Beiträge von Mathias

    Wohlgemerkt: 3.000 € pro qm incl. Grundstücksanteil und Nebenkosten in Hamburg! Das ist die absolute Preisunterkante. Pachtland der FHH kommt evtl. durchaus in Frage, gibts aber auch nicht kostenlos. Förderung siehe IFB Hamburg, spielt aber bei den dauerhaft sehr niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt keine so große Rolle. Na klar muss man sich gut überlegen, ob man überhaupt etwas kaufen bzw. bauen will. Es hat Vor- und Nachteile. Ohne Begeisterung für ein solches o.ä. Konzept gehts m.E. aber auf keinen Fall. Aus der Not heraus sollte man es jedenfalls nicht tun.

    Hallo zusammen,
    da ich in Berlin lebe und meist nur an (verlängerten) Wochenenden in Hamburg bin, einfach mal die Frage in die Runde, ob jemand ab morgen bis incl. Ostermontag Lust auf ein spontanes Modulhaus-Meeting in Hamburg hat. Am besten hier posten und dann finden wir schon Termin und Ort.
    Herzliche Grüße
    Mathias

    Hallo zusammen,


    ich melde mich nach längerer Abstinenz mal wieder zu Wort. Gibts schon einen Termin für den nächsten Stammtisch? Wie ist denn der Stand der Dinge in Sachen Grundstücksuche, irgendwas Realistisches in Sicht?


    Meine eigenen Ambitionen gehen mittlerweile klar in Richtung Öko-Holzmodulhausprojekt. Damit können insb. die knappen, teuren und heiß umkämpften innenstadtnahen Grundstücke deutlich effizienter und kostengünstiger bebaut werden als mit Tiny Houses. Containerähnliche Module mit z.B. 4 x 12 m = 48 qm Grundfläche bzw. 35 qm Nutzfläche können als Kleinwohnungen realisiert werden sowie, neben- und übereinander gestapelt, höchst flexibel größere Gebäude oder auch ganzen Siedlungen bilden. Die qm-bezogenen Gesamtkosten liegen deutlich niedriger als bei Tiny Houses. Es gibt mittlerweile auch in Deutschland viele Anbieter. Mit Holzrahmenkonstruktion, Holzfaserdämmstoffen, Fassaden aus Holzleisten und Laminatplatten, Holzfenstern, Böden in Holz oder Linoleum etc. lässt sich sehr ansehnliche und konsequent ökologische Architektur realisieren. Dies vorausgesetzt könnte man z.B. bei der IBA anfragen, ob Teile der geplanten Neubaugebiete in Wilhelmsburg, Neugraben oder Oberbillwerder als Modellprojekte so bebaut werden könnten. Evtl. auch auf dem Kleinen Grasbrook, wo die HafenCity GmbH innovativen Wohn- und Gewerberaum entwickelt. Vielleicht würden auch Öko-Landwirte am Stadtrand bebaubare Grundstücke hierfür bereitstellen.
    Hier ein Beispiel: http://www.abies-fertighaus.eu/gallery/5_haus.html#top-w-dol


    Was haltet Ihr davon?

    Hallo Mathias, Deine Idee ist auch super! Die Grundstücke in Kirchdorf sind die privat oder Erbpacht? Ich weiss , dass da auch welche zu verkaufen sind ab und an. Es ist ja ein super Modell, wenn die älteren vorne im Haus wohnen bleiben können und jüngere Menschen/ Familien hinten mit einem Tiny house o.Ä. stehen können und sich gegenseitig helfen, das ein paar Mal in der Siedlung wäre ein tolles Modell. Aber meinst Du , dass liesse sich übergreifend organisieren über den Oberbaudirektor? Oder eher eine Initiative, die auf die Anwohner zugeht, sich vorstellt, vielleicht gibt es da auch Nachbarschafts- oder Siedlertreffen? Beste Grüße Birgit

    Danke für die Blumen! Schlage vor, erstmal auf die Anwohner zuzugehen, vielleicht sind ja einige im Bürgerverein oder im Windmühlenverein organisiert. Wg. Inselparkquartier könnte man auch erstmal mit der IBA sprechen.

    Hallo Birgit,
    super Idee wg. des geplanten Inselparkquartiers auf den neuen Oberbaudirektor Höing zuzugehen! Ich arbeite als Sozialwissenschaftler u.a. im Rahmen innovativer Stadtentwicklungs- und Wohnungsbauprojekte und würde Deine Initiative gerne unterstützen.
    Eine weitere Idee wären neue "Wohngemeinschaften" im gewachsenen Wohnungsbaubestand, d.h. kleine Holzwohnhäuser oder Tiny Houses auf langjährig bebauten Grundstücken, wie z.B. in Wilhelmsburg-Kirchdorf und ähnlichen Siedlungsgebieten der 50er und 60er Jahre. Hier wohnen heute oft ältere Menschen, die es kaum mehr schaffen, ihr Haus und Grundstück zu pflegen bzw. auch sich selbst. Oder nachfolgende junge Singles und Familien. Die oft großen und sehr schönen Grundstücke mit über 1.000 qm ließen sich gemeinsam viel besser nutzen, sofern die richtigen Menschen zueinander finden bzw. dies intelligent organisiert wird. Und es gibt jede Menge Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung von Alt und Jung, Familien mit Kindern, Singles, Migranten, Kreative, Startups etc.. Wilhelmsburg ist ideal dafür geeignet!
    Was meinst Du, was meint Ihr?
    Liebe Grüße
    Mathias