäude ab. Er steht nicht mehr als zusätzliche Wärmequelle für das Haus zur Verfügung.
      Vielen Dank für die Informationen! Den Nachteil würde ich nicht überbewerten: im TH ist macht ein Holzofen warm genug. Ich komme mit den u-wert.net Wärmebedarfsrechner auf <1 kW max. Da ist es egal, ob der Ofen 3-5kW heizt oder 2.8-4,5 kW.

      Ansonsten sind Aussagen wie "verringern" oder "erschweren" halt schwer zu bewerten. Massig Autos und viele Fahrräder fahren mit zu wenig Luftdruck und trotz all der Nacheile fällt es dann anscheinend doch nicht ins Gewicht. Auch die Aussage

      "Während des Öffnens der Feuerstättentür zum Nachlegen, lässt sich eine Verbindung mit der Raumluft auch bei Kaminöfen mit separater Luftzufuhr nicht vermeiden. Damit in diesen Momenten kein Unterdruck im Raum entsteht, sollte vorher entweder die Lüftungsanlage abgeschaltet oder ein Fenster aufgemacht werden"

      mag theoretisch stimmen, aber in fast allen Bauwägen und wohl den den meisten TH stehen *keine* raumluftunabhängige und werden die ganze Zeit so betrieben.

      Das mit dem Rost will ich nicht bezweifeln, aber ich verstehe es noch nicht. Die kalte Außenluft hat eine niedrigere relative Luftfeuchte und wird beim Erwärmen sozusagen staubtrocken. Es mag Kondensation a.d. Stelle geben, wo kalte Luft auf warme Luft trifft. Das wäre im Ofen. Aber daß der im Betrieb feucht wird, ist für mich eine schwierige Vorstellung. Was anderes ist es vielleicht wenn der Ofen nicht in Betrieb ist und durch die fehlende Isolation das Innere des Ofens auskühlt. Dann mag der Ofen innen beschlagen.

      Sagen wir es mal so: Wenn ich Bilder von einem verrosteten Kaminofen sehe und die Beschreibung der Benutzung lese, dann glaube ich es eher. Bei Informationen im Netz außerhalb von Wikipedia bin ich skeptisch, wenn ich darauf meine Entscheidungen treffen.

      Sind die Kamine mit Zuluft eine Option fürs TH? Sprich, welche Öfen sind dafür ausgelegt, oder ist es unabhängig vom Ofen? Man könnte die Zuluft ja von außen.

      Edit: Es ist eh die Frage, wie viel man für spätere Eventualitäten vorbereiten muss. Ich habe mal ein Video gesehen, da hat jemand in ein Holzhaus nachträglich ein Fenster eingebaut - mit der Kettensäge. Auch bei einem TH kann man, wenn es denn sein muss, den Kamin verschließen, ebenso evtl. die Luftzufuhr für den Holzofen. Fassade und Innenwand sind auch Holz, da kann man Löcher bohren - siehe auch das aktuelle Video von Nessa "die Küche ist fertig". Im Endeffekt muss man nur den Durchbruch vernünftig abkleben. Aber ein diffusionsoffener Aufbau ist eh eher tolerant.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ViNS ()

    • Was spricht denn gegen eine Zuluft für den Holzofen von innen?
      Kann das gerade nicht finden.
      OK, es strömt kalte Luft herein, aber ein Holzofen hat eh genug Leistung.
      Wenn die Zwangsbelüftung oberhalb des Ofens angebracht ist merkt man das doch gar nicht!?
      Im Wohnbus finde ich das eigentlich ganz gut, da die kalte Luft sehr trocken ist,
      und ich damit die Luftfeuchtigkeit niedrig halten kann.
    • so wie ich das verstanden habe, gibt es ein Problem mit dem Sauerstoff in so kleinen Räumen, wenn sie gut isoliert sind. Ich bin da ja auch keine Fachfrau aber ersticken will ich in meinem Tiny auch nicht. Wäre mal herauszufinden inwieweit das überhaupt gefährich ist. Da bräuchte ich eine richtige Berechnung, also wie viel Sauerstoff ist in meinem Haus und wieviel verbraucht der ofen und ich in einer Stunde oder so. Ach ja und wieviel brauche ich, dass es mir gut geht. XD.
    • Hallo Luna und andere
      macht es doch nicht so kompliziert! Am besten noch eine App, um Zuluft für den Holzofen zu steuern. Will jetzt nicht weiter ausholen aber ich lebe mit Kaminöfen seit über 35 J. in mehreren Häusern. In meinem Mini H. habe ich einen ganz normalen 5 Kw Ofen bei 26 m2 und auch sehr guter Islolierung. Keine externe Zuluft über Schornstein oder in den Brennraum. Alles ganz einfach u. simpel wie es schon Generationen gemacht haben. Beim Anzünden 10 Min. ordentlich Sauerstoff über die Haustüretüre oder ein Fenster geben. Danach Zuluft reduzieren, ein Fenster leicht kippen oder einen Spalt öffnen, wo es Dir gerade nicht zieht. Später, wenn das Holz weitgehend abgebrannt ist strahlt der Ofen sowieso ohne Sauerstoffverzehr. Du wirst sehen, dass es dann meist zu warm ist und Du mehrere Male ordentlich stosslüften musst. Du wirst keinen Erstickungstod erleiden. Alles funktioniert easy und wunderbar, wollte jetzt nicht sagen "great". Nur Mut zur einfachen Lösung. Es klappt, glaub mir!
      Grüsse
    • Ein Holzofen bringt immer frische Luft von draußen wo es kann, solang das Haus nicht zu eng/fest ist.
      Mein zweites TH war so eng, das Holzofen funktioniert fast nicht...ein Raum voller Rauch. Ich musste immer ein Fenster ein Bissl (sehr wenig) offen lassen.
      So kein Problem mit Sauerstoff, frische Luft kommt immer durch.
      Ehrlich. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Blumengucker ()

    • Ich danke euch, genau darum bin ich hier und schreib über jeden Mist. Ich bin ziemlich nervös da ich mir sozusagen meinen Altersruhesitz plane und mit Fehlern die ich jetzt mache muss ich dann ca. 30 Jahre leben, denn ich kann mir finanziell keine größeren Problembehebungen leisten. Manchmal brauche ich dann Menschen mit praktischer Erfahrung die mich beruhigen :)

      Oder eben Leute die mir sagen wenn du das machst passiert das und das hat diese Folgen. Wie z.B. mit dem Sarkstrom
    • Bei der Raumluftunabhängigkeit geht es m.E. im wesentlichen um den Sauerstoffgehalt im Wohn-/Schlafraum. Vom kalten Zug am Boden wird zwar auch berichtet, aber das halte ich für nicht so dramatisch. Angeblich sind solche Öfen bei Passivhäusern, also richtig dichten Häusern vorgeschrieben. Überprüft habe ich die Behauptung aber nicht und auch nichts über die Begründung recherchiert.

      Luna schrieb:

      Wäre mal herauszufinden inwieweit das überhaupt gefährich ist. Da bräuchte ich eine richtige Berechnung, also wie viel Sauerstoff ist in meinem Haus und wieviel verbraucht der ofen und ich in einer Stunde oder so.
      Ich denke nicht, dass eine Berechnung was hilft, denn die große Frage ist ja, wie luftdicht ist das (Dein) TH. Alte Häuser sind es bestimmt nicht, und dort gibt es auch keine Probleme mit Sauerstoff.

      Wie es jetzt bei einem TH, insbesondere dem eigenen, aussieht, ist, denke ich, von außen schwer zu bestimmen. Es gab hier schon Meinungen über gesteuerte Lüftungsanlagen mit Wärmetauschern, ... und da ist man auf auf jeden Fall schob beim App-Bereich von Haumdaucha. Für mich ist das nichts. Will hier nicht jemand eine Dissertation über TH schreiben? Die könnte ja mal mit einen Sauerstoffgerät in THs nachmessen, dann wüssten wir es genauer :)

      Ich für meinen Teil habe mich bisher für raumluftunabhängig entschieden. Ich sehe kaum Nachteile. Die Auswahl an Öfen ist viel kleiner, aber für mich noch groß genug, die Preise für die Öfen sind kaum höher, am teuersten sind die ca, 150€ für den Zuluftkamin. Das ist es mir persönlich wert. Ich kenne es vom alten Bauernhaus mit den Holzöfen so, dass ich manchmal solche Müdigkeitsattacken habe, dass ich mich schon frage, ob der Sauerstoff passt. Ist logisch gesehen Unsinn, dafür ist das Haus viel zu undicht. Im Haus habe ich im Winter auch kein Fenster dauerhaft geöffnet, dafür ist das Haus zu groß und zu schlecht isoliert. Darum will ich für mich und mein Feeling die Raumluftunabhängigkeit.

      @Luna: Mein Tipp: lass Dir Zeit! Es gibt so viele Varianten und an viele denkt man (ich) auf Anhieb gar nicht - insbesondere halte ich viele Mainstreamtrends für den Mainstream eher ungeeignet. Und dann ist insbesondere der TH-Bereich gespickt von Falschinformationen, die alle (ich auch) immer bereitwillig wiedergeben. Darum mag ich auch Nessas Kritik-Video so sehr, sie dokumentiert einige Lektionen, die sie während des Bauens gelernt hat. So sehr ich ihre Initiative (Frühling Idee, Sommer Entscheidung, Herbst Baubeginn) bewundere - einige Lektionen hätte sie sich auch durch Diskussion und Recherche ersparen können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ViNS ()

    • Ein Problem mit separat-Lufteinlass für Holzöfen ist, dass es im Winter schwieriger sein kann, ein Feuer in Gang zu bringen, weil die Luft so kalt ist. Kann oder kann nicht ein Problem sein, aber es ist wahr.
      Menschen haben seit Jahrhunderte Öfen ohne besonders-Lufteinlass benutzt. Es geht. Frische Luft is immer gut. Science says the air in houses is much much more polluted than any outside air, (plastics, chemicals, usw) so why not flush it out constantly? A holzofen makes way too much heat anyway, usually. Except the very smallest (boats, etc), even a small one (morso 1410) is rated to 93 m²! One can only make a fire so small, I have found, without a lot of smoke and inefficiency/waste. Stoves need to run hot to run well.

      Tut mir leid fuer ENglish, keine Zeit. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Blumengucker ()

    • Zum Thema Müdigkeitsattacken in der kuschelig beheizten Stube:
      Kann auch viele andere Gründe haben: generell zu viel Arbeit, ungewohnte körperliche Arbeit, generell zu wenig Schlaf, kein Mittagschlaf, zu viel gelesen, falsches Buch gelesen, zu viel Bier, zu viel Wein, zu viel Se... etc.etc. Muss jetzt nicht am Ofen liegen.:)
      Grüsse
    • Ich habe halt gerade ein bisschen Zeitdruck :) denn ich habe ja das Grundstück in Aussicht und mit der Baugenemigung sieht es wunderbarer weise erstaunlich gut aus . Ich habe gerade eine dicke Erkältung und somit Zeit. Ich nehme mir jeden Tag ein/zwei Themen vor um zu rechachieren. Nur manchmal ist auch zu viel Info verwirrend. Hm, ich denke ich werde dann noch den zuständigen Kaminkehrer fragen. Ich bin mir sicher die EU hat Vorschriften dafür, dass die Steuerzahlenden Schäflein die Heizungsanlage überleben ;).

      Ps allerdings sind müde Schäflein auch brave XD ob nun durch Sauerstoffmangel, zu viel Bier oder zu wenig Schlaf
    • ViNS schrieb:

      Bei der Raumluftunabhängigkeit geht es m.E. im wesentlichen um den Sauerstoffgehalt im Wohn-/Schlafraum.

      Nein, nein und nochmal Nein!
      Dieses Gerücht wandert von einem Forum zum Nächsten.
      Ich wäre schon lange tot, wenn ein Holzofen nur den Sauerstoff aus der Raumluft saugt!
      Kein Holzofen dieser Welt kann sich die 20% Sauerstoff der Luft rausfiltern
      und die restlichen 80% Stickstoff im Raum lassen. Wie soll denn das gehen?

      Also, der Holzofen saugt Luft an, verbrennt den Sauerstoff und alles,
      auch der Stickstoff, geht durch den Kamin raus.
      Diese Menge Luft muss natürlich wieder von aussen in den Raum strömen.
      Und hier strömt natürlich Sauerstoff mit rein.
      Altes Haus, kein Problem, wegen Ritzen, Fenster und Türspalten.

      Gefährlich wird es nur bei Häusern, welche völlig dicht sind und keine Zwangsbelüftung haben,
      denn dann kann der Ofen nicht ziehen und der Rauch könnte zurück in den Raum!
      Auch ein elektrischer Dunstabzug oder eine Windböhe könnte den Rauch in den Wohnraum ziehen/drücken.
      Wie stark ein Ofen saugen kann hängt vom Ofen ab und vor allem an der Länge des Kamins/Schornsteins.

      @Luna: Den Raumsauertoffgehalt braucht niemand ausrechnen, denn den Sauerstoff verbrauchen tust nur du und evtl deine Gaskochflamme!
      Sauerstoffmangel entsteht bei offener Verbrennung ohne Kamin, z.B. Gas-Kathalytofen etc.

      Liebe TinyGrüsse Hanobal
    • Hanobal schrieb:

      Gefährlich wird es nur bei Häusern, welche völlig dicht sind und keine Zwangsbelüftung habdenn dann kann der Ofen nicht ziehen und der Rauch könnte zurück in den Raum!
      Aber genau darum geht es doch! Wenn man ein TH, wie allgemein empfohlen luftdicht verbaut mit einer Dampfbremse. Man muss nicht so bauen, aber die meisten tun es. Wie luftdicht das dann am Ende wirklich ist, kann ich nicht beurteilen, aber es ist die Annahme.

      feuerdepot.de/blog/die-dibt-ze…unabhangige-feuerstatten/
      "Begründung der Zulassungsnotwendigkeit

      Moderne Niedrigenergiehäuser sind so dicht gebaut, dass sie zur Vermeidung von Schimmelbildung regelmäßig gelüftet werden müssen. Dies geschieht häufig automatisch über eine kontrollierte Lüftungsanlage, welche Frischluft in einigen Räumen einbläst und dafür in anderen Räumen Luft absaugt. An dieser Stelle kann ein Unterdruck entstehen, welcher dann wiederum gefährliche Gase aus dem Kaminofen in den Wohnraum ziehen kann.

      Um diese Gefahr zu vermeiden, wurde in §4 der Feuerungsverordnung die Kombination von raumlufttechnischen Anlagen mit Kaminöfen geregelt."

      heimwerkerheld.de/Schornstein-Lexikon/Raumluftunabhaengig
      "Notwenigkeit einer raumluftunabhängigen Heizanlage bei Energiesparhäusern

      Würde in einem solchen Gebäude nun ein herkömmlicher Abbrandofen aufgestellt werden, müsste dieser seinen Luftbedarf über die Raumluft beziehen. Da die Gebäudehülle aber undicht ist, führt das zu einem Unterdruck im Gebäude. Ab einem bestimmten Unterdruck kann der Ofen keine Luft mehr ziehen. Daher benötigen beispielsweise Kaminöfen, Kachelöfen, Holz- und Kohleöfen in einem Energiesparhaus zwingend einen Zuluftanschluss, der über die Außenluft versorgt wird."

      Nochmal: Ich behaupte nicht, dass man unbedingt einen raumluftunabhängigen Ofen braucht, ich benenne nur den Grund, warum ich einen möchte. Ansonsten habe bisher noch keine Referenz für dieses "zwingend notwendig" gefunden: I.d. Feuerungsverordnung habe ich bisher davon nur was von der Kombination mit Dunstabzug o.ä. gelesen
      schornsteinfegerdienst.de/user…ungsverordnung-feuvo).pdf

      @Lena: Da steht auch was von den Kaminhöhen drinnen
    • Wenn Holz in einem so kleinen Raumvolumen verbrannt werden soll, ist eine raumluftunabhängige Betriebsweise d r i n g e n d zu empfehlen.
      Selbstverständlich geht man in einem Neubau von einer luftdichten Gebäudehülle aus, egal wie die hergestellt ist. Dazu müssen nicht unbedingt Folien verbaut werden. Eine mit Fugenband abgeklebte OSB ist auch luftdicht (bitte nicht mit diffusionsdicht verwechseln)! Außerdem sind Gebäudeteile auch winddicht herzustellen. Fenster und Türen müssen dicht schließen, haben also mindestens 1 Dichtungsebene (Dichtungsgummi). Das sind ganz normale Anforderungen an Wohngebäude!