Ideenfindung, Projektplanung, Zukunftsträume

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    • Du kannst die Ideen ja kombinieren. Eine lange Seite wird mit den Bolzen versehen und dieses Dämm-Modul ist da verschraubt.
      Die andere Seite ist fest und kann 40cm dick sein.
      Vom Dach ist der Streifen auf dieser Seite demontierbar.
      Am besten in Breite eines 60 Zeller Modul d.h. mit Dachrinne ca. 2m

      D.h. do hast pro Hausteil einen Grundcontainer, ein en Dachstreifen und ein Wandstreifen.

      Die 6 Module sollten dann in Summe so groß sein. Das sie auf einmal transportiert werden können
    • Servus,

      wo könnte man sich informieren über allgemeine Handwerkliche Punkte, sowie die Konstruktion ansich? Das Rad x mal neu erfinden ist ja nicht sinnvoll.
      Interessant sehen die Swiss Krono "Longboards" echt interessant aus. 100m Massiv-OSB Wand, dort direkt 200mm Faserplatte drauf, dort dann Außenplanken für Fassade und Solarmodule. Nur : Wie am besten alles verbinden? Wie Wand/Boden/Decke am sinnvollsten verbinden? Wie am besten die Fenster einbauen?
      Ständerbauweise verstehe ich schon etwas besser, aber bei der Massivbauweise bin ich komplett unerfahren.

      Zum Heizenergiebedarf: Mit der oben genannten Wand (100mm OSB, 200mm Faserplatte) und einem U-Wert von 0,173 komme ich, ohne Betrachtung von Wärmebrücken, sowie Fenster/Türen, auf 3100kWh/a Heizenergiebedarf auf 50m². Das ist schon nicht gerade wenig. Und da bleiben nur etwa 2,3m Innenraumbreite über, wenn man außen auf 3m geht. Wenn man die Holzfaserplatten durch Resolplatten tauscht, braucht man nur noch 1600kWh/a. Mit einer Komptakt-Luft-Wärmepumpe kann man den realen Energieverbrauch ca. um Faktor 3 reduzieren. Dennoch sind 500-1000kWh über ca. 6Wintermonate schon ne ganze Menge Energie... Ideen?
    • Ich bin verwirrt. Ohne eigene Recherche nach unklaren Begriffen im Internet stehe ich echt auf dem Schlauch.
      Beschreibe doch bitte ausführlicher oder benutze mal den einen oder anderen Link
      Gruss

      Sigi
    • Servus,

      wo genau stehst du auf dem Schlauch?
      Für die Berechnung der Dämmung, sowie Wärmenergieverluste nutze ich den "ubakus.de" Rechner. Ziemlich tolles teil.
      Beim Wandaufbau in Massivbauweise mit den Swiss Krono Platten meinte ich diese Platten : swisskrono.com/de-de/produkte/…olz/modulbau-longboard/#/
      Da sieht man auch gleich wie man dicke Dämmung und 3m Breite realisieren könnte... Seitenwände demontierbar machen. Dürfte nur etwas schwierig mit dem Innenausbau sein, wenn man den von der Wand "abdocken" können muss. Alternativ 22mm Wand direkt montieren, die Dämmung aber demontierbar machen (als Modul). Wurde oben ja schon genannt als Idee.

      Die Fragen die sich mir aktuell stellen:
      -allgemeine Handwerkliche Fragen wie z.B. mit diesen OSB Platten am besten Module aufzubauen sind und wie diese zusammengebaut werden (nur schrauben oder auch kleben?). Da will ich das Rad halt nicht zwei mal erfinden und auf die Erfahrung Anderer aufbauen. Auch wie die Fenster eingebaut werden (Quellband, Bauschaum, usw. ?)
      -kann ich die OSB Platten irgendwo vorfertigen lassen? Also ich schick ne CAD Datei und Zeichnung hin und bekomme die verarbeitete Platte?
      -wieviel Energie bekomme ich pro m² Solarfläche im Mittel im Winter raus? Kann ich mit 100m², wovon aber 60% nach Osten und Westen zeigen und nur 40% nach Süden, genug Energie bereit stellen?

      Ich muss erstmal einiges an Informationen und Wissen sammeln bevor ich mit der Planung wirklich los legen kann :)

      Gruß,
      Patrick
    • Ich hatte keine Ahnung was "longboards" sind. Wenn Du so etwas gleich verlinkst, kann ich mit einem Klick entscheiden, ob ich helfen kann oder nicht. Erst selbst lange nach unklaren Formulierungen suchen zu müssen hält sicher viele zuverlässig von Hilfestellung ab. Zudem vermittelst Du das Gefühl, dass Du selbst Dir keine Arbeit machen willst (was ich nicht glaube), wenn ich selbst schon Arbeit mit Suchen verbringen muss, was doch eigentlich Deine Aufgabe ist ;)

      In meinen Augen gibt es zwei Möglichkeiten:
      Entweder Du baust etwas exakt nach, dann ist es kein neu erfundenes Rad oder Du akzeptierst, dass jedes Gebäude anders ist und erfindest zumindest Teile davon neu.

      Du machst aber mehr den Eindruck, dass Du genau diese Teile neu erfinden WILLST. Ich kann das nur zu gut nachvollziehen, denn mir geht es genau so. Deine Fragen klären jeder Solarverein und jede Zimmerei sicher besser als alle User hier im Forum.

      Ob Du mit welcher Fläche welche Energiemenge bereitstellen kannst hängt aber von der Heizlast Deines Gebäudes ab. Meiner Meinung nach ist es also sinnvoll erst ein Gebäude zu planen, wie es Deinen Vorstellungen entspricht. Mit der Heizlast verringerst Du in diesem Fall auch die benötigte Fläche.
      Mit den Unterlagen des Passivhaus Institutes kannst Du sicher nicht nur Passivhäuser berechnen. Die Planungsunterlagen zeigen Dir deutlich, an welchen Schrauben Du drehen kannst und welche Auswirkungen das hat. Damit habe ich vor Jahren mein Passivhaus gebaut und hatte nie das Gefühl ein Experiment zu machen.
      Gruss

      Sigi
    • Servus,

      die am nähsten erscheinende Lösung ist oft sogar die praktikabelste. Ich werde die Woche mal bei der Schreinerei des Vertrauens nachfragen (die haben sogar eine CNC Fräse. Aber nicht für so große Platten.).
      Bei Swiss Kronos werde ich parallel auch anfragen ob diese mich bei dem Projekt unterstützen können.

      Und danke für den Link zum "Institut". Werde mich da mal einlesen.

      Gruß,
      Patrick
    • Servus,

      hat jemand Beispiele und Tipps wie aktuell üblich mehrere Module miteinander verbunden werden? Also mechanisch ansich, sowie wenn Wasser/Strom über mehrere Module geführt werden muss? Finde dazu nur sehr wenig und die hiesige Möbeltischlerei/Schreinerei wüsste da auch spontan keine Standardlösung.
      Ideen?

      Gruß,
      Patrick
    • Ein paar Worte zur Photovoltaik, da ich mich da sehr gut aus kenne:

      Dein Winterertrag hängt wesentlich von der Situation am Bauort ab. Im Winter werden Schatten sehr lang und wenn die Sonne scheint, haben hauptsächlich die Fassaden Module Ertrag. Konkret sind das die 40 m² nach Süden. Mit leistungsstarken aktuellen Modulen sind das max. 8 kWp.

      Falls dich die Rasteroptik nicht stört, könntest du das vollflächig mit transparenten Modulen machen und Fenster dahinter.

      Problem ist, das der Ertrag im Winter sehr ungleichmäßig verteilt ist. Man kann nicht mit dem Durchschnitt rechnen.
      An einem optimalen Tag kann du mit den 8 kWp die Wärmepumpe einige Stunden betreiben, aber an einem trüben Tag bräuchtest Du etwa 500 m² flach geneigte Dachfläche, um die Wärmepumpe 8h pro Tag laufen zu lassen (1000W Stromseitig)

      Das könntest du mit einer Wärmepumpe optimieren, die gesteuert modulieren kann und sich besser der Produktion anpasst und/oder mit einem Stromspeicher.

      Wärmespeicherung über Pufferspeicher ist mit einer Wärmepumpe ineffizient.

      Ich könnte mir vorstellen, dass die Kombination Warmluftkollektor und transparente PV Module die Südseite am besten ausnutzt. Am besten noch ein Paar Röhrenkollektoren dazu, die das Brauchwasser primär erwärmen und bei vollem Puffer in die Heizung gehen.

      Komplette Autarkie wird unter 300 m² Modulfläche und etwas Stromspeicher nicht klappen. Ist die Frage, ob du unbedingt 100 % Autarkie benötigst oder ggf. Abstriche bei der Raumtemperatur machen kannst, wenn es trùb ist.
      80% Autarkie reduziert die nötige Modulfläche deutlich.

      Bilanziell gerechnet reichen 100 m² Fassaden und 100 m² Dach gut aus, aber du müsstest sehr viel Speicher haben, um eine trübe Woche überbrücken zu können d.h. min. ein großer 19 Zoll Akkuschrank mit entsprechenden Kosten und Gewicht.
      PCM Materialien wie Parafin sind auch nicht gerade leicht oder preisgünstig.

      The post was edited 1 time, last by Testero ().

    • Servus,

      ich dachte eher daran, den sichtbaren Teil, z.B. die Fassade, mit Dünnschichtmodulen in Glas/Glas aus zu statten und nur die "unsichtbaren" direkten Dachflächen mit wirkungsgradstärkeren (aber auf Abschattung empfindlicher reagierenden) Dickschichtmodulen zu bestücken.
      Auch soll der ca. 15m² große Wintergarten zum guten Teil mittels transparenten Dünnschichtmodulen etwas gedimmt werden.

      Nach ersten Überschlägen komme ich auf folgende Nutzfläche:
      -40m² Dickschicht in 10° Richtung Süden
      -20m² Dünnschicht in 0°
      -je ca. 15m² Dünnschicht in 90° Richtung Süden, Osten und Westen

      Da die Dünnschichtmodule günstiger sind, als optisch ansprechende Fassadenelemente, werde ich diese wohl sogar für die Nordwand nutzen, auch wenn diese nahezu keinen Ertrag bringen.

      Eine komplette Autarkie (vom Strom) ist gewünscht, aber kein ShowStopper wenn es nicht realisiert werden kann.
      Um dies aber möglich zu machen liegt der aktuelle Wandaufbau bei einem U-Wert von 0,13W/m²K, der Wintergarten mit etwa 25m² Glasfläche Richtung Süden bringt gut solare Gewinne im Bezug auf Wärme ins Haus und die doch recht üppige PV Fläche tut ihr übriges. Als Speicher sind aktuell knapp 50kWh angedacht, die auch auf 100kWh erweitert werden können. Durch Erfahrungen mit EV Umbauten und guten Verbindungen zu div. Händlern und Umrüstern kommt man recht gut an gebrauchte Akkumodule. Auch kann ich eigene Module inkl. BMS selbst fertigen.
      Platziert wird der Speicher in den Boden unter der "Wohnstube", welche auf ein ca. 40cm hohes "Podest" kommt.
      Der Heizwärmebedarf liegt bei aktuellen Rechnung ca. bei 1200kWh pro Heizperiode (für meine Gegend hier), wobei der Dezember mit 400kWh der "dickste" Monat in Sachen Energiebedarf ist. Hierbei sind solare Gewinne durch Fenster, sowie Gewinne durch Abwärme der Bewohner und elektrische Geräte schon einberechnet. Das sind also etwa 18,5kWh/m² pro Jahr Heizwärmebedarf. Fast Passivhausstandard.

      Ein 50kWh Akku würde also gerade mal für 3 Tage heizen+Strom reichen, wenn die PV genau 0Watt liefert und ohne Wärmepumpe gearbeitet wird. Mit Wärmepumpe kann man ca. eine Woche heizen. Um einem Netzanschluss im Extremfall dennoch zu entgehen, kann man unsere zwei E-Fahrzeuge nutzen. Diese haben jeweils einen 35kWh Akku und sind schnellladefähig. Beide sind für bidirektionales Laden ausgestattet. So kann man sprichwörtlich "ne Ladung Strom holen" um extreme Zeiten zu überbrücken.
      Als weitere Überlegung könnte man die solaren Gewinne des Wintergartens nutzen um mit dessen Wärmegewinn die Wärmepumpe zu unterstützen. Dann wirds im Wintergarten in kritischen Zeiten halt mal nur 10°C warm, anstatt 18-20°C, aber das wäre ok. Die Wände sind in Richtung Garten weniger gedämmt, aber mit einem U-Wert von 0,25 nicht ungedämmt.


      Gruß,
      Patrick
    • schreib bitte kristalline Module statt Dickschicht.

      Zumindest die 15 m² Südfassade würde ich mit leistungstarke füll black kristallin machen.
      D.h. pro 60 Zeller min 330Ep

      Billigste Dünnschicht bringen nicht Mal 1/4 auf dieser Fläche.

      Bringt ja nix fett Kohle für den Akku raus zu Hause und dann bei den Module so zu geizen.

      Die Südfassade ist an Sonnentagen im Winter pro m² Deine ertragsstärkste Fläche.

      Womit willst Du den Wintergarten anzapfen ?
      Eine kleine Abluftwärmepumpe, dir Mischluft aus Innenraum und Wintergarten wäre gut.

      bbidirektionales Laden klingt erstmal nett, aber wievielt kostet die Anbindung der Fahrzeuge ans Haus?
      Welche Fahrzeuge habt ihr?
    • Servus,
      sooo teuer ist so ein Akku nicht... Wenn ich schaue was fertige Speicher so pro kWh kosten, liege ich bei ca. 1/10tel des Preises.

      Bei den Modulen würde ich für die Dünnschicht "übrige" abe neue Solibro SL2-115 nutzen. Sind also 122Wp/m² -> 12,2% Wirkungsgrad. Richtig gute kristaline Module erreichen, nach erster Recherche, etwa 19,5%. Das ist deutlich mehr, aber sicherlich nicht die von dir erwähnten 400% mehr. Das die Südfassade das ganze Jahr über recht gleichmäßig Leistung bringt, ist mir schon beim Solarrechner aufgefallen. Eigentlich brauchts dann kein Solar auf dem Dach, denn im Sommer wüsste ich nicht wohin mit dem Strom (gerade bei Insellösung). Man könnte es vielleicht so auslegen das man im Sommer auch beide Autos via Solar läd und im Winter halt "fremdladen" muss. Dies wiederrum ist nicht wirklich problematisch da vor der Arbeitsstelle zwei Ladesäulen stehen.

      Zur Heizung, Belüftung, Warmwasser und Abluftwärmerückgewinnung hätte ich gern ein Kompakt-Kombigerät eingesetzt. Diese soll dann die Luft aus dem Wintergarten nehmen, nicht von draußen. Eine Abluftwärmepumpe ist auch eine gute Idee. Immerhin steckt trotz Wärmerückgewinnung noch ein nennenswerter Teil der Heizenergie in der Abluft.

      Fahrzeuge sind ein Honda E, sowie ein selbst umgebauter Smart Roadster. Ein Einbindung von letzterem ist vergleichsweise einfach und günstig gemacht (Wechselrichter, unidirektional von Auto in Haus). Beim Honda wirds schwerer, da über CSS und da ist aktuell am Markt noch nicht wirklich die nötige Technik kaufbar. Das Haus wird aber auch noch 1-2 Jahre brauchen, daher sehe ich das recht entspannt.

      @Sigi_H : Ja, die E-Fahrzeuge machens deutlich einfacher (Semi)autark zu leben. Strom kommt auch an der Ladesäule vom Windrad/Solar, zumindest über Umwegen. Allein die Kosten die man für Netzanschluss, sowie Grundgebühr spart, reicht für eiiiinige male "Strom holen" (etwa 800kWh, also in etwa den kompletten Jahresstromverbrauch). Das real oft etwas mehr Energie benötigt wird, liegt sehr oft an höheren Raumtemperaturen als bei Berechnung angenommen, und halt bei "nichtperfektem" Bau. Damit kann man leben.
      Was mich etwas wurmt: Mit beispielhaften 500mm Wand mit Sterol und Ständerwerk wäre man bei U-Wert von 0,072W/m²K, mit Holzfaser in rein Massivbauweise bei 0,115W/m²K. Mächtiger Unterschied. Lohnt es also doch eher auf Resol zu setzen? Holzfaser hätte, neben einfacherer Handhabung und "Öko" noch den Vorteil deutlich höherer Thermischer Masse und viel besserem Schallschutz. Aktuell plane ich mit insgesamt 400mm Wandstärke, inkl. 100mm OSB Trägerplatte.

      The post was edited 2 times, last by Jack-Lee ().

    • Mal ganz abseits der Technik:
      Du schreibst immer wieder, dass du eure E-Autos an der Arbeitsstelle laden kannst und da eine gewisse Sicherheit habt, dass euer Autarkieplan funktionieren wird.

      Ganz blöd gedacht: WAS, wenn euch die Arbeitsstelle unerwartet flöten geht? Oder was, wenn ihr irgendwann mal nicht mehr arbeitet? Dann geht die Rechnung nämlich nicht mehr auf.

      Was dann? Wie löst ihr das Problem? Sollte man im Vorfeld ruhig mal mit andenken...
    • Ein massiver Ständer wäre im Passivhausbau eine Kältebrücke. Darum habe ich alles mit TJI gemacht. Ich nehme an, dass daher ein ordentlicher Teil des Unterschiedes bei den U-Werten kommt.

      In Bezug auf Lüftungsanlage und Heizenergieverteilung spielt die Heizlast des Gebäudes eben eine grosse Rolle. Ich behaupte mal, dass man bis 4 kW Heizenergie problemlos mit dem Luftstrom der Lüftungsanlage übertragen bekommt, ohne sich eine Staubverschwelung einzuhandeln. Bei mir im Passivhaus (120 qm Wohnfläche, 120 Kubikmeter/h Luftaustausch) gibt es auch keinerlei wahrnembare Zugeffekte.
      Gruss

      Sigi
    • Servus,

      @Dea2020 : Dann nutze ich ne andere Ladesäule. Ich lade nicht bei meinem Arbeitgeber, sondern an einer öffentlichen Säule am daneben liegenden Parkplatz des Industriegebietes. Es gibt deutlich mehr Ladesäulen als Tankstellen in Deutschland, Tendenz stark steigend. Da seh ich keinerlei Probleme.

      @Sigi_H : Ich glaube da scheint was vertauscht zu sein. Die Version mit Resol und Ständerwerk ist um welten BESSER als die Massivkonstruktion mit Holzfaser. Klar, Holzfaser hat einen doppelt so hohen Wärmeleitwert wie Resolplatten.
      Heizen würde ich rein über Luft, eine Heizung ist nicht vorgesehen. Ausnahme bildet hier das Bad, das eine Infrarot-Fußbodenheizung bekommen soll, falls es mal nötig wird.
      Anbei die zwei Wandaufbauten im Vergleich. Das ganze ist so gedacht, dass Außen entweder Putz oder eine Lattung für Vorhängefassade und Module aufgebracht werden kann. Deshalb brauchts bei den Resolgeschichten die Träger.
      Images
      • Holz-Massivbau.jpg

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      • Resol-Massivbau.jpg

        175.98 kB, 1,200×754, viewed 22 times
    • Jack-Lee wrote:

      .

      fertige Speicher so pro kWh kosten, liege ich bei ca. 1/10tel des Preises.



      Bei den Modulen würde ich für die Dünnschicht "übrige" abe neue Solibro SL2-115 nutzen. Sind also 122Wp/m² -> 12,2% Wirkungsgrad. Richtig gute kristaline Module erreichen, nach erster Recherche, etwa 19,5%. Das ist deutlich mehr, aber sicherlich nicht die von dir erwähnten 400% mehr.
      mit "billigste"meinte ich kostenlos oder max 5 Euro je Stück.
      Dafür bekommt man nominell 50-60Wp je m² und effektiv eher 40, aber billiger kann man eine Fassade kaum machen.

      Bei aktuellen kristalinen MModulen ist man schon im Budgetbereich für PV Parkt o.ä. bei ~20% Wirkungsgrad. Doppelt so teuere high end Module dann 22+


      Wieviel sollen die SL-115 pro Stück kosten?

      Auf wieviel kommst du pro kWh inkl. Elektronik bei deinem Selbstbau?

      The post was edited 1 time, last by Testero ().

    • Jack-Lee wrote:

      Das die Südfassade das ganze Jahr über recht gleichmäßig Leistung bringt, ist mir schon beim Solarrechner aufgefallen. Eigentlich brauchts dann kein Solar auf dem Dach, denn im Sommer wüsste ich nicht wohin mit dem Strom (gerade bei Insellösung).
      Mit irgendwelchen Durch kommst Du aber nicht weiter oder willst du dann immer Strom holen fahren, wenn. deiner Frau kalt ist?

      Bei trübem Wetter bringt die Fassade fast nichts, wenn nicht gerade Schnee liegt.

      Sommerliche Überproduktion wirst du bei einer Insel nicht vermeiden können, aber die eAutos sind da ein guter Ùberschussvernichter. Zudem wird Klimatisierung WG. Der Erderwärmung immer mehr ein Thema werden.

      Es ist billiger doppelte soviel Strom zu produzieren, als doppelt soviel Speicher hinzustellen und die Module nutzen sich nicht so schnell ab

      In welcher PLZ wird das Haus gebaut?
    • Servus,
      die SL2 kosten ca. 15€/Stk. also immernoch billiger als Strukturputz für die Wand... :P
      Beim Akkusystem kommt es drauf an ob ich z.B. einen gebrauchten Fahrzeugakku her nehme (die vom I3 sind extrem langlebig, Zellen sind mit 4000 Zyklen mit 0-100%SOC bis 80% Restkapazität angegeben) oder ob ich neue Zellen oder Module nutze. Jenachdem was ich mache liege ich pro kWh bei 70-200€.

      Und ja, "zu viel" Solar geht kaum. Wobei die kristalinen Module einen viel höheren Energieaufwand für die Herstellung benötigen. Das Haus wird auch aus ökologischen Gründen gebaut :)
      Das Haus wird höchstwahrscheinlich in der Region 075xx stehen.

      Gruß,
      Patrick