Das Projekt beginnt! (aktuell: Vorplanung für den TinyHouse Bauer und Stellplatz,,bereitung''))

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    • Das Projekt beginnt! (aktuell: Vorplanung für den TinyHouse Bauer und Stellplatz,,bereitung''))

      Hallöchen!

      Nach meiner Vorstellung vor einigen Tagen ging es zügig voran und die Planung wird insgesamt immer konkreter.
      In diesem Thread möchte ich gerne meinen Baufortschritt domumentieren und dazu einige Fragen stellen aufstellen, die mich beschäftigen und hoffentlich Antwort finden!

      Zunächst der aktuelle Stand:

      Da ich arbeitstechnisch immer sehr gebunden bin (aktuell z.B. 11 Tage in Folge arbeiten), und der rechtliche Irrgarten mich in den letzten Wochen extrem beschäftigt hat, hatte ich die befürchtung, dass es, in der Vorgehensweise des kompletten DIY, zu unfassbaren zeitlichen Verzögerungen kommen könnte.
      Daher habe ich den Entschluss gefasst, den Bau des Rohbaus in proffesionelle Hände zu geben. Damit habe ich einen Baugenehmigungsfähigen Grundbau, und muss niemanden daher bestellen, der Dinge ,,fachlich'' machen muss (Elektriker, Tüv, Wasseranschlüsse etc.) Der Kontakt zum TinyHousebauer ist bereits hergestellt und Anfang März ist der erste Planungstermin. In dieser Instanz lasse ich quasi so weit bauen, dass nur noch der komplette Innenausbau fehlt und der großteil aller Kabel und Rohre bereits verlegt sind. Der Rohbau soll demnach schon Anfang des Sommers fertig sein, und der Einzug damit bereits bewerkstelligt werden. Dazu habe ich bereits erste Pläne erstellt, um für mich klar zu werden, wo Anschlüsse, Fenster und Leitungen liegen sollen.

      Als Stellplatz habe ich mir erst mal einen Campingplatz rausgesucht, der nicht nur toll in einem Wald liegt, sondern auch die Anmeldung als Erstwohnsitz zulässt und für meine Idee offen ist. Das wird geil! Und vorallem erst mal bezahlbar. Die Suche nach einem Baugrundstück wird dann fortgeführt, wenn ich das Haus stehen habe. Umsiedeln geht ja schließlich immer.

      Eine Finanzierung scheint in trockenen Tüchern. Einen Kredit für ein TinyHouse scheint aber nicht das Problem zu werden.

      Im Rahmen der weiteren Beschäftigung mit dem Thema habe ich mir dann gedanken über meine Ansprüche gemacht. Diese betreffen insbesondere das Thema Autarkie und den damit verbundenen Gerätschaften. Ein paar Dinge stehen dahingehend schon fest. Darunter die Folgenden:

      - Geheizt wird mit KaminOfen, warmwasser soll mithilfe des Ofens und Abgaswärmetauscher produziert werden (ja, auch im Sommer...Dann muss halt mal die Tür aufgerissen werden)
      - Solar soll aufs Dach (Batterien Lithium-Ionen) sollen mit der Zeit nachgerüstet werden.
      - Ich will eigentlich auf eine weitere ,,Therme'' verzichten
      - Trockentrennroilette steht auf dem festen Plan

      Im Rahmen dieser Überlegungen haben sich einige Fragezeichen aufgetan, bei denen ich auf eure Tipps hoffe.

      Die Fragen:

      - Könnt ihr einen Kaminofen empfehlen, der am besten noch ein Kochfeld hat, nicht überdimensioniert ist, und idealweise sogar ein Backfach hat?

      - Als Kühlschrank hätte ich gerne einen ,,normalgroßen'' Kompressor Kühlschrank. Dieser Soll am besten ein Mix aus Kompressor elektrik und Gas sein. Für den Wohnmobilbereich gibt es sowas meines Wissens nach als Kombi Kühlbox. Kennt ihr einen Kühlschrank, der das erfüllt?'

      - Was für einen Herd mit Backofen empfehlt ihr? Gas oder Elektro? Eigentlich finde ich Gas ne tolle Sache. Das macht mich aber auch abhängig von dessen Kauf. Elektro kann ich selbstproduzieten Strom nutzen, aber es verbraucht halt auch extrem viel Strom! Auch hier wär mir eine Kombi am liebsten...

      - Wie bewerkstelligt man am besten, dass aus den Wasserhähnen frischwasser kommt, aber aus Dusche und Waschmaschine am besten recyceltes aus ersterem? Ich will am liebsten Wasser aus dem Landanschluss ziehen, bei bedarf aber auch jederzeit Regenwasser nutzen. Wie bewerkstelligt man das möglichst simpel mithilfe von Leitungen?

      - Wie funktioniert das mit dem Wärmetauscher am effizientesten?
      Wenn Dusche und Waschbecken im Bad Warmwasser haben, reicht das ja eigentlich...?


      Das sind die Dinge die mich momentan am meisten beschäftigen. Wenn sich die Fragen weiter häufen, stelle ich die zunächst hier, bevor ich einen eigenen Thread aufmache.
      Die Massen an Beiträgen hier sind für micht teilweise undurchsichtig. Ich suche aber darin immer zuerst...


      Zu guter Letzt, hier mal die ersten Pläne:
      (von links nach rechts: Bad, Küche, Ofen (zwischen Küche und Terassentür), Empore mit Wohnraum, OBEN: Bett)
      Images
      • Sketchup 1.JPG

        106.03 kB, 1,180×758, viewed 79 times
    • Hallo,
      zuerst mal viel Glück mit dem Projekt!
      Ich heize selbst ganz bewußt nur mit Holzöfen und koche in dieser Zeit auch zum Teil damit und bin sehr glücklich mit dieser Lösung. Auch in meinen zukünftigen Tiny-Haus soll wieder mit Holz geheizt werden. Aber was Du beschreibst läßt sich m.M. nach nur schwer verwirklichen. Zumindest wenn es das ganze Jahr funktionieren soll. Ein Ofen mit Kochfeld und möglichst Backfach und dann auch noch für warmes Wasser... Der muß schon größer sein. Und da wird es im Sommer selbst bei offenen Türen kaum auszuhalten sein. Man kann den Ofen zwar nur mit wenige Holz betreiben, aber dann wird das kochen fast unmöglich. Und dann das ganze Holz auf dem Campingplatz. Das stelle ich mir nicht einfach vor.
      Gruß Georg
    • Tach auch,

      Einen Ofen Tip habe ich nicht, aber darfst Du auf dem Campingplatz einen Kaminofen betreiben?
      Das ist auf den meisten nicht erlaubt.

      Ein Kühlschrank der mit Gas funktioniert ist nach dem Absorber Prinzip. Meines Wissens gibt es kein Kühlschrank der beides hat.
      Die Kühlschränke die Gas und Strom können ist m.M nach alle Absorber.
      Ist meiner Meinung nach auch doppelt gemoppelt. Da würde ich eher zu Kompressor raten und beim Kochen auf Strom verzichten.

      Herd und Backofen: Ganz klar Gas: Der Aufwand ausreichend Strom autark zu produzieren und vorzuhalten ist einfach noch zu Hoch als das es sich rechnet. Weder Finanziell als auch Ökologisch.
      Ich benötige fürs Kochen in meiner Wohnung ca. 3 Gasflaschen a. 11 kg im Jahr. Das bekomme ich gerade noch so geschleppt J

      Auch Regenwasser zum Duschen sollte nicht ohne Aufbereitung verwendet werden. Stichwort Aerosole und verschlucken.

      Wenn Du Regenwasser und Leitungswasser verwenden willst, brauchst Du zwei komplett unabhängige Wasserleitungen, da ausgeschlossen werden muss das Regenwasser ins Frischwassersystem gezogen werden kann.
      Ist aber alles möglich, schau mal bei Ownhome (ownworld.org/wasser-management) durch, der hat ein Wasserkreislaufsystem.

      Was meinst Du mit Wärmetauscher? Über den Kaminofen?

      Gruss Stefan
    • hem-bygd wrote:

      Hallo,
      zuerst mal viel Glück mit dem Projekt!
      Ich heize selbst ganz bewußt nur mit Holzöfen und koche in dieser Zeit auch zum Teil damit und bin sehr glücklich mit dieser Lösung. Auch in meinen zukünftigen Tiny-Haus soll wieder mit Holz geheizt werden. Aber was Du beschreibst läßt sich m.M. nach nur schwer verwirklichen. Zumindest wenn es das ganze Jahr funktionieren soll. Ein Ofen mit Kochfeld und möglichst Backfach und dann auch noch für warmes Wasser... Der muß schon größer sein. Und da wird es im Sommer selbst bei offenen Türen kaum auszuhalten sein. Man kann den Ofen zwar nur mit wenige Holz betreiben, aber dann wird das kochen fast unmöglich. Und dann das ganze Holz auf dem Campingplatz. Das stelle ich mir nicht einfach vor.
      Gruß Georg
      Moin Georg! Danke dir!
      Welchen Ofen verwendest du denn?

      Also die Backfunktion ist mittlerweile eher optional. Es soll zum Kochen funktionieren, aber nur als Ergänzung zur Küche bzw als Notfallkochfeld! Das Holz zu lagern seh ich aber wenier als Problem. Da findet sich schon eine Ecke!

      Dennoch, danke für deine Einschätzung! Ich mache mir da Gedanken drum!



      Steff wrote:

      Tach auch,

      Einen Ofen Tip habe ich nicht, aber darfst Du auf dem Campingplatz einen Kaminofen betreiben?
      Das ist auf den meisten nicht erlaubt.

      Ein Kühlschrank der mit Gas funktioniert ist nach dem Absorber Prinzip. Meines Wissens gibt es kein Kühlschrank der beides hat.
      Die Kühlschränke die Gas und Strom können ist m.M nach alle Absorber.
      Ist meiner Meinung nach auch doppelt gemoppelt. Da würde ich eher zu Kompressor raten und beim Kochen auf Strom verzichten.

      Herd und Backofen: Ganz klar Gas: Der Aufwand ausreichend Strom autark zu produzieren und vorzuhalten ist einfach noch zu Hoch als das es sich rechnet. Weder Finanziell als auch Ökologisch.
      Ich benötige fürs Kochen in meiner Wohnung ca. 3 Gasflaschen a. 11 kg im Jahr. Das bekomme ich gerade noch so geschleppt J

      Auch Regenwasser zum Duschen sollte nicht ohne Aufbereitung verwendet werden. Stichwort Aerosole und verschlucken.

      Wenn Du Regenwasser und Leitungswasser verwenden willst, brauchst Du zwei komplett unabhängige Wasserleitungen, da ausgeschlossen werden muss das Regenwasser ins Frischwassersystem gezogen werden kann.
      Ist aber alles möglich, schau mal bei Ownhome (ownworld.org/wasser-management) durch, der hat ein Wasserkreislaufsystem.

      Was meinst Du mit Wärmetauscher? Über den Kaminofen?

      Gruss Stefan
      Hallo Stefan!
      Tatsächlich darf ich das. War einer der ersten Dinge, die ich gefragt habe. Dieser Campingplatz ist sowieso für einiges offen! Dazu liegt er mitten in einem Wald. Alles fast zu schön um wahr zu sein! :D

      Mit dem Kühlschrank hast du recht. Das habe ich wohl verwechselt. Lassen wir diese Idee! Ich denke mittlerweiler auch, es wird ein Kompressorkühlschrank. Die verbrauchen heutzutage auch garnicht mehr so viel!

      Bei Gas stört mich halt, dass ich von Tankstellen etc abhängig bin und diese immer schleppen muss... Außerdem kommt da noch hinzu, dass die Flasche doch in einem ,,luftdichten'' Fach am tiefsten Punkt des Hauses stehn muss, und dazu noch eine Belüftung nach draußen bräuchte oder nicht? Außerdem die järhliche Prüfung...Das stört mich schon sehr um ehrlich zu sein..Was die Energieeffizienz angeht, denke ich aber exakt so wie du!


      Zu dem Wasser. Es soll auch zwei unabhängige Systeme geben. Der Wasserhahn in der Küche mit Leitungswasser. Alles andere mit Regenwasser und nur optional Leitungswasser. In diesem Fall will ich das Leitungswasser aber stumpf in die Regentonne füllen ;) Danke für den Link, den kannte ich noch nicht. Da ich das Regenwasser aber nicht trinken werde, finde ich dieses Beispiel extrem überdimensioniert. Ich verstehe deinen Punkt, aber ich würde es ernsthaft auf das Minimum reduzieren. Ich will das Grauwasser auch nicht wieder aufbereiten. Zumindest noch nicht, wenn ich auf dem Campingplatz bin! Was für eine Art aufbereitung reicht deiner Meinung nach zum Händewaschen und duschen?


      Mit Wärmetauscher meine ich sowas:
      feuerland24.com/epages/457a880…/402/SubProducts/402-0008

      Dieser dann nur für das erwärmen des Regenwassers im Regenwassersystem. Die Küche bleibt kalt!
    • Hallo Alex,

      bzgl. Ofen

      ich habe für mein Häuschen auf eine Empfehlung hin einen Küchenherd von Perntinger ins Auge gefasst (die kleinste Variante der ökoalpin-Serie). Den habe ich mir auch schon bei einem Ofenbauer angeschaut. Sehr hochwertig gearbeitet. Hat mich überzeugt.

      Im Winter habe ich den Ofen als Hauptheizquelle. Das Feuer dann ebenso zum kochen und backen nutzen zu können, finde ich sinnvoll und schön. Zusätzlich habe ich einen normalen Elektrobackofen und ein Gaskochfeld (finde ich zum kochen am schönsten).


      pertinger.com/de/küchenherde/küchenherde-ökoalpin/18-1.html

      Ich habe mich gegen eine Warmwassererzeugung mit dem Ofen entschieden, da die Technik für ein kleines Haus sehr aufwendig und platzraubend ist. Ich werde Warmwasser in den Sommermonaten mit einem Strom-Durchlauferhitzer erzeugen und in den Wintermonaten mit einem zusätzlichen Gas-Durchlauferhitzer. Die Geräte sind preislich und von ihrer Größe überschaubar und werden beide in meinem Spülenunterschrank Platz finden. Auf dem Dach ist eine PV-Anlage geplant, so dass ich im Sommer "kostenfrei" Warmwasser erzeugen kann. Gas wird wegen des Gaskochfeldes schon vorhanden sein, so dass ein zweiter Gas-Durchlauferhitzer für mich Sinn macht. Die Gasflachen werden außerhalb des Hauses Ihren Platz finden und ein automatisches Wechselsysthem haben, damit es beim Duschen nicht überraschend kalt wird.



      Das ganze Thema mit dem eigenen Wasserkreislauf möchte ich auch sehr gerne in nächsten Schritten umsetzen. Auch daher habe ich mich jetzt schon für eine Trockentrentoilette entschieden. Da ich vermutlich noch einmal umziehen werde mit meinem Haus, schiebe ich das noch etwas auf, da es denke ich nur an einem dauhafteren Ort Sinn macht mit dementsprechenden schon aufwändigen Wasserauffang-, Speicher- und Filtersysthemen auf dem Grundstück zu arbeiten. Falls Du hier gute einfache Lösungen findest, lass es uns wissen. Unter anderem Ownhome und Wohnwagon sind hier interessant mit ihren Ansätzen, überzeugen mich aber auch nicht hundertprozentig. Ich habe das Thema aber für mich wie gesagt eh noch mal vertagt.

      Viel Erfolg bei Deinen nächsten Projektschritten!

      Gruß, Julian
    • JoWe wrote:

      Steff wrote:

      Auch Regenwasser zum Duschen sollte nicht ohne Aufbereitung verwendet werden. Stichwort Aerosole und verschlucken.
      Das wirft bei mir jetzt irgendwie die Frage auf warum wir nicht alle seit Geburt mit Masken durch die Gegend laufen...
      Weil wir seit Geburt selten bis nie Wasser trinken das über eine Dachfläche läuft, das oft tagelang nicht gereinigt wird.
      (Laub, Sand, Vogelkot, sonstige Umweltschmutz)
      Auch steht das Wasser wochenlang ab, wenn es eine kühle dunkle Zisterne ist mag das ja noch gehen, aber ein Lichtdurchlässiger IBC Tank auf der Südseite des Hauses....
      Mit dem Wasser willst Du weder Wäsche waschen, noch duschen.
    • BloodyFreec wrote:


      Hallo Stefan!Tatsächlich darf ich das. War einer der ersten Dinge, die ich gefragt habe. Dieser Campingplatz ist sowieso für einiges offen! Dazu liegt er mitten in einem Wald. Alles fast zu schön um wahr zu sein! :D

      Mit dem Kühlschrank hast du recht. Das habe ich wohl verwechselt. Lassen wir diese Idee! Ich denke mittlerweiler auch, es wird ein Kompressorkühlschrank. Die verbrauchen heutzutage auch garnicht mehr so viel!

      Bei Gas stört mich halt, dass ich von Tankstellen etc abhängig bin und diese immer schleppen muss... Außerdem kommt da noch hinzu, dass die Flasche doch in einem ,,luftdichten'' Fach am tiefsten Punkt des Hauses stehn muss, und dazu noch eine Belüftung nach draußen bräuchte oder nicht? Außerdem die järhliche Prüfung...Das stört mich schon sehr um ehrlich zu sein..Was die Energieeffizienz angeht, denke ich aber exakt so wie du!


      Zu dem Wasser. Es soll auch zwei unabhängige Systeme geben. Der Wasserhahn in der Küche mit Leitungswasser. Alles andere mit Regenwasser und nur optional Leitungswasser. In diesem Fall will ich das Leitungswasser aber stumpf in die Regentonne füllen ;) Danke für den Link, den kannte ich noch nicht. Da ich das Regenwasser aber nicht trinken werde, finde ich dieses Beispiel extrem überdimensioniert. Ich verstehe deinen Punkt, aber ich würde es ernsthaft auf das Minimum reduzieren. Ich will das Grauwasser auch nicht wieder aufbereiten. Zumindest noch nicht, wenn ich auf dem Campingplatz bin! Was für eine Art aufbereitung reicht deiner Meinung nach zum Händewaschen und duschen?
      Hallo,

      hat der Campingplatz Betreiber kein Gas verkauf?

      Ich denke Du bist nicht der Einzige der Gas kaufen muss. Von da her: Einkaufsgemeinschaft, oder gleich anliefern lassen, wenn das ein paar zusammen kommen, wird es auch nicht teurer.
      Schreibt der Campingplatz eine jährliche Prüfung vor?
      Wohnwagen ansonsten alle zwei Jahre mit dem Tüv. Wenn Du kein Tüv brauchst, dann brauchst Du auch keine Gasprüfung.
      Die Gasflasche muss nicht am tiefsten Punkt stehen, die Endlüftung sollte aber am tieften Punkt endweichen.
      Auch kann die Flasche draussen stehen. Für die Wintermonate halt drauf achten das der Butan Anteil gering ist "wintergas".

      Das Regenwasser steht in der Tonne halt ab.
      Entweder der Inhalt der Tonne ist so gering, das das Wasser nicht abstehen kann, da es vorher verbraucht wird oder es besteht die Gefahr das das Wasser vor dem verbrauch eben verkeimt oder gar umkippt.
      Also müsste man das Wasser kühl und dunkel lagern. Darfst bzw. willst Du eine Zisterne auf dem Campingplatz vergraben?
      Außerdem brauchst Du auch genügend Dachfläche. Im Netz gibt es Rechner die die Fläche, abhängig von deinem Standort, ermittteln.

      Aus diesen Gründen, da es zu viele Faktoren für die Qualität von "Regenwasser" gibt, erlaubt der Gesetzgeber keine "Regenwasser" im Haus, Außer zum WC spülen und Wäschewaschen (Okey, es kommt noch dazu das er dabei weniger verdient) Bei der Aufbereitung würde ich dann auf Nummer Sicher gehen und nahezu Trinkwasserqualität anstreben.

      Gruss Stefan
    • Julian W wrote:

      Hallo Alex,

      bzgl. Ofen

      ich habe für mein Häuschen auf eine Empfehlung hin einen Küchenherd von Perntinger ins Auge gefasst (die kleinste Variante der ökoalpin-Serie). Den habe ich mir auch schon bei einem Ofenbauer angeschaut. Sehr hochwertig gearbeitet. Hat mich überzeugt.

      Im Winter habe ich den Ofen als Hauptheizquelle. Das Feuer dann ebenso zum kochen und backen nutzen zu können, finde ich sinnvoll und schön. Zusätzlich habe ich einen normalen Elektrobackofen und ein Gaskochfeld (finde ich zum kochen am schönsten).


      pertinger.com/de/küchenherde/küchenherde-ökoalpin/18-1.html

      Ich habe mich gegen eine Warmwassererzeugung mit dem Ofen entschieden, da die Technik für ein kleines Haus sehr aufwendig und platzraubend ist. Ich werde Warmwasser in den Sommermonaten mit einem Strom-Durchlauferhitzer erzeugen und in den Wintermonaten mit einem zusätzlichen Gas-Durchlauferhitzer. Die Geräte sind preislich und von ihrer Größe überschaubar und werden beide in meinem Spülenunterschrank Platz finden. Auf dem Dach ist eine PV-Anlage geplant, so dass ich im Sommer "kostenfrei" Warmwasser erzeugen kann. Gas wird wegen des Gaskochfeldes schon vorhanden sein, so dass ein zweiter Gas-Durchlauferhitzer für mich Sinn macht. Die Gasflachen werden außerhalb des Hauses Ihren Platz finden und ein automatisches Wechselsysthem haben, damit es beim Duschen nicht überraschend kalt wird.



      Das ganze Thema mit dem eigenen Wasserkreislauf möchte ich auch sehr gerne in nächsten Schritten umsetzen. Auch daher habe ich mich jetzt schon für eine Trockentrentoilette entschieden. Da ich vermutlich noch einmal umziehen werde mit meinem Haus, schiebe ich das noch etwas auf, da es denke ich nur an einem dauhafteren Ort Sinn macht mit dementsprechenden schon aufwändigen Wasserauffang-, Speicher- und Filtersysthemen auf dem Grundstück zu arbeiten. Falls Du hier gute einfache Lösungen findest, lass es uns wissen. Unter anderem Ownhome und Wohnwagon sind hier interessant mit ihren Ansätzen, überzeugen mich aber auch nicht hundertprozentig. Ich habe das Thema aber für mich wie gesagt eh noch mal vertagt.

      Viel Erfolg bei Deinen nächsten Projektschritten!

      Gruß, Julian
      Hi Julian!

      Mit so einem Geärt habe ich auch schon geliebäugelt. Allerdings will ich inbedingt auch einen richtigen Kaminofen. Das ist ein langer Traum von mir! Zwei Schornsteine zu legen finde ich aber dann wieder zu viel Arbeit. Außerdem finde ich es nicht gut, für Sommer und Winter verschiedene Geärte zu haben. Kostet Platz, Aufwand und natürlich Geld. Aber solche ÖFen zum Kochen finde ich grundsätzlich übelst cool! Dann aber was feines aus Gusseisen. Der Spaß muss sein.

      Einmal für Alle:
      Die beiden sind aktuell in der engsten Auswahl (Bei dem Ofen werde ich nicht sparen, wie gesagt, ein Traum!)

      feuer-fuchs.de/Kaminofen-Gusso…bf2xz3CMzCqYaAv8QEALw_wcB

      ofenseite.com/1111400-guss-kam…77M1UPEmzAJMaAo8AEALw_wcB

      Wenn eh Gas installiert ist, kann man halt auch noch einen Notfall Gasdurchlauferhitzer installieren! Stimmt! Braucht es keinerlei Prüfungen, wenn die Gasflasche außerhalb steht? Weisst du das?

      Steff wrote:

      Hallo,
      hat der Campingplatz Betreiber kein Gas verkauf?

      Ich denke Du bist nicht der Einzige der Gas kaufen muss. Von da her: Einkaufsgemeinschaft, oder gleich anliefern lassen, wenn das ein paar zusammen kommen, wird es auch nicht teurer.
      Schreibt der Campingplatz eine jährliche Prüfung vor?
      Wohnwagen ansonsten alle zwei Jahre mit dem Tüv. Wenn Du kein Tüv brauchst, dann brauchst Du auch keine Gasprüfung.
      Die Gasflasche muss nicht am tiefsten Punkt stehen, die Endlüftung sollte aber am tieften Punkt endweichen.
      Auch kann die Flasche draussen stehen. Für die Wintermonate halt drauf achten das der Butan Anteil gering ist "wintergas".

      Das Regenwasser steht in der Tonne halt ab.
      Entweder der Inhalt der Tonne ist so gering, das das Wasser nicht abstehen kann, da es vorher verbraucht wird oder es besteht die Gefahr das das Wasser vor dem verbrauch eben verkeimt oder gar umkippt.
      Also müsste man das Wasser kühl und dunkel lagern. Darfst bzw. willst Du eine Zisterne auf dem Campingplatz vergraben?
      Außerdem brauchst Du auch genügend Dachfläche. Im Netz gibt es Rechner die die Fläche, abhängig von deinem Standort, ermittteln.

      Aus diesen Gründen, da es zu viele Faktoren für die Qualität von "Regenwasser" gibt, erlaubt der Gesetzgeber keine "Regenwasser" im Haus, Außer zum WC spülen und Wäschewaschen (Okey, es kommt noch dazu das er dabei weniger verdient) Bei der Aufbereitung würde ich dann auf Nummer Sicher gehen und nahezu Trinkwasserqualität anstreben.

      Gruss Stefan
      Hi Stefan!

      Also soweit ich weiß, schreiben die das nicht vor. Aber wie ist denn da die Regelung für ein TinyHouse? Nehmen wir mal an, ich platziere die Gasflasche außeralb des Hauses? Ich habe in diesem Forum zwar schon infos dazu gefunden, die leifern aber nicht genug Antworten. Mein TinyHouse wird als Ladung zählen und kein WOMO sein. Gibt es dann auch regelmäßige Prüfungen? (Gerne mit Quellenangabe! :D)

      Mein Problem ist nicht die Anschaffung, sondern die Abhängigkeit von den Herstellern. Irgendwo hier im Forum habe ich mal gelesen, dass man Butankocher auch easy zu Bioethanol Kochern umbauen kann?! Und was wäre eigentlich alternativ mit einem Benzinofen und Benzinkochfeld?

      Das mit dem Wasser ist halt son Punkt... Deine Argumentation versteh ich jetzt aber schon... Eben weil der Campingplatz nur Übergangsmäßig ist, will ich aber auch nicht so viel Aufwand dafür betreiben. Hast du konkrete Lösungsvorschläge?

      The post was edited 1 time, last by BloodyFreec ().

    • BloodyFreec wrote:

      Hi Stefan!
      Also soweit ich weiß, schreiben die das nicht vor. Aber wie ist denn da die Regelung für ein TinyHouse? Nehmen wir mal an, ich platziere die Gasflasche außeralb des Hauses? Ich habe in diesem Forum zwar schon infos dazu gefunden, die leifern aber nicht genug Antworten. Mein TinyHouse wird als Ladung zählen und kein WOMO sein. Gibt es dann auch regelmäßige Prüfungen? (Gerne mit Quellenangabe! :D)
      Einige Campingplätze haben ja schon auf "zentrale Gasversorgung" umgestellt - Tanks auf dem Areal verteilt , Leitungen in die Parzellen.
      In der Regel stehen hinter solchen Modernisierungen Firmen die Gas vertreiben und mit denen macht man dann auch den Vertrag.

      Die Plätze ohne diesen "Luxus" die Dauerstellplätze bieten und auch Wohnen ermöglichen werden eigentlich regelmässig von einem Gasversorger "besucht" - unkomplizierter Flaschentausch mit kurzen Wegen.

      Die Flasche muss nicht im Haus "integriert" sein, ist nicht nötig.
      Die meisten Mobilheimbesitzer die ich kenne die haben hinter ihrem Heim einen kleinen Anbau (1m x 0,5m , 1,2m hoch) aus Holz gebaut oder aus Blech gekauft und stellen da 2 grosse Flaschen rein.
      Und in Wohnwägen ist die Gasbuddel ja genaugenommen auch draussen - zum Innenraum würde ich den Deichselkasten nicht zählen.
    • JoWe wrote:

      Die Flasche muss nicht im Haus "integriert" sein, ist nicht nötig.
      Die meisten Mobilheimbesitzer die ich kenne die haben hinter ihrem Heim einen kleinen Anbau (1m x 0,5m , 1,2m hoch) aus Holz gebaut oder aus Blech gekauft und stellen da 2 grosse Flaschen rein.
      Und in Wohnwägen ist die Gasbuddel ja genaugenommen auch draussen - zum Innenraum würde ich den Deichselkasten nicht zählen.
      Sowas habe ich auch vor. Wenn du aber mal auf meinem Plan schaust, dann ist unter der Treppe eine Nische. Dort wird, wenn überhaupt, das Kochfeld sein. Da am Ende aber eh nur das Kochfeld und der Durchlauferhitzer Gas brauchen würden, wäre es mmn sinnvoller, die Gasflasche draußen, direkt an der Wand dahinter zu stellen. Dann brauch ich kaum Gasleitung verlegen. Also quasi nur einmal durch die Wand. Der Durchlauferhitzer kann in diesem Fall ja direkt unter das Kochfeld.
      Backofen wird wohl ein Minibackofen für den Schrank.

      Wie ist das denn nun mit der Gasprüfung im TinyHouse als Ladung? :whistling: Internetrecherche ergibt wiedersprüchliche Angaben und meist auf Tinyhäuser als ,,WOMO'' bezogen
    • BloodyFreec wrote:

      Moin Georg! Danke dir!
      Welchen Ofen verwendest du denn?

      Also die Backfunktion ist mittlerweile eher optional. Es soll zum Kochen funktionieren,
      Benutze 2 verschiedene Ausführungen vom Kaminofen Wamsler RH 8F (=Raumheizer mit jeweils 8 KW)
      Hatte mir zuerst auch "optisch schönere" ausgesucht, aber der Tip von einem Bekannten hat sich als sehr gut herausgestellt.
      Wenn man ständig und ausschließlich mit so einem Ofen heizt, braucht man einen Dauerbrandofen der das auch kann. Dafür ist noch lange nicht jeder geeignet. Meiner hat dann z.B. auch ein ausreichend dimensioniertes Aschefach. Da reicht das leeren höchstens 2 x in der Woche (bei Holz) Mit Briketts sieht das anders aus, mache ich aber auch nicht. Das ist auf Dauer schon sehr sinnvoll und es passen große Holzscheite (30 cm) rein. Koche darauf in den Heizperioden alles was länger braucht - Kartoffel/Suppen/Eintöpfe, was auch super funkioniert. Allerdings nur mit sehr viel schöner Wärme ;)
    • hem-bygd wrote:

      Benutze 2 verschiedene Ausführungen vom Kaminofen Wamsler RH 8F (=Raumheizer mit jeweils 8 KW)Hatte mir zuerst auch "optisch schönere" ausgesucht, aber der Tip von einem Bekannten hat sich als sehr gut herausgestellt.
      Wenn man ständig und ausschließlich mit so einem Ofen heizt, braucht man einen Dauerbrandofen der das auch kann. Dafür ist noch lange nicht jeder geeignet. Meiner hat dann z.B. auch ein ausreichend dimensioniertes Aschefach. Da reicht das leeren höchstens 2 x in der Woche (bei Holz) Mit Briketts sieht das anders aus, mache ich aber auch nicht. Das ist auf Dauer schon sehr sinnvoll und es passen große Holzscheite (30 cm) rein. Koche darauf in den Heizperioden alles was länger braucht - Kartoffel/Suppen/Eintöpfe, was auch super funkioniert. Allerdings nur mit sehr viel schöner Wärme ;)
      Gut zu Wissen! Aber ist 8 KW nicht völlig überdimensioniert?
      Die beiden die ich vorhin oben genannt habe, sind beide für dauerbrand geeignet. Klar, Aschefach ist kleiner, aber ich hab kein Problem mit regelmäßigem leeren :thumbsup:

      Außerdem kann man meines Wissens nach auf jedem Ofen Kochen, solange er nach oben nicht isoliert ist :love: Bzw...Belehre mich bitte eines besseren wenn ich das falsch annehme!
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      Testero wrote:

      Geht es eigentlich auch ohne die aufwändigen elendig langen Zitate?
      Theoretisch ja. So kann ich aber besser gezielt antworten :P
      Ich versuche , diese kürzer zu halten!

      Das weiß ich leider erst Donnerstag. Aber du hast recht. Das könnte problematisch werden.
      Was denkst du denn eignet sich für mich am besten zur Warmwassergewinnung? :whistling:
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      Kommt drauf an, ob Du sehr aufs gewicht achten musst und wie sich dein Warmwasserbedarf gestaltet. Hast Du Dusche/Badewanne?

      vom Platzbedarf her wäre ein liegender speicher ideal. Den könntest Du z.B. unter der treppe verstecken.
      habe grad keinen mit 80/100l gefunden, aber vom Prinzip hier sowas mit Wärmetauscher für deinen Kamiofen und Einschraub-Elektroheizstab 2kW
      heizung-solar24.de/Warmwassers…-WT-Heizspirale::562.html


      Oder ein kleiner standspeicher: heizung-solar24.de/Warmwassers…eicher-mit-1-WT::427.html
    • New

      Okay! Nehm ich mal so mit auf und sprech das beim Bauer mal an!
      Gastherme siehst du nicht so positiv? (Das wär nämlich meine neuste Idee gewesen).

      Gewicht ist so semiwichtig. Zum Transport muss es halt dann immer 3,5 T sein. Das wird ja aber nicht so oft geschehen, weshalb ich den Ausbau einzelner Bauteile zum drücken des Gewichts zwecks Transport gerne in Kauf nehme.