Beiträge von Simons langweiliger Name

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Details hier: Schließung des Tinyhouse Forums

    So, heute gab es einiges an Bewegung in meinem Projekt:

    Beide Architekten haben sich zurückgemeldet... echt problematisch fast schon, immerhin kann ich mich jetzt immer noch nicht so richtig entscheiden. Der erste Architekt hat sich bereits für mich eingesetzt, indem er mit dem Statiker gesprochen hat, der Probleme durch dynamische Einwirkungen sieht und sich daher nicht in der Lage sieht, das zu berechnen. Er hat aber darauf hingewiesen, dass es Ingenieurbüros gibt, die sich auf die dynamische Berechnung spezialisiert haben. Zwar hat er keinen besonderen Rabatt in Aussicht gestellt, vermutet aber, dass das Ergebnis unter 4000 Euro liegen wird. Der dritte Architekt hat sich ebenfalls gemeldet und ist mit einem 10 % Rabatt auf ca. 4300 Euro heruntergegangen. Erstmal zeigt sich daran natürlich, dass es sich lohnt, einen Rabatt zu erfragen, aber blöd ist, dass sich mein Problem jetzt nicht gelöst hat. Ich war davon ausgegangen, dass einer der beiden eine Reduktion ablehnen würde, und ich hätte dann einfach den anderen gewählt... blöd gelaufen.

    Derzeit denke ich, dass ich den dritten Architekten wähle, dem ersten aber für seinen bisherigen Aufwand mit einer kleinen Entschädigung absage, weil ich es blöd finde, ihn leer ausgehen zu lassen. Immerhin hat er sich mit dem Statiker in Verbindung gesetzt und mich auch kompetent beraten. Aber da der dritte Architekt nun mal in einem Tiny Haus gewohnt hat, das er selbst gebaut hat, ist diese Erfahrung einfach super geeignet für mein Projekt. Der Rabatt auf ca. 4300 Euro ist auch wirklich akzeptabel und liegt wieder deutlich besser in der Planung als die ursprünglich veranschlagten 5800 Euro.

    Meine Planung, das Haus ggf. doch erst später zu bauen, hat sich nicht direkt ergeben, aber auch nicht aufgelöst. Die Achterbahn des Lebens halt.

    Neueste Erkenntnisse:

    Ich war heute wie angekündigt mit einem Freund beim Holzhändler in der Ausstellung. Es stand vor einiger Zeit die Frage nach dem später erneuten Streichen der Außenfassade im Raum, und dabei hat sich ergeben, dass die Farben auf Ölbasis und nicht auf Wasserbasis sind und man diese daher nicht abschleifen muss, sondern einfach überstreichen kann. Der Punkt dahinter ist, dass das Öl in das Holz einzieht und die Pigmente dabei im Holz ablagert, statt nur außen auf dem Holz zu liegen.

    Bezüglich der Holzart und Farbe ist es so, dass man zwar fast jede Farbe ab Werk bestellen kann, sich das aber womöglich erst ab ca. 50 m² Fläche lohnt, da die Maschinen eingestellt werden müssen, also eine fixe Position, und sich das natürlich eher bei größeren Bestellungen rechnet. Das liegt bei mir also genau auf der Kante wo es sich gerade so lohnen könnte. Möglicherweise könnte man auch einfach selbst die Fassadenbretter streichen und hat am Ende noch Geld über. Sobald ich meinen Plan fixiert habe, kann ich ein Angebot für beide Varianten einholen und mich dann für die günstigere entscheiden.

    Außerdem konnte ich die Fassade in der Farbe betrachten, die ich mir vorgestellt habe. Ich habe einen leichten Grauton gesehen, der auf einer sägerauen Oberfläche einen leichten grünlichen Schimmer zeigt, und dieser gefällt mir sehr gut. Sollte ich die Bretter aber selbst streichen, überlege ich, zwei verschiedene Farben zu verwenden: Für die länglichen Fassaden eine Mischung aus beiden und für die Fronten jeweils eine der reinen Farben. So hätte man nicht überall das gleiche Bild. Die zweite Farbe wäre dann ein leichtes Grün, das den grünlichen Schimmer der grauen Farbe verstärken könnte.

    Was mir zusätzliche Schwierigkeiten bereitet, sind die Gedanken zur Innenausstattung. Ich habe nicht vor, in einem komplett holzoptischen Innenraum zu wohnen, und möchte das auch nicht so intensiv sehen. Natürlich ist der Holzrahmenbau aus Holz, aber die Innenwand muss ja nicht aus Holz sein. Hier könnte ich Gipskartonplatten nutzen. Das Problem bei diesen ist natürlich das Gewicht. Zusammengerechnet mit einer Trägerplatte aus OSB wären das ca. 600–700 kg nur dafür. Andererseits wiegt eine 1,8 cm dicke Fichtenplatte auch ca. 500 kg für die gleiche Fläche. Hier kann ich letztlich entscheiden: Sollte ich Gewicht sparen müssen, werde ich wohl die Fichtenplatten wählen, statt die OSB- und Gipskartonplatten-Kombi zu nutzen.

    Auch beim Boden bin ich mir noch unsicher. Bisher hatte ich ein Fichten/Eichen-Parkett in der Überlegung, bei dem Fichte als Trägerplatte dient und ca. 5 mm Eiche als Deckschicht daraufliegt. Ich hatte aber auch schon mal einen Linoleumboden, und dieser war insgesamt sehr angenehm. Vor allem, da er absolut resistent gegen Wasser oder Schmutz ist und extrem einfach zu reinigen. Andererseits zerkratzt er schneller als Holz und hat auch nicht so den besten Charme. Teppich wäre zwar super für die Schalldämpfung, ist aber für einen Bürostuhl unpraktisch und in der Küche ohnehin nutzlos. Ich müsste in diesem Fall den Bodenbelag mitten im Haus ändern... unpraktisch.

    Aus der Akustiker-Branche kenne ich den Trick, Teppich an der Wand zu verlegen, um eine Schalldämpfung zu erreichen. Das wäre womöglich eine passende Wand- und Deckenfläche – natürlich nicht in der Küche. Wenn ich innen eine OSB-Platte verbaue und darauf den Teppich, dann liege ich bei ca. 260–300 kg für die OSB-Platten und nochmal ca. 120–140 kg für den Teppich. Insgesamt wären das ca. 380–440 kg und damit sogar noch leichter als reine Fichte. Das käme vor allem meinem Wunsch nach Schalldämpfung sehr entgegen. Die OSB-Platten bieten eine stabile Wandfläche, an der man auch etwas aufhängen kann, wenn man das möchte, und es ist eine gewicht- und kostensparende Variante. An der Wand der Küchenzeile könnte ich mir einen Spiegel (nicht das reflektierende Teil, sondern abgeleitet vom Fliesenspiegel) aus Glas, Metall oder Keramik vorstellen. Das gesparte Gewicht könnte hierfür sinnvoller genutzt werden.

    Ein weiterer Vorteil von Teppich an der Wand wäre, dass man keine Risse in der Wand sieht, sollte sich diese mal beim Umstellen verziehen. Da die Struktur ohnehin nicht glatt ist, erkennt man zudem die leichten Unebenheiten der OSB-Platte nicht.

    Insgesamt wird die Vorstellung von meinem Haus jeden Tag klarer und besser.

    Der Baubeginn könnte sich jedoch noch über den bisherigen Plan hinaus verschieben. Morgen werde ich herausfinden, wie sich das weitere Jahr gestalten wird und ob ich mein Haus dieses Jahr bauen sollte/möchte oder doch noch warte.

    Die Realität macht das Leben einfach zu einer spannenden Achterbahn.

    warum Du einen Architekten beauftragen willst.

    Wie ich früher schon gesagt habe, vor allem aufgrund von Sicherheit und Planung. Falls ich jemals Bauzeichnungen vorlegen müssen sollte, könnte ich das tun und ich werde kaum überschüssiges Material kaufen, weil ich genau weiß was ich brauche. Wie von Anfang an gesagt brauche ich nicht zwingend einen Architekten, aber die Sicherheit ist es mir wert.

    Neue Nachricht, neues Update:

    Der dritte Architekt hat nach dem Vorgespräch nun ein Angebot ermittelt und bietet mir die Planung für ca. 5800 € an. Das war der Architekt, der selbst schon in einem Tiny Haus gewohnt hat. Er hatte im Gespräch auch angeboten, Kontakt zu deren damaligen Statiker herzustellen. Jetzt stehe ich natürlich zwischen zwei Stühlen: Auf der einen Seite ein kompetent wirkender Architekt, der günstiger ist und schon Kontakt zu einem Statiker hat, auf der anderen Seite ein Architekt, der persönliche Erfahrungen in einem Tiny Haus hat, wo noch kein Statiker angegeben ist und der teurer ist.

    Keine einfache Entscheidung. Der zweite Architekt, der einfach so ins Blaue eine Zahl rausgehauen hat, wird es sicher nicht. Ich finde, das ist ein ziemlich unprofessionelles Verhalten.

    Es wäre ohnehin eine schwierige Frage. Der erste Architekt war zum einen sehr schnell und hat sich zum anderen unbegrenzt Zeit genommen, um mit mir über mein Projekt zu reden. Der dritte Architekt hat höhere Kosten, dafür aber auch persönliche Erfahrungen. Ich bin mir mittlerweile aber sicher, dass es wohl einer der beiden werden wird, denn ich vermute nicht, noch weitere Antworten zu erhalten.

    Ich werde mit beiden Büros in Kontakt bleiben und herausfinden, welches für mich besser funktioniert. Derzeit tendiere ich zum dritten Architekten, aber nur, wenn dieser mit dem Preis noch ein deutliches Stück runtergeht. Der erste Architekt ist immerhin ca. 1300 € günstiger, und das nur mit etwas mehr persönlicher Erfahrung zu begründen, finde ich da schwierig. Zumal der erste Architekt gerne auch mit dem Wohnmobil verreist und ebenfalls gute Ideen aus dieser Perspektive einbringen könnte.

    Es wird also spannend, und der Plan könnte schon bald gezeichnet werden.

    Abschließend: Morgen gehts erneut zum Holzhändler in die Ausstellung mit einem Freund. Ich werde meine Fragen stellen und mir die Hölzer genau angucken. Außerdem ist es immer nochmal gut einen anderen Laien dabei zu haben, mit dem man sich austauschen kann dabei.

    Dann würde sich der Aspekt, das Tiny House erdbebensicher zu konstruieren, wegfallen.

    Wenn man das so angeht, könnte man sich aber auch gleich den Plan sparen, das Ding auf nen Anhänger zu setzen und gleich einen Container nutzen. So spart man sich das Chassis, die Statik und die Beschränkungen eines PKW Anhängers allgemein. Der ganze Zweck hinter dem Anhänger ist ja, dass man es jederzeit an ein starkes Auto hängt und einfach los fährt, ganz ohne Umzugsarbeiten (davon abgesehen die Zu- und Abwasserrohre und den Strom zu kappen). Es widerspricht also dem Grundgedanken meines mobilen Hauses, wenn man einen extra Umzugs LKW inkl Fahrer mietet, um es versetzen zu können. Somit ist diese Herangehensweise für mich keine Option und es straßentauglich zu gestalten unumgänglich.

    Das Gespräch mit dem Architekten schön und gut, aber meist Du nicht, dass er Dir Sachen erzählt zu seinen Gunsten, damit Du ihn brauchst und er seine Stunden bekommt?

    Natürlich gibt es diese Möglichkeit, aber den Unterschied zwischen manipulativer Verkaufsstrategie und sinnvollen Bedenken kann man halt erst retrospektiv erkennen. Wenn da einer ist, der wahrhaftig das Projekt unterstützen will und ich lehne seine Hinweise ab, weil ich es fälschlicherweise als manipulative Strategie verwerfe, dann habe ich womöglich später das klare Nachsehen. Genau aus diesem Grund habe ich ja mehrere Architekten im Vorgespräch, damit ich ihre Angebote vergleichen kann. Sicherheit gibt es in diesem Fall halt auch nicht. Insgesamt denke ich aber, dass ich mehr Vorteile als Nachteile durch einen Architekten und Statiker haben werde, selbst wenn sich einige der Vorschläge als manipulative Strategie herausstellen sollten. Ich vermute aber, dass es nicht leicht sein wird mich manipulativ zu beeinflussen. Wie die beiden Vorgespräche jeweils unabhängig voneinander angemerkt haben, habe ich mich in die verschiedenen Themen relativ tief (für einen Laien) eingearbeitet, womit offensichtlicher Betrug nicht einfach zu begehen sein wird. Zusätzlich ist der Auftrag ohnehin nicht wirklich so groß und das Risiko aufzufallen demnach deutlich höher als bei unübersichtlich großen Projekten. Final denke ich also, dass ich mir da wenige Sorgen drum machen sollte, wenn ich auch natürlich kritisch die Angebote hinterfrage und vergleiche.

    Einfach anhängen und losfahren geht mit einem Tiny nicht.

    Doch klar, man muss nur gucken, dass man im beladenen Zustand unter 3,5t bleibt. Dann kann man es wie jeden anderen Anhänger auch einfach anhängen und losfahren. Das ist mein Ziel. Ich will es auch mit Zuladung nicht über 3,5t bringen.

    wie oft Du mit Deinem Häuschen durch die Gegend ziehen willst.

    Das weiß ich auch noch nicht, aber ich schätze mal 1x im Jahrzehnt ist im Schnitt schon drin.


    wie mit einem Wohnwagen eben

    Ich finde mittlerweile das Wort "Wohnwagen" für die Freizeit Zelte auf Rädern... unpassend. Wohnen tut man darin nun wirklich nicht. Die Einzigen denen ich das Wort abkaufe sind die Dauercamper und da steckt die Wahrheit schon im Namen, es sind Camper. Je mehr ich selbst an einen wirklichen "Wohn"wagen ran komme, desto mehr muss ich darüber lachen, dass man diese fahrenden Zelte so nennt xDD

    Neues Gespräch, neues Update:

    Der fragliche Architekt ist mehr oder weniger eine Goldgrube an Informationen aus erster Hand, da er selbst ein Tiny Haus gebaut und bewohnt hat. Er hat ebenfalls die meisten bekannten Problemfelder offen angesprochen und eigene Anregungen eingebracht.

    Zum einen hat er auf den "Grünen Punkt" bei einer Genehmigung hingewiesen. Er stimmte zu, dass unter den richtigen Voraussetzungen keine Baugenehmigung erforderlich ist, hat aber aus der Praxis den Hinweis auf diesen Grünen Punkt geben können. Dieser wird vergeben, wenn man ein genehmigungsfreies, aber kein verfahrensfreies Vorhaben anmeldet. Hier ist zwar eine Bauzeichnung nicht zwingend vorzulegen, wird aber üblicherweise verlangt.

    Zum anderen wies er auf viele Probleme hin. Natürlich die bekannten, die hier ja zum Teil ohnehin besprochen wurden, wie Dämmung, Gewicht und Platz, aber auch die weniger bekannten, die aus der täglichen Nutzung entstanden, wie Kondenswasser im Innenraum oder Temperaturgradienten durch ein Split-Klimagerät an der Decke im Winter. Außerdem gab es einen sehr interessanten Hinweis, den ich mir sehr zu Herzen nehmen werde, nämlich in Bezug auf den Transport des Hauses. Im Gegensatz zu einigen Aufstellern, die das Haus eigentlich auch einfach fest auf ein Fundament bauen könnten, habe ich ja tatsächlich vor, mit dem Ding durch die Republik zu fahren. Der wichtige Hinweis war hier, dass das Haus vermutlich den Umzug stabil übersteht, ich aber Probleme bei der Dichtigkeit der Fenster oder Türen bekommen könnte, wenn sich diese oder der Rahmen durch das stundenlange "Erdbeben", das der Umzug nun mal darstellt, verziehen. Zurecht verwies er auf die fehlende Industrie für Tiny Häuser, dass kein Wohnwagenhersteller so etwas bisher als Nische anbieten würde. Ich führe das allerdings auf den fehlenden Markt für Stangenware zurück. Wohnwagen können in größerer Stückzahl produziert werden, sodass man sich Planung und Zertifizierung sparen kann. Ein Tiny Haus ist aber für jeden individuell, wie jedes normale Haus auch keine Stangenware ist. Der Hinweis war aber insofern erhellend, als dass ich dem Schutz der Fenster und Türen nochmal besondere Aufmerksamkeit widmen werde.

    Ich werde heute oder morgen eine Einschätzung zu meinem Projekt und den vorgesehenen Kosten erhalten.

    Bezüglich der Fenster und Türen werde ich mich mal im japanischen oder taiwanesischen Bereich umsehen, nicht für Material, sondern für Methoden. Beide Länder sind bekannt für ihre starken und häufigen Erdbeben, wenn es also einen Weg gibt sich vor Verzug zu schützen, dann wissen die Menschen in diesen Länder es am ehesten. Mein erster Gedanke dazu war, dass Fenster und Türen vom Chassis entkoppelt werden müssten und man könnte zur Stressreduktion auf Ecken verzichten und wie im Flugzeugbau auf runde Fenster und Türen setzen. Mal schauen, was bei den Ideen rum kommt.

    Zusätzlich hat sich ein dritter Architekt zurückgemeldet, der mich etwas umgehauen hat, da dieser fast bei der Hälfte der Kosten liegt und das Ganze eher ins Blaue hinein ohne Vorgespräch eingeschätzt hat. Ich bin mir unsicher, wie seriös ich dieses Angebot finde. Allerdings hat sich dieser Architekt auf Tiny Häuser spezialisiert, was den fast halben Preis erklären könnte, da er auf mehr Erfahrungswerte zurückgreifen könnte. Da bleibe ich mal dran und schaue, was bei einem Vorgespräch herauskommen könnte.

    Jetzt, wo der Jahreswechsel um ist, scheint es mehr Aufmerksamkeit für mein Projekt zu geben – was nicht unerwartet ist. Ich bin gespannt, was noch so kommt.

    aber ohne Baugenehmigung kannst du doch nicht dein Haus irgendwo aufbauen

    Doch, kann ich. Ich habe schon in einem früheren Post beschrieben, wie das funktioniert, den kann ich dir dazu empfehlen.


    als eines von der Stange

    Welche Hersteller produzieren denn Tiny Häuser auf Rädern massenhaft?

    Grundsätzlich sollte es keine große Herausforderung sein das Haus aufzustellen. Die größere Herausforderung ist es, einen geeigneten Standort zu erwerben. Solange man beim Kauf auf alles wichtige wie einen Bebauungsplan, die Erschließung und die Vorschriften im Flächennutzungsplan achtet, ist die behördliche Komponente keine große Sache mehr.

    Da hat sich etwas getan, und ich bringe das nächste Update:

    Zum einen hat sich ein weiterer interessierter Architekt zurückgemeldet, mit dem ich ebenfalls ein Vorgespräch führen werde. Ich bin sehr gespannt, ob dieser andere Fragen oder Ideen hat und ebenfalls so seriös erscheinen wird wie mein erster Ansprechpartner.

    Zum anderen habe ich die erste Einschätzung zu den Planungskosten erhalten. Zunächst hat der Architekt einen Statiker gefunden, der sich der Aufgabe annehmen würde. Außerdem vermutet er, dass er mit einem Honorar von ca. 4500 € auskommen wird. Der Statiker käme dann noch als zusätzlicher Posten hinzu.

    Auf der einen Seite ist das natürlich ein stolzes Sümmchen, auf der anderen Seite eine attraktive Sicherheit. Der Architekt würde also ungefähr so viel kosten wie der Anhänger. Sollte ich jemals den Plan eines Architekten für das Haus vorlegen müssen, wäre ich auf der sicheren Seite. Zudem reduziere ich überschüssiges Material beim Kauf und die Wahrscheinlichkeit für gravierende Fehler.

    Zusätzlich gibt es noch einen Vorteil: Die Zeichnung wäre wiederholt nutzbar. Ich könnte exakt das gleiche Haus immer wieder bauen, und jedes hätte die gleichen Zeichnungen. Da es keinen festen Standort gibt, ist der Plan auch nicht auf einen bestimmten Ort bezogen.

    Insgesamt bin ich davon überzeugt, dass ich das so angehen werde.

    Zunächst werde ich das Gespräch mit dem anderen Architekten abwarten und schauen, welche Vorstellungen er hat. Danach kann ich die beiden Gespräche vergleichen und einen der beiden auswählen.

    Dann weist Du mehr als ich, welches Kältemittel muss es sein das ich das selbst machen darf und gibt es das auch in geeigneten Kühlschränken? Selbst R290 darf nicht ohne.

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    Ich habe mich nicht darüber informiert, ob das für einen Kühlschrank geeignet ist, aber es ging ja darum, dass man auch einige Klimaanlagen selbst befüllen kann ohne Kältemittelschein und da wird Propan als Kältemittel verwendet. Es scheint also mindestens eine Möglichkeit zu geben, ob es noch mehr gibt weiß ich nicht, ich bin ja nicht vom Fach.


    Die Frage ist halt zu was für ein Preis?

    Das ist genau die Frage, weshalb ich derzeit auf die Rückmeldung vom Architekten warte. Da bin ich auch gespannt. Für ne Garage habe ich mal ne Schätzung um die 6-800€ gesehen, für ein normales Einfamilienhaus ca 16-2700€. Also schätze ich mal, dass meine Anfrage zwischen 800 und 1600€ liegen wird. Weniger als eine Garage kann ich mir nicht vorstellen, mehr als ein 10x größeres Haus aber auch nicht.

    Der Energiebedarf ist auf dauer doch recht hoch.

    Das ist mir im Prinzip egal. Ich bin bereit für Geräuschlosen Komfort zu bezahlen.

    Selber machen fällt aus

    Nicht zwingend, es gibt Kältemittel, die man ohne Schein nutzen darf. Grundsätzlich wäre es mir aber ja, wie gesagt, zu fummelig mich da auch noch einzuarbeiten. Ich will aus diesem Projekt ja nicht als Universalgenie hervorgehen xD

    Ein Fahrzeug ist aber nicht in der Ruhe.

    Das Haus ist im Verhältnis zum Anhänger in Ruhe, und damit das so bleibt, will ich einen Menschen, der das berechnen kann. Auch normale Bauwerke bewegen sich verdammt viel, gerade sehr hohe, durch den Wind oder durch Erdbeben. Es kommt immer auf den Bezugspunkt an. Wenn man das außer Acht lässt, wäre die Erde immerhin auch nicht statisch, da sie mit hoher Geschwindigkeit um die Sonne rast...

    Aber es ist schon richtig, dass es da Komplikationen geben kann. Es gibt jedoch einige recht simple Lösungen dafür. Man betrachtet einfach nicht das Haus als sich bewegend, sondern die Erde oder den Wind. Ob der Fahrtwind oder ein starker natürlicher Wind das Haus trifft, ist für den Effekt egal. Und ob es ein leichtes Erdbeben oder eine Fahrt auf einem gummibereiften, gefederten Anhänger ist, ist von den Kräften her auch das Gleiche.

    Insgesamt denke ich also, dass ein Spezialist mit genug Fantasie diese einfachen Schlüsse genauso zieht und das deshalb auch berechnen kann.

    Ich leide nicht unter Geräuschempfindlichkeit, ich schlafe sogar fast immer mit Filmen oder Hörbüchern ein :D . Ich habe nur keine Lust auf das, selbst leise, Summen eines Kühlschranks – das bringt mich um den Schlaf. Ich werde auch nicht auf den Komfort eines Eisfachs verzichten. Mir würde ja ein einzelnes Fach reichen, weil ich nicht viel auf Vorrat legen muss, aber es muss trotzdem vorhanden sein.

    Mein Kühlschrank wird also überdimensioniert für mich sein, da kleine Kühlschränke, wie gesagt, nicht als leise Kühlschränke existieren. Da der Plan, den Kompressor außer Haus zu verbauen, vermutlich zum Scheitern verurteilt sein wird, werde ich wahrscheinlich einfach eine kleine Box um den Kühlschrank bauen, die das Summen vollständig dämpft, aber trotzdem die Lüftung des Wärmetauschers ermöglicht.

    Holzoptik ist bei mir absolut kein Muss. Es ist eher eine leidige Notwendigkeit, weil Holz das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, wenn es um leichten, stabilen und handwerklich einfachen Bau geht. Metall, gerade Aluminium, ist natürlich auch eine Option, lässt sich von mir aber weniger einfach verarbeiten, da ich damit weniger Erfahrung habe.

    Oh, ein Nachtrag. Ich habe weiter über die Ausstattung nachgedacht. Mein größtes Problem ist der Kühlschrank. Ich habe belastende Erinnerungen an eine Zeit in einem kleinen Appartement mit einem Kühlschrank in der Nacht. Der Architekt hatte dazu die Idee, dass ich nach Kühlschränken suchen könnte, die auch im Wohnwagen genutzt werden, weil diese natürlich auch sehr leise sein müssen. Grundsätzlich eine sinnvolle Idee, auf die ich auch hätte selbst kommen sollen.

    Es gibt Kühlschränke, die völlig geräuschlos arbeiten und sich Absorberkühlschränke nennen. Das Problem dabei ist aber, dass diese einen Gaszufluss brauchen, was irgendwie doof ist, weil ich dann ständig neue Flaschen anschaffen müsste. Die Wärmepumpen-Kühlschränke sind einfach viel entspannter und brauchen halt nur Strom.

    Womöglich übernehme ich mich mit der Idee, aber ich habe überlegt, ob es nicht das Beste aus beiden Welten wäre, wenn man einen Kompressorkühlschrank nutzt, aber den Kompressor nach außen verlegt. Zwar müsste man das im Eigenbau machen, da es schon etwas komisch ist, kein All-in-One-Gerät zu nutzen, aber eigentlich müsste ich dazu nur zwei lange, isolierte Rohre verwenden, die bis vor die Hauswand gehen. Das gleiche Prinzip wird immerhin bei Wärmepumpen als Heizung oder Klimaanlage auch benutzt. Das größte Problem ist natürlich, dass ich dafür mit Kühlmitteln arbeiten muss und das ist sicher nicht ganz einfach.

    Eine andere Idee wäre es, um den Kühlschrank eine schallisolierte Kiste zu bauen - was auch ein bisschen problematisch ist, weil ja eine gewisse Zirkulation nötig ist um die Abwärme in den Raum los zu werden, das könnte aber trotzdem deutlich leichter sein.

    Ich werde mich über diese ... etwas ungewöhnliche ... Idee aber trotzdem informieren und überlegen, sie in die Tat umzusetzen. Immerhin müsste ich mir dann keine Gedanken über Geräusche vom Kühlschrank machen, und von innen sähe er 1:1 aus wie ein normaler Kühlschrank.

    So viel zur neuesten Idee, um das Ding wohnlich zu bekommen.

    So, das nächste, recht kurze Update steht an: Ich war bei einem Architekten, und wir hatten ein gutes und ausführliches Gespräch. Er sieht in meinem Projekt eine spannende Herausforderung, hat viele Fragen gestellt, und zum Glück konnte ich dank der tollen Vorbereitung – unter anderem mit euch hier – alle sehr einfach und zufriedenstellend beantworten.

    Natürlich hat er berufsbedingt auch Kontakt zu mehreren Statikern und hatte sogar direkt Ideen, wer von diesen womöglich meine Berechnung übernehmen würde. Zwar fragte er, ob ich mir wirklich sicher sei, das statisch berechnen zu lassen, weil es nicht zwingend nötig wäre, aber ich denke, dass es sinnvoll ist, da ich nicht möchte, dass das Haus bei einer langen Reise mit 80–90 km/h kaputtgeht – wo er mir dann auch zustimmte. Da bin ich mal gespannt, was der Statiker als Kosten veranschlagen würde.

    Auch die Planung des Hauses selbst ist Neuland für das Architekturbüro. Er wird also in den nächsten Tagen berechnen, wie viel das kosten würde. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Gespräch gewesen. Es ist hilfreich, wenn man so eine Idee Leuten aus dem Fachbereich erklärt, die das Potenzial sehen und kritische sowie wichtige Fragen stellen, es aber nicht von vornherein als unrealistisch abtun.

    Sobald es Neuerungen gibt, kommt das nächste Update.

    So, neuestes Kapitel im Roman steht an.

    Ich bin auf ein Video gestoßen, in dem ein Tiny House mit PIR gedämmt wurde – es stammte aus England und hatte gerade mal ca. 4–6 cm Dicke. Das Ding ist so gedämmt wie ein Campingwagen... Also habe ich mal geschaut, ob das etwas für den Schallschutz taugt, und was soll ich sagen: Ein Hersteller hat die Konstruktion durchgemessen. BauderPIR hat es tatsächlich geschafft, einen Holzrahmenbau um 63 dB zu dämmen. Einziges Manko: Die Mauer ist ca. 40 cm dick und eigentlich fürs Dach gedacht. Verdammt.

    Hier der Link zur Broschüre. Aber da ich ja kein zweites Stockwerk mehr plane, ist mir die Raumhöhe relativ egal, was also echt dafür spricht, das zumindest aufs Dach zu bauen, da die zusätzlichen ca. 15 cm auf meinen bisherigen Plan kaum spürbare Auswirkungen haben werden.

    Außerdem habe ich fast ein Dutzend Architekten angeschrieben – einige aus meiner Gegend und einige, die sich auf Tiny Houses spezialisiert zu haben scheinen – und um eine erste Einschätzung gebeten, ob sie das Projekt begleiten wollen. Bin ich mal gespannt, die erste Absage habe ich schon.

    Ich habe auch dem Holzhändler ein paar Fragen gestellt, um unter anderem unsere Debatte über den Anstrich zu klären. Da bin ich ebenfalls gespannt, was dabei herauskommt.

    Und zu guter Letzt habe ich aus dem Video, in dem ich auch die PIR-Idee gesehen habe, etwas entdeckt, das ich vermutlich nicht umsetzen werde, aber die Idee war... interessant. Er hatte die Küche auf eine Art Podest gebaut und das Bett unter die Küche geschoben, wenn er es nicht braucht. Grundsätzlich finde ich die Idee genial, komme aber nicht umhin zu denken, dass das für mich unpraktisch wäre, da ich das Bett eher etwas höher als nur Lattenrost + Matratze haben möchte und das Podest dann vermutlich zu hoch würde. Außerdem habe ich kein Interesse daran, fürs Schlafengehen arbeiten zu müssen – selbst die Treppe ist ja genau aus diesem Grund schon aus meinem Konzept geflogen. Allerdings könnte man den aufgebauten Zustand auch als Standard sehen und das Bett nur als Platzschaffung unter die Küche schieben, sollte man mal Platz brauchen. In dieser Art könnte mir das schon eher gefallen, und ich würde das Raumvolumen besser nutzen können.

    Selbst wenn ich die Deckenhöhe in der Küche bei 2 m als Mindestgrenze nehme, hätte ich für Podestboden, Matratze und Lattenrost immerhin noch 71 cm. Selbst wenn ich 20 cm für den Boden der Küche nähme (was btw echt etwas viel ist – realistisch reichen 10 oder sogar noch etwas weniger), hätte ich noch 51 cm Sitzhöhe auf dem Bett – knapp 10 cm mehr, als ich bisher habe, und damit wäre mein Ziel, höher zu kommen, auch erfüllt. Schwieriges Ding. Es würde eine völlige Umgestaltung beinhalten, eine kleine Treppe auf das Podest nötig machen und könnte mir insgesamt trotzdem gefallen.

    Größtes Manko an der Story: Mein Bett ist 2 m lang, und ich will zum einen keine neue und zum anderen keine kleinere Matratze kaufen müssen. Ich habe also keinen Platz in der Breite übrig, um dort die Treppe zu bauen. Im Video hat er das geschafft, indem er quasi keine Dämmung verbaut hat. Da er also dann ca. 20–30 cm mehr hatte, war das die Treppe auf das Podest. Das Bett im aufgebauten Zustand als Dauerlösung zu haben, ist unmöglich, wenn ich in die Küche will – ausgeschlossen.

    Eine andere Möglichkeit wäre, das Bett nicht quer zur Fahrtrichtung, sondern längs dazu zu bauen und den Schreibtisch parallel dazu gegenüber eines Gangs. So hätte ich genug Platz für das Bett, den Tisch und den Stuhl. Problem daran: Die Breite ist derzeit auf ca. glatte 2 m geschrumpft durch die Außenwand. Davon 1 m für die Bettbreite, ca. 60 cm für den Tisch, dann bleiben nur noch 40 cm für Stuhl und mich... Also wirklich gut ist die Option auch nicht. Derzeit habe ich ca. 80-90 cm Abstand und bin damit sehr zufrieden. Das zu halbieren wäre also nicht umsetzbar für mich.

    Final sieht es eher so aus, als würde ich diese Idee nicht umsetzen, weil ich nicht vorhabe, Papierwände zu bauen, durch die man die Grillen husten hört und wo man aus dem Bett fällt, wenn draußen jemand flüstert.

    Ja, war eigentlich fast aus meinem ersten Kommentar dazu auch so rauszulesen.

    Nein, war es nicht. Du hast davon gesprochen, mal einen Vlemmix gehabt zu haben, aber nicht, ob du auch einen AL-KO hast oder hattest. Zusätzlich hast du gesagt: "Der ist wesentlich robuster, besser gebaut und wertiger." und nicht: "Ich habe ihn als wesentlich robuster, besser gebaut und wertiger empfunden." Du hast also eine Tatsache behauptet, ohne Begründung, und nicht deine Meinung kundgetan, für die man keine Begründung braucht. Aber kann ja passieren, das zu überlesen, wenn so viel geschrieben wird ...

    Oh, Nachtrag zu meiner Fassadenberechnung: Ich habe mich ja schon früh für die Stülpenschalung mit keilförmigen Brettern mit Nut und Feder entschieden. Ich habe dann gehört, dass das recht teuer sein soll, und dachte, ich gucke mal, was das kostet, wenn ich einfach die gleiche Fläche mit normalen 195 x 13 x 5100 Brettern in Stülpenschalung baue – also 2 cm überlappen und an jedem Brett mit einer Kantenfräse selbst die Rundung fräsen und so. Die Differenz waren ca. 100 € ... yay? Für die fertigen Bretter würde ich ca. 1.100 € zahlen, für einfache 0815-Bretter 1.000 €. Da war die Entscheidung 0,0 schwer. Immerhin mal eine Sache, die super easy zu entscheiden war. Was man da alles bearbeiten müsste wäre dann auch noch dazu gekommen. Alles in allem nicht 100€ wert.

    Weil ich beide Anhänger selbst habe / hatte.

    Ah also ein Erfahrungsbericht. Dann kennzeichne das doch direkt als solchen. Ja ich kann im Netz bei keinem Vergleich eine ähnliche Einschätzung finden, lasse deinen Hinweis nicht unberücksichtigt, werde mich aber sehr wahrscheinlich nicht umentscheiden.

    Ich habe auch den Ein-/Ausgang nicht gegenüber der Küche,

    Ja, damit ist dein Grundriss per Naturgesetz unbrauchbar, weißt du ja hoffentlich ;)

    Wenn ich Deinen Grundriss richtig verstehe, hast Du da auch einen Schrank/Regal?

    Nein, ich plane derzeit nur 2 Schränke, einmal über der Waschmaschine/Spülmaschine und einmal über der Küchenzeile. Mir ist schon aufgefallen, dass ich derzeit keinen Platz für Hemden vorgesehen habe, was ich aber jedenfalls brauchen werde - da bin ich noch am Überlegen, wie ich das löse.

    Mein Bad ist da, wo Deins auch ist.

    Tja... erneut ein unbrauchbarer Grundriss, weil deine Tür da nicht ist - wie überlebst du in diesem unbrauchbaren Ding, das du Haus nennst?? 8o 8o

    Das macht Spaß, so ein Häuschen zu planen 🙂

    Ich glaube es wird retrospektiv deutlich schöner wirken, weil man dann nicht mehr die Arbeit damit hat xD

    etwas Leinölähnlichem eingelassen.

    Ja, ich habe da gestern mal angefangen nachzuschauen, und so etwas wird es bei mir wohl auch. Der Hersteller könnte die Bretter schon für mich fertigstellen, ich muss mal gucken, was er dafür haben will. Zusätzlich habe ich mit den ersten konkreteren Zahlen begonnen zu rechnen. Meine Entscheidung ist mittlerweile auf ein Pultdach gefallen. Da ich kein zweites Stockwerk – von einer Art Dachboden abgesehen – nutzen werde, ist mir der minimale Verlust an Raumvolumen dabei egal. Dafür habe ich den Vorteil, dass ich beim Dachfenster keine Probleme bekomme und ich nur eine Garnitur Wasserrinnen brauche. Ich werde eine 30 % oder 16,7 Grad Steigung nutzen. Das ist zum einen sehr gut für Wasser oder Schnee, zum anderen aber laut dieser Seite (Rechner Photovoltaik) auch die perfekte Neigung, um Solarzellen darauf zu bauen – sollte ich jemals den Wunsch verspüren, das tun zu wollen, ist das dann bereits vorbereitet.

    Dabei wird die Wand auf der Türseite – weil ich offensichtlich lieber das Wasser von der Tür weglaufen lasse – 3,48 m hoch, um zusammen mit den 0,52 m vom Anhänger die 4 m zu erreichen. Vermutlich lasse ich da lieber einen Zentimeter weniger Höhe oder so, zur Sicherheit. Damit habe ich die komplette Fassadenfläche auf 49,21 m², wobei davon noch Fenster und Tür abgezogen werden müssen. Damit habe ich aber einen verlässlichen Wert, für den ich meine Berechnungen durchführe.

    Insgesamt komme ich bis einschließlich der Unterlattung auf ca. 1.400 €. Ich habe dabei derzeit nur eine Variable, an der ich sparen könnte, und das wäre die Unterlattung selbst. Der Hersteller der Schalung hat in seiner Ausführung entweder 40 x 60 Latten empfohlen oder 30 x 50 Latten als möglich erachtet. Die 30 x 50 sind aber nur halb so teuer und bieten natürlich gleichzeitig weniger Gewicht, weil weniger Volumen, und weniger Flächenverbrauch, auch weil weniger Volumen. Das würde meine Wände um einen Zentimeter dünner machen, insgesamt somit leichter und auch noch billiger.

    Ich denke, dass der Verlust an Hinterlüftung dadurch nicht besonders signifikant sein kann, da der Hersteller die 30 x 50 sonst erst gar nicht als Möglichkeit aufgeführt hätte, wenn er auch die 40 x 60 empfiehlt. Ich denke, hier ist wieder die gute alte "Grundsätzlich ist x besser, aber in deinem speziellen Fall ist y eine bessere Option"-Geschichte, wie schon mit dem Douglasie-/Lärche-/Fichte-Fassadenthema.

    Ich empfehle Simon nur nicht bei jeder Kleinigkeit das Rad neu erfinden zu wollen

    Das beherzige ich völlig xD Ich hab an dem Anhängergestell noch nichts vor zu verändern 8o Obwohl ich gesehen habe, dass man da auch größere Reifen dran montieren können soll - wer weiß was da noch wird... xDDD

    das sind vor allem die Tiny House Werkstätten.

    Fachlich schon, aber da kommt teils auch echt... sagen wir... für mich unpassendes raus. Hast du die Doku von Handwerkskunst dazu gesehen? Wie der arme Handwerker da auf Kundenwunsch den 3,41t Anhänger im Rohbau ohne alles hingestellt hat? Fachlich hab ich viel von dem mitgenommen, gleichzeitig aber auch gesehen, wo überbürdende Vorstellungen einen Bau extrem behindern. Das Haus am Ende... kann man nicht wirklich Haus nennen und nachdem man es eingerichtet hat war das auch nicht mehr offiziell mobil. Ich danke der Doku, dass man das so offen gezeigt hat, damit ich diesen riesigen Fehler nicht begehen werde.