Beiträge von Aru

    Was ist eigentlich, wenn man die Wände aufteilt? Also 2 Seitenwände Lehm, die anderen beiden und Decke aus Holz? Dann würde man die Hälfte des Lehmgewichts einsparen, hätte aber immer noch genug Lehm für den Atmungseffekt (an den ich fest glaube ;)). Und das Holz z.B. an den Längswänden würde den Zug vielleicht besser aushalten, und für die Stabilität sorgen, die bei nur Lehmwänden evtl leidet.
    Oder würden diese verschiedenen Wände im Gegenteil den Wagen destabilisieren?

    Leider ist genau das prüfen und beurteilen schwer für mich, da ich keine Ahnung habe :|


    Deswegen nochmal eine grundsätzliche Frage: Wie ist die Wand idealerweise oder von Euch geplant von außen nach innen aufgebaut? Also wann komme ich an den Punkt mit dem Ständerwerk, wo die Platten draufgeschraubt werden können?

    Hallo,


    darf ich fragen was das für Lehmplatten sind? Wir arbeiten manchmal mit Lehmplatten. Diese sind sehr schwer und brechen schnell wenn man nicht vorsichtig ist. Sie haben in der regel beidseitig ein Armierungsgewebe eingearbeitet.

    Ich interessiere mich auch für Lehm im TH, und dachte, daß Platten es einfacher machen würden. Was denkt Ihr von diesen Platten hier?
    https://www.naturbo-lehmputz-l…er-naturbo-lehmbauplatten
    Sie können (angeblich) auf Massivholz oder Ständer montiert werden, danach noch verspachteln und Oberfläche malen. Gibt es einen Haken?


    In die Dämmung zu investieren kann nie verkehrt sein, glaube mir das. Habe zwei grosse Fenster u. eine Türe nur doppelt verglast genommen. Bereue es jetzt schon. Mehrkosten wären nur knapp 300 EUR gewesen. Hätte mich jetzt auch nicht mehr gejuckt.


    MfG Haumdaucha

    Du wünschtest, Du hättest lieber dreifach verglaste Fenster genommen, oder wie meinst Du das? Ist das dasselbe wie eine Thermoverglasung?

    Cool.
    Ach, wahrscheinlich hab ich das mit den Holzpellets nur falsch abgespeichert :) Aber welches Holz kann man denn guten Gewissens im Ofen verbrennen, wo am besten besorgen...etwa diese in Zwiebelnetze verpackten fünf Scheite aus dem Baumarkt?


    Lehm, ich bin gerade total für Lehm! Hab es mir heute bei Freunden in ihrem selbstrestaurierten Haus angesehen. Es hat die Atmosphäre sehr angenehm gemacht. Eventuelle durch den Transport entstehende Risse könnte man ja einfach mit Wasser wieder verreiben, meinte der Freund. Nachteil könnte sein, wertvolle Zentimeter zu verlieren, was bei einem kleinen Wagen mehr ins Gewicht fällt als im Haus.


    Das soll ein sehr guter Anbieter (wenn nicht der) von Ökofarben und so sein: http://www.kreidezeit.de/


    Seegras - tauchte bei mir soeben auf fb mit einer eigenen Seite auf! https://www.facebook.com/pg/se…/about/?ref=page_internal
    Es klingt ja wirklich nett und sogar vegan..bin nicht vegan, aber Öko-Schafwolle wird sicher sehr teuer.
    Die Preise dieses Herstellers, https://www.seegrashandel.de, lauten:
    "Seegras als loses Stopfmaterial kostet 1,70 € pro kg plus Mehrwertsteuer und Transportkosten.
    Für 1 m³ Dämmung werden ca. 50 kg Seegras benötigt, das ergibt einen Preis von 85,- €.
    Das bedeutet, dass 1 m² gedämmte Fläche bei einer Dämmstärke von 20 cm ungefähr 17,- € kostet"


    WIe kann ich das einordnen...
    Ich meine, ist Seegras nun auch besonders teuer oder erfordert viel Platz?
    Werden eigentlich alle Flächen gedämmt oder der Boden nicht?


    Lärche :thumbup: dann die europäische? es wird ja viel von sibirischer geschwärmt, hier wird das besprochen: http://zirkuswagen.com/haeufige-fragen/

    Danke für den Tip! Den Preisunterschied ist beachtlich, woran er wohl liegt? Vielleicht ist es ein Trick, weil dahinter immer VB steht.


    Ich bin, wenn man so will, auch nicht auf der Suche nach einem TH. Es soll klein sein, mobil und zum Dauerwohnen geeignet- und bisher gefallen mir viele "Zirkuswägen" besser als viel TH.

    Hallo!


    Ich mache mir Gedanken darüber, wie ich möglichst frei von Wohngiften und ökologisch sinnvoll und nachhaltig bauen kann.
    Worauf achtet Ihr denn so, wenn Ihr in die Richtung denkt? Ich merke nämlich, daß mir da nur Stichwörter in den Kopf kommen, die ich aber nicht begründen kann, und die auch nur so aussehen könnten, als seien sie sinnvoll... . Einheimisches Holz...umweltfreundlicher Lack...recycletes Baumaterial...Holzpellet-Ofen...Schafwoll-Dämmung... ?( Vielleicht gibt es das auch irgendwo zum Nachlesen? Danke schonmal!

    :?: Und wie definierst Du Deinen Bauwagen als solchen (außer daß Du ihn halt baust..) und wie grenzt Du das von TH u.a. ab? Falls es kurz darstellbar ist. Z.B. gibts doch auch Zirkuswägen ohne Oberlichter http://www.schaeferwagen.de/zirkuswagen.html.


    Ich bin für alle wie auch immer bezeichneten Wägen offen, solange ich sie bezahlen kann und ich nicht zu viele Abstriche machen muß. Selbes gilt für Stellplätze. Werde mir bald die Tinyhäuser auf dem Bauhauscampus in Berlin ansehen: http://bauhauscampus.org/#tinyu


    Die soziokulturellen Hintergründe, aus denen diese Wohntraditionen stammen, sind eben sehr unterschiedlich. Meine vorläufige These. Auf der "Wagen"seite Alt-Ökos, Hippies, Aussteiger, Punks, Platzbesetzer, Linke. Auf der "TH"Seite - solche, die das alles eher nicht sind, und deswegen auch begrifflich nichts was an Bauwagen etc erinnert, nutzen (wollen), sondern (und deswegen) die Erzählung "es kam aus den USA" bevorzugen. Das ist eine wertungsfreie,vorläufige Beobachtung (hast Du oben ja ähnlich beschrieben)! Ich hoffe, daß sich das viel mehr mischt.


    Ja diese Wohlwagen sind für mich unerschwinglich. Für die Kohle kann ich mir dann auch echt ne Wohnung in HH kaufen.

    Ich merke, daß mir eigentlich viele Bau/Zirkuswägen besser gefallen als viele Tiny Houses. Und die Trennung existiert kaum so scharf, wie Du schon meintest.
    Also auch wenn auf der hier angebotenen Herstellerkarte nur solche stehen, die sich als TH-Hersteller bezeichnen, empfehle ich, sich alles, was auf Rädern zum drinwohnen geeignet ist, anzusehen!
    Diese Vorgehensweise und die Modelle, die dabei rauskommen, empfinde ich z.B. als besonders schön:
    http://www.bewegtleben.com/idee/

    Von Bauen kann nicht die Rede sein, da ich die ganzen damit verbundenen Arbeiten nicht beherrsche. Ich würde einen Wagen/TH kaufen. Aber erst wenn ich weiß, wo ich realistisch damit unterkomme. Denn was mache ich sonst damit?
    Genau, Zuversicht und Bammel :)

    Ach ich denke so riesig sind die Unterschiede nicht. Am ehesten in den Preisen. Die Situation bei Dir klingt ja ebenfalls nicht so nach der Riesenauswahl! Eben wie hier. Ich bin gespannt, was es dann am Ende bei uns allen wird...

    Mein Fazit unseres Treffens: es funktioniert kaum :( Einige suchen nach Pacht- oder Kaufflächen, wenn diese sich überhaupt finden und bezahlen lassen, denn der Immobilienmarkt in HH ist halt der Wahnsinn. Parallel werden Campinghöfe besichtigt, die aber außerhalb des Stadtgebietes liegen - da ist der ÖPNV noch die letzte Verbindung in die Stadt. Eine hat alle möglichen Bauernhöfe in und um HH durchtelefoniert, ohne Erfolg. Und überall muß eigentlich erstmal klargemacht werden, was das ist, Leben im TH. Das gilt auch für Behörden.


    Mit den Bewohner/innen von Wagenplätzen verbindet mich einiges, aber wohnen möchte ich nicht dort.


    Und Du bist auch noch nicht durch mit der Platzsuche?

    Danke, finde ich total einleuchtend. Meine Frage rührte nämlich daher, daß mir das alles merkwürdig bekannt vorkam.


    Hier in Hamburg bei einem Treffen von TH Interessierten traf dann auch alter Wein auf neue Schläuche..also Menschen mit ganz verschiedenen Vorstellungen und Ansprüchen ans Wohnen im TH. Was ja gut ist!

    mit Veranstaltungsreihe und Einordnung in einen stadt- und wohnpolitischen Kontext, also hochinteressant!
    Dort läßt sich ua. das Retiny von https://www.habitat-wechselbruecken.de/retiny/ besichtigen.


    http://bauhauscampus.org/tiny-houses/



    "Die Akteure auf dem Bauhaus Campus Berlin
    In selbstgebauten Tiny Houses forschen die Akteure zu den Themen: Mindestwohnung, Dritte Orte, Wohnen auf Dächern und Getreidesilos, Coworking für Geflüchtete, Autarkie, Terra Preta, Kryptowährung, Foodsharing, Offene Werkstätten uvm.Der Campus richtet sich an die Besucher*innen des Bauhaus-Archivs, Familien aus der Nachbarschaft und an Innovatoren, die sich für eine neue Bildung und ein neues Bauen engagieren. Wer „mitstudieren“ will, ist herzlich eingeladen zu unseren offenen Treffen (Speakout Monday), den Tiny Bauhaus Salons und vielen anderen Veranstaltungen."