Welcher Anhänger

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    • Welcher Anhänger

      Hi,

      ich wollte mal einfach in die Runde fragen, welche Möglichkeiten an Anhängern ihr bis jetzt kennt auf denen man ein Tinyhouse bauen kann.
      Bisher kenne ich leider nur den Anhänger von Rheinau Tiny Hauses für ca. 4000€.
      tiny-house-rheinau.de/Preise/

      Eine Überlegung wäre sicher auch so was hier:
      proplanta.de/Landtechnik/Sonst…n_la-214232237046881.html
      kostet halt gleich mal 10.000€, gibts aber sicher auch billiger (ohne Aufbauten) und 2,44m x 9,66m ist halt mal schon ein bischen was.

      Schreibt doch einfach mal, was ihr so plant, viele Grüße,
      Justus
      Wer mit dem Kopf in den Wolken steckt kann nicht mit beiden Füßen auf dem Boden stehen.
    • Da hänge ich mich gleich mal mit dran an die Frage. Welche Vor- und Nachteile haben Anhänger mit seitlichen Reifen und die mit Reifen, welche unter dem Anhänger sind? Habe mal etwas von Dichtigkeitsproblemen bei seitlichen Reifen wegen den Radkästen gehört. Und es ist wohl der Höhenunterschied, welcher ein Punkt ist. Gibts da ansonsten etwas zu erwähnen, was man für sich individuell bedenken muss?
    • Wenn man mit einem "Tieflader", so heisst ein Anhänger mit seitlichen Reifen, unterwegs ist, ist das Fahrverhalten deutlich stabiler. Tieflader sind meist deutlich über 2m breit, ein Hochlader, so heisst ei Anhänger mit untergebauten Reifen, ist selten breiter als das Zugfahrzeug.
      Das wichtigste ist aber, dass der 1,5 geschossige Bau eines Tiny Houses mit einem Hochlader kaum noch zu realisieren ist, oder die Schlafempore wird so niedrig, dass man nur noch so gerade eben auf Knien rumkrabbeln kann.

      Eine interessante Alternative findet man bei Kai, facebook.com/BohemianTinyHouse/?fref=ts
      Er baut auf einem Drehschemelanhänger mit kleinen Reifen. Das Problem ist nur, dass man in Deutschland keine neuen mehr zugelassen bekommt weil es wohl Probleme beim Bremse in der Kurve gibt. Ein Versuch wäre es aber, einen gebrauchten Drehschemel aus den Niederlanden zu importieren und in Deutschland anzumelden, da gibts es deutlich mehr als hier und die Regularien bzgl der Zulassung wurden deutlich vereinfacht - man braucht kein Vollgutachten mehr. Sogar der Niederländische Tüv (APK) wird hierzulande anerkannt.

      Viele Grüße
      Martin
    • Hallo zusammen,
      ich habe da mal eine Frage, wie macht ihr das bei Anhängern mit einer Breite von 255cm mit dem Dachüberstand? Bzw wenn die Breite der Ladefläche minimal geringer ist als die maximal erlaubte Breite?
      Tatsächlich finde ich den Anhänger von vlemmix auch soweit gut, bis auf die Breite der Ladefläche.
      Für meine derzeitige Plannung bräuchte ich allerdings einen Anhänger mit einer geringeren Ladefläche (so um 230 cm) hat dort vllt. schon jemand Erfahrungen mit entsprechenden Anhängern?

      Grüße
      Antje
    • Hallo Antje,
      der Dachüberstand darf auch die 2,55 nicht überschreiten. Du könntest Dir aber kurze Stücke Dachblech zuschneiden und erst im Stand unterschieben.

      Ich würde immer mit der maximalen Breite arbeiten, es sei denn, Du möchtest sehr viel reisen, dann kann ein schmalerer Wagen günstiger sein. Dann würde es vielleicht ein einfacher Autotrailer tun, an dem Du hinten vielleicht noch eine Terrasse montierst.
      Um dir den Unterschied im Raumgefühl zwischen 2,30 und 2,50 vor Augen zu führen, solltet du mal einen Wohnwagenhändler besuchen und dich in jeweils einen Wagen jeder Breite mal reinsetzen.

      Viele Grüße,
      Martin
    • Also planen tu auch ich auf dieser Vlemmix-Plattform aaaber ich erwische mich immer wieder dabei wie ich in Richtung Pritschenhänger schiele...Ich muss zu geben, dass ich bis auf einen teils überladenen 7,5Tonner mit Plane, noch nie was langes bewegt habe. Also null Ahnung wie sich so ein Gespann aus SUV und 3,2-3,3 Tonnen schwerem 7,8m Trailer fährt. Dazu kommt, dass ich keinen SUV besitze und sowas eigentlich auch nicht besitzen möchte.
      Das faszinierende an einem Pritschenhänger wäre, dass man sich richtig austoben könnte. Z.B. Slide-outs, die Raum schaffen, weil die Ladekapazität (12,5t und mehr) nicht mal ansatzweise ausgenutzt würde. Und ein ganz großer Vorteil: Es wäre ein leichtes eine Spedition zu finden die den Hänger an eines ihrer Fahrzeuge hängen könnte. Der Preis dafür dürfte überschaubar sein, vergleichbar mit einem gemieteten SUV mit AHK für 3,5t.
      3800€ für einen neuen Vlemmix-Trailer inkl. Grammfuchserei und massig Einschränkungen oder 3900€ für einen gebrauchten Hänger, fast ohne Einschränkungen und der Möglichkeit durch Slide-outs auf knapp 5m Breite zu kommen. Der Trailer mit Häuschen bräuchte mit seinen kleinen Rädchen schon guten Untergrund um nicht stecken zu bleiben, so ein LKW-Anhänger versinkt nicht so leicht im Schlamm. So viele Pro und Kontras :S

      Der 3,5t-Trailer passt aber besser zu meinen Zukunftsplänen :)
    • Ich plane auch mit einem Vlemmix Trailer. Leider werden nur Trailer mit max. 3,5t Zulassung angeboten. Will man mehr, muss man den 3-Achsen Trailer (Megaplattform 5400) kaufen, ihn mit Luftdruckbremsen und ABS ausstatten lassen und sich um eine neue Zulassung kümmern. Keine Ahnung, warum die das nicht als fertigen Trailer anbieten.
    • Ich denke Leopold hat vollkommen Recht, also auf jeden Fall Schwerlastreifen statt Niederquerschnitt für den Vlemmix wählen und auf etwas Höhe verzichten.
      "Großes Ladevolumen bei 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht unddie tiefliegende Ladefläche sind hervorstechende Merkmale." Die 5 cm machen keinen großen Unterschied. Man hätte aufgrund der hohen Nutzlast die Möglichkeit für Slide-outs, nach oben und zur Seite.
    • Das mit den Slidouts ist immer so ne Sache... Ich habe für mein Tinyhouse auch mehrere Entwürfe inkl. Bauplan gezeichnet, unter anderem mit Slide out Erker. Man muss sich glaub ich aber durchaus bewusst machen was für ein Mehraufwand das dann ist.

      Damit so etwas gut und auch auf dauer dicht funktioniert muss glaube ich einiges an Hirnschmalz und Expertise aufgewendet werden.

      Ich würde empfehlen mal den Betreiber von Wohlwagen zu kontaktieren, der macht es nämlich mit ausziehbarem Erker.

      :)
      Less House, More Home :thumbsup:

      tinyhouse-wanderlust.com
    • Ja, der Aufwand wäre enorm...es müssten schon beim Trailer entsprechende Vorrichtungen vorhanden sein bzw. angebracht werden. Vom zusätzlichen Gewicht ganz zu schweigen, selbst bei 7,5t zulässigem Gesamtgewicht ein Problem.

      Nachtrag: Ich habe null Ahnung von diesen ganzen Regeln :whistling:
      "Besitzer eines alten Klasse 3 Führerscheins dürfen ein Fahrzeug führen das max. 7,5t wiegt. Dahinter darf man einen einachsigen(?) Anhänger(also scheinbar nur Auflieger/Sattel) hängen. Aus verschiedenen anderen Vorschriften resultierend darf dieser Anhänger unter bestimmten Umständen max. 11,0 t zulässige Gesamtmasse haben. Das ergibt im günstigsten Fall eine zulässige Zuggesamtmasse von 18,5 t."

      Das macht es "Wohlwagen" möglich solche Spielereien wie Slide-outs einzusetzen. Seine Häuschen unterscheiden sich auch sehr von den üblichen deutschen Tiny Häusern, das sind eher die klassischen Zirkuswägen bzw. Bauwägen (zumindest Basic bis XXL). Und er schreibt was von landwirtschaftlichen Schleppern/LKW´s zum Transport auf kurzen Strecken, ansonsten nur demontiert auf Lastkraftwägen.
      Und wie kann Wohlwagen auf Drehschemeln bauen wenn sie laut Dieter Puhane nur noch gebraucht zugelassen werden können?! Der setzt die sicher nicht ein wenn der Nachschub auszusterben droht.
      Jetzt sind meinerseits alle Klarheiten beseitigt :S

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kdk ()

    • Dieses "Ding" fährt auf deutschen Straßen O.O
      Ich finde das interessant. Verdeutlicht es doch, dass auch in Deutschland Tiny Houses mit "amerikanischen" Ausmaßen möchlich wären.
      Es hat bloß noch keiner realisiert.
      Zugmaschine: Dodge Ram 3500 Heavy Duty (LKW Zulassung, bis 3,5t) Trailer: Fuzion 398, Länge 12,8m, drei Slide-Outs, drei Achsen und max. 8165kg Gewicht. Mit altem Führerschein Klasse 3 fahrbar.
      Bilder
      • 85gesö.jpg

        22,23 kB, 640×480, 662 mal angesehen
      • 3sq.jpg

        18,11 kB, 640×480, 5.315 mal angesehen
    • Mich würde mal interessieren, was ihr zu diesem Anhänger hier zu sagen habt: awtrailers.co.uk/page36.html

      Ein spezieller Tieflader, bei dem die Ladefläche schon bei extrem geringer Höhe anfängt. Der Clou: man kann die Ladefläche mit Hydraulic anheben. Standardmodelle werden bis 6,40 m und 7 t gebaut, aber größer geht auch auf Bestellung.

      Jetzt frage ich mich a) wie gut man wohl mit so einer niedrigen Ladefläche auf längeren Strecken (Autobahn etc.) fahren kann
      und b) ob einem das wohl vom TÜV noch als Fahrzeug genehmigt würde, weil man das Haus ja theoretisch höher als die zulässige Gesamthöhe für Fahrtzeuge anheben kann.

      Ich denke das wäre ein überaus praktisches Feature, wenn man das Haus z.B. auf einem nicht ganz ebenem Grundstück manövrieren muss. Zum normalen Straßentransport müsste es natürlich unten bleiben...

      Was noch praktisch ist: Man kann die Anhänger direkt mit Weich- oder Hartholz-Boden anstelle der Stahloberfläche kaufen.

      Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie das wohl so mit der Lastverteilung beim TH wäre, da die Achsen ja ganz anders positioniert sind.

      Und auch mit dem Zugfahrzeug: die Anhänger sind wohl für Landmaschienen konzipiert. Das käme für uns aufgrund der zu überwindenden Distanz nicht in Frage. Aber vielleicht ja für jemand anderen...
    • Mit dem passenden Zugfahrzeug sicherlich kein Problem....
      Preis? Ich vermute mal nicht billig.

      Ansonsten schaut der schon verlockend aus wenn man eben die Möglichkeit hat den von nem Brummi Fahrer kutschieren zu lassen und nicht vorhat den mit dem SUV zu ziehen, denn wenn man 3,5 t oder 4,5 als Obergrenze hat, ist vermutlich das Eigengewicht des Anhängers zu hoch und man hat nicht genügen Nutzlast. Aber so als 5 bis 7 Tonner...

      Danke für den netten Beitrag. Interessant.

      LG
      Leopold
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