Beiträge von sigi

    ... richtig!
    Schallschutz ist zu beachten. Wenn man offensichtlich keine hohen Schallemissionen in der Umgebung hat, verlangt das Bauamt in der Regel auch keinen Nachweis. Aber in Städten kann es schnell passieren, dass man an einer zu lauten Verkehrsader liegt.
    Ich hatte bereits diesen Fall. Wichtig zu wissen: Schall wirkt von min. 3 Seiten auf das Tiny-House, das ist mit leichten Konstruktionen nicht zu beherrschen ... also schön weg bleiben von stark befahrenen Stadtstraßen!


    Gruß sigi

    Sie müssen fachtechnisch sauber sein. Architekten, Bauingenieure usw. können das erstellen. Es kann auch ein Energieberater sein, wenn es in sein Fachgebiet passt. Der Ersteller haftet dafür. Neben GEG Anlage 7 sind auch die Werte zum Mindestwärmeschutz nachzuweisen.
    Wenn du als Bauherr die nötige Kompetenz mitbringst, kannst du das auch selbst machen. Ich empfehle aber, einen Profi zu beauftragen!
    Warum: Weil es hier um mehr geht, als alles nur mögliche in Eigenleistung zu machen. Die paar EUR sollten investiert werden.

    Gruß sigi

    Leinölfirnis ist keine Versiegelung ... das ist sicher gut gemeint, aber fachlich nicht die Lösung.
    Lärchen(?)holz einfach unbehandelt lassen - aber vor Staunässe schützen und viel Luft ranlassen. Unter Bäumen kann das ein Problem werden. Wenn zu viel Schatten da ist, kann das Holz nicht richtig durchtrocknen. Immer ein bisschen feucht ist gut für Pilzwachstum. Das wird dann nicht so schön silbergrau sondern schwarz. Bei solchen Standorten helfen dann nur ordentliche Anstriche. Guck mal bei osmo.

    Gruß sigi

    Für kleine Gebäude bis 50m2 gelten nach wie vor die Werte aus Anlage 7!
    Der EH55-Standard gilt für "normale" Häuser. Du kannst auch TH danach berechnen aber du musst nicht!

    Gruß sigi

    Bei ordentlichem konstruktivem Holzschutz werden die Stirnseiten nicht versiegelt. Das behindert nur die Austrocknung. Der konstruktive Holzschutz erfordert eine Hinterlüftung - überall ... und Blechabdeckungen z.B. an den Fensterbänken mit Abtropfkante a=3-4 cm. ... und raus aus dem Spritzwasserberteich! 15 cm sind mindestens einzuhalten zur Geländeoberfläche (auch Terrassenoberfläche)

    Gruß sigi

    Hallo Cosima,
    das ist ein geometrisches Problem. Eigentlich weiß der Anhängerhersteller genau mit welchem Radius die Übergänge zur Rampe ausgerundet sein müssen. Ansonsten müsstet ihr mit Hilfskonstruktionen unten arbeiten (Unterlagen). Oben dürfte es doch kein Problem geben - oder?


    Gruß sigi

    Hallo Tordis,
    mit den ganzen Informationen lässt sich schon fast ein Gutachten erstellen!
    Ich rate dir, den Erbauer (auch wenn privat) in die Pflicht zu nehmen. Ist er vom Fach?

    ... der Aufbau der Außenwand scheint zumindest nicht fachregelkonform.

    Die Frage ist, in wie weit bist du bereit, die komplette Fassade zurück bauen zu lassen?
    Der konstruktive Holzschutz muss unbedingt verbessert werden: - Hinterlüftung, Wasserableitung durch Verblechungen mit ausreichendem Abtropfkantenüberstand und und ... ein Fachmann vor Ort würde dir am besten helfen.


    Gruß sigi

    Hallo L4W20 (Name)?,
    Frage: Welchen Sinn hat das Verschweißen von Wechselbrücken?
    Ab diesem Moment bist du nicht mehr mobil.
    Wenn du nicht mobil sein willst, reichen doch einfache Stahlrahmen bzw. wäre es sinnvoller eine stabile Bodenplatte (ohne Stahlwärmebrücken) zu bauen. Das reduziert die Bauhöhe und sorgt damit, dass dein Fußboden nicht so hoch über dem Gelände liegt.

    Gruß sigi

    Eine Gemeinde hat prinzipiell Planungshoheit. Die untere Baubehörde erteilt die Genehmigungen. Wenn aus politischen Gründen etwas nicht gewollt wird, finden sich immer Gründe für die Ablehnung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes. Das passiert schon in der ersten Anhörung noch vor einer Grundsatzentscheidung (Aufstellungsbeschluss). In der Regel ist die Gemeinde aber immer offen für "Ansiedlungen". Es werden selbstverständlich auch gern Bedingungen gestellt. Also wenn du z.B. etwas für die Feuerwehr spendierst, dann geht dein Bauvorhaben auch schneller durch den Gemeinderat. Ob die Bauaufsicht das dann genau so sieht, steht auf einem anderen Blatt. Die untere Bauaufsichtsbehörde muss sich mit den Fachbehörden einigen bzw. gegenläufige eigene Entscheidungen genau abwägen.

    Die Entscheidungsträger haben aber meist nicht die gleichen Interessen wie eine Gemeindeverwaltung.

    Rechtlich verpflichtet ist niemand - weder die Gemeinde noch das Bauamt.

    Wenn Baurecht besteht und alles gut ist, warum soll das denn geändert werden?

    Gruß sigi

    Hallo Christoph,

    Flächennutzungsplan und Bebauungsplan - das sind ganz andere Kategorien als projektbezogene Baugenehmigungen.
    Wenn du viel Geld und Zeit hast, kannst du ja einen bauvorhabenbezogenen Bebauungsplan starten - aber ich glaube nicht, dass du das wirklich willst. Der Aufwand ist einfach zu hoch! Wir versuchen das bereits seit Monaten mit einem Verein, und sind noch nicht sehr weit gekommen. Der Weg über eine Bauvoranfrage ist der Richtige! ... einfach ausloten, wie weit die Bauaufsichtsbehörde mit deinen Vorstellungen mitgeht.

    Gruß sigi

    Hallo Eliane,

    wie kaputt muss man sein, Eigenleistung mit einem Stundensatz zu belegen?
    Meine Eigenleistung kostet immer genau 0 EUR!
    Übrigens gilt das für alle Arbeiten, welche ich an meinem Haus oder in meinem Haushalt mache und auch für die Erziehung meiner Kinder und die Hilfe für Freunde und Familie - auch Nachbarn helfe ich einfach so - ohne einen EUR zu verlangen!
    Vergiss bitte dein Gedankenspiel, alles mit einem Geldwert zu belegen!

    Genau das brauchen wir nicht!

    ... und das will auch niemand, der sich ernsthaft mit der Tiny-House-Bewegung identifiziert!

    Gruß sigi

    Hallo Tobi (Name?),
    wie soll man dir über dieses Forum einen Rat zur Behebung solcher Mängel geben?
    Abgesehen von Funktionsfähigkeit deiner grob beschriebenen Bauteilaufbauten kannst du viele Fehler bei der Ausführung gemacht haben. Schimmel deutet immer auf Probleme in der Bauphysik hin. Aber es können auch Fehler beim Nutzerverhalten sein. Oft ist es die Kombination mehrerer Ursachen, die in der Summe zum Schaden führen. Ich rate dir, einen Bauingenieur oder Architekt zu beauftragen, sich mal dein Tiny-House anzuschauen. Nur so kannst du die Ursachen ermitteln, um anschließend einen Sanierungsfahrplan zu entwickeln.

    Gruß sigi