Mobilheim als Dauerwohnsitz in Niedersachsen

  • Hallo ihr Lieben.

    Ich bin neu hier, da ich im Netz nicht so wirklich das passende zu meiner Situation gefunden habe :(


    Ich lebe jetzt in meinem Elternhaus auf einem Grundstück in Niedersachsen.

    Da Haus hat eine Grundfläche von ca. 150 qm.

    Es ist alt und mit einer Nachtspeicherheizung ausgestattet und ist mir viel zu groß.


    Mein Plan ist, das aktuelle Wohnhaus abreißen zu lassen und anstelle dessen ein Mobilheim (auf Rädern) als Dauerwohnsitz aufzustellen.

    Natürlich habe ich Wasser, Abwasser und Stromanschluss schon liegen.


    Muss ich in einem solchen Fall eine neue Baugenehmigung beantragen? Eigentlich steht da ja jetzt ein Haus mit einer viel größeren Fläche.

    Könnte es da irgendwelche Probleme geben?

    Mein Grundstück liegt nicht in einem reinen Wohngebiet sondern einem Mischgebiet, wo auch Scheunen und Höfe und Hallen möglich sind.


    Bis vor kurzem war ich noch zuversichtlich, dass alles ganz einfach geht. Aber umso länger ich im Netz stöbere, desto unsicherer bin ich.


    LG Petra

  • DiePetra

    Hat den Titel des Themas von „Mobilheim als Dauerwohnsitz“ zu „Mobilheim als Dauerwohnsitz in Niedersachsen“ geändert.
  • Hallo,


    Du brauchst nicht nur eine Baugenehmigung sondern auch eine Genehmigung für den Abriss incl. Entsorgungsnachweis.

    Das alles ist aber jetzt keine Raketenwissenschaft.
    Endwerte Du suchst dir eine Architekt oder vergleichbares der dir alles macht oder Du Gehst zu einem Abbruchunternehmen der dir den einen Teil macht und dann noch zum Mobilheimherstellen. Dieser kann dir sicherlich auch bei der Baugenehmigung unterstützen.

    Grundsätzlich bin ich aber der Meinung das es sinnvoller ist ein bestehendes Haus zu erhalten, als Abriss und Neubau.
    Vielleicht kann man das Haus relativ günstig sanieren und so umbauen das man zwei Wohneinheiten daraus machen kann.
    Die Mieteinnahmen könnten dann auch die Kosten reduzieren.

    Gruss Stefan

  • Hallo,

    ich teile Stefans Meinung, vor allem dann, wenn das restliche Grundstück genug Platz für dein Tiny House bietet. Dann kannst du dir den Aufwand und die Kosten für den Abriss sparen und das alte Haus einer Zweitnutzung zuführen.


    Mir fallen da viele Möglichkeiten ein: stell deine Waschmaschine und deine Tiefkühltruhe da rein, richte dir einen Raum zum Wäsche trocknen ein, richte dir eine Werkstatt ein, richte dir eine Art Wintergarten ein, vermiete einen Raum an einen Künstler, der Platz braucht, um seine Skulpturen zu schnitzen oder seine Bilder zu malen, vermiete Räume an Leute, die Lagerraum brauchen… es gibt viele Möglichkeiten.


    All das braucht keinen Wohnstandard mehr, Frostfreiheit und eine Steckdose reichen.


    Viel Erfolg!

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