Nachhaltiges Wohnen in Heidelberg

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    • Nachhaltiges Wohnen in Heidelberg

      Hallo zusammen,

      ich wohne aktuell in der heidelberger Altstadt und würde gern weiter in der Heidelberger Gegend wohnen bleiben, um dort ein nachhaltiges Wohnprojekt in Form eines FlyingSpace, Ecohome, Hausboot oder Schiffscontainer zu realisieren.
      Nun stellt sich mir die Frage, wie man da am besten anfängt.
      Ein erschlossenes Grundstück ist mit Sicherheit ein guter Anfang, allerdings stellt sich die Suche danach als recht schwierig heraus.
      Gibt es da eine Möglichkeit außerhalb der einschlägigen Seiten (Immoscout etc.), die ich übersehen habe bzw. nicht kenne?

      Wen könnte man denn bei der Stadt auf eine solche Idee ansprechen?
      Gibt es vielleicht sogar schon Flächen die in Zukunft für diese Art der Bebauung vorgesehen sind?
      Ich bin aktuell quasi noch in der Brainstormphase und daher für jeglichen Input sehr dankbar.

      Vielen Dank schon mal im Voraus und ein schönes Wochenende

      Tim
    • Danke für den Hinweis, Dietmar :)

      Ich habe mich mit dem Thema Grundstücksuche (über die mir zugänglichen "mainstream" Kanäle) schon einigermaßen befasst. Mir ist bewusst, dass ein Grundstück erschlossen sein muss, man sich an den Bebauungsplan halten muss usw. Und wenn ichnichts übersehen habe, dann ist der Markt da sehr klein bis kaum existent, es sei denn man möchte ein Haus in einem Neubaugebiet bauen.
      Daraus entsteht auch die Schwierigkeit hier was bezahlbares zu finden. Ein weiterer Punkt ist noch, dass ich kein bewegliches Tiny House brauche.

      Die Frage ist eher, wen man denn ansprechen kann, wenn es zum Beispiel um die Erschließung neuer Flächen geht oder um eine Nutzung, die in dieser Form noch nicht existiert (z.Bsp. Tiny House Village, Hausboote). Wen kann man da ansprechen, wenn man was "neues" machen will, als Frontrunner quasi. Hat da schon jemand Erfahrungswerte?

      Viele Grüße

      Tim
    • Hallo zusammen,

      so hopplahopp wird sich dazu keine Lösung finden.

      Bei uns in Dossenheim gibt es den Augustenbühl. Eine Randlage mit alten Bäumen und Vögeln. Ein Verein möchte das Gebiet naturschützen um damit die Bebauung zu verhindern, der Gemeinderat hat das immer wieder mal auf der Tagesordnung. Denn es handelt sich um Gemeindegrund, der zur Zeit an Kleingärtner im weitesten Sinne verpachtet ist. Mit einer Bebauung käme wieder Geld durch die Grundstücksverkäufe ins Gemeindesäckl.

      Eine naturnahe Bebauung mit kleinen Häusern könnte eine Lösung für dieses Dilemma sein. Parkplätze für Autos und Fahrräder könnte man z.B. am Gassenweg errichten. Dazu kleine Zugangsstraßen (vielleicht nur geschottert) in das zu bebauende Gebiet. "Unsere kleinen Häuser" können ohne die gesamte Fläche zu versiegeln aufgestellt und bewohnt werden. So wäre beiden Parteien geholfen. Die Gemeinde hat den Grund bebaut, die schützenswerte Natur kann im Einklang mit ihren Tiny-House-Bewohnern weiter existieren (Das müsste durch ein Gutachten belegt werden).

      Sowas dauert natürlich länger. Braucht sowohl Mitstreiter im Gemeinderat, als auch im Verein Augustenbühl. Dass solche Wohnformen hier in der Metropolregion gefragt sind, steht außer Frage.

      Ob solche Projekte in Regionen hochpreisiger Grundstückspreise realisierbar sind? Vor längerer Zeit wurde in Dossenheim das Ecologis erbaut. Eine Passivreihenhaussiedlung mit Tiefgarage. Dadurch leben auf kleinerem Raum mehr Menschen als in einer Siedlung mit Tiny-Häusern, oder?


      Meine Gedanken zu diesem Thema. Grüße von der Bergstraße

      Didi
    • Hi Didi,

      wen kann man denn für so eine Studie oder ein Gutachten ansprechen?
      Wird das vom hiesigen Gemeinderat getriggert?

      Mir würden als Ansprechpartner für Heidelberg als erstes die Initiatoren von "Stadt an den Fluss" in den Sinn kommen, die für dieses Projekt schon eine Hausbootsiedlung vorgesehen haben.

      Grüße

      Tim
    • DietmarS68 wrote:

      @FunkeeT

      Hallo Tim,

      heute ist etwas zu spät, komme doch am Montag in die kostenlose Onlinesprechstunde, am 14.06. bin ich selbst in der Sprechstunde. Dann können wir uns mal in Ruhe über dein Projekt unterhalten und schauen wer in deinem Fall der richtige Ansprechpartner wäre.

      Gruß
      Dietmar
      Hi Dietmar,

      Danke für das Angebot.
      Ist die Sprechstunde regelmäßig? Ich habe es letzte Woche leider nicht geschafft.

      Viele Grüße

      Tim