Grundstück in Meck-Pomm?

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    • Grundstück in Meck-Pomm?

      Moin,

      wie viele von euch suche ich aktuell nach einem Grundstück, in das ich innerhalb eines Jahres sinnvoll investieren und wo ich mein Vollholz-Minihaus draufstellen kann. Dabei ist es mir mittlerweile echt egal, wo das letztlich sein wird, Hauptsache irgendwo im Norden und nicht zu weit weg von einer größeren Stadt, sodass man nicht von allen Verdienstmöglichkeiten abgeschnitten ist. (Als Freiberufler kann ich mir meinen Arbeitsort praktischerweise weitgehend frei wählen.)

      Aber wir wissen ja: Geduld und Stehvermögen braucht man, sonst wird das nichts mit dem legalen Mini-Wohnen auf eigener Scholle, dann bleibt einem nur der Campingplatz! :-|
      Außerdem will ich auch nicht so viel für die nötigen 300 qm Baugrund bezahlen, bei 30T ist meine Grenze.

      Habe auf irgendeiner Immobilienseite gelesen, dass es noch genau 2 Gegenden gibt, wo man in Deutschland noch erschwinglichen Baugrund bekommt: Am Harz und im äußersten Nordosten der Republik. So z. Bsp. dieses Stückchen Land (5 ha) in Groß Rackow, 17 km westlich von Greifswald für aktuell 22.500 €.

      Ich würde dort auch keinesfalls alleine hinziehen wollen, sondern stelle mir eine kleine, frische Truppe von 4 oder 5 Gleichgesinnten vor, die zusammen wirtschaften (evtl. in einer kleinen Genossenschaft), das Nötige tun (ökologischer Anbau zur teilweisen Selbstversorgung, die Gemeinschaftsflächen in Ordnung halten, eine kleine Werkstatt unterhalten usw.) und die auch noch das nötige Kleingeld mitbringen, das man für den Beginn eines autarken, selbstverantwortlichen Minihaus-Lebens nach deutschem Baurecht eben braucht.

      Bei dem verlinkten Objekt handelt es sich offensichtlich um einen verranzten, aufgegebenen Bauernhof, für den es keine Folgenutzung gibt und der offenbar abbruchreif ist (falls da nichts zu retten ist, das müsste man vor Ort checken); ein Abbruch kostet etwa 20.000 € (und eine vernünftige Grundsanierung mindestens das Vierfache, schätze ich jetzt mal). Damit wären wir schon mindestens bei 50.000 €. Nun käme noch die Erschließung der Bauparzellen hinzu: nochmal 20.000 € (Versorgungsleitungen, Glasfaser (falls möglich), Wege anlegen usw.). Alles in einem wäre man da bei mind. rd. 80.000 € Kauf- und Investitionskosten.

      Aber: Mit einem Investorenteam dürfte sich das doch wohl stemmen lassen, wenn jeder 20T beisteuert!...

      Falls sich hier also noch vor Silvester ein paar wirklich (!!!) Interessierte melden, gehe ich die Sache mal an, kontaktiere den Makler, reserviere das Grundstück und stelle eine Bauvoranfrage beim zuständigen Bauamt. Das 5.000-qm-Grundstück jedenfalls müsste für 4 oder 5 Tiny Häuser ausreichend groß und parzellierbar sein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Bauamt bei Vorlage eines klugen, ökologisch förderfähigen Konzepts hier ein paar Augen hinsichtlich des B-Plans (evtl. Außenbereich (?)...) zudrückt!

      Ich gehe hier aber nur in Vorleistung, wenn die Interessenbekundungen von euch verbindlich und fundiert sind und wenn ihr nicht wieder sofort abspringt, falls es nicht auf Anhieb klappt. Und vor allem: Ihr solltet es euch leisten können, andernfalls meldet euch bitte gar nicht erst!

      Ich habe übrigens noch ein paar andere interessante Grundstücke gefunden, die ich euch dann nach Erstkontakt auch noch vorstellen würde.

      Weiteres nur per E-Mail; die Adresse ist auf meiner Musiker-Webseite (siehe Profil, "Über mich")!

      Liebe Grüße in dieser virenbelasteten Zeit, bleibt gesund!...

      Freddy

      The post was edited 3 times, last by Freddy ().

    • Hi Knut,

      bitte hab Verständnis dafür, dass ich hier in diesem öffentlichen Forum keine Planungsdetails oder sonstige private Infos poste. Wie ich geschrieben habe: Wenn du wirkliches Interesse hast (und die nötige Geduld mitbringst), in eine Investorengruppe einzusteigen, schreib mir bitte eine Mail. Ich muss ja erstmal wissen, wer du überhaupt bist.

      Es hat sich bereits ein weiterer Interessent bei mir gemeldet, mit dir und deiner Freundin wären wir dann schon drei Parteien.
      Mit einem konkreten Vorhaben (für das ich dann erstmal ein Exposé anfertigen müsste), würde ich dann ganz gezielt diejenigen Bauämter anschreiben, die für die von uns ins Auge gefassten Grundstücke zuständig sind.
      Aber so einfach hopplahopp wird das natürlich nicht laufen - Mit Glück bekommen wir die Bauvoranfrage bis zum Sommer genehmigt, können dann schon mal wohnen. Aber auch nur, wenn nicht noch Erschließungsarbeiten anstehen (die Handwerker sind nämlich aktuell auch ausgebucht) oder das Bauamt nicht noch Nachforderungen stellt.

      Grüße, Freddy
    • Hallo Freddy,
      so sehr ich auch Dein grundsätzliches Vorgehen schätze, dennoch ein Hinweis: Eine Bauvoranfrage ist KEIN Bauantrag und der positive Bescheid darauf KEINE Baugenehmigung.
      Um Wohnen zu können, benötigst Du Baurecht, also einen genehmigten Bauantrag.
      Gruß
      Stefan
    • Hallo Stefan,
      danke, aber ich weiß das.
      Wenn ein positiver Bauvorbescheid vorliegt, ist die Chance groß, dass es daraufhin schneller geht mit dem Bauantrag, weil keine grundsätzlichen Vorbehalte der Gemeinde vorliegen.
      Grüße,
      Freddy
    • Hey Freddy,
      Inzwischen habe ich mir das Grundstück mal angeschaut. Ich wohne derzeit 45 min davon entfernt. Für meine Freundin und mich ist das nicht das richtige! Aber viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Vielleicht tauschen wir uns ja noch zu einem anderen Thema aus. LG Kanut