Angepinnt Zentralheizung - Heizung und Warmwasser im TinyHouse (Truma vs. Alde)

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    • radfalter22 schrieb:

      Also ich habe mal eine Kombitherme (Weishaupt) und die Alde 3020 vgl.
      die brauchen beide für 1kW ca.75g/h also da ist nichts mit 3 fachen Verbrauch. Das ist gleich.
      dh. kein Unterschied....

      Das klingt ja interessant, wo hast du die Verbrauchsdaten der Weishaupt Therme gefunden? Ich konnte auf der Webseite von Weishaupt nichts drüber finden.

      Die Alde braucht für 1kW 73g/h, die Truma für 1kW 80g/h. Bei vergleichbaren 10kW Brennwertthermen von Viessmann und Buderus, wo ich die Verbrauchsdaten im Propangasbetrieb finden konnte, lag der bei 150g/h oder höher für 1kW.

      Deswegen hatte ich diese Thermen für mich eigentlich ausgeschlossen, wenn du allerdings Daten hast von Thermen, deren Verbrauch mit einer Truma oder Alde gleich ist, dann werden die wieder interessant...
    • Wenn man genauer recherchiert, erfährt man, das diese "Campingheizungen" eine Zulassungen für Fahrzeuge der Klasse M und O besitzen. Klasse M sind z.B. Wohnmobile oder Busse und Klasse O sind Anhänger von 0-16 t die NICHT landwirtschaftlich genutzt werden.
      O man, wiedermal Bürokratiewahn deluxe.
      Wenn man an das Ding Räder dranschraubt ist es gut und ohne Räder ist es verboten. Toll. Wer sich an alle Vorschriften halten will hats echt nicht leicht.
      Deshalb mach ichs mir leichter :)
    • Hi,

      beide Systeme gefallen mir sehr gut, da man beide mit einer Klimaanlage des gleichen Herstellers koppelt kann.
      Welches der beiden Systeme denkt ihr ist in einen Tiny das leichtere, ich würde gefühlt sagen die von Truma, hat das jemand schon mal ausgerechnet?

      Grüße,

      Francois
    • Vielen Dank Dietmar, das habe ich mir schon irgendwie gedacht, ich hätte jetzt nicht gedacht das da noch Kupferrohre benutzt werden, aber selbst das Wasser in "Plastikleitungen" wiegt ja auch noch was, wobei man das ja zum Transport bestimmt hätte noch ablassen können.

      Eine Frage hätte ich da noch, die Heizungen sind ja nur für Wohnmobile (kein Bauwagen bzw. Mobilhome) Zugelassen, wer kontrolliert das bzw. geht es da eher um die Versicherung im Fall eines Falles?

      Grüße,

      Francois
    • Francois schrieb:

      Eine Frage hätte ich da noch, die Heizungen sind ja nur für Wohnmobile (kein Bauwagen bzw. Mobilhome) Zugelassen, wer kontrolliert das bzw. geht es da eher um die Versicherung im Fall eines Falles?
      Da die Anlagen mit Flüssiggas betrieben werden, muss die Anlage auch durch einen Prüfer abgenommen und regelmäßig gewartet werden. Der Prüfer achtet natürlich auch darauf, ob der Betrieb der Anlage in der jeweiligen Einbausituation auch zulässig ist. Siehe auch - hier.
    • Ihr Lieben,

      ich bräuchte da auch noch einmal euren Rat. Wir haben uns beim Bau meines TH für einen einfachen strombetriebenen Mini-Heizkörper entschieden, weil das sowohl im Anschaffungspreis als auch in den Betriebskosten hier oben in Schweden gut funktioniert. Jetzt habe ich allerdings das Problem, dass der sehr laut ist. Und etappenweise sehr stark heizt, dann aber ausgeschaltet werden muss etc.
      Da für den nächsten Winter vermutlich wieder Temperaturen um die -15 bis -20°C zu erwarten sind würde ich mir gerne ein Upgrade gönnen. Kennt sich wer aus mit Infrarotheizungen? Die hier beschriebenen Optionen sind, denke ich, für mich alle zu spät, da müsste ich ja alles wieder aufreißen...

      Vielen Dank im Voraus und viele Grüße aus Uppsala!
    • DietmarS68 schrieb:

      Wärmeverteilung bei der Warmwasserheizung


      Hier ein Beispiel für die Anordnung von Heizkörpern / Radiatoren. Auch hier hat man viele Möglichkeiten die Wärmequellen zu platzieren. Man muß lediglich die Montage möglichst an der Aussenwand und die Zuführung der Wasserrohre berücksichtigen. Durch die Verlegung von Warmwasserrohren im Unterboden, mit zusätzlichen Aluminiumlochblechen, kommt man in den Genuß einer Fußbodenheizung.
      Hallo Dietmar
      Herzlichen Dank für deine Recherche und detaillierten Ausführungen. Ich habe nichts darübergefunden, was bei der Alde Fussbodenheizung der ideale Unterboden wäre (oder wird das direkt in die Dämmung gelegt?) und was für eine maximale Dicke des Holzbodens darüber? Gibt es dazu Erfahrungen?
      Und denkst du anstelle der Radiatoren würde sich so eine Naturbo Wandheizung kombinieren lassen?
      Danke schon mal für Antworten :)
    • Die FBH Rohre werden meist in eine Verlegmatte eingeklemmt (mit oder ohne Dämmung) oder auf eine Dämmplatte aufgeclipst.
      Im Trockenbausystem werden sie in eine Verlegplatte eingelegt auf die man dan direkt den Bodenbelag legen kann.
      Die Naturbo Wandheizung könnte man auch nehmen wenn sie "rüttelfest" ist. Man muss die leichten Verwindungen des TH schon beachten.
    • Hallo, ich brauche Hilfe...

      Bin gerade am Bau an einem THoW. Nun möchte ich am liebsten eine Gas-Therme und auch einen Küchen-Gas-Herd einbauen.
      Hatte letztens Kontakt zu einem Gas-Prüfer der als ich ihn danach fragte, sinnbildlich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen.

      Nun die Frage : Wer hat sowas schon gemacht, gibt's Prüfer in der Nähe von Gießen die ich kontaktieren könnte?
      VG
    • Hallo Baffy,

      der Einbau einer kleinen Gas-Therme wie z.B. die Remehe Tzerra Ace 28 C in einem seperaten Technik Raum stellt kein Problem dar.
      Das macht z.B. TH Rheinau bei seinen Modellen, wie du bei Nessa's TH sehen kannst.

      Ein Gasherd ist dann schon wieder eine ganz andere Sache, denn ein TH ist in der Regel sehr viel "dichter" gebaut als ein Wohnwagen/Wohnmobil.
      Und Wohnwagen/Wohnmobile haben meist unten in der Tür ein Zwangsbelüftung um das beim Kochen mit Gas entstehende Kohlenmonoxid abzuführen. Solch eine Zwangsbelüftung hat ein TH normalerweise nicht, wenn also ein Gasherd in ein TH eingebaut werden soll, so muss auch eine entsprechende Zwangsbelüftung eingebaut werden oder du kochst nur bei geöffneter Türe.
      Deswegen kann ich gut verstehen, das der Gasprüfer erstmal die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen hat, als er hörte das ein Gasherd ins THoW eingebaut werden soll.

      Gruß
      Dietmar
    • @DietmarS68
      also bei den Wohnmobilen, die ich kenne ist keine Zwangsbelüftung für Kohlenmonoxid in der Tür...
      Es wird in der Bedienungsanleitung und auch in der Einweisung immer auf das "öffnen eines Fensters"
      bei der Benutzung des Gasherdes hingewiesen.
      Eine Zwangsbelüftung ist meist in den Dachauben.
      Kohlenmonoxid ist etwa so schwer wie Luft...
      Wenn also ein "Luftaustausch gegeben ist" dann zieht auch das Kohlenmonoxid von dannen...

      Der Gasprüfer ist mit dem TH erstmal überfordert - ist es Wohnwagen oder Haus ?
      Dadurch kommen andere Vorschriften zum Tragen und das verunsichert ihn...
    • @radfalter22
      Du hast schon recht, wenn man es ganz genau nimmt hat ein Wohnwagen/Wohnmobil Öffnungen zur Zwangsbelüftung im Bodenbereich und Öffnungen zur Zwangsentlüftung im Dach- oder Fensterbereich. Dadurch erreicht man eine dringend notwendige Luftzirkulation im Wohnwagen/Wohnmobil.

      Kohlenmonoxid ist leichter als Luft, steigt also auf. Deswegen im Wohnwagen/Wohnmobile eine Frischluftzufuhr von unten und eine Luftabfuhr unterm Dach, bei der Nutzung eines Gasherds. THoW haben normalerweise solch eine Zwangsbelüftung nicht, weshalb dies bei der Nutzung eines Gasherds eingebaut werden sollte. Sinnvoll wäre auch der Einbau eines Kohlenmonoxidmelders.
    • Hallo, erstmal danke für die Antworten. Eigentlich wollte ich das THoW als Wohnwagen direkt, da bei TH Rheinau abnehmen lassen, an seine Empfehlungen was Material und Bauweise angeht, habe ich mich gehalten.

      Ich habe vor fest in dem THoW zu wohnen.
      Auch gehe ich nicht davon aus, dass das Gefährt oft bewegt wird.
      Welche Vorschriften muss ich in dem Fall "Wohnwagen" beachten?
      Was das Gas-Kochfeld angeht, werde ich nun ein Dometic-Einbau mit 3 od. 4 Brennern kaufen.
      Danke nochmals & VG Baffy