Holzofensammlung

    • WOW. danke für die vielen Links an Öfen und die bisherige Diskussionn. Ich habe einen Platz auf einem Campingplatz gefunden. Zur Zeit steht da ein Wohnwagen+Zeltvorbau. Das ganze soll zwar Winterdicht sein, aber ich traue dem noch nicht so ganz. Egal eigentlich. Ich plane das ganze eh abzureissen und dann quasi 2 TinyHäuschen längs aneinanderzubauen.
      Meine Fragen nun:
      Was hättet ihr für Ideen zum die beiden Räume gleichzeitig heizen zukönnen? Auf Gewicht muss ich nicht besonders achten, da das ganze zwar zwar mobil soll, aber bestimmt nie bewegt werden wird. Stromanschluss ist auch vorhanden.
      Ich dachte eben daran die Wände mit Lehmplatten und Lehm zu verputzen. Könnte ich irgendwie die Wärme über die Zwischenwand in den anderen Raum bringen?
      Gäbe es die Möglichkeit einen Holzofen mit so einer Warmwasser-Fussbodenheizug zu kombinieren?
    • Bei Wohnwagon gibt es einen Abluft-Wärmetauscher für den Kaminofen, nennt sich Rauchgaswärmetauscher und gibt's auch günstiger. Es gibt 2 Varianten, erwärmte Luft oder warmes Wasser, beides muss dann aber ins 2. Tiny transportiert werden und dort per Heizung verteilt werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Whiti ()

    • Hallo zusammen,

      ofen.de/nordpeis-orion-4-9-kw.html

      Den Kleinen hier habe ich gerade entdeckt. Was haltet ihr von dem? Hat der mit 4,9kw fast auch wieder ein bisschen viel Leistung, oder? Ich will halt unbedingt eine Kochplatte. Ich kenne es aus anderen Ländern, dass auf dem Holz- (bzw. Yakdung-)ofen immer ein großer Wassertopf steht und man in der Heizperiode kaum zusätzliche Energie fürs Wasser braucht. Falls man sich im Tiny eine Minibadewanne gönnt, kann man sogar Badewasser im Topf heiß machen (das hatte ich in der Studentenbude immer, wenn der alte E-Boiler mal wieder gestreikt hat).
    • Hallo Lilalu,
      diesen Ofen hatte ich auch in der engeren Wahl. Doch wie Testero schon schrieb ist Raumluftabhängig nicht optimal und anscheinend soll die Ofentür nicht ganz dicht sein (finde leider den link nicht mehr). Doch das kann auch subjektiv sein.
      .... aber es ist ein sehr hübscher Ofen.
      Wie würdest Du den Ofen befestigen?
      Gruß Ingrid
    • Ah, o.k. das mit raumluftabhängig hatte ich jetzt gerade mal vergessen bei dem Öfchen :D .

      Zum richtigen Kochen ist das nicht gedacht. Aber super, um in der Heizperiode quasi immer heißes Wasser parat zu haben, ohne dass man zusätzlich Gas oder Strom verbraucht. Deshalb hätte ich halt gerne einen mit Herdplatte.
    • Mmmmh, ich erinnere mich gerade an Omis Pilzrahmpfanne - natürlich mit selbst gesuchten Pilzen, noch vor Tschernobyl - auf dem Omiofen gebruzelt … :D :D :D

      Und ja mit so was liebäugle ich auch. Ich bin aber noch auf der Suche nach der idealen Ofenlösung. So einen Badeofen hatte meine Omi nämlich auch und das hat schon was. Nur brauche ich langsam doch ein Riesentiny für die ganzen Öfen :D
    • wir haben seit jahren einen holzbadeofen in betrieb.
      das reicht als heizung nicht, zumindest nicht für unser "badezimmer".
      damit wird das wasser immer leicht am kochen gehalten wenn er brennt und der brand lässt sich schwer regulieren.
      zudem ist es ein offenes system was reichlich reichlich wasserdampf abgibt, welchen man in einem kleinen raum nicht haben möchte.
      ich krieg das bild nicht gedreht ...
      der ofen steht hinten, hinter der badewanne. wir haben den auch noch aus kupfer, das war uns aber zu gefährlich
      weil der nur weichgelötet ist. man will ja keine 100L 100° heißes wasser über den bregen kriegen;-)


    • moinsen
      habs ja in meiner vorstellung beschrieben. wir leben seit 20 jahren in einem kleingarten.
      die hütte ist 25qm, das badezimmer/yogaraum 12qm. zusätzlich haben wir eine kleine sauna und eine mediterane außenküche mit ofenhexe.
      wir nutzen holz zum heizen und outdoor zum kochen, indoor mit gas. und außerdem ist das auch nur bedingt ein tiny-haus. vieleicht ein doppeltes, oder so...
      ich weiß, daß dieser fred eher zur vorstellung für öfen gedacht ist, aber man muss ein paar grundsätzliche dinge wissen. wenn man über öfen in kleinen häusern spricht.
      was macht ein ofen? blöde frage: warm!
      aber eben leider nicht lange. ich habe mal 2 winter in einem bauwagen mit einem werkstattofen gelebt. morgens war die milch auf dem tisch gefroren und der ofen natürlich aus.
      kleine öfen haben leider einen kleinen brennraum. aber auch große brennen deshalb nicht wesentlich länger.
      man kann sich mit ungehacktem rundholz oder kohlebriketts über die nacht helfen, aber das funtzt eigentlich nur gut mit einer zuluftsteuerung mit einer bi-metallfeder. die machen auf wenn der ofen kälter wird, und brennen dadurch länger und kontrolilerter.
      das haben aber nur große sehr teure öfen ab 2000 euro. solch einen haben wir in der haupthütte und er funktioniert hervorragend, solche öfen gehen auch sparsamer mit dem holz um, ist aber trotzdem noch zu groß für die hütte. für ein tiny-house dann natürlich sowieso. 9-11kw kriegt man nicht mehr gelüftet...
      man muss sich bewusst sein, daß holzöfen eigentlich nur kurzzeitig strahlungswärme abgeben und diese am besten in wänden oder mauern (lehm) gespeichert werden. in einem holzhaus ist das problematisch, in einem mobilen umso mehr. in unserem falle hat die ganze hütte 5cm lehmputz. das macht sehr viel aus. das hauptproblem ist ein knackiger kalter winter, da reicht ein kleiner holzofen nie und nimmer, allenfalls für die übergangsheizperiode
      specksteinöfen halten die wärme ungefähr 3 minuten länger als ohne !!!ich weiß, die verkäufer behaupten was anderes.
      das ist aber quatsch, wir haben nämlich einen, aber nur weils nett aussieht.
      viele tolle ideen eignen sich nicht. zb ein badeofen als warmwasserheizung. das geht auf grund dessen konstruktion nicht.
      aber einen wassergeführten rauchabzug an kleinen öfen hatten schon alte zirkuswahgen vor 200 jahren. die funktionieren nach dem prinzip der schwerkraft, sind offene systheme mit ausgleichsbehältern, ganz ohne elektrische pumpen. damit wude der ganze wagen mit speziellen konvektiosheizkörpern geheizt.
      ich denke, daß man heute um mehrere unabhängige heizsystheme nicht mehr drum rum kommt. je kleiner die hütten um so mehr, weil man keinen speicher hat.
      also zb. eine truma oder dieselheizung, zusätzlich zu einen kleinen kaminofen für das wohlige gefühl, bzw für die übergangszeit.
      tschuldigung, daß ich das in diesem fred anspreche, aber ein bischen technisch geworden ist der ja eh.
      wir brauchen übrigens für alle öfen zusammen im , haus, badeofen, badezimmer, hexe und sauna, ungefähr 7-10 schüttraummeter pro anno.
      ohne diverse feuertonnen;-) also brauchts auch dafür reichlich platz...
      netten gruß,
      jan
    • noch was zur belüftung:
      die frage ob besser raumluftunabhängig oder nicht ist für mich persohnlich eigentlich klar.
      ich hab noch nie davon gehört, daß jemand allein wegen fehlendem sauerstoff erstickt wäre.
      aber durchaus wegen einer kohlenmonoxyd vergiftung. das hat aber nix mit der zufuhr vorn außenluft zu tun.
      in der regel sind kleine hütten, bauwägen oder tinyhouses nie so dicht, daß es eng werden könnte. außerdem sind die öfen oft zu groß, daß sowieso gelüftet werden muss. ich bevorzuge einen ofen der sich die luft aus dem raum holt. wem das zu unsicher ist, kann auch eine zuluft in der unmittelbaren nähe des ofens oder wo auch immer anbringen, die manuell verschließbar ist, wenn mal stürmischer wind draufdrückt.
      ich hab beim schlafen eh immer ein fenster am bett auf kipp.
      der vorteil von der raumluftverbrennung ist, daß der ofen die feuchte warme luft aus dem hütteninnern verbrennt und nicht frische luft von außen.
      diese sollte nicht direkt in den ofen sondern durch eine lüftungsmöglichkeit oder undichtigkeiten von fenster und türen in den wagen gelangen.
      diese außenluft ist in der regel viel trockener. man kann also mit dem ofen so seinen raum trocken heizen. ich kenne jemanden der die frischluft sogar mit dem rauchrohr vorwärmt, bevor sie in den zurkuswagen einströmt. das ist mm. das ideal, weil trockene warme frischluft in den wagen strömt, die weniger kondensiert an kalten flächen, als das warme feuchte klima welches nicht umgewälzt wird.
      (als tip: gib dem kondensat eine fläche wo es im wagen kondensieren darf. bei meinem bauwagen ist das ein einglasiges alu schiebefenster pro raum, an dem das wasser runterlaufen kann und durch den rahmen durch kleine öffnungen nach draußen gelangt. die sind in fast allen bauwägen montiert. der vorteil ist, daß sich in den ecken viel schlechter kondensat bilden kann, der nachteil, daß es dort halt ein bischen kühler ist. )

      zur diskussion ums speichern:
      es gibt 2 arten von wärmespeicher. den der direkt am und um den ofen herum, und der den die langwellige strahlung in max. 2-3 metern erreicht.
      also im ersteren falle speckstein, oder andere materialien oder eben lehmgrund- oder hypokaustenöfen, die aber mehrere tonnen wiegen können.
      die haben alle den nachteil, daß es nur verzögert warm wird, weil erstmal der speicher warm werden muss.
      die andere möglichkeit ist, die langwellige strahlung, und die hat jede wärmequelle, in der gegenüberliegenden wand aufzufangen. in unserr hütte ist das die lehmwand im raum rundrum.
      in mobilen heimen macht ein schwerer speicher mm. keinen sinn. bröckeliger lehm sowieso nicht.
      aber auch speckstein und konsorten speichern viel weniger als die werbung verspricht, und machen die hütte unnötig schwer. auch wasserspeicher halten die wärme nicht über stunden. es sei denn sie sind isoliert, aber dann heizen sie ja nicht.
      ich denke, daß in kleinen hütten auch ein kleiner ofen stehen sollte, der mit hilfe von rauchgaskonvektoren oder stromlosen ventilatoren auf der heizplatte, die luft im raum verteilt. da reicht ein 5kw ofen in der regel voll aus. kleinere sind eh sehr selten.
      von zelt, zier, terassen oder ähnlichen öfen rate ich dringend ab. einer wurde hier schon vorgestellt. die sind nicht für innenräume gegeinet und sind irgendwann garantiert tödlich. ich wäre auch vorsichtig mit gebrauchten öfen, oder all zu billigem china kram. besonders die sind oft schlecht verarbeitet, ziehen nebenluft, sind schlecht oder garnicht zu regeln. oder der aschekasten ist kleiner als das rost, usw.
      ein ofen sollte unten am aschekasten eine gruße verschließbare zuluft öffnung haben. die ist zum anfeuern. außerdem eine kleine unten an der ofenklappe/scheibe. zudem eine oder besser zwei oben an der klappe oder scheibe. das holz braucht nämlich nach dem anbrennen sauerstoff von oben. (in die flamme) wenn das ein ofen nicht hat, kauf ihn nicht, weil der unnötig viel holz verbrennt und schlecht oder gar nicht zu regeln ist.
      elektrische lüfter in der hütte sind laut, und stören den schlaf. einen 2. raum kann man mit simplen schiebeöffungen oben und unten an der wand heizen. die warme luft strömt oben in den 2. raum und unten die kalte wieder raus. das funktioniert sehr gut. schiebeöffnungen deshalb, damit man das regulieren kann. die sollten allerdings schon ein bischen größer sein. luft hat volumen...wenn der ofen noch direkt daneben oder drunter steht umso besser.
      ich schreibe deshalb so ausführlich, weil ein ofen nicht nur chic aussehen, sondern die hütte warm machen soll. dabei sind aber halt ein paar sachen zu bedenken.
      netten gruß,
      jan
      ps:
      was ich schreibe beruht auf meinen eigenen erfahrungen und erhebt keinen anspruch auf allemeine sicherheit oder richtigkeit.
      ich übernehme keine haftung für tips in der richtung;-)