ökologisches Kleinsthaus

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    • Hallo Dea,

      ich werde berichten was die Speditionen sagen. Mobilhäuser in diesen Maßen gibt es ja und die werden auch transportiert.Teuer ist das bestimmt, aber ich werde schätzungsweise, wenn überhaupt, höchstens einmal damit umziehen...

      Lieben Gruß
      Julian
    • Mir scheint, Du versuchst zwei nicht oder nur schwer vereinbare Dinge unter ein Dach zu bringen - Flexibilität (Standortwechsel) und optimaler Bau (viel Gewicht). Wie oft wirst Du wohl mitsamt Haus umziehen ? Und wirst Du dann jedesmal eine Baugenehmigung bekommen für den neuen Standort ?

      Hast Du dir über die Kosten mal Gedanken gemacht ? Würde mich interessieren, auf welche Baukosten Du kommst.

      Bezüglich Dämmwerte etc. würde ich mich direkt an einen Holz100 Vertreter wenden. Da bei Massivholzwänden ja die Besonderheit der Wärmespeicherung voll in's Gewicht fällt, zieht der U-Wert evtl. nicht.

      Zum Ofen - es gibt auch die Möglichkeit, im Abgasrohr eine Heizwendel für's Warmwasser zu installieren. könnte man auch so machen, dass man's rein und rausschwenkt. Hab da mal irgendwo was im I-Net gefunden ... Dann kannst Dir z.B. auch einen kleinen Ofen mit 5kW für weniger Geld besorgen und die WW-Bereitung über die "Heiztasche" im Kamin machen. Das kann man auch selbst basteln ...

      The post was edited 1 time, last by Wurzelholzhaus ().

    • Hallo "Wurzelholzhaus",

      naja, wie gesagt denke ich nicht mehr als einmal damit umzuziehen, wenn überhaupt. Und deshalb möchte ich mich nicht so sehr einschränken mit Gewicht und Größe und ein solides, hochwertiges, ökologisch nachhaltiges Haus bauen, dass mich auch überleben darf. Mir reicht die Option umziehen zu können. Und wie Du ja auch richtig schreibst, ist das mit Stellplatz, Baugenehmigung etc auch eh so schwierig, dass man sowieso eher nicht häufig umziehen könnte, selbst wenn man wollte. Ich habe einen Platz und da werde ich erst mal bleiben...

      Über die Kosten mache ich mir natürlich Gedanken, wäre komisch aber auch schön wenn ich das nicht müsste ;)
      Ich möchte durch möglichst viel Eigenleistung trotz beschränktem Budget eine solche Bauweise hinbekommen.

      Und als Tischlermeister arbeite ich ja seid kurzem bei einer Firma die Holz100-Häuser baut...

      Bezüglich Ofen bin ich offen für Tips und dankbar für Erfahrungswerte über wassergeführte Öfen in kleinen Häusern. Meinen Ofenbauer für die fachliche Beratung muss ich noch finden. Am liebsten hätte ich ja einen wassergeführten Küchenofen mit Koch- und Backoption und am liebsten noch als Speicherofen ausgeführt. Ich befürchte aber, dass dies in einem kleinen Haus nicht funktioniert, der Wohnraum schon eine Sauna ist, bevor das Wasser überhaupt warm ist...

      Lieben Gruß
      Julian

      The post was edited 1 time, last by Julian W ().

    • Eine 20x30er Firstpfette ist schon ein Wort, auch vom Gewicht ( 0,2m * 0,3m * 12,5m = 0,75m³; 0,75m³ * 570kg/m³ ~ 350 kg), vllt. kannst du dir die mit einer etwas anderen Dachkonstruktion sparen. Wie viel Dachneigung willst du denn haben? Und wofür brauchst du latexbeschichtete Aufsparrendämmung? Die heutigen Holzweichfaserplatten sind als Unterdeckung technisch zugelassen, außer du hast ein extrem flaches Dach. In dem Fall würde ich eher zu einer guten Unterdeckbahn greifen und die auf der Dämmplatte befestigen. Und diffusionsoffen ist Latex glaub ich nicht.

      Wegen des Hitzeschutzes brauchst du dir keinerlei Sorgen machen, 14 cm massivholz hinter Dämmung, da wird es nie drin warm werden, solange du die Fenster verschattest.

      Wenn du ein bischen mehr Geld für einen richtig tollen Ofen ausgeben willst, dann kannst du dich mal hier umschauen:

      tulikivi.com/de/tulikivi/Warum_Tulikivi

      Das ist eine finnische Firma, die Spacksteinöfen baut. Meine Tante hat sowas im Haus stehen, die Dinger sind fantastisch, und gibts auch glaub wassergeführt.

      lg
      Wer mit dem Kopf in den Wolken steckt kann nicht mit beiden Füßen auf dem Boden stehen.
    • Moin Julian,

      ich bin grade auf den Thread gestoßen und muss sagen wirklich sehr interessantes Projekt. Plane zur Zeit etwas ähnliches und bin nach der anfänglichen Idee auch immer größer geworden und jetzt bei ähnlichen Maßen wie du angekommen.

      Bezüglich des Transportes würde ich mich dem Tipp von Dea teilweise anschließen. Das Feedback, dass ich bisher von Speditionen bekommen hab war Breite über 4 m macht den Transport etwas teurer und die Routenplanung komplizierter ist oft aber weniger das Problem.
      Kritischer könnte die Höhe werden. Die "normale" Gesamthöhe liegt bei 4 m. Drüber wirds teuer und die Routenplanung (Brücken, Ampeln) wird deutlich erschwert. Klassischerweise ist der Auflieger 60 cm hoch, drunter gibts natürlich wird aber wieder deutlich teurer und macht das rangieren je nach Situation schwieriger. Damit bleibt noch eine Resthöhe fürs Haus von 3,40 m bis ~3,70 m. Das ist zumindest die Höhe mit der ich plane. Wenn du an andere Infos kommen solltest würde ich mich freuen wenn du die mir teilst ;)


      Wenn du sowieso mit PV planst würde ich die mir den wassergeführten Ofen sparen und je nach dem wie viel PV du planst und wie viel Platz du hast einen größeren (200 L?) WW-Speicher mit ner Heizpatrone beheizen oder wahlweise auf kleine Boiler setzen. Was ich bisher gelesen hab Qualitativ gut und nicht wandhängend, wie viele andere, sind die aus dem Bootausbau von Elgena.


      Ich denke das Thema Lüftung könnte für dich noch interessant werden. Das wird meiner Meinung nach gerade in Tiny Houses oft unterschätzt.


      Wenn du weiter vorhast ne Windturbine selbst zu bauen hier mal ne Empfehlung (sehr lesenswert und du unterstützt nen guten Zweck :) :(
      green-step.org/shop/drei-fluegel-im-wind

      Die Anleitung hat sich in diversen Projekten in der Entwicklungshilfe bewährt.


      Ich freue mich auf Updates zu deinem Projekt!

      Beste Grüße aus dem Münsterland
      Julian
    • Moin Namens-und Projektvetter Julian :)

      ja man muss immer schön flexibel bleiben im Leben ;) ... bei mir hat sich noch mal einiges geändert. Die Kosten sind konkreter und größer geworden, das Grundstück, die mögliche Hausbreite und die Sicherheit auf dem Pachtgrundstück vielleicht für immer bleiben zu wollen kleiner...

      Somit denke ich gerade noch mal einiges neu. Holz100 (bzw. massive Holzwände) sind natürlich schon ne tolle Sache: sehr nachhaltig, super Dämmeigenschaften gegen Wärme, Kälte, Schall, böse 5G-Strahlung ;) usw. super Wärmespeicher im Winter, einfach viel Masse als Vorteil zum Ständerbau. Auch bzgl. Wärmebrücken, Schimmelgefahr, Brandschutz, Statik usw. usw. ... aber dann doch für mich auch teuer und mein Budget übersteigend.

      Ich möchte nach wie vor unbedingt möglichst ökologisch bauen, aber die Priorität auf möglichst hohe Energieautarkie setzen und dort mehr investieren.
      Daher wird's dann wohl ein Holzständerbau und alles mit möglichst viel Eigenleistung, was als Tischlermeister machbar ist für mich und worauf ich auch große Lust habe. Ab nächstem Jahr wird Teilzeit bei ner neuen Firma gearbeitet und nebenbei die Selbstständigkeit wieder zum Leben erweckt, auch um mit meinem Herzensprojekt Hausbau zeitlich flexibler zu werden.

      Und die Größe möchte ich wieder verkleinern, zum einen aus Kostengründen für den Bau, zum anderen um doch etwas unproblematischer noch mal umziehen zu können.

      Von daher passte Deine Nachricht ganz gut in diesen Gedankenprozess ;)

      Und witzig, green-step e.V. sind ja aus Regensburg. Kannte ich noch nicht.

      Ich hoffe bald konkreteres berichten zu können und danke Dir für Deine Gedanken zu meinen Plänen!

      Lieben Gruß
      Julian
    • Hallo liebes Forum,

      meine neuen Überlegungen kurz zusammen gefasst:

      Ich freue mich sehr über Feedback!


      1. Bau auf Mobilheim-Chassis (alternativ denke ich auch über LKW-Fahrgestelle nach, wie bei Bauwägen)

      2. Hausgröße 3 x 12 m / Höhe gesamt 3,5 - 3,7 m

      3. Ständerbauweise (Wandaufbau ca. 30cm / Massivholz Fichte und Holzfaserdämmplatten, Außenschalung Lärchebohlen mit Baumkante)

      4. einfacher Kaminofen mit Kochplatte (dahinterliegend eine Lehmziegelwand als Speicher)

      5. größere Photovoltaikanlage mit ausreichend Batteriespeicher (genauere Infos folgen hoffentlich bald)

      6. Infrarotheizkörper

      7. Elektro- oder Gas Durchlauferhitzer

      8. Gaskochfeld

      9. Trockentrenntoilette


      zu Punkt 1.

      Mobilheim-Chassis muss wahrscheinlich eine Sonderanfertigung werden

      2,5 x 12 m

      Traglast mind. 20 t fände ich gut um genügend Luft zu haben.


      Ist das bezahlbar machbar? Hier bin ich dankbar für Tips, Erfahrungswerte, Hersteller!


      Folgende Vorteile beim Bau auf einem Chassis sehe ich für mich:

      - geringere Kosten als bei einem LKW-Anhänger und geringere Bauhöhe
      - keine Straßenzulassung nötig (einfachere Konstruktion)
      - nur zum Rangieren auf einem Grundstück
      - Transport mit einem Tieflader mit Laderampe ohne Autokran möglich (auch bei 12m Länge???)
      (Bauwägen auf "LKW-Anhängern" werden meistens auch mit Tiefladern und nicht auf eigener Achse transportiert)
      - höhres Gewicht als bei einem PKW-Anhänger möglich
      - höhere Flexibilität als komplett ohne eigenes Fahrgestell zu bauen.
      - höhere Flexibilität als bei einer Wechselbrücke (ein Tieflader müsste ja gerade unter die Wechselbrücke fahren können
      was bei einem 12m Haus einen Platzbedarf von mind. 24m auf dem Grundstück bedeutet. Die Gegebenheiten muss man erst mal haben)

      Anbei ein grob erstellter neuer Grundrissentwurf.
      (Idee: Sofa / Gästebett kann als ganzes in dem großem Stauramteil neben dem Bett verschwinden. Stattdessen ist ebenso eine ausziehbare große Arbeitsplatte ausziehbar)

      Ein Pachtgrundstück habe ich und möchte nächstes Jahr mit dem Bau beginnen.

      Das kurz zu meinem momentanen Planungsstand. Hat jemand hilfreiche Gedanken dazu?


      Lieben Gruß aus Regensburg
      Julian
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    • Hallo Dea,

      Danke Dir für Deinen Tip!

      Die hatte ich auch schon gefunden, leider nur bis 12 t und leider komplett am anderen Ende von Deutschland für mich, sonst würde es vielleicht lohnen zu fragen, ob die das auch mit anderen Rädern mit 20 t + herstellen können.

      Bist Du voran gekommen mit Deiner Planung. Habe gerade mal drüber gelesen, was Deine Ideen betrifft. Du bist ja ganz in der Nähe.
      Hast Du denn schon ein Grundstück?

      Lieben Gruß
      Julian
    • Julian W wrote:


      3. Ständerbauweise (Wandaufbau ca. 30cm / Massivholz Fichte und Holzfaserdämmplatten, Außenschalung Lärchebohlen mit Baumkante)

      4. einfacher Kaminofen mit Kochplatte (dahinterliegend eine Lehmziegelwand als Speicher)
      Hallo Julian,
      hast Dir schon viele Gedanken gemacht ...

      Wanddicke 30cm ist natürlich schon ziemlich viel ... glaubst, das ist nötig ? Muss dann ja auch an Boden und Decke / Dach genauso stark sein, damit es Sinn macht ...
      So nimmt die Wandkonstruktion halt viel Raum ein.

      Was meinst Du mit "Lärchenbohlen mit Baumkante" Unbesäumte Bretter mit Rinde ? Bekommst da nicht evtl. ein Problem mit Holzbock bzw. dann mal mit abfallenden Rindenstücken ?

      --
      Kaminofen mit Kochplatte find ich super ! Hab so einen selbst mal für knapp € 300,- gekauft. Heizt schnell und gut, kocht super !
      Die Lehmwand als Speicher ist auch prima Idee ! Damit bekommst auch eine nicht brennbare Oberfläche hinter dem Ofen.

      Hast schon mal überlegt, in den Ofen eine Warmwasser-Wendel einzubauen ? Dann kannst Dir Gas-/Elektro-WW-Heizung sparen.

      ---
      So ganz erschließt es sich mir nicht, ein "Tiny House" mit 12m Länge zu bauen. Das ist doch im Grunde nicht mehr bewegbar ausserhalb des Grundstücks - dann könntest es doch gleich auf feste (Punkt-)Fundamente stellen und ggf. eine Kranlösung für evtl. Transporte überlegen.

      Die Geometrie der Außenhülle (Wärmeverlust) ist denkbar ungünstig durch die schmale und lange Ausführung ...
    • Hallo "Wurzelholzhaus", (wie heißt Du eigentlich?)

      Danke für Deine Gedanken zu meinem Projekt! Immer wieder hilfreich, wenn man so viel im stillen Kämmerlein herumtüftelt :)

      30cm sind bestimmt nicht nötig, aber von den Eigenschaften her sehr gut. Ich denke, dass ist mir den Platzverlust wert.

      Auf die Idee mit den Lärchenbohlen mit Baumkante hat mich der gute Mann hier gebracht. Das Buch (eine Arche bauen)
      ist auch lesenswert (Wenn mir auch ein bissel fachliche Details fehlen)

      einearchebauen.com/archetektur

      Die Optik finde ich super schön, nicht so glatt. Und bei z.B. 4cm Bohlen hält das schon ne ganze Weile, auch wenn der ein oder andere Mitbewohner einzieht.

      Vom wassergeführten Ofen habe ich mich etwas entfernt. Wegen des Aufwandes, den Kosten, der Größe des Pufferspeichers und letztenendes auch nach einem Gespräch mit einem Ofenbauer. Hier habe ich die Info bekommen, dass der Pufferspeicher durchgängig eine Temperatur von 60-70° halten muss (eine Vorschrift wegen der Legionellen). Das heißt, auch wenn ich nicht da bin um mit Holz zu heizen um den Speicher auf Temperatur zu halten, muss ständig mit einem elektrischem Heizstab diese Temperatur gehalten werden. :(

      Das ganze Energiekonzept, besonders bzgl Warmwasser, mache ich jetzt noch mal abhängig von mir hoffentlich bald bekannten Lösungsmöglichkeiten mit einer Photovoltaikanlage. Ich denke im Sommer ist es gar kein Problem für einen Strom-Durchlauferhitzer genügend Strom über zu haben. Der Winter ist dann die Frage. Da ich sowieso mit Gas kochen will, ist ein Gas-Durchlauferhitzer natürlich auch nicht abwegig.

      Tja. Und über die ganze Frage der Mobilität dampft mir so langsam ziemlich der Kopf ?(

      Nicht unbedingt einen Autokran zu brauchen, da fühle ich mich wenigstens etwas unabhängiger und flexibler mit :D

      Sicherheitshalber am Besten immer ca. 10.000 € für einen Umzug in der Hinterhand haben zu müssen, finde ich auf ne gewisse Art schon belastend. Wenn es ein eigenes und kein Pachtgrundstück wäre, wäre das gefühlsmäßig was anderes. Aber so kann es halt passieren, irgendwann doch mal schneller als gewollt etwas neues finden zu müssen.

      12m Länge finde ich schon gut. Klar es wird ein ziemlich langer Schlauch. Den hinteren Teil mit dem Technikraum könnte ich für Haustechnik, Werkzeug, Waschmaschine und Trockner usw seeehr gut gebrauchen. Und die Trockentrenntoilette in der Ecke ganz außen separieren zu können finde ich auch nicht schlecht, da meine Erfahrung ist, dass die Dinger doch ein bissel muffeln. :rolleyes:

      Die liebe Planung ist schon wirklich ein komplexes Thema bei so einem Häuschen.

      Wie ist Dein Planungsstand?

      Lieben Gruß
      Julian

      The post was edited 5 times, last by Julian W ().

    • Hallo Julian,

      Mobil Chassis Hersteller sitzen entweder im Ostblock (Polen, Tschechien, Rumänien) oder im Norden Deutschlands bzw. den Niederlanden.

      Schau mal bei Woodline vorbei, die bauen dir dein Mobilheim Chassis nach deinen Wünschen.

      20t für ein Mobilheimchassis ist wohl etwas zu viel, es hat schon seinen Grund warum die meist nur bis 12t gehen. Die Schwerlastreifen tragen pro Stk. max. 2t, also ein 3 Achser Mobilheim mit 6 Reifen trägt 12t.

      Bei 20t müsste es dann ja schon ein 5 Achser sein, ich vermute das wird dir niemand bauen, zumal so ein Chassis auf unbefestigtem Untergrund nicht zu bewegen sein wird. Um ein 20t Haus auf Räder zu stellen braucht es mind. einen Zweiachsigen Sattelauflieger, ein "normaler" Drehschemel- oder Tandem/Tridem-Achser LKW Anhänger wird das zGG überschreiten.

      In der Gewichtsklasse würde ich auch ganz von Rädern in jeglicher Form unterm Haus abraten, das macht einfach keinen Sinn.
    • Hallo Dietmar,

      vielen Dank für Deine Antwort und den Tip mit woodline. Vielleicht muss ich mir die Kombination von 20t auf Rädern abschminken.

      Ich werde das Gewicht mal konkreter berechnen. Ich schätze aber, dass in der Größe mit meinen (momentanen) Ansprüchen der Bauart schnell 20t erreicht werden :S .


      Wie werden die das wohl machen? Ein wirklich sehr interessanter toller Betrieb! Ich versuche da mal Infos zu bekommen und werde berichten.
      schmiede-radsack.de

      Gruß, Julian

      Wurzelholzhaus wrote:

      Hallo Dietmar, danke für die Info.
      Da würde es doch mehr Sinn machen, das "Häuschen" aus zweien zusammenzusetzen, also 2x 5 oder 6 m. Just a thought :)
      Das habe ich auch schon mehrfach in diversen Varianten überlegt.

      Ich denke für mich, der Aufwand zwei Häuser koppeln und auch wieder entkoppeln zu können ist sehr groß. (Dach, Strom, Heizung, Wasser...)

      Eine Möglichkeit ist es natürlich einen reinen Aufenthalts- und Schlafwagen mit kleinem Ofen zu haben und einen zweiten mit der ganzen Technik: Wasser, WC, zweitem Ofen, Bad, Küche u.s.w. ...vorstellbar, da kann ich mich aber nicht so recht mit anfreunden. Zwei Fahrgestelle zu brauchen ist von den Kosten her auch nicht unerheblich... und auf meinem Grundstück gibt es nicht den Platz zwei Elemente in L-Form aufzustellen...
    • Julian W wrote:

      Ich denke für mich, der Aufwand zwei Häuser koppeln und auch wieder entkoppeln zu können ist sehr groß. (Dach, Strom, Heizung, Wasser...)

      Eine Möglichkeit ist es natürlich einen reinen Aufenthalts- und Schlafwagen mit kleinem Ofen zu haben und einen zweiten mit der ganzen Technik: Wasser, WC, zweitem Ofen, Bad, Küche u.s.w. ...vorstellbar, da kann ich mich aber nicht so recht mit anfreunden. Zwei Fahrgestelle zu brauchen ist von den Kosten her auch nicht unerheblich... und auf meinem Grundstück gibt es nicht den Platz zwei Elemente in L-Form aufzustellen...
      Hallo Julian,
      naja, Du könntest überlegen, die zwei hinten an hinten zu "koppeln". Und ggf. bräuchtest Du nur Strom zu verbinden, was über eine einfache Stecker-Verbindung leicht realisierbar ist, oder ?
      Wasser und Abwasser können ja alles in einem der 2 Anhänger sein.
      Ich denke nicht, dass ein 20m Fahrgestell mit entsprechend belastbaren Reifen etc. wie Dietmar oben angemerkt hat, mehr weniger kostet als 2 fertige Tiny House Trailer, z.B. von Al-Ko, wo ein 5 oder 6,25 m Gestell +/- 5000,- kostet.

      Der Vorteil, die 2 halben Häuschen dann einfach mit einem Traktor oder Auto wegfahren zu können, ist doch enorm, denke ich .

      Klar ist die Fuge zwischen den 2 Häuschen ein gut zu überlegendes Detail, aber machbar
    • Julian W wrote:

      5. größere Photovoltaikanlage mit ausreichend Batteriespeicher (genauere Infos folgen hoffentlich bald)

      6. Infrarotheizkörper

      7. Elektro- oder Gas Durchlauferhitzer

      8. Gaskochfeld
      5. größere Photovoltaikanlage mit ausreichend Batteriespeicher (genauere Infos folgen hoffentlich bald)
      Welche Geräte willst du mit dem Batteriespeicher alle versorgen?

      6. Infrarotheizkörper
      Wird das deine einzige Heizung für’s ganze Jahr?

      7. Elektro- oder Gas Durchlauferhitzer
      Wenn du eh mit Gas kochen willst, bietet sich Gas doch ohnehin eher an?
    • Und noch mal... Servus Hondekop ;)

      das hört sich so an, dass Du Dich bissel auskennst.

      zu5.
      Ich möchte natürlich am liebsten möglichst alle Geräte ganzjährig autark versorgen können. :D
      Waschmaschine, Trockner, Backofen, Kühlschrank, Laptop, kein Fernseher, aber als Schreiner natürlich auch gerne mal das ein oder andere elektr. Werkzeug.

      zu6.
      ...so die Idee. Infrarotheizkörper und vor allem den Holzofen.

      zu7.
      ja das mit dem Gas habe ich ja auch gedacht... ich frage mich noch, ob es Quatsch ist, eventuell beides zu haben. Da ich im Sommer vermutlich mehr Strom produziere als ich verbrauchen kann und dann quasi umsonst Warmwasser produzieren könnte... ?(

      Ich bin auf jeden Fall dankbar für Ratschläge und andere Ideen.

      Lieben Gruß, Julian

      Servus Wurzelholzhaus (was Ihr alle für Namen habt , baust Du mit Wurzelholz?),

      ich habe es dann doch noch als Denkanstoß genommen und mich auch an der Variante mit den 2 Modulen noch mal zeichnerisch versucht.

      Ich dachte kurz, dass es cool wäre, die Häuser dann gar nicht fest zu verkoppeln, sondern nebeneinander zu stellen (heißt natürlich man muss oft an die frische Luft). Dann den "Wohn-Schlaf-Aufenthaltswagen" tatsächlich richtig flexibel auch für Reisen verwenden, wie einen Wohnwagen. Und der zweite Wagen bleibt fest stehen mit Küche, Badezimmer, großer Haustechnik... Das Konzept hat was, aber dazu fehlt mir das passende Auto... Daher schon wieder verworfen. ;)

      Außerdem wäre da bei zwei Tiny House Trailern a 3,5 t ,auch wenn dann easy mit einem (fremden) Auto zu transportieren, immer noch die Gewichtsfrage. 20t ist halt der Knackpunkt. Ich denke daher werde ich mich dann doch wieder komplett von den Rädern drunter verabschieden.

      Gruß, Julian

      The post was edited 1 time, last by Julian W ().

    • Julian W wrote:

      Außerdem wäre da bei zwei Tiny House Trailern a 3,5 t ,auch wenn dann easy mit einem (fremden) Auto zu transportieren, immer noch die Gewichtsfrage. 20t ist halt der Knackpunkt. Ich denke daher werde ich mich dann doch wieder komplett von den Rädern drunter verabschieden.

      Gruß, Julian
      Servus,
      die Reifen sind höher belastbar, vorallem wenn Du einen 3-Achser-Anhänger nimmst. Ich hab keine Ahnung was der einzelne aushält, aber ich denke ne 3/4 Tonne sollte machbar sein. Also wären das für den gelegentlichen Transport pro Häuschen-Teil ca. 4,5t. Das sollte evtl. reichen, oder ?

      Und für den Normalfall - also das fix auf dem Grundstück stehen - wird das ganze aufgebockt und fixiert, ohne die Räder zu belasten.

      Grüsse
    • Dann wirst einen gaaanz ordentlichen Speicher brauchen für alle Sachen die mit Wärme zu tun haben (Trockner, Backofen, Waschmaschine, Herd, DLE, Heizung), das ist dir bewusst?

      Wie hoch soll die Kiste ohne fahrbaren Untersatz werden?
    • ich habe noch keine Infos, mit welchen Komponenten das funktionieren kann und was das kostet.... max. 10.000 € rechne ich gerade für mich.

      Ich habe ja auch einen Feststromanschluss, von daher muss es jetzt nicht unbedingt voll autark sein. Sollte halt sinnvoll sein das ganze Energiekonzept und dafür sammel ich gerade Infos zusammen.

      Was verstehst Du unter einem ordentlichen Speicher? Kennst Du Dich damit aus?

      Hondekop wrote:

      Wie hoch soll die Kiste ohne fahrbaren Untersatz werden?
      tja... ist noch nicht endgültig geklärt für mich, ob ich das Haus auf Räder packen will, oder ohne eigene Räder per Kran und Tieflader transportabel halte. Ich tendiere gerade zu der Variante ohne Räder...