Durchführung Ofenrohr durch Holzwand

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    • Hallo Elokuu,

      Ich habe den Kaminbau von einem Profi machen lassen und solche Wanddurchführungen für Holzhäuser gibt es zu kaufen.
      Welches Fabrikat ich habe weiß ich nicht aber ich würde mal googeln.
      Ich wäre da auch sehr vorsichtig, denn ich weiß nicht wie eine Versicherung reagiert wenn man so etwas selber baut. Ich bin mir sicher da gibt es eine Norm die man einhalten muss.
      Liebe Grüße
      Luna
    • Ich würde da auch niemals auf die Idee kommen, sowas selber zu bauen. Ich beweifel dass eine Versicherung im Problemfall auch wirklich zahlen würde. Erkundige Dich mal allg. im Baufachhandel, die sollten Dir da eine sichere Auskunft geben können. :thumbup:
    • Die das Kaminrohr doppelwandig nehmen.
      Statt 3-Splatten zwei Lagen Fasergebundene Gipsplatten (Fermacel) und die steico durch Rockwolle ersetzen.
      Aussen mit Metallblende arbeiten, damit die Schalung mit Abstand zum Rohr verlegt werden kann.
      Die Dampfbremsfolie würde ich an die Gipsfaserplatten anschließen. (Zwischen die zwei Lagen klemmen)

      Gruss Stefan
    • Moin,
      also ich bin gerade dabei genau das zu machen, und kann mal beschreiben wie ich das angehe:
      Loch in der Wand vorgesehen, so dass ein halbierter Ytong Stein genau rein passt. Entscheidend ist für die Brandsicherheit, dass die Sicherheitsabstände von allen Kaminteilen eingehalten werden. Die Rauchrohre / Schornsteinlängenelemente die ich verwenden will sehen einen Abstand von 7 cm zu Brennbaren Bauteilen vor (dank doppelwandiger Bauweise). Mein Ytong Element ist mit 50 cm x 60 cm absolut überproportioniert. Bei einem Rohraußendurchmesser von ca 20 cm sind zu den Brennbaren Teilen der Wand 15 cm Mindestabstand. Ich sehe da keinerlei Sicherheitsprobleme. Von Außen kommt eine Blechplatte über das Loch die mit der Außenfassade und dem Ytong abschließt. Abgedichtet wird mit Hochtemperatursilikon, obwohl laut Ofenrohrhändler normales Silikon auch reichen sollte, hatte das aber bereits gekauft. Von Innen war bisher eine Fermacell Platte angedacht, würde ich aus ästhetischen Gründen aber nochmal anders planen.

      Das der Ytong Stein Feuchtigkeit aufsaugt habe ich leider erst jetzt erfahren, und will jetzt meine Konstruktion nicht mehr ändern. Ich werde daher den Stein an den Außenkanten wie ein Sushi in Unterspannbahn einwickeln :) Insgesamt gehe ich davon aus dass die Feuchtigkeitsmengen in der Hinterlüftung sowieso eher gering sein sollten, und was der Stein einmal aufsaugt kann auch wieder abtrocknen, sofern es nicht zuviel war und es dann gefriert.

      Wegen Versicherung kann ich jetzt nur mutmaßen, aber ich gehe davon aus wenn du alle Sicherheitsabstände einhältst und das vor allem dokumentierst nimmt der Schorsteinfeger das ab, und dann sollte die Versicherung dass doch auch akzeptieren.

      Gruß
      Philipp
    • Für eine Zulassung duch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger braucht es einen Klärungsbedarf über die verwendeten Materialien und deren Wärmedurchgangskoeffizienten, der nach Maßgabe der FeuVo bzw. DIN 18160 Teil 1 einen gewissen, sogenannten U-Wert einhalten muss.
      Eine fertige zertifizierte Wanddurchführung bringt die erforderlichen Unterlagen mit :thumbsup:
    • Naja aber jeder Porenbetonstein hat auch ein Datenblatt in dem λ-Werte (Wärmeleitfähigkeit) und teilweise auch U-Werte angegeben sind. Hier ist wieder eine saubere Dokumentation gefragt.
      Der U-Wert ist Wärmeleitfähigkeit geteilt durch Materielstärke, das weiß auch der Bezirksschornsteinfeger ;)

      In meinem Fall ist der Stein an der schmalsten Stelle vom Ofenrohr aus 15 cm Breit (wenn wir die zusätzlichen 2,5 cm Isolierung des Rohres selber mal ignorieren), bei einer Wärmeleitfähigkeit von 0,160 W/mK (den Händlerdaten zu entnehmen) habe ich einen U-Wert von 0,16 W/mK * 0,15 m = 1,067 W/m2K

      Ich konnte den von dir erwähnten vorgeschriebenen U-Wert nicht finden, kannst du hier weiterhelfen?

      Ich möchte hier auch wirklich nicht entschieden gegen die fertig Lösung einer gekauften Wanddurchführung argumentieren. Einfacher ist das bestimmt. Bei Kosten von über 100 € verglichen zu Kosten von 1,5 € finde ich es aber durchaus angebracht das in der Diskussion einzubringen. Müssen am Ende alle selber entscheiden ob sie sich das zutrauen das sicher und sauber umzusetzen und ob es mit der angepeilten Versicherung kompatibel ist.

      The post was edited 1 time, last by Martin: Unnötiges volles Zitat des vorherigen Beitrages gelöscht. ().