Wechselbrücke - Vorteile, Nachteile, Transportkosten, überstand, Dämmung, Statik und REchtliches - Fragen und Erfahrungen

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    • Wechselbrücke - Vorteile, Nachteile, Transportkosten, überstand, Dämmung, Statik und REchtliches - Fragen und Erfahrungen

      Hallo,

      Ich plane mein (not-so)-tiny house auf einer Wechselbrücke.

      Vorteile für mich:
      • ich hab keine Gewichtbeschränkung und kann daher mit 2 Erkern und Vollholzdielen bauen
      • Es gibt ein einheitliches und gängiges Transportsystem mit vielen Anbietern
      • ich kann einen Anhänger nach Bedarf nachkaufen, kann aber auch erstmal nur mit der Brücke starten.


      Nachteile:
      • PKW Zuggefährt nicht möglich (daher nur bei seltenem Umzug zu empfehlen)
      • Die Transporthöhe liegt bei etwa 0,9 m bei einer JUMBO, d.h. die lichte Raumhöhe landet bei etwa 2.70m


      Fragen:
      1. Wenn ihr Erfahrung mit dieser Art des TH habt, teilt sie gern (was seht ihr als Vorteile und Nachteile, würdet ihre es wieder tun?)
      2. Die JUMBO C782 Wechselbrücke hat eine Länge von 7,82m. Wie lang darf da der Überstand sein? Habt ihr da Erfahrungen? Kann ich auf 8m Länge gehen?
        UPDATE: Habe grad bei einem Logistiker angerufen: 96cm pro seite bei einer C742 (also der 7,42 m langen variante). Also alles easy mit 8m, die ich geplant hatte :)
      3. Wie ist das Transport-rechtlich: Darf das TH auf dem Wechselrahmen fest verschraubt sein? Also gilt es dann noch als Ladung? (beim PKW Trailer Darf es ja auf dem Hänger nicht fest verschraubt sein, sonst brauchts ne wohnwagenzulassung. die möchte ich umgehen). Also gilt der WEchselrahmen als die Ladung?
      4. Habt ihr Ne Erfahrungszahl zu den Transportkosten? (oder links?) Ich habe im Netz nichts dazu gefunden bisher. UPDAT: hab das hier gefunden: mein-onlinerechner.com/b2b/logistik/index-preview-824-2.html ... aber hier kann ih nicht angeben dass es sich um eine WB handelt. Teilt gern noch andere Preiserfahrungen!
        UPDATE
        : bei mls (danke @sigi ) nehmen die der 1,6 € pro Km. Bei überbreite kommen pauschal 250€ oben drauf pro strecke.
      5. Ich überlege auf eine Überbreite von 3m zu gehen. Habt ihr Erfahrung wie easy das ist ein Transportunternehmen dafür zufinden..also JUMBO plus Überbreite? Habt ihr erfahrung wie viel teurer der Transport von Normaler breite vs. Überbreite ist? Was ich bisher gefunden habe ist, dass diese sondergenehmigung 80€ kostet.... wisst ihr ob transportunternehmen entsprechen noch mehr als das obendrauf verlagnen?
        UPDATE
        : ja, mls zum bsp 250€ pro strekce. ist aber standard und kein problem, sagten die.
      6. habt ihr generell erfahrungen, wie ein logistik - unternhemen auf diese art von ladung reagiert? was sind die vorraussetzungen, dass die das als auftrag annhemen? (müssen z.b. alle fenster rausgenommen werden oder nicht?)
        UPDATE: Die, die ich angerufen hatte, waren da total aufgeschlossen.


      danke für eure antworten. ich bin gespannt! gebt gern die Zahl der Frage an, wenn ihr antwortet. Sind jetzt schon einige fragen geworden ?( :thumbup:

      gruss aus berlin
      leo

      ps: Für die neugierigen, die sich inspirieren lassen wollen findest du den aktuellen groben plan im anhang
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      The post was edited 4 times, last by orangebutt86 ().

    • Hallo Leo,
      ein anspruchsvolles Projekt! Ich wünsche dir alles Gute ... mein Tipp für ein Logistikpartner: mls-online.de
      Ich selbst plane nur und baue noch nicht. ... aber auch ich bevorzuge die Variante Wechselbrücke. Zu beachten ist allerdings, dass man mit LKW und 3m Breite nicht ganz so wendig ist. Oft sind Durchfahrten zu interessanten Grundstücken gerade mal 3m im Lichten (wegen Feuerwehr) breit. Mit einer Breite 2,6-2,8m müsste aber alles funktionieren. Halte uns bitte weiter auf dem Laufenden!

      Gruß sigi
    • @sigi

      danke für die antwort. Ja, es ist durchaus ein anspruchsvolles projekt. Ich habe das Glück dass ich eine gruppe von befreundeten Know How trägern im Bereich Elektro, Schreinerei, Metallbau und Sanitär habe, die den Bau in einem AUsbildungsprojekt durchführen würden. Eine Win WIn SItuation: Die haben etwas, an dem sie wirklich lernen können und wollen und ich habe geringe Baukosten. Meine Tante ist pensionierte Architektin und wir haben grossen spass beim zusammen-pläne-schmieden.

      Meine Partnerin und ich machen die Konstruktion und Planung und untersützten dann beim Bau. insgesamt bin ich deswegen optimistisch, dass es recht machbar wird.

      Ich habe gesehen, dass du auch bzgl baurecht und ENEV ein bisschen gesschrieben hast. Hast du diesbezüglich ein paar gedanken zu dem, was ich bisher geplant habe? Ich frage mich insbesondere:


      1. welche baurechlichen dinge kann ich jetzt schon beachten (Statik und ENEV... und noch anderes?) Und was brauchts, dass ich sie einhalte? Ich werde erstmal "unterm Radar" darin wohnen und erst in der Zukunft ein dauerhaftes Grundstück suchen. Sodass es jetzt schon sinn macht zu überlegen, was es braucht, damit ich es als Gebäude zulassen könnte. (meine tante konnte da nicht viel zu ENEV und statik sagen, ausser "das gebe ich an der stelle immer an einen statiker :))
        1. ich habe auch an die Mobilheim-Norm gedacht. Die könnte ich recht easy bzgl statik und wärmedämmung einhalten. Weiss aber nicht wieviel das dann im endeffekt wert ist. hast du dir bei deiner planung da gedanken gemacht?
        2. hast du eine ahnung wie teuer das wäre sowas "ordendlich" durchrechnen zu lassen?
      2. Wie kann ich möglichst ökologisch aber immernoch in meinem (leider recht niedrigen) Budget bauen? hast du da noch erfahrungen bzgl meines geplanten wandaufbaus?
      3. wie kann ich ein gutes raumklima erzeugen? Ich denke aktuell über eine gasheizung gestützt durch ein dach-solarthermie system für die übergangszeit, sowie einem Holzofen für die "harten zeiten", also peak-wärme. Glaubst du da brauchts noch ne fest verbaute Lüftung mit Wärmetauscher und Entfreuchtung?


      • Dämmung ist mit Zellulose geplant, zum einblasen,
        • UPDATE: Hab grad das hier gefunden: Zellulose erzielt gute Dämmeigenschaften. So beträgt die Wärmeleitfähigkeit lediglich 0,04 bis 0,045 Watt pro Meter und Kelvin. Um den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) bezüglich eines U-Werts von 0,24 W/(m²K) zu entsprechen, muss bei einer reinen Zellulose-Dämmung eine Dämmdicke von 16 Zentimetern erreicht werden. (energieheld.de/daemmung/daemmstoffe/zellulose )
          -> heisst dass, dass ich mich entscheiden muss: Entweder dicke wände, dh. überbreite und Ökodämmstoff oder chemie und breite einhalten?
      • 15cm dicke Wände: von aussen nach Innen: Sibirische Lärche - Schutzplatten - Zellulose - Evtl Dampfbremse (evtl aus Holzfaser/Papier) - OSB Platte (evtl verklebt, sodass es keine Dampfbremse mehr bräuchte)
      • Holzständerbauweise


      der tip mit mls war übrigens super! die nehmen 1,6 € pro Km. Bei überbreite kommen pauschal 250€ oben drauf pro strecke.

      The post was edited 2 times, last by orangebutt86 ().

    • Hallo orangebutt86,
      Tiny Houses sind Wohngebäude der Gebäudeklasse 1 - damit müsste deine Tante als Architektin Bescheid wissen.
      Um als Wohnhaus genehmigungsfähig zu sein, muss ein ENEV-Bauteilnachweis und eine Statik gerechnet werden. Wie sieht es damit aus? Gedanken musst du dir auch zum sommerlichen Wärmeschutz machen, sonst überhitz das kleine Häuschen. Haustechnik und Bauteilaufbauten sind frei wählbar. Inwieweit du ökologisch, nachhaltig und autark bauen kannst, das hängt natürlich von deiner Aufgabenstellung und von deinen finanziellen Möglichkeiten ab. Das alles öffentlich übers Forum zu diskutieren, geht zu weit. Schreibe mir doch eine PN - dann sehen wir weiter.
    • kud wrote:

      Hast Du keine Toilette/Bad geplant ?
      kein bad, nein. Ich wohne aktuell in Gemeinschaft und plane nicht das zu ändern. Aber eine Dusche kann nachträglich in den linken Schrank eingebaut werden. Der rechte Schrank ist auf ein kleines Klo ausgelegt. Die Haustechnik wäre im Schrank darüber.

      @sigi super. das mache ich mal mit der PN. Noch spannend für die öffentlich Sichtbare Diskussion: Der aktuelle Stand nach Rücksprache mit meinem MItbewohner und meiner Tante ist, dass es sich vermtulich nicht lohnt nach ENEV zu bauen. Da ja bei jedem neuen Standort ein neuer Nachweis nach der jeweils aktuellen Version erbracht werden müsste. Das heisst ich würde jetzt mehr Geld ausgeben müssen für ein hypotetisches Anwenden in der Zukunft, von dem ich nicht weiss, ob es dann noch reicht. Zudem müsste ich in Überbreite gehen, was 250€ extra für jeden Transport bedeutet.

      Stattdessen lohnt es wohl eher nach der Mobilheimnorm zu bauen. Bzw. sich an ihr zu orientieren.

      @sigi wie blickst du bei deiner eigenen Planung auf die ENEV Frage? Gerne können wir aber auch das in ne PN verlegn.
    • sigi wrote:

      Zwei Dinge:
      - es gibt keine Mobilheimnorm
      - der Bauteilnachweis gem. ENEV Anlage 3 gilt an jedem Standort in Deutschland, egal wie das Haus ausgerichtet ist (Himmelsrichtung)
      ich beziehe ich bei der mobiheimnorm auf folgende norm: beuth.de/de/norm/din-en-1647/279780300

      sie beschreibt wärme, statik und andere vorraussetzungen für ein "sicheres und gesundes mobilheim".
    • Ja, tatsächlich. Du hast Recht! Es gibt im Bereich Maschinenbau/Fahrzeugtechnik eine Norm zur Regelung des Wohnbereiches in "Freizeitfahrzeugen". Das kann natürlich missverstanden werden. Mobilheime sind eigentlich die kleinen transportablen Bungalows. Aber so genau ist das offensichtlich nicht geregelt bzw. darf man das nicht so exakt aus dem Englischen übersetzten. Ein typisches Problem, weil die Trennung zwischen Fahrzeug und Gebäude nicht immer so klar möglich ist. Also in jedem Fall ist diese Norm für den Fahrzeugbau verbindlich.
      Hier geht es um Erholungswohnen in Fahrzeugen. ... allerdings können diese Fahrzeuge auch zu Wohngebäuden im Sinne der Länderbauordnungen werden, wenn darin ganzjährig gewohnt werden soll, wie in einem Einfamilienhaus. Und in diesem Falle reicht nicht mehr die Fahrzeugnorm - dann müssen Länderbauordnungsrecht, ENEV usw. angewendet werden.
    • Hi Orange,

      ich konnte jetzt nicht so klar erkennen, ob jemand auf Deine Frage 3. aus dem Ursprungspost geantwortet hatte oder ob Du schon die Antwort gefunden hattest; also ob das TH auf der Wechselbrücke fest verschraubt sein darf und trotzdem noch als Ladung gilt.

      Diese Firma hier baut es ja mehr oder weniger so, wie Du es auch machen willst - mal abgesehen von Deinen ausfahrbaren Erkern.

      reset-house.de

      Für mich sieht das auf den Fotos fest verschraubt aus. Vielleicht kann man dort auch einfach anrufen und fragen?

      Viele Grüße
      Stormy
    • Hallo Leo,

      da bin ich deiner Meinung, Wechselbrücken u.ä. sind definitiv Sinnvoller als die kleinen Anhänger, zumindest solange man nicht ständig damit durch die Gegend fährt aber das ganze Jahr darin leben möchte.
      Du bist flexibler im Aufbau und hast keine Gewichtsbeschränkungen.

      Als Nachteil sehe ich jedoch, das du damit an Plätze gebunden bist, die auch vom LKW befahren werden können.
      Meine Erfahrungen beim Umzug vor zwei Wochen haben gezeigt wie schwierig es ist an bestimmte Orte zu kommen,
      viele LKW-Fahrer sind da nicht so flexibel und trauen sich weniger. Mit Traktoren kommst du hingegen fast überall hin,
      die sind es gewohnt auf allen Untergründen zu fahren und in die kniffligsten Ecken zu kommen.

      Ein Vorteil gegenüber von LKW-Anhängern (so einen hab ich) ist, dass du dich nicht um die Technik kümmern musst,
      der Zustand der Reifen, Bremsen, Elektrik egal sein kann und du natürlich auch keinen TÜV brauchst.

      Wenn ich es richtig informiert bin gilt die Wechselbrücke selbst als Ladung, was da drauf oder drin ist, ist eigentlich egal solange die Ladung richtig gesichert ist. Was auch bedeutet das Fenster entweder bruchsicher gebaut sind, herausgenommen oder abgedeckt werden und alle losen Teile außen entfernt werden müsse

      orangebutt86 wrote:

      Dämmung ist mit Zellulose geplant, zum einblasen
      Bei Zellulose bin ich mir nicht sicher, ob sie wirklich für 'bewegliche' Häuser geeignet ist. Wenn der Transport nur ein oder zwei Mal insgesamt stattfindet sollte das kein Problem sein. Was problematisch werden kann ist, dass sie sich durch die Erschütterungen beim Transport setzt und sich nach unten hin verdichtet. Zudem ist sie sehr feuchtigkeitsempfindlich, was beim TH schwierig werden kann. Von daher sehe ich sie im Wandaufbau eher nicht.

      Schönen Sonntag und viel Spaß beim Planen!
      Meike
    • cool. danke! Das mit der Wchselbrückenfrage hatt ich noch nich tgeklärt. super. jetzt ist es geklärt!

      der puntk mit der Feuchtigkeit ist auch gut zu hören @meine lebens art, danke dafür!. dann werden es wohl eher holzfasermatten.

      der Nachteil bei der Wechselbrücke ist das rangieren vor ort ist nicht gut möglichh.aber da kann man si eja auf einen Anhänger für das Rangieren stellen.

      und die höhe ist beschränkt. Ich würde gerne ein recht hohes TinyHouse bauen. Daher plane ich entweder ein Metallgerüst zu schwiessen oder die WEchselbrücke eifnach mit einem Tieflader transportieren zu lassen. Der Tieflader würde unter die Wechselbrücke drunter fahren und ich montiere zusätzlich LKW Kurbestützen, sodass es absenkbar wird.
    • Hallo,
      Auch ich würde eher auf Wechselbrücke bzw. sogar Abrollcontainer gehen.

      Es gibt auch Wechselbrückenanhänger. Vor Ort rangiert dir das jeder Traktor/Unimog an fast jede Stelle.
      Ich behaupte mal das ich mit meinem kleinen 40 PS Traktor und Zweiachsanhänger wendigerbin als ein moderner SUV mit 9 Meter Tandemhänger. Von der Bodenfreiheit und Geländegängigkeitbei losen Untergrund eines tiefen Tandemhänger ganz zu schweigen.

      Bei Zellulosedämmung setzt sich nichts,(Gute Verarbeitung, Einblasen vorausgesetzt).Das gibt eine verfilzte Ausfachung. Da habe ich bei machen Tinyhous Herstellermehr bedenken die 60mm Mineraldämmung in ein 80mm Ständerwerk reintütteln.
      Warum sollte ein gut gemachtes Tinyhouse feuchteempfindlicher sein als einnormales Holzständerhaus.?

      Gruss Stefan
    • orangebutt86 wrote:

      der Nachteil bei der Wechselbrücke ist das rangieren vor ort ist nicht gut möglichh.
      Ja, das ist das eine. Zum anderen darfst du die Wechselbrücke auch nicht einfach irgendwo abstellen. Ich hätte bspw gerne die Möglichkeit, mein TH mal eine Woche auf einem Parkplatz "zwischenzuparken" oder auch auf einem Campingplatz abzustellen. All das bleibt einem mit der Wechselbrücke verwehrt.

      Steff wrote:

      Es gibt auch Wechselbrückenanhänger.
      Ja, aber hast du einen? Hast du mal geguckt, was die kosten? Also für einmal Rangieren wird man sich schon jemanen suchen müssen, der sowas hat. Und zumindest die Landwirte in meiner Umgebung haben zwar Trecker, aber keine Wechselbrücken-Anhänger. ^^

      Fragen, die ich mir in dem Zusammenhang stelle:
      • wie schwer kann ein Stapler bzw. ein Trecker heben? Könnte man die Wechselbrücke mit einem Stapler auf einen anderen Anhänger (Bauwagen, Heuwagen, Holzwagen, etc pp) stellen? Das würde das Rangier-Problem (und auch das Campingplatz-Problem) lösen.
      • Haltet ihr es für realistisch, die Wechselbrücke per Wagenheber / Kurbel-Stützen anzuheben und dann die Beine einzuklappen? Ich frenude mich auch gerade mit der Lösung an, will aber das TH im Normalzustand gerne möglichst nah am Boden haben. Schon alleine wg. der Nachbarn.
      Grüße
    • Schau mal hier - Alternative 3: Der BDF-Wechselaufbau (Wechselbrücke,Wechselpritsche)

      weeSoh wrote:

      wie schwer kann ein Stapler bzw. ein Trecker heben? Könnte man die Wechselbrücke mit einem Stapler auf einen anderen Anhänger (Bauwagen, Heuwagen, Holzwagen, etc pp) stellen? Das würde das Rangier-Problem (und auch das Campingplatz-Problem) lösen.
      Für einen Schwerlaststapler ist so ein Tiny House auf WB kein Problem, beim Trecker kommt es natürlich darauf an, wieviel der Trecker heben kann und wie schwer das Haus ist.

      weeSoh wrote:

      Haltet ihr es für realistisch, die Wechselbrücke per Wagenheber / Kurbel-Stützen anzuheben und dann die Beine einzuklappen? Ich frenude mich auch gerade mit der Lösung an, will aber das TH im Normalzustand gerne möglichst nah am Boden haben. Schon alleine wg. der Nachbarn.
      Für "normale" Wagenheber bzw. Kurbelstützen ist es wohl etwas "kritisch". Besser sind da hydraulischen Hubstützen oder "Büffelheber", z.B. Tiny Guest House by Wöhltjen verläd so seine Tiny Houses:


      P.S.: Nächsten Samstag (11.7.2020) ist übrigens Schautag bei Wöhltjen, da kannst du dir das auch vor Ort mal anschauen
    • weeSoh wrote:

      orangebutt86 wrote:

      der Nachteil bei der Wechselbrücke ist das rangieren vor ort ist nicht gut möglichh.
      Ja, das ist das eine. Zum anderen darfst du die Wechselbrücke auch nicht einfach irgendwo abstellen. Ich hätte bspw gerne die Möglichkeit, mein TH mal eine Woche auf einem Parkplatz "zwischenzuparken" oder auch auf einem Campingplatz abzustellen. All das bleibt einem mit der Wechselbrücke verwehrt.

      Steff wrote:

      Es gibt auch Wechselbrückenanhänger.
      Ja, aber hast du einen? Hast du mal geguckt, was die kosten? Also für einmal Rangieren wird man sich schon jemanen suchen müssen, der sowas hat. Und zumindest die Landwirte in meiner Umgebung haben zwar Trecker, aber keine Wechselbrücken-Anhänger. ^^
      Fragen, die ich mir in dem Zusammenhang stelle:
      • wie schwer kann ein Stapler bzw. ein Trecker heben? Könnte man die Wechselbrücke mit einem Stapler auf einen anderen Anhänger (Bauwagen, Heuwagen, Holzwagen, etc pp) stellen? Das würde das Rangier-Problem (und auch das Campingplatz-Problem) lösen.
      • Haltet ihr es für realistisch, die Wechselbrücke per Wagenheber / Kurbel-Stützen anzuheben und dann die Beine einzuklappen? Ich frenude mich auch gerade mit der Lösung an, will aber das TH im Normalzustand gerne möglichst nah am Boden haben. Schon alleine wg. der Nachbarn.
      Grüße

      Ich bin davon ausgegangen das das TH nicht oft bewegt wird, daher war meine Überlegung: Mit einer Spedition von dem jetzigen Standort (Produktionsstandort) auf dem Wechselbrückenhänger zu Aufstellort. Dort den Hänger an ein kurzes Zugfahrzeug angehängt und an den Platz rangiert.
      Bei eng und uneben bzw. unbefestigter Boden/ Straße bietet sich halt ein Traktor /Unimog… an.
      Am Standort, das ding auf Stützen und den Hänger wieder rausgezogen. Dort fährt auch ein normaler Stapler nicht weit.
      Mit etwas Zeit, Kurbelstützen und ein paar Europalletten das Teil dann auf die gewünschte Höhe abgelassen.
      Einen Anhänger extra vorhalten gibt natürlich keinen Sinn.

      Gruss Stefan
    • DietmarS68 wrote:

      Für "normale" Wagenheber bzw. Kurbelstützen ist es wohl etwas "kritisch". Besser sind da hydraulischen Hubstützen oder "Büffelheber", z.B. Tiny Guest House by Wöhltjen verläd so seine Tiny Houses:


      P.S.: Nächsten Samstag (11.7.2020) ist übrigens Schautag bei Wöhltjen, da kannst du dir das auch vor Ort mal anschauen
      Das gefällt mir, bei mir ist es ganz ähnlich, bloß net mit Hydraulik (Zu teuer).

      Ich wohne leider in der anderen Hälfte von Deutschland und hab Samtag auch schon was vor. Aber kann mal wenn einer da hingeht gucken und ein Bild machen, wie das Haus auf dem Hänger fixiert wird? Das ist bei mir noch die große Frage.
      Wer mit dem Kopf in den Wolken steckt kann nicht mit beiden Füßen auf dem Boden stehen.