Holzbaugemeinschaft Eifelleben errichtet feste Tiny House Siedlung Deutschlands am Nationalpark Eifel

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    • Holzbaugemeinschaft Eifelleben errichtet feste Tiny House Siedlung Deutschlands am Nationalpark Eifel

      Im Zuge des Entwicklungsprozesses der Holzbaugemeinschaft Eifelleben ist es gelungen, die Stadt Mechernich in der Nordeifel für die Möglichkeit einer Tiny House Siedlung zu öffnen.Im ersten Schritt wird nun ein Quartier mit 8 Tiny Houses in der Größe von ca. 20 m² bis ca. 60 m² Wohnfläche errichtet.


      Gesucht werden Tiny House BauherrInnen, die diese einmalige Gelegenheit nutzen und bauen wollen.

      Denn aktuell gibt es in ganz Deutschland (noch) keine richtige Tiny House Siedlung die diesen Namen verdient – kommerzielle Stellplatzvermarktungsmodelle à la Wohnmobilparks mit Campingplatzfeeling außen vor gelassen.


      Wer sich also für Tiny Houses in vollökologischer Holzrahmenbauweise mit eigenem Glasfaser-Internetanschluss und ein gemeinschaftliches Bauen & Leben am Nationalpark Eifel interessiert, sollte sich alsbald melden.

      Co-Working & Co-Housing inbegriffen.


      Was die 8 Bauplätze betrifft: first come – first serves.


      Mobil: 0179 – 5919 330

      Email: kontakt@mwl-sapere-aude.com

      Web: www.holzbaugemeinschaft-eifelleben.de
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    • Hallo Robert,

      schön das nun auch in meiner Nähe einmal ein Tiny House Siedlungs Projekt in Angriff genommen wird.

      Ich wundere mich ja immer wieder, das so viele TH-Interssierte unbedingt ein kleines Grundstück für ihr TH suchen und sich aufregen das es nur "normalgroße" Grundstücke gibt. Auf der anderen Seite soll dann aber bitte nicht der Nachbar von seiner Küche ins eigene Schlafzimmer gucken können. Schon ein wenig schizophren, auf der einen Seite soll das Grundstück möglichst klein sein, aber der nächste Nachbar soll bitte schön ganz weit weg sein...

      Aber ich stimme Jeff in dem Fall zu, die TH stehen schon wie die Sardinen in der Büchse, auf dem Plan. Ich persönlich fände es angenehmer wenn auf dem Grundstück nicht 8, sondern max. 4 Häuser stehen würden.

      Gruß
      Dietmar
    • Je größer das Grundstück, desto teurer ist es auch. Muss jeder für sich entscheiden. Leider sind dort keine Massangaben, aber ich denke mir würde das reichen. Je weniger Garten ich pflegen muss, desto besser...
      Leider viel zu weit weg für mich.
    • Der Plan ist im Massstab 1:500, also müssten die kleinsten Grundstücke für die 28m² Häuser ca. 200-250 m² sein und die größten für das 64m² Haus ca. 400-500 m², wenn ich richtig gerechnet habe.
      Wenn man dann noch die 3m Mindestabstand zur Grundstücksgrenze einrechnet liegt man relativ nahe an der Minimalgröße solch eines Grundstücks, da bleibt nicht sooo viel Platz für den eigenen Garten.
    • Das sind Grundstücksgrößen einer normalen Neubausiedlung. Wenn man da eine rollende Hütte draufstellt, hat man schon ein recht großes Grundstück. Alles Abhängig von persönlichen "Ambitionen".
    • Ich verstehe die Diskussion nicht. Was sollen dazu Besitzer von Doppelhaushälften oder von Reihen(mittel)häuser sagen?
      Solche Gemeinschaftsprojekte leben doch davon, dass man ein bisschen näher zusammen rückt. Interessant ist wahrscheinlich die finanzielle Seite. Wenn das Projekt zu sehr "auf Edel" gemacht ist, kommt da keine Atmosphäre rein.
    • kronleuchter wrote:

      Blumengucker wrote:

      Interessant, aber wie die Sardinen gedrängt. Do you guys use that phrase in germany? hehe.
      Wie immer, entweder zu teuer oder zu klein. Hör auf zu meckern, und finde doch mal was positives...
      Ok. Positiv, positiv...
      1. Ich kann meine teuere Stereoanlage verkaufen, weil ich kann oft Musik von meinen Nachbarn kostenlos hören.
      1a. Das Geld ist gut denn das Land muss sehr teuer sein.
      2. Ich brauche kein Wecker, weil meine Nachbarn werden mich täglich wecken.
      3. Die Häuser meiner Nachbarn blockieren das Wind. Wichtig in der Eifel.
      4. Ich brauche keine Leuchtung draußen, weil meine Nachbarn werden genug anbieten.
      4a. Ich kann mein Teleskop auch verkaufen, weil ich kann es nicht mehr zuhause benuzten. Es ist zu schwer nach dunkler Länder zu schleppen.
      5. Es gibt immer jemand für Katzefutterung, wenn ich unterwegs bin.
      6. Gute Sicherheit von so viele Augen.
      7. Ich würde mit meine Freundin weniger kämpfen...zu viele Ohren.

      So, ja. To each his own. I wasn't actually complaining, just making an observation. I'm from spacious colorado, that means I'm no sardine can man. ;)

      The post was edited 5 times, last by Teach bui ().

    • Auf der Webseite steht, das Eifelblick in Anlehnung an das Projekt Meerblick konzipiert ist. Dazu stellt sich die Frage, ist die Genehmigung auch nur als Ferienhaussiedlung erteilt und sieht das Modell auch Käufer/Vermietermodell vor?
      Ich fände es nämlich nicht besonders prickelnd, dort fest zu wohnen und im Sommer wechseln sich in 7 Häusern alle 14 Tage neue Bewohner ab.
    • Die Siedlung Meerleben an der Ostsee ist die Blaupause für Eifelleben was die Konstruktion (Holzrahmenbau mit GFM-Platte & ökologische Dämmung) und die Umsetzung als Baugemeinschaft betrifft.
      Letztere kann rund 20 % günstiger bauen, da die Kosten für den Bauträger und den Immobilienmakler entfallen.

      Im Gegensatz zu Meerleben wird Eifelleben jedoch eine Dauerwohnsiedlung mit realen Eigentümern - den Mitgliedern der Baugemeinschaft.
      Es entsteht also eine egalitäre, sozial-ökologische Tiny House Holzbausiedlung.
    • Ich habe mich auch ein wenig dazu schlau gemacht und sehe es inzwischen nicht mehr als wirkliches TH Projekt an. Hier kauft jeder sein Grundstück und das Haus- ist also nichts anderes als eine normale Wohnsiedlung mit Gemeinschaftsfläche + Gebäuden. Mobilität gibt es da nicht mehr und macht ja auch keinen Sinn, wenn dir das Grundstück gehört. So ist auch der finanzielle Aufwand ein anderer /wesentlich höherer.

      Was soll eigentlich auf der Fläche drumherum entstehen ? z.Zt. sind ja erstmal nur 8 Parzellen zu vergeben..
    • eike16 wrote:

      also nichts anderes als eine normale Wohnsiedlung mit Gemeinschaftsfläche + Gebäuden
      Das gleiche Gefühl hatte ich auch und es wurde durch die Antwort noch krass bestätigt. Individualismus ist dort nicht gefragt, alles soll sehr gleich aussehen.
      Es sind keine eigenen TH vorgesehen, erst recht keine auf Rädern. Für mich ist's damit auch ganz flott gestorben, aber es gibt bestimmt auch Menschen die genau dieses so suchen...
    • Das Konzept trägt sicherlich dazu bei, dass die Tiny Haus Bewegung sich verstärkt. Für mich aus diesem Blickwinkel also erstmal positiv. Alle Konzepte welche unsere bisherige Wohn und Bauformen mit ernstzunehmenden Alternativen konfrontieren werden uns ALLE weiterbringen. Ich stimme allerdings der bisherigen Kritik zu. Wäre mir tatsächlich auch zu eng...vor allem wenn eine gemeinsame Bau und Gestaltungsweise angedacht ist. Wenn der Acker hinterher genauso aussieht wie die Reihenhaussiedlung ein paar Meter weiter existiert für mich kaum ein Unterschied.

      "RAUS aus der Stadt mit dem Schmutz und Lärm" wird hier beworben.

      Diese Aussage passt für mich überhaupt nicht bei der geplanten Bebauung und der Nähe zum Ort (auf den Bildern sieht es sehr nah zum Ort aus)


      Ich komme zwar nicht aus Colorado aber "raus" ist für mich auch anders :)