Beiträge von Catweazle

    Neuester Stand:


    Seit gestern habe ich den 2. Entwurf meines Tiny Houses:



    Die Wände werten in der Tischlerei in Holztafelbauweise, gedämmt mit Holzfasern, 30 cm stark vorgefertigt.
    Beheizt werden soll mit Wärmetauscher(Wasser-Wasser o. Sole-Wasser) Der Strom soll aus Kollektoren auf dem Werkstattdach und einem Akku im Technikraum kommen. Für das Gartenwasser wird es einen Brunnen oder eine große Zisterne geben.
    Jetzt warte ich noch auf die Kostenschätzung/Angebot vom Architekten und nächste Woche habe ich einen Termin bei der Bank.
    Langsam geht es weiter und nimmt Gestalt an.


    Spiegelbildlich kann meine Frau, wenn Sie in Ruhestand geht, das gleiche Haus rechts an den Grundriss angeschlossen bauen. Die Werkstatt wird bei Ihr dann das - klimatisierte (Luftfeuchtigkeit) - Musikzimmer.


    Insgesamt wird es ein sehr nachhaltiges Niedrigenergiehaus. Nur nicht mehr ganz so Tiny, aber für mein Hobby, die Tischlerei, den Musikinstrumentenbau benötige ich einen großen "Hobby-"Raum.


    Gruß
    Stefan

    Hallo Dagmar!
    Ja - Holz arbeitet, aber das kann man begrenzen bzw. ausschließen, wenn man z.B. Holz kreuzweise (gesperrt) verleimt. Genau das passiert bei Holzwerkstoffen, wie z.B. Sperrholz, Multiplex und Tischlerplatte. Des weiteren sollte man den Einfluss von Wasser konstruktiv begrenzen bzw. ausschließen. Mit gängigen, in der Praxis üblichen Konstruktionen passiert hier nichts.
    Gruß
    Stefan

    Ich habe das Baulandkataster für einen Teil des Landkreises auf der Homepage einer Gemeinde im Wendland sehr zufällig gefunden. Dort waren alle unbebauten Grundstücke in rot(kein Verkaufsinteresse) oder grün (zu verkaufen) markiert.


    Frag doch mal bei den Kataster-Dienststellen, bzw. bei den Kreisen nach, ob es sowas gibt.
    Ich kann Dir da im Saargebiet ;) leider nicht wirklich weiter helfen.


    Gruß
    Stefan

    Hallo Sarah,
    herzlich willkommen im Forum!


    Was meinst Du mit "im Grünen"? Außerhalb von Orten darfst Du vom Grundsatz her nicht bauen - und das Abstellen eine "Wohnwagens" zum drin wohnen ist BAUEN.


    Wenn du z.B. pachten willst, wäre mein Vorschlag: mit offenen Augen durchs Land zu fahren, Baulücken zu sehen und zu erkennen und dann ganz gezielt rum fragen und Eigentümer ansprechen.


    Ich habe mein Baugrundstück in einem öffentlichen Bauland-Kataster gefunden. Das Grundstück war in keinem Portal inseriert. Sowas gibt es nur selten, aber man kann Baulücken auch so erkennen.


    Gruß
    Stefan

    Guten Morgen Bono,


    herzlich willkommen im Forum und viel Erfolg bei Deinen Planungen!


    Hast Du Dietmar's Beitrag zum Thema schon gelesen? Der beantwortet Deine Fragen eigentlich erschöpfend.


    Die Fa. Schwörer baute Module (Flying Space) bis zu 4,35 x 14,5 m und transportiert diese in der ganzen Republik. Die Kosten werden dann allerdings 5-stellig. Das macht meiner Meinung nach nur wegen der Vorfertigung Sinn, nicht um damit umzuziehen.


    Gruß
    Stefan

    @Solar-Ei-Bastler:


    Das Problem eines falschen Tempolimits löst man aber nicht, in dem man einfach schneller fährt, sondern in dem man demokratisch-rechtlich einwandfreie Wege beschreitet. Das kostet Zeit und Kraft.


    Ein Bebauungsplan entsteht in einem langwierigen Prozess, bei dem viele Interessen berücksichtigt und Kompromisse geschlossen werden müssen.


    Wenn man aus seiner jeweiligen Froschperspektive nicht alle zu berücksichtigenden Aspekte sieht, oder deren Bedeutung anders bewertet/gewichtet, ist das kein Grund, gegen Bestimmungen zu verstoßen (und das auch noch öffentlich kund zu tun.)


    es wäre schön, wenn Du einen Namen verwenden würdest, so wie das hier im Forum üblich ist


    Gruß
    Stefan

    Hallo Moni...?


    Es gibt zwei Möglichkeiten, herauszufinden, was möglich ist.
    Die einfachste, du gehst zum Landkreis zur Bauaufsichtsbehörde und fragst.
    Die gleiche Möglichkeit, nur gesteigert, Du nimmst einen ggf. befreundeten Architekten mit, die sind von Berufs wegen Baurechtsfachleute.


    Die zweite, du durchsuchst die Homepage des Kreises/der Gemeinde nach Bebauungsplänen.(Flächennutzungspläne sind informativ, aber für den Bauherrn NICHT verbindlich). Ein Wohnmobilstellplatz könnte ein Sondernutzungsgebiet sein, da sollten auch Tiny-Häuser drauf gehen. Wenn Du da was findest, kann der eine oder andere hier im Forum eine begründete Prognose abgeben, das Gespräch/den Antrag ersetzt das aber nicht.


    Gruß
    Stefan

    Mein Kommentar dazu:
    Wir leben ja leider in einer Zeit, in der zuviele glauben, dass Regeln nur für andere gelten.
    Das Bauordnungsrecht regelt wichtige Bereiche des menschlichen Zusammenlebens bzw. des NOTWENDIGEN Schutzes der Natur.


    Es geht um Begriffe wie:
    - Zersiedelung
    - Bebauungsdichte
    - Belüftung und Belichtung
    - Nachbarschutz
    - Brandschutz
    und zuletzt natürlich auch der Natur- und Landschaftsschutz.


    Bei der Genehmigung von Bauvorhaben gibt es für die untere Bauaufsichtsbehörde oftmals keinen Speilraum, also auch nicht die Möglichkeit flexibler zu werden.


    Ich finde, dass illegales Verhalten der Tiny-House-Bewegung massiv schadet und ein solches Verhalten es anderen massiv erschwert, als redlicher Bauherr wahr genommen und akzeptiert zu werden.


    Das richtige Vorgehen haben hier im Forum anschaulich z.B. @Sabine L. und @Luna dokumentiert.


    Gruß
    Stefan

    Hallo "Namenloser"


    Im §35 BauGB ist geregelt, dass im Außenbereich nicht gebaut werden darf, außer …


    … zu den Ausnahmen gehören Landwirtschaftliche "Nutzgebäude". Dazu bedarf es allerdings auch einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der Landwirtschaftskammer und dazu gehört explicit nicht das Wohnhaus des Landwirtes.


    Gruß
    Stefan

    Ich war gestern und heute im Wendland,


    und habe ein Grundstück besichtigt.
    Hoffentlich werde ich jetzt nicht wegen Gigantismus aus dem Tiny Forum geworfen ... ;)


    Ich habe ein Grundstück in einem kleinen Dorf, das Teil einer eingemeindeten Gemeinde ist gefunden und werde es wohl kaufen. Das Grundstück hat etwas über 3000 m² (knapp die Hälfte wäre bebaubar) und ich kann darauf alles realisieren, was ich möchte:
    - Tiny House für mich
    - Tiny House für meine Frau (beide ohne Räder)
    - Tiny House oW für bis zu 10 Hühner (momentan tendiere ich zu Brahma)
    - Tiny House für meine Hobby-Instrumentenbau-Werkstatt
    - Obstbaumwiese gesät mit Regelsaatgutmischung Nr. 8 (30% Kräuter, 70 % Gräser)
    - Gartenteich
    - Gemüsebeet


    Ich bin zufrieden,
    und wenn alles in trockenen Tüchern ist, gibt es mehr Details.


    Gruß
    Stefan

    Ich bin mit dem Thema nicht ganz zufrieden, aber mir ist nichts besseres eingefallen.


    Ich möchte hier an dieser Stelle eine Diskussion anregen, da ich bei so manchem Beitrag Bauchschmerzen habe.


    Aber als Vorbemerkung: Ich bin Kein Apostel, ich weiß nicht was richtig ist, ich will niemanden bekehren - ich will einfach nur friedlich Argumente sammeln und austauschen, andere Sichtweisen kennen lernen und ggf. für mich bewerten.


    Zum eigentlichen Thema:


    Mieten und Grundstückspreise steigen dort ins Unermessliche, wo sie nicht ausreichend vorhanden sind. Hier sind Tiny Houses m.E. ein vollkommen deplatzierter Ansatz, da hier, in Ballungsgebieten - nicht noch mehr Fläche versiegelt werden sollte, sondern eher übereinander gebaut werden sollte. Das hält Verkehrswege kürzer und macht mehr Wohnraum bezogen auf die Grundfläche verfügbar. Ich glaube also, dass es für Gemeindevertreter in Ballungsgebieten und Ihrem Umfeld nicht attraktiv sein kann, hier Flächen für Tiny Houses auszuweisen. Hier kann es nur um die Verwertung von Rest-Flächen und ungünstig geschnittenen "Schnipseln" gehen. Es ginge natüröich auch noch die Zwischennutzung auf Pachtbasis von später zu bebauenden Grundstücken.


    Baugrund in Ingolstadt kostet z.B. über 1000 €/m² Da müssen auf einem Grundstück schon mehrere Eigentumswohnungen und Tiefgarage gebaut werden, damit sich das refinanzieren lässt. Men errechne sich mal die Pacht für ein 300 m²-Grundstück, die etwas höher als die Finanzierung liegen müsste ...


    Anders sieht das sicherlich in Gegenden mit großer Abwanderung aus. Für Menschen, die überwiegend von Zuhause aus Arbeiten oder Ruheständler oder Großstadtflüchtlinge könnte man hier wie z.B. im Fichtelgebirge durchaus solche Flächen ausweisen um den zwar gewachsenen, aber durchaus noch überschaubaren Bedarf zu decken.


    Hier mal eine ca. 3 Jahre alte Karte mit Grundstückspreisen in Deutschland.


    Ich freue mich über einen Gedankenaustausch


    Gruß
    Stefan

    Hallo Dea,
    das mit dem Darlehen in der Rente, wenn Eigenkapital >10% vorhanden ist, sollte kein Problem sein. Führe doch mal ein informatives Gespräch mit Deiner Hausbank oder einem anderen Baufinanzierer - nur den Ch...24, die kannste Dir sparen, da kannste auch die Telefonseelsorge anrufen ;) - jedenfalls meine Erfahrung.
    Das erweitert ja ggf. die Anzahl der Optionen.
    Gruß und schönen Abend
    Stefan