Tinyhouse passivhaus als Immobilie

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    • Tinyhouse passivhaus als Immobilie

      Nach langem überlegen wurde es bei mir kein rolling Tiny house, sondern eine Immobilie in einem kleingarten d.h . kein Wohnsitz und primär für den Sommer.

      Verbrennungsöfen sind nicht genehmigungsfähig. Ich werde alles für eine Luftwärmepumpe vorbereiten, aber aktuell gibt es das Budget nicht her bzw. Kein entsprechendes Schnäpchen entdeckt.

      Ich möchte selbst gebaute Warmluftkollektoren einsetzen. Warmes Wasser mache ich mit einem 2 m² Flachkollektor und 200l Speicher.

      Grundfläche ca. 8x3 m (mehr ist nicht erlaubt) Höhe am höchsten punkt ca. 4m
      Flaches Pultdach richtung Westen. Trapezblech hochprofil 4.8m lange Elemente ca. 10 cm hoch.
      Wird später vollflächig mit PV belegt.

      8 Beton Punktfundamente und ansonsten hauptsächlich Holz. Dämmung Dachschräge 24 cm Miwo
      Wände Thermohanf ähnlich dick.
      Um kosten zu sparen und aus Ökologischer zu sein, verwende ich auch viel gebrauchtes Holz, wie Einwegpalletten, Holzträger. Fassade wird eine Mischung aus Schwartenbretter Robinie mit Leinölfirnis gestrichen und schwedenrot.

      Viel Fensterfläche nach West und Süd. Schlafbereich mit 2 Räumen. einmal 180x200 matratze und einmal 140x200..

      Trockentrenntoilette mit Tank für urin und Thermokomposter fürs Feste.

      Grauwasser mit Mini-Pflanzenkläranlage mit 3 Stufen Vorfilter und Schilfbeet

      Nachteil an meiner Bauweise ist, dass ich stark vom Wetter abhängig bin. Der oktober war leider sehr feucht. Fertigstellung erst zur nächsten Gartensaison/Frühling 2021.

      Ziel ist es dieses Jahr den Rohbau grob fertig zu haben und ein Dach drauf.
    • Ist der Titel etwas irreführend? Ein Passivhaus <120mxm ist quasi technisch kaum möglich/sinnvoll weil die Wände dicker als 50cm würden.
      Je kleiner, desto wichtiger wird das A/V Verhältnis
      Gruss

      Sigi
    • lt. Wikipedia :"Die Häuser werden „passiv“ genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten gedeckt wird. "

      Die max 15 kwh/m² pro Jahr dürften hin kommen, da ich dort ja nicht im winter wohnen werde. Klar ist schon ein bischen geschummelt, da nur saisonale Nutzung.

      Wie kommst du auf <120mm? Oder soll mxm m² bedeuten?
      Wanddicke all inkl. Geht eher in richtung 30 cm

      P.S. Fotos muss ich noch vom smartie tranferieren.Wird heute nix mehr, da ich gleich das
      schöne Sonnenwetter zum bauen nutzen werde.

      Hier mal ein Foto von den schönen Schwartenbrettern:

      The post was edited 2 times, last by Testero ().

    • mxm ist Meter mal Meter ... also Quadratmeter
      "Passivhaus" ist ein Energiestandard, der mit einen TH nicht sinnvoll erreichbar ist.
      Der mxm Bedarf wird deutlich größer sein, ist aber eigentlich egal, denn die mxm sind deutlich weniger und darum wird die Summe des Bedarfs niedriger sein.
      Gruss

      Sigi
    • ich orientiere mich halt am.Passivhaus. d.h. vergleichsweise gute Dämmung, rel. hohe solare Gewinne. Bzgl wärmebrüvlcken.und luftdichtheit werde ich da aber relativ weit weg sein.

      Ist aber bei saisonaler Nutzubg auxh etwas übertrieben.

      Schwierig finsmde ich beim knappen Raumangebot alles ubter zz bekomnen Da hat die geplante Saune ganz schön rein gehaun, aber wg. Corona möchte ich eine eigene haben.
    • Hier Mal ein aktuelles Foto von der Ostfassade mit teilweise Windbremse und Schwartenbrettern



      Das Wetter ist langsam echt ungemütlich. Daher blieb die Pläne drauf und ich habe an der Fassade weiter gebaut.oben auf dem Dach bekommt man voll den Westwind ab.

      Ziel ist es bis Jahresende das Trapezblech drauf zu haben.
    • Momentan überlege ich, wie ich die vorhandene 240er isover Miwo ergänzen kann, um den Hitzeschutz zu verbessern.

      Idee wäre 60 mm Jute dämmung unter die Miwo ( da Jute die Last besser tragen kann, als die Miwo), aber vom SD Wert her wäre es anders herum besser.

      Anbei der Aufbau in ubakus.de
      Images
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    • Warum?

      Isolierung ist doch immer eine Frage der Wärmeleitung und der Wärmekapazität. Das einzige, was wirklich hilft ist aussen konstruktiv verschatten, dann mit geringer Wärmeleitfähigkeit isolieren und innen einigermassen viel Masse zu haben. Beim TH gibt es da sicher Zielkonflikte. Aber trotzdem bleiben die genannten Parameter wichtiger als spezifische Materialwahl. Der Unterschied zwischen Mineralwolle und Holzfaserplatten dürfte marginal sein, wobei eine Wirkung nur darin bestehen kann, dass die Holzfaserplatten schwerer sind, als eine grössere Wärmekapazität besitzen. Es dauert also tagsüber länger bis sie aufgeheizt ist, dafür bleibt sie aber auch nachts länger warm ... Zielkonflikt. Isolierung ist nie etwas auf Dauer, sondern kann nur verzögernd wirken

      Wir fällt da immer der hinkende Vergleich mit dem Stahlwürfel und dem gleichgrossen Styroporwürfel in der Gefriertruhe ein.

      Welcher Würfel hat in der Mitte zuerst Kühltruhentemperatur?
      Gruss

      Sigi
    • Testero wrote:

      Klar wird erstmal der Peak gedämpft und um 8h verschoben, aber nachts macht man das Fenster zum Lüften auf d.h. wenn das mittagspeak gegen 20 Uhr innen an kommt, ist das ja kein problem.

      Etwas Speichermasse wird noch durch die Lehmewand kommen, aber die ist nur unten und nicht im Schlafzimmer
      Mit Verlaub, ich lebe in einem alten ausgebauten Dachgeschoss mit mehr als 10 cm Isolierung. Es IST ein Problem. 2020 hatten wir um diese Zeit sehr häufig zwischen 25° und 30° draussen. Die Dachziegel haben vermutlich mehr Masse als Lehmputz und dienen zumindest ein wenig auch als Abschattung, weil sie ja hinterlüftet sind. Da ist man froh, wenn die Raumtemperatur 2° unter der Aussentemperatur bleibt :)
      Ab einer bestimmten Temperatur draussen kann man sowieso nur noch aktiv kühlen, aber in meinen Augen sollte jeder Peak so klein wie möglich gehalten werden.
      Ich werde in jedem Fall Halterungen anbringen, wo man eine Abschattung montieren kann wenn man möchte. So etwas nachträglich zu montieren kann schwierig werden.
      Gruss

      Sigi
    • Mono Bloc Klima für wandeinbau ist vorhanden...

      wenn der Schlafbereich tagsüber warm ist, juckt mich das wenig.

      Es kommen auch noch pv module aufs Dach und das 100er hochprofil sorgt für gute Hinterlüftung.

      Das Mit den Halterungen für die verschattung des Warmluftkolletors werd ich mir überlege. Wobei die fasse ja aus Holz ist und man später auch etwas dran schrauben kann.
      Die steile Mittagssonne im Sommer wird durch den Dachüberstand verschattet.
    • Sorry, aber hast Du mal eine Darstellung, wie das am Ende aussehen soll?

      Das erste Bild ruft bei mir Gefühle hervor, die näher an Herrn Molotov als beim Wohnen sind.

      Gruß
      und ist NICHT böse gemeint, nur ehrlich

      und wie immer meine Bitte, ein Name zur Anrede wäre höflich und persönlich, (man kann diesen auch in die Signatur schreiben)

      Gruß
      Stefan