Wer kennt Paulowinia Holz ?

    • FelzenSolar schrieb:

      So vielleicht kann man mal wieder zum Thema Paulowinia Holz zurück kommen.

      Habe heute mit dem Traktor das verdorrte Gras um die Bäume unserer
      Streuobstwiese gemäht und jetzt nach dem Lesen von Blumenguckers Beitrag
      direkt ein schlechtes Gewissen bekommen.

      Vielleicht sollte ich die alte Sense vom Urgroßvater wieder in Betrieb nehmen. :D :D :D
      Schafe mähen sehr gut, und wenn sie auf die Erde scheißen, es macht kein Problem. :)
    • Jeepelsbeere schrieb:

      und nicht weiter erläutern möchte.
      Hallo Heini,
      du bist schon ein alter Hase hier im Forum und ich respektiere deine Erfahrung und Kenntnis.
      Kannst Du die anderen bitte aufklären, warum Du dieses Holz ablehnst? Offenbar weil es zu schnell wächst. Was bringt das für Nachteile mit sich? Ich habe es bisher nur als Möbelholz verwendet, Konstruktion und Balken kamen mir noch garnicht in den Sinn.
      Ich kenne nur einen Nachteil: es hält kaum eine Schraube drin, wenn man nicht durchschraubt oder Stäbe setzt.
      Den Umwelt-Fussabdruck lassen wir mal aussen vor, da diese Bäume offensichtlich mittlerweile auch in Europa gezogen werden.

      Viele Grüße,
      Martin
    • DietmarS68 schrieb:

      Das Holz von Paulownia kann vielfältig eingesetzt werden. Es ist leicht zu verarbeiten und verfügt über gute physikalische Holzeigenschaften. Es ist hell, leicht, hart und sehr dauerhaft. Dank der Formstabilität ist es für Dachausleger, Türen, Fenster und Trennwände geeignet. Es hat einen der niedrigsten Werte hinsichtlich der thermischen Leitfähigkeit, eignet sich daher als Isolationsmaterial. Sein Holz ist fast so leicht wie Balsaholz und relativ steif. Es wird als leichte Zwischenschicht beispielsweise im Möbelbau, für Musikinstrumente oder als Kernmaterial für Surfboards genutzt.

      Derzeit ist in Deutschland aber nicht genügend Schnittholz auf dem Markt. Auch beim Direktimport aus China sind die verfügbaren Mengen gering. Außerdem weißt das aus China importierte Paulownia-Schnittholz nicht die nötigen Qualitäten auf. Gelänge es, Paulownia in größerem Umfang in Europa anzubauen, könnte damit die Situation verbessert werden. Seit 2012 werden Paulownien auch in Deutschland in Plantagen zur Nutzholzgewinnung angebaut. Die deutschen Holzproduzenten bezeichnen diesen Baum auch japanisch als „Kiribaum“.

      Fazit: Es ist ein leichtes und festes, aber noch ziemlich seltenes Baumaterial, man sollte allerdings genau auf die Herkunft achten (CO² Fußabdruck) und es gibt qualitativ noch große Unterschiede.
      Hallo Dietmar,

      hättest Du die Güte Zitate als solche zu kennzeichnen bzw. darauf zu verlinken.
      Gruß Stefan

      waldwissen.net/waldwirtschaft/…au/lwf_paulownia/index_DE