Tiny auf Stützen um Trailer herauszufahren

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    • Tiny auf Stützen um Trailer herauszufahren

      Hallo,

      hab leider nix in der Richtung finden können und wollt jetzt hier mal nach Meinungen fragen.
      Tiny als abnehmbare Ladung mit Gewindestangen im U-Profil ist klar. Aber ich suche eine Lösung den Trailer im Nachhinein noch herausfahrbar zu machen.

      Mein Plan war folgender: auf den Rahmen kommen Abstandsleisten von mind. 30 mm Stärke, inkl. Auslässen um später da 4 Querstreben durchzustecken. Das Ganze mit genügend Überstand um da einen Wagenheber etc. anzusetzen . Alles anheben und den Trailer so entfernen zu können, ohne ihn einzusperren. Die Querstreben sollten massiv aus Stahl mit 30x50 Querschnitt haben.

      Allerdings bin ich mir mit der Stabilität durch die Hölzer während der Fahrt nicht sicher. Am liebsten wären mir daher an einigen Stellen kleine Ausbuchtungen im Rahmen. Aber das kollidiert ja wieder mit der Statik des Hängers. Hat da jemand was ähnliches geplant oder gebaut und kann mir mal Tipps geben?

      Danke und Gruß

      Sandy
    • Die Problematik ist die Stabilität, die mMn bei den Tieflader-Anhängern bereits durch die Radkastenumbauungen eingeschränkt wird.
      Ich plane deshalb mit einem Hochlader, wohl mit zusätzlicher Isolierung im Rahmen, bei dem die vier Rahmenecken abgeschnitten sind, so dass man an den Ecken zunächst das Haus etwas vom Hänger abheben kann, um anschließend stabile Metallstangen mit ausreichender Länge durchführen zu können, an denen das Haus weiter angehoben wird.

      Gruß Udo
    • Danke für die Antwort.


      Das mit den abgeschrägten Ecken ist auch eine interessante Lösung, aber bei einer Länge von 7 m wäre mir das zu gefährlich. In der Mitte ist ja dann gar nix und evtl. könnt es sich doch ziemlich verbiegen. Eine Überlegung war aber auch von mir, den Boden so stabil zu bauen daß man an einigen Punkten einen Wagenheber darunterstellen kann, anzuheben, um dann die Stangen durchzuschieben. Aber das müsste ja schon besser alles gleichzeitig geschehen...
    • Hallo,

      ich habe mir auch schon meine Gedanken gemacht. Das Herunterheben hätte mehrere Vorteile, aber auch Nachteile. Der Anhänger könnte leicht zum TÜV geschafft werden, er könnte verkauft werden, ider kann für was anderes benutzt werden (Transport), man kann das Haus auf Fundamente stellen. Nachteilig ist der erhöhte Konstruktions- und Gewichtsaufwand sowie der Verlust an Höhe für die Trägerkonstruktion.
      Ein mögliches Beispiel ist im Anhang.


      Die Anhebepunkte wären ca. 1,8m von vorne und hinten zur Achse verschoben, so dass sich das Gewicht verteilt und bei meiner 8m Variante keine 8m durchhängen. So sind es nur ca 4,4 m und jeweils 1,8m nach aussen hin. Der Punkt wäre ungefähr dort wo die dicken Querträger mit den Längersträgern verbunden sind.
    • Vielen Dank für die Info.

      Finde die Idee mit dem verstärkten Holzrahmen auch nicht schlecht. (liegt aber daran, daß ich lieber mit Holz arbeite..) Aber wie planst du es anzuheben? Habe mir auch schon überlegt die Stützenhalterung von Vlemmix nochmal nachzukaufen und dann an dem Rahmen seitlich von außen anzubringen und damit es anzuheben um die Streben durchzuführen. Also nicht dauerhaft zu belasten...

      Ach, und was hast du da für ein Holzquerschnitt genommen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sandy ()

    • Ich habe meins aus Holz gemacht. Das nächste Mal werde ich vielleicht eins aus Metal (Video) machen: viel besser, aber teuer.
      Ich habe viel mehr Hebel Möglichkeiten mit meine Überhänge als dein Plan, und einfacher zu entfernen, wahrscheinlich. Etwas zu überlegen...

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      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Blumengucker ()

    • Blumengucker schrieb:


      Ich habe viel mehr Hebel Möglichkeiten mit meine Überhänge als dein Plan, und einfacher zu entfernen, wahrscheinlich. Etwas zu überlegen...
      Da der Vlemmix Anhänger schon viele Streben hat, will ich nicht noch mal alles bauen. Da waere der neuseelandische Anhänger aus dem Video schon besser, der ist ja extra so gebaut. Du scheinst einen anderen Anhänger zu haben.? Und der ist kürzer als 7,2m,oder?
    • Sandy schrieb:

      Ach, und was hast du da für ein Holzquerschnitt genommen
      ich habe mit 12x16cm gerechnet. In diese 16cm will ich den Boden gleich integrieren. So gehen mir nur 6cm Hoehe verloren bei 10cm Bodendaemmung. Als Stahlvariante bräuchte man ein IPE100 Traeger um das gleiche zu erreichen.Koennte aber hier den Boden nicht integrieren.
      Anheben wuerde ich das mit 4 wagenhebern. Um so querbalken durchzuschieben und dann wieder abzusetzen. Dann kann der anhaenger ähnlich wie im video rausgezogen werden.
    • trotzdem bleibt für mich die frage nach dem warum.
      ich habe eine 5m lange DB 613 d - pritsche und in immerhin 1m höhe einen bauwagen drauf. das sind insgesamt 3,6m höhe. wenn ich mit der karre mal in die werkstatt muss, ist es von vorteil wenn ich die hütte abnehmbar mache. außerdem ist sie als ladung deklariert, also notwendigerweise anbnehmbar. warum sollte ich aber einen hänger unter einem tinyhaus wegfahren müssen? den hänger kann ich auch auf fundamente setzen. anders nutzen kann ich den auch nicht unbedingt. der hat ja warscheinlich nicht mal ne bodenplatte. geschweige denn flachten. wozu auch, das ist für ein tiny eh zu schwer. ein hänger wird in der regel für den einsatzzweck gebaut. also um zb kies, ein auto, motorrad oder eben ein tiny zu transportieren
      für mich ergibt eine eierlegende wollmilchsau keinen sinn
      netten gruß, jan
    • hi. Ja ich verstehe dich ja. Aber wie ich bereits schrieb, gaebe es auch Vorteile. Soll das haus mal fest irgendwo fuer immer stehen ,ist der haenger frei, wird nicht mehr gebraucht und kann verkauft werden. mit dem anhaenger koennte so mancher stahlbauer dann eisen fahren. Oder der Zimmerer holzbalken. Und man selber kommt leicht zum TÜV ohne extra Fahrzeug fuer 3,5to. Oder man muesste vor Umzug des Hauses dann mit dem ganzen Anhaenger zum TÜV und dann gleich weiter zum neuen Stellplatz. Wenn der TÜV erstmal lange abgelaufen ist, darf man meines Wissens nach mit dem Anhänger nicht mehr mit Ladung rumfahren bzw. das gelbe Kurzeitkennzeichen erlaubt auch keine Ladung auf dem Anhänger. Das sind halt so meine Gedanken. Später wäre es dafür zu spät.
    • DandyS schrieb:

      Blumengucker schrieb:

      Ich habe viel mehr Hebel Möglichkeiten mit meine Überhänge als dein Plan, und einfacher zu entfernen, wahrscheinlich. Etwas zu überlegen...
      Da der Vlemmix Anhänger schon viele Streben hat, will ich nicht noch mal alles bauen. Da waere der neuseelandische Anhänger aus dem Video schon besser, der ist ja extra so gebaut. Du scheinst einen anderen Anhänger zu haben.? Und der ist kürzer als 7,2m,oder?
      Hapert 6 x 2,2m
    • jan58 schrieb:

      trotzdem bleibt für mich die frage nach dem warum.
      ich habe eine 5m lange DB 613 d - pritsche und in immerhin 1m höhe einen bauwagen drauf. das sind insgesamt 3,6m höhe. wenn ich mit der karre mal in die werkstatt muss, ist es von vorteil wenn ich die hütte abnehmbar mache. außerdem ist sie als ladung deklariert, also notwendigerweise anbnehmbar. warum sollte ich aber einen hänger unter einem tinyhaus wegfahren müssen? den hänger kann ich auch auf fundamente setzen. anders nutzen kann ich den auch nicht unbedingt. der hat ja warscheinlich nicht mal ne bodenplatte. geschweige denn flachten. wozu auch, das ist für ein tiny eh zu schwer. ein hänger wird in der regel für den einsatzzweck gebaut. also um zb kies, ein auto, motorrad oder eben ein tiny zu transportieren
      für mich ergibt eine eierlegende wollmilchsau keinen sinn
      netten gruß, jan
      Meine Gründe sind die gleichen wie DandyS schon schrieb mit dem zusätzlichen Aspekt, daß man theoretisch auch noch ein zweites Haus daneben bauen könnte. Und je nachdem welches umziehen soll, dann gefahren werden kann. Und außerdem stell ich es mir wesentlich praktischer vor beim TüV ne Abnahme zu machen ohne die Ladung.
      LG
    • Blumengucker schrieb:

      DandyS schrieb:

      Blumengucker schrieb:

      Ich habe viel mehr Hebel Möglichkeiten mit meine Überhänge als dein Plan, und einfacher zu entfernen, wahrscheinlich. Etwas zu überlegen...
      Da der Vlemmix Anhänger schon viele Streben hat, will ich nicht noch mal alles bauen. Da waere der neuseelandische Anhänger aus dem Video schon besser, der ist ja extra so gebaut. Du scheinst einen anderen Anhänger zu haben.? Und der ist kürzer als 7,2m,oder?
      Hapert 6 x 2,2m
      Welches Model des Hapert hast du denn genommen. Ich finde auf der Homepage nichts passendes ;(
      Und noch einmal die Frage. Wie hebst/senkst Du das Haus?
    • ok, die tüv-frage ist nachvollziehbar, wenn man das tiny wenig bewegt, oder einen festen stellplatz hat.
      man will ja nicht das ganze inventar sichern, nur um zum tüv zu fahren.
      wenn das tiny allerdings selten oder nie bewegt wird, würde ich zumindest durchrechnen ob sich der transport auf einem tieflader eher rechnet als ein eigener spezialhänger. allein schon wegen den kosten. dann wäre man auch nicht unbedingt auf die 3,5 t beschrängt. so brauchts ja 2 stabile rahmen. den für den hänger an sich und den fürs tiny damit es beim hochheben nicht durchhängt.
      ich hab in der regel viele dinge auch lieber flexibler, habe aber die erfahrung gemacht, daß ich es am ende dann doch nicht so flexibel nutze wie ursprünglich gedacht. das hat dann möglicherweise mehr nach als vorteile.
      netten gruß, jan
    • kud schrieb:

      Und mit was hebst/senkst du den Aufbau ? Wagenheber?
      Wir haben die Schwerlaststützen von Vlemmix von außen durch die Schwelle geschraubt. Das Haus lässt sich gut mit einem kräftigen Akkuschrauber hoch- und runterlassen. Wie sicher das wirklich nur auf den Stützen steht, wird die Zukunft zeigen. ;) Wobei das herunternehmen des Hauses auch nur eine (theoretische) Notlösung sein soll. Oder wie seht Ihr das?

      Schönen Gruß
      Helge
      tiny houses mit ökologischem Anspruch in erstklassiger handwerklicher Ausführung
      villa-on-wheels.com
    • villa-on-wheels schrieb:

      kud schrieb:

      Und mit was hebst/senkst du den Aufbau ? Wagenheber?
      Wir haben die Schwerlaststützen von Vlemmix von außen durch die Schwelle geschraubt. Das Haus lässt sich gut mit einem kräftigen Akkuschrauber hoch- und runterlassen. Wie sicher das wirklich nur auf den Stützen steht, wird die Zukunft zeigen. ;) Wobei das herunternehmen des Hauses auch nur eine (theoretische) Notlösung sein soll. Oder wie seht Ihr das?
      Schönen Gruß
      Helge
      Theoretisch sollte es eine Notlösung sein, aber mit einigen zusätzlichen Stützen im mittleren Bereich könnte es evtl. doch auch dauerhaft so stehen, denke ich. Aber klar, vorgesehen ist es erstmal so nicht. Hauptsächlich für Wartung am Hänger und TüV-Fahrten.

      Auf der Zeichnung auf eurer Seite, seh ich noch eine Art Winkel um die Siebdruckplatte bei der Auflage auf dem äußeren Stahlträger. Was hat es damit auf sich? Wetterschutz oder soll daran die Stützen befestigt werden o.ä.?

      Gruß
      Sandy
    • Dauerhaft stehen kann das Haus sicherlich auf zwei Bohlen, die quer unter das Haus geschoben werden und auf massiven Böcken stehen. So was in der Art: schragi-holzwaren.de/holzbock/zs/600/1200

      Die Stützen haben wir mit M12 Schrauben durch die Schwelle geschraubt und innen mit Muttern und Bulldogs gesichert. Auf der Schwelle steht die Wand des Hauses mit der kompletten Last. Der schwarze Winkel auf der Zeichnung hat nichts damit zu tun. Zwischen Bodenplatte und Rahmen ist die Anti-Rutsch-Matte. Warum das auf der Zeichnung ein Winkel ist, kann ich Dir grad nicht sagen. Kommt ja auch in der Legende nicht vor.
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      villa-on-wheels.com