Boden- und Wandaufbau

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    • hab angeschaut paar Videos und gemerkt das einige Leute bauen Wände mit Metallwinkeln und es kann über 30st sein pro Wand. Jetzt gebe ich Ihnen Nahrung für Gehirn. Wie viele von euch haben angegeben ein Metallwinkel in ein U-WERT Rechner? und ob es in ordnung ist zusammen mit Glaswolle oder Steinwolle in einem dünnen Wand zu haben ( Kältebrücke, Taupunkt ).

      viel spass mit Gedanken :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Erune ()

    • Nun ist es an der Zeit das auch ich die Wände und den Boden von meinem Haus plane.
      Dabei muss ich mich nicht an die 3,5 Tonnengrenze halten.
      Es wäre nett wenn ihr euch meine Pläne anschaut und wenn ihr Bedenken habt diese mit mir teilt! =)

      Probleme habe ich bei dem Boden.
      Sollte der Boden durchlüftet werden oder nicht?
      Und wie sehen die Möglichkeiten aus?
      Soll ich Bautenschutzmatten verwenden oder direkt (Unterspannbahn dazwischen) auf dem Metall der Radkästen bauen?
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    • Durchlüftung bzw. Hinterlüftung des Bodens?
      Es ist die Frage nach der Funktion einer Hinterlüftung. Zum einen soll durch den Sog in der Luftschicht die Austrocknung der Isolierung verbessert werden und zum anderen soll durch eine vorgehängte Verkleidung das Eindringen von äußeren Niederschlägen in die Isolierung verhindert werden.
      Nun kommt aber sowieso von unten kein Niederschlag an die Isolierung und bei einer waagerechten Fläche kann auch keine verbesserte Luftzirk7lation durch einen Kamineffekt entstehen.
      Demzufolge macht eine Hinterlüftung am Boden für mich keinen Sinn.

      Gruß Udo
    • Als Laie sage ich mal:

      * Ich würde den Boden nicht hinterlüften o.ä. sondern diffusionsdicht isolieren. Ob Sytrodur ausreicht oder was ähnliches besser passt, weiß ich nicht.
      * Ich würde nicht direkt a.d. Metall gehen sondern eine dünne Zwischenschicht verwenden. Ich hab schon von Hartfaserplatten gelesen.
      * Am Wandaufbau erkenne ich nichts falsches, ich denke der Deckenaufbau ist das spannendere.

      Willst Du zulässig bauen? Dann kann das mit der EnEV ein Thema werden. Dietmar wird es sicher bald behandeln - ich selbst bin noch nicht ganz durchgestiegen. Bei mir blieb was mit einer Ausnahmeregelung hängen, wenn die Isolation ein Lambda <= 0.035 hat. Das bekommt man mit Naturdämmung m.E. nicht hin, ich kenne als bestes Gutex Holzfaserdämmung mit 0.038. Die Aussage, dass bei kleinen Gebäuden gar nichts erfüllt werden muss, konnte ich nicht a.d. Gesetz herauslesen.

      Warum willst Du mit Mineralwolle dämmen?

      Ob man bei einem so diffusionsoffenem Aufbau auch noch die Hinterlüftung a.d. Wand braucht, ist anscheinend Glaubensfrage, ich verzichte. Ich zeige mal meinen aktuellen Plan, vielleicht findest Du (oder ich) eine Anregung:


      Von innen nach außen mit Begründung:
      * Innen Lehm, weil ich nicht zu viel Holz will. Außerdem erhoffe ich mir besseren Hitzeschutz (Amplitudenwerte). Es kann jetzt aber auch einer kommen und sagen, er hat die nicht und lebt trotzdem gut.
      * Die MDF-Platte dient dem Lehmputz als Haftgrund
      * Die OSB-Platte dient der Versteifung (ist Deine Innenwand Platte oder Bretter?)
      * Als Isolierung nur Holzfaserdämmung. Ich hatte mich mal eingelesen, könnte die Argumente jetzt aber nicht mehr benennen. Es gibt wohl eh keine "beste" Isolierung.
      * Auf Hinterlüftung verzichte ich
      * Ich nehme für eine gutes Lärchenprofil max 30mm an.

      Dicke: 15,475 cm
      Gewicht: 46 kg/m²

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ViNS ()

    • Ich muss mir diesen Thread noch durchlesen, habe aber mal was zum Thema Leichtbauweise geposted. Das Verfahren würde quasi außen eine absolut Wasser und Dampfdichte Sperre haben und dann nach innen Diffusionsoffen sein.

      Diese super konstruierten Wände haben ihren Sinn, aber... gehts nicht auch einfacher? :) Wenn das für Boote funktioniert die permanent im Wasser liegen, sollte das auch für's Haus gut sein.
    • Danke für eure Beiträge!

      Udo schrieb:

      Durchlüftung bzw. Hinterlüftung des Bodens?
      Diffusionsoffen. Ich habe mich etwas umständlich ausgedrückt.

      ViNS schrieb:

      Ich würde nicht direkt a.d. Metall gehen sondern eine dünne Zwischenschicht verwenden. Ich hab schon von Hartfaserplatten gelesen.
      Als Zwischenschicht nehme ich dann die Unterspannbahn.

      ViNS schrieb:

      * Am Wandaufbau erkenne ich nichts falsches, ich denke der Deckenaufbau ist das spannendere.
      Gut die Wand wird dann auch so gebaut. Die Decke besteht aus Innenverkleidung, Sparren mit Mineraldämmung (10cm), Delta Maxx, Konterlattung und nageldichtband und dann irgendwie eine dünne Lattung und Blech.... ?(

      ViNS schrieb:

      Willst Du zulässig bauen? Dann kann das mit der EnEV ein Thema werden.
      Warum willst Du mit Mineralwolle dämmen?
      Ich denke nicht, dass ich mich mit dem Thema EnEV auseinandersetzen werde.
      Mit Mineralwolle habe ich gute Erfahrungen gemacht. Einfach zu verbauen und günstig.


      ViNS schrieb:

      Ob man bei einem so diffusionsoffenem Aufbau auch noch die Hinterlüftung a.d. Wand braucht, ist anscheinend Glaubensfrage, ich verzichte. Ich zeige mal meinen aktuellen Plan, vielleicht findest Du (oder ich) eine Anregung:
      Sollte auch funktionieren. Aber das Gewicht: 46 kg/m² sind zu meinen 29 kg/m² schon happig.

      Dann wird der Boden oben eine zweite Schicht Siebdruckplatte 9mm bekommen, dafür die Dielen etwas dünner.
      Die Dampfbremse von der Wand klebe ich dann auf die ober Siebdruckplatte.
      Keine Folie im Boden.
      Was meint ihr? ?(
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    • Guten Abend,

      ich bin gerade dabei meinen Wandaufbau zu planen, komme aber nicht wirklich weiter.
      von innen nach außen würde es bis jetzt so aussehen:
      12mm Pappelsperrholz
      0.2 mm Dampfbremse
      80mm *60 mm Fichteträger mit
      80mm Breite Hanf-Jute Dämmung
      Fassadenbahn
      22mm sibirische Lärche Fassadenholz

      Nun zu meinen Fragen:
      1.So wie ich es verstanden habe, ist es nicht schlimm, wenn die Fassadenbahn beschädigt wird, durch Anbringen der Fassade und es ist auch nicht anders möglich, wenn ich keine Hinterlüftung einplane, stimmt das ?

      2. Muss die Dampfbremse zwischen allen Wänden und Decke und Boden verbunden sein ? und brauche ich überhaupt eine Dampfbremse am Boden, ich habe dort OSB-Platten angedacht, die so wie ich das gelsesen habe, eine Dampfbremse auch ersetzten kann ?

      3. und ist eine Hinterlüftung am Dach notwendig ?
      sowie allgemeine Anmerkungen zu meinem Aufbau sind natürlich immer willkommen :)

      Ich hoffe es findet sich der ein oder andere, der zumindest ein Teil meiner Fragen beantworten kann. Dabei möchte ich noch ein großes DANKE aussprechen, die hier in diesem Forum ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit allen teilen, ihr seid mir eine große Hilfe !

      Liebe Grüße Martha
    • Hallo Martha,

      der Wandaufbau richtet sich zum einen nach den einschlägigen Normen, zum anderen aber auch nach der beabsichtigten Nutzung.
      Falls du in deinem Tiny mit lediglich 8 cm Naturdämmung auch im Winter leben willst, dann wirst du dir entweder den Hintern abfrieren oder wie ein Weltmeister heizen müssen, was zu einer ungleichen Wärmeverteilung und damit gegebenenfalls auch zu gesundheitlichen Beladtungen führen kann. Wenn du es nur im Sommerurlaub nutzen möchtest, dann ist das ganze sicherlich unproblematisch.

      Zu den konkreten Fragen:
      1) Die äußere Fassadenbahn hat die Aufgabe, das Eindringen von Niederschlagswasser in die Baukonstruktion und die Dämmung zu verhindern. Das kann theoretisch auch durch die Nagellöcher geschehen. Darum gibt es plastische Nagelbänder, die auf das Ständerwerk wie Tesafilm geklebt werden und sich an die Nägel anschmiegen. In der Praxis halte ich das für entbehrlich. Irgendjemand hat hier auch mal einen Bericht eines Handwerksjournals verlinkt, der auch keinen Unterschied feststellte. Und falls du die Lärchebretter auch noch verdeckt befestigen willst, dann sehe ich erst recht kein Problem.
      2) Bezüglich Dampfbremse oder -Sperre ist die Art der Ausführung schon entscheidender. Wichtig ist, dass durch keine Fehlstellen Feuchtigkeit in die Dämmung diffundieren kann. Diese könnte sonst im Wandaufbau kondensieren und die Isolierung weiter reduzieren. DieArt der Ausführung hängt dabei von der Hauskonstruktion ab. Man kann etwa das fertige Ständerwerk komplett von innen nachträglich verkleiden, dabei besonders auf die korrekte Anbindung an Wandöffnungen achten, oder man könnte zunächst die einzelnen Wände konstruieren und mit der Dampfsperre versehen, und diese fertigen Wände dann auf dem Hänger aufsetzen und verbinden.
      3) Das Dach ist eine der neuralgischen Flächen, weil durch eine Blech- oder Epdm-Abdeckung eingedrungene Feuchtigkeit nicht nach oben entweichen kann. Von daher wäre eine Hinterlüftung sinnvoll. Die Probleme sind, dass die an der Wand üblichen 2 cm Hinterlüftungsabstand am Dach nicht genügen, und dass seitlich auch noch ausreichende Lufteintrittsflächen vorhanden sein müssen. In der Praxis steht deshalb das Hinterlüftung Dach über die Wände über, was zumindest bei 2,55 Meter Breite eher ungünstig wäre.
      Als Alternative kann man deshalb durch eine innere Dampfsperre das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dachkonstruktionn verhindern. Dies muss aber hermetisch und besonders sorgfältig ausgeführt erfolgen. Am besten mal im Netz über das Prinzip von Warm- und Kaltdach schlau machen.

      Gruß Udo
    • ich habe ein paar fragen zu boden und wand., enev-konform, bei verträglichen wandstärken.

      boden und decke sind pur, beschichtet, also diffdicht und relativ dünn.
      mein flachdach wird zulaminiert, mit glasfasermatten und epoxy, wenn was ist, kann man ja drüberlaminieren,
      außerdem müßen die nöppel für etwaige dachaufbauten gegen eindringendes wasser gesichert werden.
      damit ja kein schimmel sich bildet, gibt es eine fußbodenheizung.
      soweit so gut, oder gibt es probleme?

      die wände sind auch aus 100 mm profilen, fichte kvh.
      die 3 meter breite fachwerkkonstruktion ist selbsttragend und kann einige tönchen verkraften.

      wenn ich mich so umschaue, wir bauen innen eh diffdicht und außen diffoffen,
      besteht die einzige möglichkeit um zu einer verträglichen wandstärke zu kommen,
      in diesen reflektionsmatten, die, bei z.b. 3 cm aufbau nach innen, schon in richtung passivhaus gehen?

      sich unwohl fühlt, wenn er alles was er abstrahlt zurückbekommt,
      werner
    • Hallo:) bin hier neu und habe eine Frage zum Wandaufbau. Ich bin mit meinem Tiny House noch in der Planungsphase und würde gerne diffussionsoffen bauen. Es handelt sich aber nicht von einem Neubau, sondern von der Aufrüstung eines LKW-Tiefbettwagens/ einer ehemaligen Schießbude vom Zirkus, jetzt nach eine Woche komplett entkernt bis auf Dach, Boden und Stahlpfosten der ehemaligen Wandkonstruktion.

      So habe ich mir den Wandaufbau vorgestellt (Fragepunkten in Klammern!):


      Wand
      Von Innen nach Außen

      4mm Birken Multiplex
      15mm OSB 3
      (Feuchte Variable Dampfbremse/ Folie??)
      80mm Ständerwerk + Hanfdämmung
      (10mm Holzfaserplatte??)
      Diffusionsoffene Fassadenunterspanbahn
      20mm Hinterlüftung
      26mm Keilstülpschalung Fichte

      Erste Frage - ist dieser Aufbau mindestens halbwegs sinnvoll? Ich bin Laie und lerne gerade sehr viel!

      2. Reicht die Dämmschicht 80mm Hanf oder sollte ich diese vergrößern bzw. eine zusätzliche Holzfaserdämmplatte anbringen (habe mir gedacht, die Platte würde gut gegen die Kältebrücken agieren, die die verbleibenden Stahlpfosten des originalen Aufbaus jetzt darstellen)? Wir wollen auch den Winter im Wagen überstehen bei Temperaturen bis zu -10Grad

      3. Thema Diffussionsoffenheit - ich benutze OSB als eine Schicht der Innenverkleidung. Ich habe gelesen, diese funktioniert auch als Dampfbremse. Könnte ich aus diesem Grund auf die feuchte Variable Dampfbremsfolie innen verzichten? In dem Fall was für eine Fassadenunterspannbahn wäre im Verhältnis passend? Ich kenne mich leider noch nicht so gut aus mit sd-Werten... freue mich daher auf jeden Ratschlag.

      4. Boden und Dachaufbau sind auch in Arbeit - da eine Konstruktion schon existiert, macht es die Sache ein bisschen komplexer. Dach muss zB. am Rand modifiziert werden, damit es auch über die neuen hinterlüfteten Fassadenbretter hängt. Ist aber wahrscheinlich Thema für ein anderes Post :)

      Ich würde mich sehr freuen, euere erfahrene Kritik und Wissen zu bekommen!

      Grüß Jenny
    • Hi Jenny, pardon my English. It's late. ;)
      If the outside is 100% air and water tight, you do not need to use a vapor barrier on the inside. Your osb and plywood ARE a vapor barrier. As long as air is not moving through the wall, it's fine. Air (and moisture it carries) does not go into or through the wall if it has nowhere to go. Seal the cracks on the inside with silicone, then you totally safe (ceiling and floor cracks too)
      You only need the wall to be able to breathe to one side, ultimately, anyway.
      20 mm behind the facade is overkill. You only need 3 mm minimum. This is enough to beat water's wicking nature. This is what the guys who studied this drainage plane business intensively say. 1/8 ".
      80mm insulation is pretty good, if hemp is anything like rockwool or equal stuff. If you have a decent woodstove, too much heat will be your problem, much of the time, in my experience. Use more insulation in the roof and floor if possible, that's where it matters a bit more.
      You don't need osb/plywood on both sides. Overkill.
      God, don't build walls with Holzfaserplatten. Garbage. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 14 mal editiert, zuletzt von Blumengucker ()

    • Thanks blumengucker for the informative answer in English! Though if it’s mostly German speakers on the forum I’m happy to communicate in Deutsch (you‘ll have to excuse my mistakes though ;)

      So if I have understood corrrecly - OSB and Plywood constitute a reasonable „Dampfsperre“ for the inside, I should make sure to seal the joins well with Silikon. The insulation is good. My last query is then link from Ständerwerk/Dämmung to the exterior facacde - could I at this stage simply cover the insulation with a Fassadenunterspannbahn which is breathable, follow this with Hinterlüftung and then the Keilstülpschalung? I had thought that the Holzfaserplatte (aussteifende Unterdeckplatte- Steico) at this point would add extra insulation and make the wall construction studier. What would you recommended instead?

      Danke :)

      Jenny
    • Hi,
      I built my first TH that way, just a breathable, air-tight skin on the outside, under the drainage space and facade. No plywood/OSB outside at all. It worked. It will certainly breathe a bit better if your walls do get wet inside somehow.
      I don't know if others do that often or not. I usually see plywood under a a breathable skin, drainage space and facade, outside; with inner walls of thin plywood or Nut/Feder over just a breathable skin inside. Esp. in america.

      Use something tough, like mento 3000 or 5000 for your outside breatheable skin. There may even be something stronger, with fiberglass reinforcements available; I think I've seen some breathable roofing stuff like that.

      If you skip the outside plywood, make sure the house is strong, and will not flex much, to avoid any risk of tearing your outside skin when bumping down the road. A strong, stable Anhänger and good plywood/osb inside should make it stiff enough.

      15 mm plywood inside sounds good. My 10mm outside plywood was pretty flexible (not a problem once I installed my heavy Lärche facade.) Another builder here mentioned his interior finish plywood warped a lot too. I don't know what he had under it, if anything. Mein Tiny House Blog ist ab heute online, (fast tägliche Updates)
      4mm finish plywood inside....I have no experience with that. That's thin enough to warp and buckle like crazy for sure, unless it's firmly glued or screwed or something to the plywood underneath it. Look into that before you do it, to make sure you won't have problems.
      In my opinion, unless you use quite good quality interior plywoods and do it really tight and well, it can look cheap and kitschy.
      It is soft and fairly easily damaged and not so easy to repair so it looks good again. Compared to Massivholz, which you can dent and bruise, and sand the damage out of fairly nicely usually. Just my opinion.
      I might consider just using one thick birch interior plywood instead of 4mm over the 15mm stuff. Ja, pricier, but stronger, and simpler, and no chance of warping.

      Metal angled straps under the outer skin, across the framing, would also help a lot with tensioning and strengthening the house if done correctly. They're cheap and a great idea.

      I recommend plywood over osb too, personally. It's just better quality wood, and retains its shape if it gets wet and dries out again. Less glues and chemicals too. OSB swells up, and never returns to its original shape completely.
      OSB is flatter and more precisely and consistently made usually though. I did use it for my last floor, don't recall why I chose it. Maybe I couldn't get good Nut/Feder plywood when I needed it...
      DO use N/F for your floor. That's a must against squeeks and air gaps.
    • Hallo,
      mein Mobilheim braucht einen neuen Boden, gab einen Wasserschaden.
      Jetzt bin ich auf der Suche wie ich das am besten mache, gedacht war folgender Aufbau:
      -dünne OSB Platte auf der Unterkonstruktion
      -Dämmung (Styrodur?) 50-60mm
      -dicke OSB Platte
      -Bodenbelag

      Ich lese immer das der Aufbau nach außen diffusionsoffener werden soll, aber die untere OSB Platte verhindert das doch, bei einem Tinyhouse mit einer Siebdruckplatte ist das ja noch dichter.

      Wenn ich mit dem U-Werte Rechner rumspiele habe ich immer Feuchtigskeitsprobleme.

      Wie handhabt ihr das?

      Anbei mein Schlafzimmer ;)
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    • Oh das tut mir leid!
      Ich würde den Boden aus deiner Rechnung einfach raus nehmen, bzw das Prinzip umdrehen. Nach außen hin dicht, feuchte kann wenn überhaupt in den Innenraum und von dort nach draußen. Ich behaupte, dass es sich um sehr kleine diffundierende Feuchtigkeitswerte handeln wird.
      Ich habe im Boden Fichtebretter verwendet, das Parket darauf allerdings auch mittels Kunsstoffolie von unten geschützt.
    • Tinyhouseueberaus schrieb:

      Ich würde den Boden aus deiner Rechnung einfach raus nehmen, bzw das Prinzip umdrehen....
      ... was meinst du mit "Prinzip umdrehen"? Die Feuchte soll in der Konstruktion einfach umkehren und in die andere Richtung diffundieren?
      Damit würdet ihr die Bauphysik auf den Kopf stellen! Habt ihr noch einen Trick für die Wärmebrücken, die durch die Stahlkonstruktion vorprogrammiert sind? Entschuldigt bitte ... ich könnt platzen, wenn ich das lese! Wenn ihr schon die kostenlose Online-U-Wert-Berechnung verwendet, dann interpretiert das Ergebnis bitte richtig! Warum bringt ihr nicht erst einmal den U-Wert in Ordnung? Steht doch alles auf rot=mangelhaft!!!! Die Konstruktionen sind zu dünn, der Stahlrahmenanteil ist hoch (so wie im Foto ersichtlich, das sind Wärmebrücken ohne Ende), wenn ihr diese "Einpacken" wollt, müsst ihr mit einer Mindestdämmstärke drüber gehen, oben und unten! außerdem muss alles noch diffusionsdicht "verschlossen" werden, das ist äußerst schwierig, denn zum Fahrwerk hin gibt es viele Verbindungen, die penibel abgeklebt werden müssen, aus statischen Gründen müssen Dämmstoffe auf dem Stahlrahmen druckfest sein, je nach Konstruktion - warum baut ihr euch diese dichten Siebdruckplatten ein? Ihr fahrt mit euerm Tinyhaus doch nicht ständig bei Regen durch die Gegend! Eine diffusionsoffene Holzweichfaserplatte würde doch reichen. Die gibt es auch druckfest - müsste man mal nachrechnen wie "weich" diese sein darf - aber 3,5 t verteilt auf die Rahmenfläche - so viel kommt da nicht zusammen. ... und lasst die ganzen Folien weg, die braucht kein Mensch! Holzbauplatten sind in der Fläche ausreichend luft- und winddicht sowie gleichzeitig diffusionsoffen, nur die Fugen müssen abgeklebt werden. Die Konstruktion wie auf dem Foto ist ja eher die Ausnahme. Besser ist es generell alles oben drauf zu packen ... der Fussboden ist dann eben höher. Wasserschaden ist bei Holzkonstruktionen natürlich immer ärgerlich - hoffentlich ist da nicht schon was gewachsen! ... aber macht nicht gleich wieder Fehler beim Bauteilaufbau! für Fußbodenaufbauten vorallem im Nassbereich gibt es Vorschriften, Hersteller geben dazu Detailzeichnungen heraus, wenn ihr schon beim Architekten, Bauingenieur und Statiker sparen wollt, so kauft wenigstens beim Außendienstmitarbeiter der Markenprodukthersteller! "PCI" oder "Schlüter" werden euch mit Sicherheit auch erklären, ob der Aufbau der Unterkonstruktion funktioniert, wie man einen Fußboden auf Holzunterkonstruktion abdichtet und mit welchen Materialien man ihn wie belegen kann! ...
    • Der Ton gefällt mir überhaupt nicht Sigi, ich hab seit Monaten nichts mehr hier zutun gehabt und dann wird man gleich mit so vielen Ausrufezeichen Konfrontiert. Ich wollte den Herrn nur beruhigen, Luft kommt genug dran. Ich bin mit diesem Rechner nicht sehr vertraut, Wärmebrücken bestehen meiner Ansicht aber nur, wenn sich die Dämmung zwischen den Stahlrahmen befindet oder? Wenn du dich so gut auskennst und dich eine mangelhafte Verwendung des U wert Systems kränkt könntest du einen neuen Thread aufmachen und hier ausführlich auf die richtige Anwendung des Rechners eingehen. Hier könntest du deinen Enthusiasmus positiv entladen. Ich werde mich hier jetzt ausklinken, damit hier niemand Platzt.
      Wer Fragen bezüglich eines nahezu fertige Tiny House hat kann sich gerne direkt an mich wenden. Ich hab den ganzen Klamauk bereits durchgemacht und kann Erfahrungsberichte auch ohne Ausrufezeichen und Platzungen machen.
      LG
    • Ich kann Sigis Verzweiflung gut verstehen. Denn ein physikalisches Prinzip lässt sich kaum so „einfach umkehren“. Da sollte man schon den Trick verraten, der die Feuchte von der kalten zur warmen Seite diffundieren lässt.
      Allerdings der Hinweis, dass es sich hier wohl um kein typisches Tinyhaus, sondern um ein Mobilheim handelt. Die Hütten werden eher gar nicht bewegt und sind niedriger als die üblichen Tinies.
      Ich würde deshalb die Isolierung soweit möglich unter der sta5isch relevanten Konstruktion anordnen und je nach beabsichtigter Nutzung erheblich dicker planen.

      Gruß Udo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Udo ()

    • Ich will niemandem sein Recht auf Empörung nehmen, doch sollte man diese anders entladen. Im Notfall eine Runde durch den Wald spazieren gehen oder so.
      Ich habe mir gedacht, dass im Boden weniger Feuchte entsteht als beispielsweise in Wand-und Dachbereichen, da der im Innern entstehende Wasserdampf nach oben steigt.
      Natürlich heißt dass nicht, dass im Boden keine Feuchte Auftritt.