Beiträge von Hondekop

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    ... du hast mir das doch nicht im Ernst noch einmal erklärt?

    Nein, sie hat es weiter erläutert. Und zwar ziemlich nachvolziehbar, wie ich finde.

    Ich baue zwar kein Tiny, sondern ein Fachwerkhaus neu auf, aber das Prinzip trifft bei mir auch zu:

    Generell kan man davon ausgehen, dass der Profi drei bis vier mal so schnell arbeitet als der erfahrene DIY-Allrounder. Mit DIY-Allrounder meine ich jemanden, der schon jahrelang die verschiedenste Projekte ausgeführt hat, also kein Anfänger.

    Der Unterschied ist so gewaltig, das die Meisten es nicht glauben wollen, schon gar nicht die, die noch nie etwas selbst gebaut haben. Und sogar selbst hat man die Neigung, das zu unterschätzen, was auch gut ist, denn sonst würde man keine neue Projekte mehr anfangen 😊.

    Die Gründe für diesen Geschwindigkeitsunterschied sind vielfältig: Der Profi hat jahrelange Erfahrung, eine Ausbildung, spezialisiertes Werkzeug und Gerät, er ist körperlich diese Arbeit gewöhnt, usw. In ein Wort zusammengefasst: Spezialisierung.

    Gleichzeitig muss dieser Profi aber von mir bezahlt werden, damit er bei mir seine Arbeit ausführt. Und das kann man durchaus in Zeit verrechnen, wenn man es nicht in Geld zu verrechnen vermag: Mit drei Stunden Arbeit verdiene ich (netto) soviel, um den Profi etwa eine Stunde bei mir arbeiten zu lassen. Gleichzeitig schafft der Profi in der einen Stunde aber drei bis vier mal soviel, als ich selbst in der einen Stunde DIY schaffen würde. Unterm Strich könnte ich also genauso gut mehr bei meinem Arbeitgeber arbeiten und die Bauarbeiten den Profis überlassen, finanziell und zeitmässig würde es sich nicht viel geben (ich habe eine ziemlich durchschnittliches Gehalt).

    Das ist nicht weiter schlimm, ich habe mir bewusst vorgenommen, die Bude selbst umzubauen und erlebe auch Freude daran, aber es bleibt eben auch einfach Arbeit die gemacht werden muss (und auch nicht immer Spass macht). Die Stunde, die man am Bau arbeitet, kann man nicht anderweilig benutzen (vor sich hin gucken, in der Sonne liegen, Buch lesen, Kayak fahren oder was auch immer).

    Insofern hat Zeit in der Tat einen Wert, man braucht also keine Geldwerte heranzuziehen, um diese Rechnung zu machen.

    Ciao, Kai

    Moin Didi,

    Du möchtest diffusionsdicht bauen und Gewicht und Platz zu sparen. Mit diesen Prämissen im Hinterkopf kann deine Konstruktionsweise aber noch deutlich verbessert werden.

    Wenn ich deine Beschreibung des Wandaufbaus richtig verstehe, hast du von innen nach aussen 13mm Dreischicht Fichte, 60 mm Pur/Pir mit Latten, eine Windsperre, eine Hinterlüftung (sonst wäre die Windsperre sinnlos), 20 mm Laminat mit PU Kern (ist das eine Sandwichplatten wie z.B. hier?). Korrigiere mich bitte wenn ich falsch liege.

    Falls Obiges zutrifft, könnte man mit einer Sandwichkonstruktion (unter Benutzung derselben Materialien) bei gleichem Platzbedarf und Festigkeit/Steifigkeit a. einen höheren Dämmwert erreichen und b. ordentlich Gewicht sparen.

    Aber lass erst mal hören, ob ich deinen Wandaufbau richtig verstanden habe.

    Ciao, Kai

    Moin,

    Ich habe so ein Teil benutzt, allerdings nur bei Kalk-, Kalkzement- sowie Gipsputz. Bzgl. Lehmputz kann ich also nichts sagen, aber für die andere genannte Putzarten habe ich folgende Erfahrungen:
    - Ja, es funktioniert sehr gut an Wänden, und zwar erheblich schneller als mit der Hand: Einen 30 kg-Sack Gipsputz hat man innerhalb von 3 Minuten an der Wand.

    - Du brauchst massig Kompressorleistung und einen dicken Luftschlauch, sonst dauert es viel länger. Ich habe zwei Kompressoren zusammengeschaltet, das ergab etwa 850 L Ansaugleistung, das war dann ausreichend, aber die Kompressoren mussten fast durchgängig laufen.

    - Es ist sehr anstrengend: Du hast den Werfer, der voll bestimmt 15 kg wiegt und den Schwerpunkt weit vorne hat und musst zusätzlich weit reichen, um überall hinzukommen. Das geht ziemlich schnell auf Arme, Schultern und vor allem Rücken.

    - Nach oben (Decke) hat bei mir überhaupt nicht funktioniert, auch nicht mit der Version die speziel für Decken konzipiert war.

    - Putz mit Fasern (bei mir Tierhaare, bei dir evt. Häckselstroh) kann sie nicht verarbeiten.

    - Du musst erstmal mit der Mischung experimentieren, bis sie passt.

    Ich wüsste nicht, weshalb das Teil keinen Lehmputz verarbeiten sollte (abgesehen von den Fasern). Ich finde es im Prinzip ein gutes Gerät, aber es hat eben o.g. Nachteile bzw. Punkte, die man beachten sollte.

    Ciao, Kai

    Meine Fragen dazu wären aber, sind die Containerecken mit dem normalen MAG oder Elektroden-Schweißverfahren schweißbar? Hatte gelesen, dass sie gegossen sind, was durch den Kohlenstoffanteil prinzipiell erstmal schwieriger wäre.

    Die Containerecken sind zwar gegossen, aber aus Stahlguss anstelle von Gusseisen, und Stahlguss lässt sich sehr gut mit den gängigen Verfahren schweißen.

    Ich möchte einfach nicht, dass mein Trinkwasser Kontakt zu Plastik hat - und am liebsten auch nicht in die Erde (wobei die Begleitheizung kunststoffummaltelt ist... - diese Kompromisse!!).

    Die Heizleitung ist normalerweise an der Aussenseite des Rohrs gewickelt, hat dann also keinen Kontakt zum Trinkwasser.

    Am besten eins mit eingebautem Thermostat nehmen, dann wird nicht unnötigerweise Energie verballert. Die Und, wie Steff sagt, gut isolieren.

    U-Wert ist nur eine Seite der Medaille. Wärmespeicherung ist ebenfalls ein wichtiger Punkt in Sachen Heizbedarf. Und das kann Holz nun mal sehr gut. Es ist im Prinzip der einzige natürliche, monolitsche Stoff, der Wärmedämmung und Speicherung sehr gut vereint. Deshalb können Holzhäuser gebaut werden, die komplett ohne Heizung nicht auskühlen. Leider wird bei den rechtlichen Vorgaben immer nur der U-Wert betrachtet. Eigentlich ist die Angelegenheit komplexer.

    Bitte erlaube mir ein paar Bemerkungen dazu:

    U-Wert ist nur eine Seite der Medaille. Wärmespeicherung ist ebenfalls ein wichtiger Punkt in Sachen Heizbedarf.

    Der Heizwärmebedarf bezeichnet ja die Menge an Energie die ein Baukörper pro Zeit zugeführt werden muss, um bei einer bestimmten Aussentemperatur die Innentemperatur des Baukörpers konstant zu halten. Der Einfluss der Wärmespeicherkapazität ist hierbei so gut wie irrelevant. Es dauert zwar länger bis ein Haus mit viel Wärmespeicherkapazität ohne zuheizen abgekühlt ist und deshalb mag es gefühlt erscheinen, dass der Wärmeverlust geringer ist. Jedoch sollte man bedenken, dass beim aufheizen dieses Hauses viel mehr Energie aufgewendet wurde als bei einem Haus mit geringer Wärmespeicherkapazität. Unterm Strich ist es bei sonst gleicher Bauweise ein Nullsummenspiel.

    Ist Wärmespeicherkapazität damit sinnlos? Nein, den Wärmespeicherkapazität bringt oft mehr Wohnkomfort, weil die Innentemperatur weniger fluktuiert. Desweiteren kann sie im Falle einer Warmepumpenheizung zu einem etwas geringeren Energieverbrauch führen, weil diese regelmässiger und mit geringeren Lastspitzen (während diese ist die Effizienz der WP geringer) laufen kann.

    Es ist im Prinzip der einzige natürliche, monolitsche Stoff, der Wärmedämmung und Speicherung sehr gut vereint.

    Mir fällt da auf Anhieb erstmal Bims ein. Ich bin mir ziemlich sicher, es wird noch ein paar Andere geben, wenn man weiter sucht.

    Deshalb können Holzhäuser gebaut werden, die komplett ohne Heizung nicht auskühlen.

    Könntest du diesen Satz mal näher erläutern? Bei welchen Bedingungen? Denn so wie das da steht, werden sehr viele die Augenbrauen weit hochziehen. Und das Ferienhaus meiner Eltern (tragende Blockhauswand, Dämmung Moos, Beplankung aussen) ist im Winter, wenn man da angereist kommt, innen auch nicht wärmer als draussen (Ok, ist jetzt kein monolitischer Aufbau, ich gebe es ja zu).

    Ich kann mir eine Situation vorstellen bei dem deine Aussage zutrifft: Aussentemperatur = Innentemperatur 😊.

    Leider wird bei den rechtlichen Vorgaben immer nur der U-Wert betrachtet. Eigentlich ist die Angelegenheit komplexer.

    Das ist sie in der Tat. Es gibt z.B. auch Wärmegewinne und -verluste durch Strahlung, Wärmeverluste durch Luftwechsel oder wie Kompakt gebaut wird. Solche Faktoren werden teils ja und teil nein vom GEG berücksichtigt, also immer nur der U-Wert ist schon ein wenig undifferenziert.

    Ciao, Kai

    Leider habe ich keine Erfahrung wie groß der Wärmebedarf ist, da der ja maßgeblich von zu beheizenden Volumen und Dämmung abhängt.

    Wärmebedarf kannst du hier ausrechnen: https://www.ubakus.de/berechnung/waermebedarf/

    Kann mir an dieser Stelle noch jemand erklären warum eine (Wasser-) Fußbodenheizung in einem TH nicht funktioniert? Mal abgesehen vom Gewicht. Prinzipiell müsste man das Wasser des Heizkreises ablassen können, wenn man "umziehen" möchte.

    Liegt das an der schlechteren Dämmung im Haus?

    Nein, das geht. Vielleicht wurdest du von Martins Aussage verunsichert, aber der redete von Brauchwasser-Wärmepumpen und das ist ein spezieller Fall.

    Wasser ablassen wäre möglich, um das Gewicht beim Transport zu verringern.

    Wäre dann eine (Wasser-)Wandheizung eine Alternative?

    Ja. Oder Beides.

    So wie ich das verstanden habe kranken Wärmepumpen an der niedrigen Vorlauftemperatur, wodurch man größere Flächen braucht die Heizen. Der Fußboden erscheint mir als die größtmögliche Fläche. Warum höre ich von allen Seiten, dass solch eine Heizung nicht ausreicht?

    Du hörst das, weil viele Menschen gerne Pauschalaussagen machen. Und weil viele Menschen sich gerne Pauschalaussagen merken. Nur kann man es leider pauschal nicht sagen.

    Prinzip ist, wie du schon selber weisst: Je größer die Heizfläche, desto niedriger die Vorlauftemperatur. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter die WP.

    Weniger effizient bedeutet übrigens nicht, dass man die Bude nicht warm bekommen kan, sondern das es mehr Energie kostet als bei einer optimalen Auslegung (die übrigens fast keiner hat).

    Solange du den Wärmebedarf nicht kennst, kann man dazu wenig sagen.

    Die optimale Auslegung, die man eher bei den hardcore WP-ler antreffen kann, ist die sogenannte Hüllflächentemperierung. Hierbei wird jede Aussenfläche (Bodenplatte, Aussenwand, Dach) beheizt. Dadurch wird die niedrigste Vorlauftemperatur erreicht und somit optimale Effizienz. Aber, wie gesagt, nur für hardcore WP-ler (und damit meine ich nicht den den örtlichen SHK-Fuzzi).


    Kleiner Tip am Rande: Wenn man von Wärmepumpen spricht, gibt man normalerweise BEIDE Medien an, also nicht Luft-Wärmepumpe, sondern Luft/Wasser-Wärmepumpe, Sole/Wasser-Wärmepumpe oder Luft/Luft-Wärmepumpe. Dann ist gleich deutlich was man meint.


    Ciao, Kai

    Martin

    Moin Berojin,

    Was ist denn deine Gewichtsgrenze?

    Das meiste was ich gefunden habe ist für normale Wohnhäuser.

    Die funktionieren aber auch in einem TH.

    Es gibt kleine Luft/Wasser-WPs, die sowohl Heizwasser als auch Warmwasser liefern

    Kleine Luft/Wasser-WPs mit fest eingesteller Leistung gibt es ab so 2,5 kW Abgabeleistung bei -7/35 Grad C, z.B. den Meeting MD10D, NAWA-04-HP-S, oder WorldWideWinkler LWWP-06FM1.

    Kleine Luft/Wasser-WPs mit Leistungsregelung gibt es ab so 2 kW Abgabeleistung bei -7/35 Grad C, z.B. aus der Panasonic Aquarea Serie oder der Hitachi Yutaki Serie. Da diese teilweise bis auf 33 % Leistung runtermodulieren können, takten diese weniger als die Geräte mit fest eingesteller Leistung (= vorteilhaft).

    Wenn du richtig viel PV planst, kann es vorteilhaft sein, die WP zu überdimensionieren und zu den Zeiten laufen zu lassen, wo es viel PV-strom gibt (Eigenverbrauch). Dann brauchst du einen grossen Pufferspeicher, weil du den Rest des Tages daraus zehrst. Mit wenig PV ist das sinnlos und sollte man die WP nicht überdimensionieren, sondern auf niedriger Stufe die ganze Zeit vor sich tuckern lassen (weil bessere Effizienz), auch sollte der Pufferspeicher dann sehr klein sein.

    Als Erstes musst du also mal deinen Wärmebedarf wissen!


    Es sind insgesamt zwei TH geplant für genug Platz für die Familie, so dass man die Heizung für beide Häuser verwenden könnte. Mir wäre es aber lieber, wenn beide auch autark voneinander funktionieren.

    @ Martin: mit Autarkie meinte er, dass beide TH-Module unabhängig voneinander stehen und funktionieren sollten.

    @ Berojin: Natürlich geht das, es ist eben erheblich mehr Installations- und Investierungsaufwand. Und die Energieeffizienz wird oft geringer sein. Ob’s diese Nachteile wert ist musst du entscheiden.


    Weiter überlege ich, um Gewicht für den Transport zu sparen, die Fassade an der Längsseite inkl. einer zusätzlichen Dämmschicht zu montieren wenn das Haus steht auch wegen der maximalen Breite. Das ganze dann auch noch demontierbar für den Fall eines Umzugs

    Ich wüsste nicht, warum das nicht gehen sollte. Ergibt m.E. mehr Sinn als viele THs die aus Platzgründen mit minimaler Dämmung gebaut wurden und dann mehr Energie verbrauchen als ein Passivhaus normaler Grösse.

    Ciao, Kai

    Moin,

    Ich vermute, dass ein Satteldach mindenstens genauso einfach (oder vll. einfacher) wasserdicht ausgeführt werden kann: Firstbleche abnehmbar machen und fertig.

    Beim Flachdach kannst du natürlich auch zwei hydraulisch selbständige Dachflächen erstellen, die dann auch nur durch ein Überfallblech abgedeckt werden.

    Zugluftdichting wird i.A. beim Umzug nach zig Jahren seine Elastizität verloren haben. Wenn du die aus z.B. Kompriband machst, kannst du die aber ziemlich schnell erneuern, falls das auftritt.

    Dampfbremse neu verkleben wie vom Steff vorgeschlagen. Konstruktionen mit einer überlappenden Andrücklatte gehen zwar auch, sind aber ziemlich fehleranfällig.

    Ciao, Kai

    Moin,

    -Split-Klimaanlage mit ca. 3,2 kW Heizleistung (2,6 kW Kühlleistung) --> Beispiel

    -elektrische Fußbodenheizung oder Warmwasser-Fußbodenheizung (letzteres, wenn es passende Geräte gibt, um die Wärmeleistung der Split-Klimaanlage auf Wasser zu übertragen)

    Elektrische (Fußboden-)heizung ist eine Energieverschwendung, es sei denn, man setzt sie lokal und zeitlich sehr begrenzt ein. Warmwasser-Fußbodenheizung ist vorteilhaft, gibt i.A. ein besseres Raumklima als die Split-Klimaanlage, die im Prinzip eine Luftheizung ist. Kommerziel erhältliche Geräte, um die Wärmeleistung der Split-Klimaanlage auf Wasser zu übertragen, kenne ich nicht. Wenn man eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (eine Split-Klimaanlage ist ja eine Luft-Luft-Wärmepumpe), nimmt, ist das Problem natürlich aus der Welt, z.B. hier:

    gondzik-waermepumpe

    -kleiner Holz-Küchenherd für besonders kalte Tage

    Sinnvoll, wegen Redundanz und damit man die Klimaanlage/Wärmepumpe kleiner auslegen kann.

    -Photovoltaik-Anlage mit 2 LKW-Batterien á 12V 225 Ah

    LKW-Batterien sind auch Starterbatterien, die sind nicht für solche Anwendungen geeignet. Wenn, dann Solar- oder Traktionsbatterien. Ist zur Zeit finanziell normalerweise noch ein Verlustgeschäft, da musst du also einen speziellen Grund haben, z.B. Autarkie.

    Ciao, Kai

    Moin,

    Sowohl der LKW-Rahmen als auch die Lafette (Anhänger für eine Wechselbrücke) sind nicht besonders steif, können sich also beladen erheblich verwinden. Eine Container-Plattform oder eine Wechselbrücke ohne Aufbau sind das auch nicht. Geschlossene Container oder Wechselbrücken sind viele, viele Male verwindungssteifer, aber das geht wieder schlecht mit dein Wandaufbau zusammen... Bleibt nur ein Spaceframe-Konstruktion, die dann trotz Verwindungssteifigkeit noch offene Wände bietet (abgesehen von den Diagonalverstrebungen).

    Ob’s hält, hängt von der Ausführung ab. Ein Ingenieur, der sich ernsthaft damit befasst, kann es hinbekommen. Du vielleicht auch, vielleicht auch nicht. Neben dem Problem des hohen Aufbaugewichts (mehr Gewicht = mehr Verwindung bei sonst gleicher Konstruktion) gibt es nämlich auch noch die Vibrationen, und die mag so ein verputzter Wandaufbau auch nicht sonderlich. Der Ingenieur würde es wahrscheinlich nur als sportliche Herausforderung angehen, nicht weil er es jetzt als sehr sinnvolle Anwendung sehen würde, der Aufwand wäre nämlich extrem hoch im Vergleich zu anderen Aufbauarten.

    Welche Gründe gibt es für dich, diese Aufbauart zu wählen?

    Ciao, Kai

    Moin,

    Mit so 9-12 mm OSB-3 als Dampfbremse ist das im Holzskelettbau eine jahrelang bewährte Methode (falls die Nähte verleimt oder abgeklebt werden). Mit nur 4 mm Pappelsperrholz könnte es eng werden, hast du das Zeug liegen oder kannst es für Lau bekommen oder weshalb diese Wahl? Gewicht kann es wohl nicht sein, da die Kiste ja wohl nicht auf die Strasse kommen wird.

    Mein Freund der Zimmermann sagte: Hauptsache innen die dichteste Schicht. Hat er recht?“

    Nee, das ist zu einfach. Das Prinzip „Innen dichter als Aussen“ gilt zwar, aber aber das WIE dicht ist für die einzelne Schichten auch noch wichtig.

    Ciao, Kai

    Mach's nicht so kompliziert, einfach Flügelmuttern auf den Bügeln und gut ist. Laut Gesetz muss die Ladungssicherung von Hand oder mit üblichen Bordmitteln lösbar sein, also theoretisch gingen sogar normale Sechskantmuttern, aber das wird in der Praxis oft nicht akzeptiert. Also einfach Bügeln mit Flügelmuttern, lassen sich ohnehin besser in die meiste Konstruktionen integrieren als Twistlocks.

    Wenn’s Freeware sein soll:
    Sketchup (OK, kein richtiges CAD-Programm, aber kommt dem ziemlich nahe).
    FreeCAD oder LibreCAD, komplizierter zu erlernen, aber auch CAD-mäßig leistungsfähiger.


    Von den bezahlten Programmen vom Schlage eines AutoCad oder Solidworks willste den Preis wahrscheinlich nicht wissen…

    Ciao, Kai

    Hier herrscht der tiefroteste Kommunismus o. ist das auch eines der Märchen, das uns hier in D. nur verklickert wird?

    Teilweise ja. So in etwa wie in Deutschland die CDU sich darauf beruft, chistliche Politik zu betreiben… Man sollte nicht jedes politische Label glauben, das kann man sich nämlich selbst drauf pappen.
    In Wirklichkeit haben wir in China ein System, das Elemente von der kommunistischen Politik der Vergangenheit mit kapitalistischen Elementen, dessen Ausmass wir hier nicht mal haben, in sich vereint.
    Offiziel wird noch immer die Fahne des Kommunismus geführt, sonst würde man sich ja implizit blamieren, sowohl gegenüber die eigene Bevölkerung als auch gegenüber den Rest der Welt.
    Und dazu noch eine ziemlich streng geführte Diktatur. Sympatisch? Meiner Meinung nicht. Tiefrotester Kommunismus? Nicht im Entferntesten.

    Ciao, Kai

    Moin Katja,

    Ich habe zwei Jahre unter der Woche in einem Mobilheim (Holz, leicht gedämmt ca. 6 cm MiWo) gelebt. Mit einem Gas-Kaminofen und Gas-Durchlauferhitzer (war beides schon drin. Der Kaminofen im Wohnzimmer hat im Prinzip keine Mühe gehabt, das Mobilheim warm zu bekommen. Da aber es lang und schmal war (13.5 x 3.5 m), war es aber nicht möglich das am meisten entfernte Zimmer auf Temperatur zu halten. Das war folglich auch immer sehr kühl und ziemlich klamm. Wenn ich das Mobilheim länger behalten hätte, hätte ich in dem Zimmer ein zusätzlicher kleiner Ofen eingebaut, so was wie das hier:
    DRU Style 3 gevelkachel incl. muurdoorvoer | HAVÉ Verwarming (haveverwarming.nl)

    Viele andere Dauercamper haben nach und nach auf Zentralheizung umgestellt, was aber erheblich mehr Kosten, Arbeit und Platz braucht.
    Gas-Durchlauferhitzer war kein Problem.

    Ciao, Kai