Beiträge von ulibambutec

    Hi Hubert, Luna,

    genau, Luna, mit einer Einbausteckdose hab ich auch gearbeitet. Was Du sagst ist alles richtig, bzgl Smart-Meter, Erdung etc.

    Es gibt im Prinzip zwei Fälle die ich unabhängig abdecken möchte.

    1. Es besteht bereits ein Stromanschluss auf dem Grundstücck. D.h. ich muss nur ein Kabel vom bestehnden Verteiler,
    bzw. einer Steckdose zum Haus verlegen. Da kommt alles auch die Erdung von der bestehenden Installation.
    Dafür habe ich die Steckdose an der Unterseite plaziert. Die Einbausteckdose ist abgedichtet und CEE Conform.
    Alle Anschlüsse sind versenkt im Boden des Hauses, und können zum Transport mit einem Deckel verschlossen werden.
    ( Wie der Tankdeckel am Auto) Ich habe keine extra Erde, die kommt mit dem Kabel!!

    2. Man bekommt tatsächlich exclusive einen Anschluss von den Stadtwerken gelegt.
    Dann kann der Anschlusskasten auch z.B. an einen extra Pfahl in der Nähe oder unmittelbar am Haus montiert sein.
    Die Erdung ist nun wichtig, und sollte nach Vorschrift hergestellt werden. Jetzt hat man eine exclusive Erde nur für das Haus.
    Diese Erde wird im Stromkasten an einem Punkt mit der Nullschiene verbunden. In der Installation sind Null und Erde getrennt zu führen.
    Niemals wieder irgendwo anders Null mit Erde verbinden!!
    Ich nehme an, für diesen Fall braucht es noch eine weitere Klemmstelle bevor man ein Kabel so wie ich an die Steckdose am Haus anschließt.

    Super, der Austausch funktioniert!

    LG

    Uli

    Hi Hubert,

    meine Anschlüsse sind unter dem Haus an der der äußeren Ecke hinter der Toilette plaziert.
    Voraussetzung dass das funktioniert, ist Platz unter dem Haus.
    Wenn das Haus nicht über dem Boden sitzt, kann man an der Stelle einen Schacht vorsehen...

    Vorteile:

    Wenn du die üblichen Montagerahmen für WC verwendest, gibt es automatisch Raum unter dem Spülkasten um die Entwässerung unterzubringen. Über dem Spülkasten bzw. etwas nach hinten versetzt ist viel Platz für Wasserverteilung und Elektrokasten.

    Alles ist frostsicher im warmen Bereich.
    Die Anschlüsse außen sind geschützt vor Witterung, und unsichtbar.

    Ich hab alle Anschlüsse durch eine Sperrholzplatte geführt, etwa 50mm nach innen/oben versetzt, ringsum abgedichte.
    So kann ich für den Transport eine Klappe schließen. Es steht dann nichts vor, unten ist alles glatt und dicht während des Transports.

    LG

    Uli

    Hi Chris,Tony,

    So mach ich das:

    mein Haus ist aus einem Guß, also alle Verbindungen sind in allen 6 Freihheitsgraden steif. Die Fachungen die sich in diesem Rahmenwerk bilden fülle ich mit aus Brettern geleimten Flächenelemente mit umlaufend 5mm Luft aus. Die Fuge wird mit flexiblem Kleb/Dichtmittel ausgespritzt.

    Ich habe so keine Schrauben in meiner Struktur, außer zentrisch in den Verbindungen eingebettet 10mm Stahlbolzen.

    Das Ausspritzen der Flächenelemente geht ziemlich schnell und problemlos.

    Da ich nur Naturholz verwende, also keine Platten mit flächiger Leimfuge, ist alles immer diffusionsoffen und gleichzeitig winddicht,
    auch wegen der flexiblen Abdichtung. Die Fugen-Abdichtung mache ich beidseitig, also absolut durchgängig dicht.

    Dadurch, dass meine Flächenelemente in die Rahmen eingepasst sind, steifen diese den Korpus zusätzlich aus.
    Steif ist alles sowieso, weil alle Verbindungen Drehmoment steif sind.

    Als Dach kann man alles verwenden, aber hinterlüften, sonst ist die Diffusion nicht möglich!
    An der Wand brauche ich gar keine extra Fassade außen, weil meine Oberflächen glatt und wasserabweisend sind.

    Allerdings sehe ich großzügigen Dachüberstand vor, um die Wand möglichst trocken zu halten.

    Das zu Deiner Frage!

    Was meint Ihr dazu?

    LG

    Uli

    Hi Suave,

    Seekiefer kann man natürlich verwenden. Entscheidenter Vorteil gegenüber Dielen ist, dass die verzugsfrei sind und nicht schwinden.

    Dielen musst du schwimmend verlegen, trotzdem werden sich kleine Fugen auftun im Winter.
    Im Sommer könnten sich die Bretter aufwölben. Da muss man ganz genau die Feuchte beachten, vor dem Verlegen!!

    Also nix gegen Seekiefer am Boden aus meiner Sicht. Die Plattenstöße verlegt man mit Lamello.
    Da brauchst Du nur eine Fräse, die gibts relativ billig, und Flachdübel.

    Beste Grüße

    Uli

    Hi Anna,

    das Projekt ist zu frisch, deshalb noch keine Bilder auf unserer Homepage.
    Der Rohbau der Nummer 1 steht fertig bei uns, bin gerade am Innenausbau.
    Jetzt könntet Ihr das "Innenleben" genau sehen und besser verstehen.
    Die Struktur ist durch die Verbindungstechnik sehr viel steifer als üblich.
    Alle Stäbe ( Vierkanthölzer) als Strukturelemente sind außerdem aus durchgehenden Lamellen mit gespiegelten Jahresringen verleimt.
    Das Innere härtere Holz kommt so auch noch nach Außen.
    Das ergibt ein äußerst verzugsfreies, in sich spannungsarmes Tragwerk.
    Warum ist das alles wichtig?

    Weil so der Korpus des Modulhauses geometrisch präzise und so steif und fest ist, dass das Haus ohne Stahlrahmen als quasi
    Wohn-Raum-Baustein koppelbar und stapelbar ist. Da kommt es auf enge Toleranzen und Steifigkeit an!
    Das macht unser Haus auch sehr robust für ein sehr langes Leben. ( Du hattest etwas von Erweierbarkeit erwähnt...)

    Wenn ihr neugierig geworden seit, wird kein Weg an einer Besichtigung vorbei führen.
    Leider lässt sich das Video über die Verpresstechnik nicht hochladen. Da sähe man noch deutlicher den Unterschied zum klassischen Holzbau.

    Habt Ihr meinen One-pager mit Text auch angeschaut?

    Bilder gibts bald wenn alles fertig ist, dann auch auf unserer homepage. Zur Zeit kann ich aber nur maximal 4 Häuser/Jahr fertigstellen...

    Beste Grüsse

    Uli

    Hi Ihr Zwei,

    Glückwunsch zu eurem Vorhaben.

    Wir haben eine modulares Konzept entwickelt, das eurer Idee eigentlich genau entspricht.

    Alle Module sind koppelfähig. Mobil auf Wechselbrücke, also kein Fahrgestell nötig.
    Die Wechselbrücke ist auch eine Option, man braucht sie nicht unbedingt, weil das Modul in sich extrem steif und stabil ist.

    Ihr könnt entweder nur den Rohbau kaufen, und dann selber ausbauen. Oder das/die Haus/Häuser schlüsselfertig übernehmen.
    Die Module sind problemlos per Spedition überall hin transportierbar.

    Den Rohbau kann man in Schwabach bei Nürnberg auch anschaun, mindestens ne Menge Ideen mitnehmen...

    Freu mich auf euch, falls ihr Lust habt...

    BG

    Uli

    Hallo Udo,

    ja,du hast schon recht. Insgesamt ist die Kleberei ein komplexes Thema.
    Gilt eigentlich auch für Schraubenverbindungen, aber das machen alle ohne zu überlegen weil es quasi zur "Kultur" gehört.
    Da kann man auch ne Menge falsch machen...
    Kleben gilt als exotisch, obwohl es das natürlichste der Welt ist. Kann man wörtlich nehmen!

    Wenn man bestimmte Parameter einhält kann eigentlich gar nichts schief gehen.
    1.Haftungsbedingungen, 2. Umweltbedingungen , 3. Klebstoff/Werkstoffpaarung, 4. Passgenauigkeit der Fügeflächen, 5. Timing

    Das klingt kompliziert, meistens ist bei oft wiederkehrenden Umständen aber alles automatisch erfüllt. Man muss es sich nur bewußt machen.

    Also Udo, einfach machen, erstmal mit Probestücken. Nach einigen erfolgreichen Versuchen bekommst du Vertrauen und wirst ab dann fast alles nur noch kleben. Es ist einfach unschlagbar und um mehrfaches besser als die Schrauberei/Klammerei.
    Das gilt besonders mit Holz ! Holz ist aber durch seine Isotropie ( gerichtete Faser) ein Sonderfall gegenüber allen anderen Materialien!
    Das sollte man immer beachten, auch beim Schrauben...

    Das Problem ist halt oft, dass die Umstände auf der Baustelle es manchmal schwierig machen. Da könnte man von vorne herein anders konstruieren, dann wird es erst ideal.

    In Sachen Klebstofftechnologie hat sich viel getan. Neue Klebstoffe mit hervorragenden Eigenschaften eröffnen viele Möglichkeiten.
    Genagelt wird seit der Römerzeit oder noch früher fast unverändert...

    Zitat:
    Wkipedia:
    Ein Profi, Kurzwort von veraltet Professionist, ist jemand, der im Gegensatz zum Amateur oder Dilettanten eine Tätigkeit beruflich oder zum Erwerb des eigenen Lebensunterhalts als Erwerbstätigkeit ausübt.
    Zitatende

    Gerade aus diesem Kreis kommt oft wenig Mut, weil man Angst vor der Verantwortung hat.
    Deshalb bleibt womöglich alles wie es ist.

    Danke für Deinen Beitrag!

    BG

    Uli

    Hi Fuchsbau,

    Ähh, lustiger name!?

    ja, schon. Ist aber halt im Holz ein "Fremdkörper". Tut dem Holz "weh", quasi ähnlich wie ein Spreißel im Finger...

    Ist nicht nötig denn gut geklebt hält mindestens so gut wie das Holz selber. Was soll dann der Nagel noch bringen?

    Wenn Metall mit Außen in Verbindung steht, wie z.B. ein Nagel, kondensiert täglich immer dann Feuchtigkeit wenn es warm wird.
    Also z.B. am Morgen wenn die Sonne aufgeht. Das geht so einige Zeit gut, aber da siedeln sich dann Bakterien im Holz an, es fault bald.

    Spätestens dann bringt der Nagel/Schraube/Klammer etc. nichts mehr...

    Es ist auch so, dass jedes Verbindungselement mit Vorspannung, also Schrauben, Bolzen etc. mit der Zeit locker werden,
    weil das Holz diese Spannung nicht lange hält. Kennt jeder der mal einen Bock etc gebaut hat.
    Regelmäßiges nachziehn der Schrauben ist da unausweichlich...

    Ich verwende manchmal auch Schrauben, aber nur zur Fixierung. Wenn der Klebstoff ausgehärtet ist, kommen die wieder raus.

    Auch wichtig beim Kleben ist, dass der Klebstoff in seiner ausgehärteten Elastizität ungefähr dem des Werkstoffs entspricht.
    Denn sonst entstehen an den Grenzflächen Spannungsspitzen...

    Also nicht versuchen Gummi mit hochfestem Epoxy zu verkleben, und denken das hält besser ...

    Es gibt noch viel über Kleben (Leimen) zu sagen....

    BG

    Uli

    Hi sigi,

    Bambutec ist Stand der Technik ! 70 Patente weltweit.

    Bist du Zimmermann?

    Die "normalen" Holzverbindungen können mit der Axt hergestellt werden!
    Das geht mit meinen Verbindungen nicht.
    Die Zeiten sind aber vorbei...

    Im übrigen ist D kein Maßstab und nicht der Mittelpunkt... Innovation braucht Mut!
    Unsere Häuser sind schließlich mobil...

    Wo ist dein Problem... DIY warum versuchst du mich runter zu machen,meinst Du ich wäre ein Bastler?

    Werde dich hoffentlich besser kennen lernen.

    BG

    Uli

    Hallo sigi,

    du bist aber ganz schön provokativ....
    Wenn du auf meiner homepage warst hast du bestimmt gesehen dass ich nicht das erste mal Häuser bau.
    Auch Hallen, etc...Brücken usw. meinst Du man kann ohne Staik in D sowas bauen?

    Die stehen schon viele Jahre. Mit so Begriffen wie abenteuerlich bin ich weitaus vorsichtiger. Ertstmal verstehen!

    Was meinst Du denn mit Bauphysik?? . Wärmedurchgang, Dampfdiffusion, Kondensation.... ??

    Du weißt nicht auf was es mir noch alles ankommt, Stichwort modularität...

    BG

    Uli

    Hi Sigi,

    Danke für die kritischen Worte...

    Kleben ist viel besser als alles Andere! vorausgesetzt man beherrscht den Prozess und verwendet die geeigneten Komponenten.

    Ich kenn jetzt deinen Background nicht, aber nimm es mal als gegeben dass alle Hochleistungsbauteile heute nur noch geklebt werden.

    Schrauben, Nageln, Klammern , das is nix gscheits! Ich kann dir das wenn du willst begründen!

    Was meinst Du denn mit der Optik??, die Klebefugen sind kaum oder gar nicht sichtbar, weniger jedenfalls wie Schraubenköpfe...
    Es hält praktisch ewig, länger wie jede andere Verbindung!

    Leinöl zieht in das Holz ein, und macht es Wasser abweisend, ohne die Kapilaren zu verkleben! Ist uralt...

    Bauphysik?, Du meinst wahrscheinlich den Dämmwert...?? Zugegeben die Wand ist etwas dünn, aber es kommt halt auf den Energiebedarf des Hauses insgesamt an! Wenn Du die Wand so dick machst wird schnell aus einem Tiny ein Micro-Haus...

    Lass Dich halt vom Ergebnis überzeugen.

    BG

    Uli

    Hi sigi,

    ja absolut!
    was noch dazu kommt, siehe den "Winter" in diesem Jahr, dass die wirklich kalten Tage immer seltener werden.

    Man muss auch den sogenannten Lifecycle einer Lösung betrachten. Da gewinnt die simple Lösung schon mal ganz am Anfang.

    Ich schiele schon auf eine integrierte Lösung mit e-mobilität und Speichertechnologie....Photovoltaik wird immer billiger!

    Nachteil der Wasserheizung ist, dass diese Kapilaren möglicherweise über der Zeit verstopfen/verschlammen etc., oder undicht werden....
    Korrosion, bzw. Sauerstoff-Diffusion hat auch eine gewisse Bedeutung.

    BG

    Uli

    Hi sigi,

    freu mich über deine Antwort!

    Das ist halt Bambutec Verbindungstechnik. Wir haben schon fast alles gebaut, Brücken, Hallen, mehrstöckige Häuser...

    Grundsätzlich ist es ein Raumtragwerk. Die Fachungen sind hier mit Flächenelementen ausgefüllt, die widerum umlaufend mit Flexkleber verbunden werden. Da alle Verbindungen drehmoment steif sind ist eigentlich keine Austeifung notwendig.
    Trotzdem steigern die Flächenelemente die Steifigkeit des Raummoduls zusätzlich.

    Jetzt eben auch Modulhäuser! Die Technologie nimmt speziell Rücksicht auf die Isotropie des Werkstoffes, hier Holz.

    Statik rechne ich selber mit Rstab-3d. Die Parametrierung haben wir in einigen Diplomarbeiten festgelegt, zusammen mit der FH-Nürnberg.

    Die enorme Redundance einer solchen Struktur ergibt Sicherheiten jenseits der üblichen Annahmen.

    Freu mich wenn es Dir gefällt, frag mich ruhig ....

    BG

    Uli

    Hi Tiny HausTraum,

    das wichtigste mit Holz ist, daß es niemals dauerhaft feucht werden kann. Also es kommt weniger auf die Holzart, als vielmehr die konstruktive Lösung an. ( Protection by Design)

    Dazu ist zu sagen, jede Berührung von Holz mit Metall ist problematisch, weil immer wenn die Temperatur sich ändert Feuchtigkeit,
    Kondenswasser am Metall entsteht. Über lange Zeit fault das Holz an diesem Punkt...

    Du kannst eigentlich jedes Holz typischerweise Nadelholz verwenden. Es ist nicht so schwer wie z.B. Eiche...

    Aber wie gesagt wichtiger ist die konstruktive Lösung dann kannst Du fast jedes Holz verwenden.

    Den Technikraum bei mir habe ich hinter der Toilette plaziert, also innerhalb des Hauses im warmen Bereich.

    Vorsicht Frost, deshalb! Außerdem gefällt es mir nicht wenn Außen etwas "unorganisch" störend dranhängt...

    Hinter der Toilette bzw. über der Toilette ist genügend Platz, weil man schließlich da nur sitzt. Alle Verbraucher sind von dort leicht zu erreichen. ( Installationsaufwand )

    Beste Grüsse

    Uli

    Hi Dietmar, SDe ....

    Fussbodenheizung, also Flächenheizung ist schon mal super. Weil ich so gute Erfahrung damit in meinem festen Haus gemacht habe will ich das auch im TH umsetzen.

    Meine Abwägung war Wasser oder elektrisch. Jetzt hab ich mich erst mal für elektrisch, also mit Heizdrähten entschieden.
    Warum, weil es viel einfacher ist, viel besser regelbar ist, und weniger Platz braucht.
    Der Draht mit Isolierung hat nur 2mm Durchmesser. Man klebt den Draht mit Alufolie auf die Unterlage, z.B. Sperrholz.
    Das bettet man mit z.B. eurem Epox-Gemisch ein, darauf der Bodenbelag.
    Inzwischen kann man diese Heizregister z.B. über WIFI jeden Bereich im Haus getrennt regeln.

    Ich dachte, dass es vorallem darauf ankommt wie der Strom erzeugt wurde. Da gibt es inzwischen viele Möglichkeiten.
    Durch die Regelbarkeit kann es durchaus energetisch vorteilhafter sein als die Wasser Variante.

    Beste Grüsse

    Uli

    Hi Dietmar,Jacob,

    meine Tragwerkslösung ist speziell!

    so sehen meine Verbindungen aus. Seeehr fest mit Epoxy ( Kasein geht auch) verpresst. Beliebige Anbindungen in alle Richtungen.
    Die Festigkeit/Steifheit der Verbindung in 6 Freiheitsgraden liegt über dem Holzquerschnitt!

    Die Gewindemuffen ermöglich auch später Ständer nachzurüsten.
    Ständer können auch nachträglich rausgenommen werden, die Verbindung wird dann einfach freigefräst...

    Mein Haus ist so steif und in sich stabil, dass ich kein Untergestell benötige.

    Die Elemente sind vorgefertigt und lassen sich schnell zu großen Raummodulen zusammenfügen.


    Als Raummodul im WB-Massstab können die Einheiten zu komplexen Strukturen gekoppelt werden.

    Das Ganze ist extrem robust! Kein lockern von Schraub- oder Holzverbindungen. Alles quasi aus einem Guß.


    Die Flexibilität der Module ist deshalb möglich, weil jedes Modul in sich absolut steif & fest ist. Man kann mit dem Modul alles machen.

    z.B. auf einer Wechselbrücke befestigen, oder mit dem Kran irgendwo hin heben.... es braucht nur mindestens 3 Auflagerpunkte...

    Kann auch auf Schwimmkörper gestellt werden, dann hätte man ein Hausboot... und so weiter und so fort...

    Was meint Ihr ?

    Beste Grüße

    Uli

    Hi,

    bin auch dabei ein quasi Tiny-Haus zu bauen. Mein Konzept ist aber modular, heißt die Raummodule sind koppelfähig und im Weckselbrückenmaß mit und ohne WB immer mobil. Zu euren Überlegungen wollte ich meine Lösung, Ansätze auch mal erwähnen.

    Die Wände nehmen relativ Platz, daher ist mir wichtig bei der Dämmung einen Kompromiß zu finden., Diffusionsoffen ist auch sehr wichtig und Stabilität/ Robustheit. Um den relativ größeren Wärmeverlust auszugleichen hab ich viel mehr im Boden und der Decke gedämmt.

    Meine Wand von Außen nach Innen. 20mm massives Holz- 50mm Zwischendämmung - 25mm innenschalung mit Holzweichfaser. Also 95mm ingesamt.

    Seekiefer oder auch OSB-Platten kommt für mich nicht in Frage, weil die durchgehenden Leimfugen immer eine Dampfsperre darstellen.

    Also hab ich die Außenschale aus Kieferbrettern selber verleimt. Diese Wandpanele sind quer mit verleimten Riegeln abgesperrt. Die Panele sind in die Ständerrahmen eingepasst und umlaufend mit einem Flexkleber/Dichtstoff innen und außen mit dem Ständerwerk verklebt.

    So erhalte ich eine absolut winddichte glatte Außenschale. Sollte sich mal ein kleiner Riß in den Holzpanelen nachträglich bilden, kann der ganz einfach von Außen gespachtelt werden... Passiert aber kaum, weil die Panele durch die flexible Verklebung "arbeiten " können.
    Die Außenschale ist sehr robust, kann man abschruppen oder mit Hochdruckreiniger bearbeiten... Anstriche Leinöl/Kalk/Kasein Basis...

    Deshalb, weil ich bereits eine dichte wasserfeste ( Leinöl) Außenschale habe, die trotzdem perfekt diffusionsoffen ist, spare ich mir jegliche Folien etc.

    Gedämmt wird zwischen den Ständern und ganz innen durchgehend mit Holzweichfaser und final Lehmputz.

    Was meint Ihr dazu....

    Freu mich auch auf kritische Töne...

    Beste Grüsse

    Uli