Pfusch am Fundament? Und weitere Sachen

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  • Hi all,

    ich frage hier für meine Nachbarin. Die hat unerwartete Probleme nach dem Aufstellen des Tiny Houses.

    1. Sie kann die Abnahme nicht unterschreiben, weil sie damit bestätigt, dass alles in Ordnung ist, was aber nicht der Fall ist.

    2. Man untersagt ihr, das Tiny House zu beziehen, solange sie micht unterschreibt. Nur Druckmittel oder was ist dran?

    3. Die Türen lassen nicht schließen. Alles im Bereich vorne und vorne links bis zum Eingang ist verzogen. Fenster gehen ( könnte ausgerichtet worden sein )

    4. Das Haus steht auf Steinen, teils in Kombinationen mit Steinen die man hier auf dem Gelände gefunden hat. Sie Bilder.

    5. Als Unterbau wurde Split und Gehwegplatten 50x50 genommen und zumindest eine ist mittig gerissen.

    6. Dazu kommen Mängel, wie vergessene Sichtbalken, eine Steckdose ohne Klappe ist 1cm neben einem Wasserhahn unter der Spüle installiert. Wand 30cm falsch gesetzt usw.

    Fragen

    Darf eine Firma den Einzug verweigern? Solange der Bauherr alles dokumentiert, die Firma über die Mängel informiert und Beseitigung verlangt und ausdrüc´klich darauf verweist, dass es keine Abnahme ist und diese nach Mängelbeseitigung erneut erfolgen kann.

    Ist ein solches Fundament überhaupt zulässig? Müsste da nicht mindestens vorher verdichtet werden und stabilere Platten rein?

    Ich bin Elektriker, aber eine ungeschützte Dose neben einem Wasseranschluß dürfte doch gar nicht sein? Habe ich das richtig in Erinnerung?


    Meine Nachbarin hat einiges der Summe einbehalten. Man könnte das in Eigeninitiative machen und den Rest abnehmen. Dann würde die Gewährleistung doch nur für die abgenommenen Sachen gelten, oder gilt die dann gar nicht?

    Danke für eure Hilfe.

    Mad

  • Oje, das soll ein Fundament sein ? Wie fix oder temporär soll das Haus denn da stehen ?

    Zur Abnahme - Einzugs - Frage könnte sie mal einen Anwalt z.B. auf "Frag einen Anwalt" kontaktieren. Das kostet nicht viel.

  • Es sieht so aus, als wäre das Haus durch Unterlagen auf den Steinen ausgerichtet und in Waage gebracht worden. Warum es dann trotzdem verzogen ist, lässt sich nur mit einer Wasserwaage vor Ort klären. Eine Abnahme mit Mängelkatalog ist möglich, dann bleibt die Firma verantwortlich, die Mängel zu beheben, aber sie kann das Haus nutzen. Hier stellt sich die Frage mit den Steinen, ob das Konzept grundsätzlich von einem Statiker erarbeitet wurde. Es schaut aus wie, halbwüchsige Jungs bauen sich eine Hütte.

    Wenn an den Wasserhahn ein Schlauch angeschlossen ist, stört die Steckdose daneben nicht, dann kann auch nichts passieren.

    Das Ganze ist eben ein einfaches Minihaus und kein Musterbau für eine Weltausstellung. Wie es ausschaut, sollte es auch alles möglichst nichts kosten, sonst hätte es ein richtiges Fundament aus Beton gegossen gegeben.

  • Ich würd nicht mal ne Gartenhütte so hinstellen ...

    das mag für den Moment "im Wasser" sein, aber warte ein paar Wochen / Monate und ein paar trockene oder nasse Wochen ab.

    So ne Aufstellung von dem Häuschen ist ne Frechheit. Eine evtl. Abnahme durch das Bauamt - was man nicht erhoffen mag - würde es auch nicht geben.

    Da würde ich anwaltlich vorgehen und Nachbesserung fordern, nicht nur wegen der anderen beschriebenen Mängel.