Grundstück im Allgäu

    • also Kempten wäre jetzt nicht mein bevorzugter Wohnort. Noch schwanke ich zwischen Oberbayern und dem Allgäu. Für mich käme die Gegend Memmingen oder die Bodenseenähe in Betracht. Falls sich etwas ergeben sollte, kann ich mir das auch für mich vorstellen.
    • @thomasschwan: Aufgegebener Campingplatz finde ich eine spannende Idee! Campingplätze kann man hier kaufen, günstig z.B. in Heilbronn :

      iim.de/allgemeine-ib/campingpl…ingplatz-kauf-verkauf.htm

      Allgemein ist man schnell ne Million los. :(

      dann als Schritt zwei könnte man Dauercamping beantragen, mit Recht auf Anmeldung Erstwohnsitz. und so weiter und so fort, inder Phantasie geht das alles. In Echt bruacht es wohl noch einiges an Recherche, Geld, einen Gewerbeschein, etc ....

      Grüße
      Kingoetti
    • Hallo Kingoetti,

      für den link. Tolle Sache das. Geld sollte man beschaffen können. Gewerbeschein liegt schon vor. Dauercamping mit Recht auf Erstwohnsitz. Kannst du da helfen? Wir sind gerade in Portugal und haben Gäste. Kaum Zeit. Wir möchten einen Platz in Alpennähe, wenn möglich. Und nicht zu weit östlich, wenn`s geht. Eher Ammergau, Oberallgäu, Allgäu, Bodenseeregion.

      Liebe Grüße. Thomas
    • Hallo,

      bin neu hier und ebenfalls an einem Tiny-House-Stellplatz (Pacht / Kauf) im Allgäu interessiert. Hatte auch schon daran gedacht, ein Grundstück als Eigentümergemeinschaft mit anderen Interessenten zu erwerben. Also wer ein Grundstück kennt, auf dem Tiny-Häuser erwünscht sind, bitte gerne melden.

      Gruß
      Peter
    • Hallo Peter und die anderen,

      ja, eine Eigentümergemeinschaft für ein Grundstück wäre vielleicht eine Lösung. Ich kann mir das gut vorstellen. Allerdings sollten sich zunächst Menschen finden, die interessiert wären und sich dann gemeinsam auf die Suche machen, finde ich. Gemeinsam kann man anders auftreten, z.B. gegenüber den Gemeinden.

      Für die Gemeinden stellen sich z.B. solche Fragen wie Abwassergebühren für 10 Häuschen statt ein riesen Einfamilienhaus abrechnen zu müssen. Das ist ein Mehraufwand (wurde mir von Zuständigen gesagt). Man könnte das sicher besser verhandeln, wenn man sich als Gemeinschaft schon Lösungen überlegt hätte. Das würde aber voraussetzen, dass sich ein paar, meistens sehr individualistische Persönlichkeiten (unterstelle ich jetzt mal bei vielen Tiny House Interessenten) an einen Tisch setzen müssten. Realistisch würde wohl auch bedeuten, dass jeder ein wenig von seinem Ideal abrücken und Kompromisse eingehen müsste - z.B. hinsichtlich Lage, Umsetzung des Projektes in Bezug auf gemeinsam genutzte Flächen, Bauvorgaben der Gemeinde etc.

      Machbar wäre es aber vielleicht dann schon. Es gibt genossenschaftliche Modelle für Bauvorhaben - warum nicht auch für Tiny Houses. Auch für den finanziellen Bereich gibt es da schon gute Lösungsansätze ...

      Also wie schauts aus? Hat jemand Interesse an einem Treffen im Allgäu?
    • Hallo Lilalu und die anderen,

      Ich wohne seit einem halben Jahr in einem Tiny House/Bauwagen in der Nähe von Kempten
      Allerdings bin ich weiterhin auf Platz suche , da ich dort nicht bleiben kann.

      Ich bin mittlerweile sehr desillusioniert. Oft hatte ich das Gefühl alleine auf weiter Flur zu kämpfen und überlege daher auch den Wagen zu verkaufen.
      Eure Worte machen mir wieder etwas Mut und wenn ein Treffen zustande kommt ,bin ich gerne mit dabei.

      Wir könnten uns zB gerne hier auf dem Gelände bei meinem Wagen treffen.

      Sonnige Grüße
      Anja
    • Hallo Anja,

      ich habe ja die Suche eigentlich schon vor Jahren aufgegeben und bin erst durch das Forum wieder auf die Idee gekommen. Die Suche nach einem Grundstück hier im Allgäu ist richtig schwierig. Wir zwei könnten uns ja schon mal treffen und schauen, wer noch Interesse hätte.

      LG
      Barbara
    • Hallo Barbara, Anja und wer noch so mitließt,

      also das mit dem Abrechnen vom Abwasser für eine Tiny-Haus-Ansammlungauf einem gemeinsamen Grundstück halte ich mal schlichtweg für die Absicht desZuständigen, die Idee schon im Keim zu ersticken.

      Bei uns sind derzeit drei Wohnungen in einemMehrfamilienhaus, dessen Grundstücksgröße auch maximal drei Tiny-Häuserzuließe, wenn ich Dir nicht direkt von meiner Couch in Deine Küche oder sonst wohinschauen soll! Diese drei Wohnungen erhalten auch drei Abrechnungen von den Stadtwerkenfür Wasser und Abwasser. Zudem gibt es viele Mehrfamilienhäuser, die noch wesentlichmehr Wohnungen haben, die auch einzeln von den Stadtwerken abgerechnet werden.

      Kompromisse setze ich eigentlich voraus, da sie wohl injeder Form des Wohnens erforderlich sind. Im Mehrfamilienhaus muss ichKompromisse mit meinen Mitbewohnern eingehen und selbst im Einfamilienhaus ist immer wieder mal ein Kompromiss mit meinenNachbarn fällig, die ich mir ja auch da nicht immer aussuchen kann.

      An einem Treffen zum Gedankenaustausch und zum gegenseitigenKennenlernen wären wir auch interessiert. Allerdings sind das für uns ca. 440km einfacher Weg und mein Terminkalender ist bis Ende Juli ausgebucht. AbAugust oder besser noch ab September aber gerne, zumal wir dann sowieso malwieder zu einem Trip mit Wohnmobil in Richtung Allgäu starten.

      Zu einem Gedankenaustausch hier über das Forum, über Mailoder Telefon stehen wir selbstverständlich auch vorher gerne zur Verfügung.

      Und solltet Ihr vorher bereits ein konkretes Projekt/Grundstückin Aussicht haben, dass uns zwingt schnell zu reagieren, dann fahren wir auch vorhermal adhoc die Strecke hin und zurück. Wir lassen derzeit auch über unsereBekannten in der Umgebung nach Grundstücken/Anwesen suchen und informierengerne, wenn uns etwas Interessantes angeboten wird.

      Zumindest geben wir die Hoffnung nicht auf!

      Gruß
      Herta und Peter
    • Hallo Herta, hallo Peter,

      ich bin keine Expertin in Verwaltungsangelegenheiten. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum, dass bei einem Mehrfamilienhaus bestimmte Kosten für das ganze Gebäude von der Hausverwaltung abgerechnet und dann auf die Eigentümer umgeschlagen werden. So eine Eigentümergemeinschaft am Grundstück wäre daher vielleicht auch für TH denkbar. Da müsste man sich halt im Detail schlau machen. Ich kann mir auch vorstellen, dass solche Pläne von den Gemeinden abgeblockt werden, weil sie es optisch etc. nicht wollen (bzw. sich einfach nicht vorstellen können, wie schön das aussehen könnte).

      Grundsätzlich ist es schwierig im Allgäu an ein Grundstück zu kommen. Es werden nur wenige angeboten und diese dann mit den entsprechenden Bauauflagen etc.

      Würden ihr denn euren Erstwohnsitz ganz ins Allgäu verlegen wollen?

      LG
    • Hallo Barbara,

      da hast Du leider Recht. Im Allgäu ist es schon schwierigein Baugrundstück für eine "normale" Bebauung zu bekommen. Für eineTiny-House-Bebauung sehe ich dazu das Problem darin, dass diese Form desWohnens in Deutschland vielmals einfach mit, ich nenne es mal, "nichtzahlungskräftigen Leuten" verbunden wird. Ansonsten würden sie ja ein"richtiges" Haus bauen oder eine Eigentumswohnung kaufen. Wie Duschon geschrieben hast, können sich das viele einfach nicht vorstellen, wieschön das aussehen könnte. Dazu kommen die Bebauungspläne und baurechtlichenAuflagen.

      Wir wollen grundsätzlich unseren Erstwohnsitz verlegen.Dabei ist das Allgäu derzeit unser Favorit. Wir könnten uns aber beiinteressanten Projekten auch andere Standorte vorstellen.

      LG zurück aus dem Saarland
    • Hallo an Alle,
      es gibt auch andere Bewegungen, die alternative Bauvorhaben im Allgäu realisieren wollen. Diese haben auch schon Grundstücke von verschiedenen Gemeinden angeboten bekommen, die aber für ihre Zwecke nicht so geeignet waren. Es gibt also Gemeinden, die auch ungewöhnliche Bauvorhaben unterstützen würden, wieso nicht auch mobile Minihäuser. Wir könnten als kleine Gruppe direkten Kontakt zu den verschiedenen Bürgermeistern aufnehmen und einfach mal "nachbohren". Eine Genehmigungserleichterung wäre evtl. auch wenn die Minihäuser autark sind. Es wäre keinerlei Anschluss von Nöten, kein Abrechnungsprozedere und andere Dinge. Wir könnten die Häuser erst mal hinstellen auf "Duldungsbasis" und die Gemeinde erkennt mit der Zeit, das es auch ordentlich aussehen kann und eine Bereicherung darstellt. Ansonsten ist das Grundstück auch schnell geräumt, da mobil, die Gemüsebeete wieder eingeebnet und auf dem Grundstück ist nichts weiter passiert, da keine Leitungen, Kanäle und sonstiges verlegt wurden.
      Zu einem Treffen würde ich gerne dazukommen, um weiter zu überlegen und zu planen.

      Sonnige Grüße
      Matthias
    • Hallo Matze und die anderen,

      ja vielleicht müsste man einfach mal bei den Gemeinden anfragen. Zugänglich dürften eher Gemeinden sein, die nicht sehr vom Tourismus profitieren und vielleicht verkehrstechnisch eher schlecht erreichbar sind, so dass Pendler auch nicht so gerne hinziehen. Das wäre für TH-Interessenten aber vielleicht auch nicht so günstig.

      Hast du Erfahrungen, welche Gemeinden da aufgeschlossen waren?

      LG
    • Hallo zusammen,

      ich denke auch, dass es nicht bringt, wenn die Häuschen autark sind - also nichts im Hinblick auf Grundstück und Baugenehmigung. Ich persönlich finde die autarken Häuschen schon interessant. Es ist aber fraglich, ob sich die Mehrkosten tatsächlich lohnen - außer natürlich man gehört zu den wenigen Glücklichen, die schon ein Plätzchen fernab des Baugebietes haben und dieses nutzen dürfen. In Sachen Umwelt und Energiesparen etc. kann natürlich die eine oder andere autarke Lösung schon interessant sein.

      Mehrere Leute im Rahmen eines gemeinsamen alternativen Wohnprojektes könnten aber schon direkt mal bei Gemeinden anfragen, ob man sich unsere Idee dort vorstellen könnte und sie ggf. genehmigen würde und unter welchen Voraussetzungen/Auflagen etc. Ich schätze aber, man müsste sich auf einen Haustyp einigen oder sowas. Ich könnte mir individuelle, kunterbunte Häuschen sehr gut vorstellen, aber ich wage zu bezweifeln, dass das hier geht.

      Viele Grüße
    • Tut mir leid, wenn meine Frage naiv ist, aber was erwartet Ihr denn von einer Gemeinde?

      Im wesentlichen braucht man doch zuerst ein Grundstück. Und auch wenn eine Gemeinde ein neues Baugebiet ausschreibt, ist sie doch nicht unbedingt der Eigentümer.

      Wenn Eure TH alle Auflagen erfüllen (siehe Dietmars Post), dann braucht ihr "nur" ein passendes Grundstück und einen nicht zu engen Bebauungsplan.

      Aber wenn Ihr zuerst zur Gemeinde wollt, erwartet Ihr dann, dass sie für Euch ein neues Baugebiet ausweisen und Ihr dort bevorzugt bzw. exklusiv Baurecht bekommt? Wenn nicht exklusiv, konkurriert Ihr mit gewöhnlich Bauinteressenten, wie jetzt a.d. freien Markt auch.

      Vielleicht verstehe ich es auch einfach nur falsch. Bei mir kann man aber auch nicht sagen, dass i.d. Gegend kaum Baugebiet a.d. Markt wäre.

      Oder wollt Ihr mit Ausnahmen von EnEV, Anschlusspflicht, Abstandsregel bzw. im Aussengebiet wohnen?

      Zu dem Mehraufwand von oben: Das Abwasser wird bei mit mit dem Trinkwasser verrechnet und für das Trinkwasser habe ich einen geeichten Zähler, der alle paar Jahre ausgetauscht wird. Die Abrechnung erfolgt durch Zählerablesung. Ich wüsste nicht, was da kompliziert sein soll.

      Wenn Ihr schon ein Grundstück in Aussicht habt und es um Ausnahmen vom Bebauungsplan geht: In meinem Gemeindeblatt wird im Bericht a.d. Gemeinderat über Bauvorhaben berichtet. Bei handelt es sich gefühlt bei der Hälfte um Anträge auf Ausnahmen, wovon die Mehrheit bewilligt wird. Allerdings hat sich auch schon das Landratsamt über die vielen Ausnahmen beschwert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ViNS ()

    • Huhu Vins,

      ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Man kann für TH nicht einfach ein Grundstück kaufen und hoffen, dass das genehmigt wird. Hier werden die ausgeschriebenen Grundstücke (davon gibt es nur wenige) oft von Bauträgern angeboten, die ihre fertigen Planungen und die Bauausführung gleich mit verkaufen ...

      Allerdings weiß man bei den Gemeinden auch, was da vor sich geht und eventuell gibt es ja Flächen, die für die typischen Bauträgervorhaben nicht geeignet sind, für die man aber trotzdem gerne eine sinnvolle (Nach-)Nutzung hätte - sinnvoll im Hinblick darauf, dass Geld in die Kasse kommt. Ehemaligen Campingplatz, Pachtgrundstücke, etc. Reden und fragen hat jedenfalls noch nie geschadet. Ich habe das früher schon versucht und habe durchaus Tipps bekommen. Damals gab es aber noch keinen TH-Boom und alleine wäre ich dann in einer Baulücke im Gewerbegebiet gelandet ...
    • Ich ging natürlich von einem Bauvorantrag vor Grundstückskauf aus, wie man das bei einem normalen Hausbau auch machen würde.

      Exklusive Bauträger sind bei mir hier eher die Ausnahme. Aber jetzt verstehe ich das Problem.

      Ich wünsche Euch viel Erfolg!
    • Aus Luftschlössern von Heute werden die Paläste von Morgen gebaut.

      Allerdings haben wir einen Tiny-Palast. :) Ich habe diese Dinge wie Baugesetz, die LBO etc. gelesen. Nur, wenn ich in der vorgegeben Spur bleibe, sehe ich auch keine Möglichkeiten. Erst wenn ich diese Vorgabe verlasse und mich von einer anderen Seite nähere, habe ich vielleicht die Möglichkeit mein Ziel zu erreichen. In meinem Leben habe ich schon so oft gehört, "das geht nicht", "das wurde schon immer so gemacht", "schlag es dir aus dem Kopf" usw. Ich habe mir angewöhnt ein wenig anders zu denken. Ich habe ein Ziel, was muß ich tun um dahin zu kommen? Es kann ein "Umweg" werden, aber es gibt andere Wege. Und letztendlich habe ich doch mein Ziel erreicht.
      In diesem Sinne

      sonnige Grüße